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Jugendlager mit knapp 2.700Teilnehmern beendet

Gesamt 2.694 Kids und Betreuer von zahlreichen Feuerwehren aus den 6 Bezirken Gmunden, Vöcklabruck, Grieskirchen, Ried, Braunau und Schärding haben zwischen 12. und 18. Juli – aufgeteilt auf zwei Turnusse – tolle, erlebnisreiche und kameradschaftliche Tage erlebt. Im Bereich der Sportanlage und des Feuerwehrhauses von Taufkirchen an der Pram wurde die Zeltstadt aufgeschlagen. Die Voraussetzungen in diesem Bereich waren hervorragend.

Organisation

Mehr als ein Jahr haben sich das Bezirks-Feuerwehrkommando Schärding und die fünf Feuerwehren von Taufkirchen an der Pram (Brauchsdorf, Höbmannsbach, Laufenbach, Pramau und Taufkirchen) auf dieses Großereignis vorbereitet. Mehr als 450 Helferinnen und Helfer waren während des Lagers notwendig, um den Ablauf reibungslos über die Bühne zu bringen. „Ein herzlicher Dank gilt allen, welche uns in irgendeiner Form unterstützt haben. Allen voran die fünf Feuerwehren von Taufkirchen und die Marktgemeinde Taufkirchen an der Pram. Natürlich haben auch zahlreiche Sponsoren - neben dem Hauptsponsor der Raiffeisenbank – zum Gelingen beigetragen“, berichtet Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger beim Abschluss.

Programm

Am Vormittag stand jeweils eine Lagerolympiade am Programm, wo die Gruppen auf einem markierten Rundweg die Marktgemeinde Taufkirchen an der Pram erkundeten und dabei täglich fünf Stationen – angefangen vom Kistenlauf über „Hagelsteckerwerfern“ bis hin zum „Zielspritzen“ – bewältigen mussten. Im ersten Turnus gewann die Jugendgruppe Aurachkirchen, im zweiten siegte die Jugendgruppe Pollham ex equo mit der Jugendgruppe Eberschwang. An einem Nachmittag wurden Vorführungen von den Diensthunden der Polizei (nur 2. Turnus), der Höhenrettergruppe St. Ägidi und dem Rettungshubschrauber Christophorus Eurpa 3 (nur 1. Turnus) angeboten. Neben einem freien Nachmittag gab es Kistlklettern, Seilziehen und jede Menge Freizeit für Spiel & Spaß. An zwei Abenden spielte die Jungmusikkapelle der Feuerwehrmusikkapelle Rainbach im Innkreis – das Stritzi-Orchester, an zwei weiteren Abenden wurde im Zelt ein Lagerabend – moderiert von Kati Hochhold – abgehalten. Highlight war dabei der Auftritt der Pramtaler Plattermädls und der Andorfer Feuerjongleure.

Öffentlichkeitsarbeit

Der Bereich Öffentlichkeitsarbeit war für die entsprechende Präsentation des Lagers nach außen zuständig. Vor allem im Bereich der neuen Medien (Homepage, Facebook) war großes Interesse zu bemerken. So konnte alleine an den Lagertagen auf facebook eine Reichweite von mehr als 23.000 Personen verzeichnet werden. Auch wurden zahlreiche Medien vor Ort betreut und Presseaussendungen angefertigt.

Versorgung

Das Küchenteam, welches für die Teilnehmer täglich drei Mahlzeiten zubereitete benötigte zur Stopfung der mehr als 3.000 Mäuler unter anderem 17.700 Semmeln, 9.300 Liter Saft, 530 Liter Pastasauce, 3.300 Schnitzl, ...

Sicherheit & Wetter

Für die Sicherheit war das Lagerkommando zuständig, welche sich auf alle Eventualitäten vorbereitet hatte. So wurde ein ausgeklügeltes, aber einfaches Evakuierungskonzept erstellt. Im ersten Turnus konnte am ersten Abend noch eine Evakuierungsübung durchgeführt werden, im zweiten Turnus musste das Lager bereits kurz nach dem Zeltaufbau wegen einer nahenden Unwetterfront geräumt werden. Alles verlief positiv. Zum Wetter sei aber erwähnt, dass es – bis auf einige kleine Regenschauer – den Veranstaltern sehr wohlgesonnen war, ganz unter dem Motto: Wenn Englein reisen wird sich das Wetter weisen.

Rotes Kreuz

Während des ganzen Lagers unterstützten Sanitäter des Roten Kreuzes – Ortsstelle Schärding – die Feuerwehren. Bei so vielen Teilnehmern lassen sich kleinere Verletzungen nicht ausschließen. Die Leitung des Sanitätsdienstes hatte Bezirks-Feuerwehrarzt HR Dr. Josef Froschauer über, aber auch Landes-Feuerwehrarzt Dr. Clemens Novak und Froschauers Nachfolger als Bezirks-Feuerwehrarzt Dr. Thomas Lahersdorfer waren stets um die Kids bemüht.