Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

Räumungsübung in der Volksschule Enzenkirchen

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Freitagvormittag, plötzlich ertönt der Feueralarm in der Volksschule. Die Feuerwehr wird verständigt, doch bis zum Eintreffen dauert es noch ein paar Minuten. In dieser Zeit sind die Lehrer mit den Schülern völlig auf sich gestellt. Durch die entstehende Panik verlaufen sich ein paar Kinder auf dem Weg ins Freie und verstecken sich. Dieses Szenario beübten die Feuerwehren Enzenkirchen und Matzing kürzlich in der Volksschule Enzenkirchen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wird dem Feuerwehreinsatzleiter mitgeteilt, dass noch neun Schüler vermisst seien. Unverzüglich wurden zwei Atemschutztrupps zur Menschenrettung ins verrauchte Gebäude geschickt. Da sich ein paar Kinder einer Klasse noch in den Räumlichkeiten im Obergeschoss befanden, wurde ein zweiter Rettungsweg über eine Schiebeleiter gewählt. Aufgrund dessen, dass die restlichen Räume bereits geräumt waren, beschränkte sich die Suche der Atemschutztrupps auf die Kellerräume, den Toilettanlagen und auf die Umkleide. Nach kurzer Zeit konnten alle Mädchen und Burschen von den Atemschutzträgern unverletzt ins Freie gebracht werden.

Da Schulen und öffentliche Einrichtungen ein hohes Risikopotenzial bieten, müssen die Abläufe immer wieder trainiert werden, um im Ernstfall effizient handeln zu können.

Nach der Räumungsübung hatte das Lehrpersonal noch die Möglichkeit, den Umgang mit dem Feuerlöscher zu erproben. Pflichbereichskommandant HBI Markus Essl sprach noch ein paar brandschutztechnische Hinweise aus. Die Schuldirektorin bedankte sich bei den Einsatzkräften und stellte den Schülerinnen und Schülern klar, dass die Feuerwehren 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr ehrenamtlich für die Sicherheit der Bevölkerung zur Verfügung stehen!

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41. Truppführerlehrgang

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55 Kameradinnen und Kameraden der verschiedensten Feuerwehren des Bezirkes Schärding besuchten am Freitag, 12. und Samstag, 13. Oktober 2018 den 41. Truppführerlehrgang in Taufkirchen an der Pram.

Neben Theorie stand vor allem die Praxis auf dem Programm, um das Erlernte von der Grundausbildung in der Feuerwehr umzusetzen. Die Grundausbildung in der eigenen Feuerwehr (Truppmannausbildung) sowie ein 16-stündiger Erste-Hilfe-Kurs sind Voraussetzung, diesen Lehrgang zu besuchen. Der Truppführerlehrgang ist wichtig um in Einsätze gehen zu dürfen und in weiterer Folge Kurse an der OÖ. Landesfeuerwehrschule besuchen zu können.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger dankte Ausbildungsleiter Anton Rossdorfer sowie allen Ausbildern die sich wieder die Zeit genommen haben um unsere Lehrgangsteilnehmer auszubilden. Da Brandrat Günter Unterholzer nach Jahrelanger Tätigkeit als Ausbilder das letzte Mal dabei war, überreichte ihm Hauptamtswalter Anton Rossdorfer eine Ehrenurkunde und danke ihm für seine Unterstützung. Ebenfalls ein besonderer Dank gebührt der Gemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr Taufkirchen an der Pram für die Gastfreundschaft.

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Große grenzüberschreitende Hochwasserschutzübung

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Ein Hochwasser am Inn war Übungsannahme der zweitägigen Hochwasserschutzübung am 19. und 20. Oktober 2018. In den Abendstunden des Freitags wurde in Schärding Hochwasseralarm ausgelöst. Der erste Teil des Hochwasserschutzes musste vom Gemeindebauhof aufgebaut werden, die Feuerwehr unterstützte mit der Einsatzleitung und der Zentrale. Hochwasserassistentinnen begannen mit der Verständigung der betroffenen Bevölkerung. Ein besonderes Augenmerk wurde hier auf die Abläufe bei Nacht gelegt, der Aufbau konnte um 23:30 Uhr abgeschlossen werden.

Weil ein weiterer Anstieg prognostiziert war, wurde noch am Abend entschieden am Samstag den gesamten Schutz aufzubauen und das neue KAT-Lager zu aktivieren. Sieben Feuerwehren aus den vier Gemeinden Brunnenthal, St. Florian, Neuhaus und Schärding können dadurch auf mindestens 6.000 gefüllte und mehr als 30.000 leere Sandsäcke zugreifen. Der aus EU-Geldern (Interreg) geförderte Teil des gemeinde- und grenzüberschreitenden Katastrophenschutzlagers wurde erstmals im Echtbetrieb getestet. Neben der Befüllung von Sandsäcken wurde auch die Logistik dahinter – die Anforderung von Sandsäcken inklusive Verladung und Transport – geprobt. Aus allen vier Gemeinden waren hier Einsatzkräfte vor Ort und halfen mit. Mehrere tausend Sandsäcke wurden dabei in einem ausgeklügelten System umgeschlagen. Neben dem Sandsackmanagement wurde natürlich der eigentliche Hochwasserschutz der Stadt Schärding getestet und beübt. Der Vollaufbau aller Schutzelemente wurde von insgesamt 35 Mann des Bauhofs und der Feuerwehr erfolgreich durchgeführt. Auch wurden die Verständigungslisten durch das Feuerwehr- und Gemeindepersonal in der Einsatzzentrale stichprobenartig praktisch abgearbeitet.

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Erschwert wurde der Aufbau deshalb, weil auf Grund eines Brandeinsatzes in Schardenberg drei Fahrzeugbesatzungen abrücken mussten. Aber auch im echten Hochwasserfall muss die Feuerwehr gerüstet sein, um die eigentliche Hauptaufgabe – die Bewältigung von Brandeinsätzen oder sonstigen technischen Einsätzen – durchführen zu können.

Bei all diesen unterschiedlichen Anforderungen wurden auch die Einsatzleiter gefordert. Die behördliche Einsatzleitung lag bei Amtsleiterin Rosemarie Kaufmann, die technische Einsatzleitung bei Klaus Königsberger und Franz Haas von der Feuerwehr. Die enge Abstimmung, die Auswertung von Prognosen und das Treffen von gemeinsamen Entscheidungen waren hier an der Tagesordnung und wurden erfolgreich gemeistert.

Sehr interessiert am Einsatzgeschehen waren auch die Vertreter der vier Gemeinden, der Bezirkshauptmannschaft und des Gewässerbezirks. Selbst der für Katastrophenschutz zuständige Landesrat Elmar Podgorschek war anwesend und machte sich ein Bild vom professionellen Hochwassereinsatz in Schärding.

Die Übung hat sehr gut funktioniert, alle Abläufe und Arbeiten wurden erprobt. Sieben Übungsbeobachter haben akribisch genau auf die Einsatzabläufe geachtet und konnten natürlich die einen oder anderen Verbesserungsvorschlag ausarbeiten. Diese Vorschläge werden in den nächsten Tagen noch einer genauen Analyse bei Besprechungen zugeführt.

„Es freut mich, dass die Übung ausgezeichnet abgelaufen ist und dass unsere Einsatzleitung, sowie die Einsatzkräfte des Bauhofs und der Feuerwehr für die Sicherheit der Stadt Schärding ihr Können unter Beweis gestellt haben. Wir können damit keine Hochwässer verhindern, aber die Bevölkerung unterstützen und bestmöglich schützen. Gerade die gemeinde- und grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Brunnenthal, St. Florian, Neuhaus und Schärding liegt hier am Herzen, denn das Wasser kennt hier definitiv keine Grenzen,“ so Bürgermeister Franz Angerer.

„Unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte der sieben Feuerwehren haben ausgezeichnet mit der Einsatzleitung und den Einsatzkräften des Bauhofs zusammengearbeitet. Jeder hat seine Fähigkeiten bestens eingebracht und so kann der betroffenen Bevölkerung die optimale Hilfe geboten werden. Wir alle hoffen, dass wir das heute erprobte lange nicht brauchen, wissen jedoch, dass es leider sicher wieder einmal so weit sein wird – und dann sind wir alle bestens vorbereitet,“ so Feuerwehrkommandant Michael Hutterer.

Großbrand in einer Tischlerei in Schardenberg

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Am Samstag, 20.10.2018 gegen 11.00 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Schardenberg, Freinberg, Haibach, Münzkirchen, Reikersham, Schärding, Wernstein, Wallensham und Passau zu einem "Brand Gewerbe" in die Gemeinde Schardenberg alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen quollen bereits Rauchwolken aus dem Industriebetrieb. Durch bisher unbekannte Ursache brach in einer Lagerhalle in der  Zwischendecke Feuer aus. Unverzüglich begannen die 200 alarmierten Feuerwehrkräfte mit der Brandbekämpfung, wobei erfolgreich eine Brandausbreitung auf die anderen Hallen verhindert werden konnte.

Für den Erstangriff stand zur Brandbekämpfung neben den Tanklöschfahrzeugen ein Hydrant zur Verfügung. Die Drehleitern der Feuerwehr Schärding und Passau bekämpften den Brand von oben und dienten als Sicherstellung für etwaige Durchzündungen. Um zum Brandherd zu gelangen, musste von den Atemschutzträgern eine Dachöffnung durchgeführt werden. Insgesamt 15 Atemschutztrupps mit jeweils 3 Einsatzkräften wurden bei den Löscharbeiten, teilweise auch im Innenbereich eingesetzt.

Die Wasserversorgung konnte durch einen nahe gelegenen Teich und Hydranten sichergestellt werden. „Aufgrund des großen Gebäudeareals gestalteten sich die Löscharbeiten äußerst komplex“, so Einsatzleiter Gerhard Mayer.

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Abschnitt Engelhartszell: Seminar für patientengerechte Unfallrettung

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Neue und moderne Technik in der Automobilindustrie erfordern im Rahmen der „Technischen Hilfeleistung“ bei der Feuerwehr eine ständige Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte, um im Ernstfall mögliche Gefahren richtig einschätzen und entsprechend reagieren zu können.

Kürzlich besuchten daher insgesamt 29 Einsatzkräfte der Feuerwehren ein Tagesseminar für „Patientengerechte Unfallrettung“der Firma Weber-Hydraulik in Waldkirchen.

Der für im Abschnitt Engelhartszell zuständige Oberamtswalter für Ausbildung Huber Ernst organisierte die Veranstaltung, welche sich in einen Theorieteil am Vormittag und den praktischen Teil am Nachmittag teilte.

Nach der Eröffnung durch Abschnitts-Feuerwehrkommandant Günter Unterholzer und der Vorstellung der zwei Instruktoren der Firma Weber-Hydraulik GmbH, gaben diese einen Einblick in die neuen Fahrzeugtechnologien.  So wurden die Probleme mit neuen hochfesten Werkstoffen erläutert, welche auch für die modernen Bergegeräte ein Problem darstellen. Weitere Problemstellen sind die geänderte Konstruktionsweise von modernen Autos.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand die Praxisausbildung auf dem Gelände der Firma Steindl auf dem Programm. An zwei Unfallfahrzeugen wurden in einer sogenannten Stationsausbildung jeweils unterschiedliche Einsatzsituationen simuliert und mussten von den Gruppen in verschiedenen Einsatzphasen abgearbeitet werden.

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Am Ende des Tages waren sich alle Beteiligten über den Erfolg dieser Weiterbildungsmaßnahme einig – konnten doch die Kameraden ihren Ausbildungsstand und die Erfahrungen in der „Technischen Hilfeleistung“ weiter ausbauen. Von den Ausbildern wurden hierzu zahlreiche nützliche Tipps und Hinweise gegeben.

Abschnitt Engelhartszell: 38 neue Verkehrsregler ausgebildet

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In Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Andorf führte das Abschnitts-Feuerwehrkommando Engelhartszell am Freitag, 28. und Samstag, 29. September 2018 die Ausbildung für neue Verkehrsregler durch.

Nach einem theoretischen Unterricht im Feuerwehrhaus Stadl folgte am nächsten Tag die Umsetzung in der Praxis. Auf einer stark befahrenen Kreuzung in Andorf galt es für die angehenden Lotsen den Verkehr mittels Handzeichen zu regeln. Immer ein wachendes Auge auf die angehenden Verkehrsregler aber auch auf den Verkehr hatten dabei die anwesenden Polizeibeamten unter der Leitung von Harald Hölzl und unterstützten bei Bedarf die Einsatzkräfte.

Abschnitts-Feuerwehrkommandant BR Unterholzer Günter konnte bei der Schlussbesprechung allen Teilnehmern zu einem positiven Abschluss gratulieren.

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Maschinisten-Grundausbildung des Abschnittes Raab

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Der Feuerwehrabschnitt Raab hat im Zuge der Ausbildungsreihe auch heuer wieder das Thema Maschinisten Grundausbildung auf dem Programm.

Insgesamt 39 Teilnehmer aus dem Abschnitt Raab und dem Bezirk Schärding nahmen an dieser Ausbildung in St. Willibald, welche die Grundlage vieler weiterer Schulungen und Leistungsprüfungen darstellt, teil. Die Ausbildung wurde in Theorie und Praxis an zwei Wochenenden abgehalten. Im Praxisteil wurde sehr viel Wert auf die verschiedenen Wasserentnahmestellen (Bach, Hydrant, Löschwasserbehälter, …) gelegt. Aber nicht nur die wasserführenden Gerätschaften wurden geschult, sondern auch Notstromversorgung und auch das Verhalten bei Einsätzen an stark befahrenen Straßen und dergleichen.

Die verschiedenen Szenarien wurden anhand eines schriftlichen und praktischen Testes geprüft. Alle 39 Teilnehmer konnten diese Ausbildung positiv beenden.

Abschnittskommandant Norbert Haidinger und der Bürgermeister der Gemeinde St. Willibald Josef Jobst bedankten sich bei den Ausbildnern und Vortragenden für die professionelle Abwicklung dieser Weiterbildung.

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Verkehrsunfall auf der Andorfer Landstraße 514

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In den Abendstunden des 29. Septembers ereignete sich auf der Andorfer Landstraße 514 ein Verkehrsunfall auf Höhe der Ortschaft Breitenberg. Die Fahrzeuglenkerin aus dem Bezirk Ried im Innkreis, welche sich auf dem Weg in Fahrtrichtung Ried befand, geriet aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab. Das Unfallfahrzeug verfehlte dabei nur knapp ein zum Verkauf stehendes Fahrzeug, das sich neben der Straße befand und kam schließlich im Garten eines Anrainers zum Stillstand.

Nachdem die Hausbesitzerin einen Notruf absetze wurden die Feuerwehren Pimpfing und Andorf mit dem Alarmierungshinweis "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" zur Unfallstelle alarmiert. Die Lenkerin, die sich noch selbstständig aus dem Fahrzeug befreien konnte wurde umgehend vom eintreffenden Roten Kreuz und einem Notarzt versorgt und schließlich ins Landeskrankenhaus Ried im Innkreis zu weiteren Untersuchungen verbracht.

Da die Unfalllenkerin aber keine Angaben zur Anzahl der Personen im Fahrzeug machen konnte, begannen die beiden Feuerwehren mit einer Suchaktion in den umliegenden Feldern, um nach weiteren, eventuell verletzen Personen zu suchen. Die weiteren Aufgaben der Feuerwehren bestanden darin, die Fahrbahn und den Garten von Trümmerstücken zu reinigen, das Unfallfahrzeug für den Abtransport vorzubereiten und den Verkehr großräumig um die gesperrte AL 514 umzuleiten.

Nach ca. 2 Stunden konnten die 28 Kameraden der Feuerwehr Pimpfing wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

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Bewerbsgruppe Pimpfing: Sieg des Europokals im elsässischem Pulversheim

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Aus den fünf europäischen Ländern Frankreich, Italien, Luxemburg, Österreich und Deutschland traten am 15. September 2018 insgesamt 72 Bewerbsgruppen bei der 4. Grenzlandmeisterschaft in der Stadt Pulversheim im Elsass an. Die mehr als 500 Teilnehmer konnten bei der alle zwei Jahre stattfindenden Meisterschaft ihr Können unter Beweis stellen. Vier der teilnehmenden Bewerbsgruppen kamen aus dem Bezirk Schärding - zwei von der Feuerwehr Hackenbuch und zwei Gruppen von der Feuerwehr Pimpfing. Bereits am Vortag reisten die beiden Feuerwehren gemeinsam mit einem Reisebus ins 650 km entfernte Pulversheim an. Die vier Bewerbsgruppen traten in jeweils drei unterschiedlichen Wertungsklassen an und erwarben Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold aus den drei Landesfeuerwehrverbänden Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Elsass.

Mit der besten Punktezahl des Tages nahm man automatisch an der Wertung zum Grenzlandmeisterschaftsabzeichen teil. Hier erfolgte, wie bei den internationalen Feuerwehrolympiaden, eine Drittelwertung, d.h. das beste Drittel erhält Gold, das zweitbeste Silber, das drittebeste Bronze. Aufgrund der hervorragenden Leistungen der vier Schärdinger Gruppen konnte man sich in dieser Wertung zweimal Gold und zweimal Silber holen.

Aufgrund der hohen Anzahl der Wertungsklassen wurden für die Siegerehrung die Bronzewertungen sowie die Silberwertungen zu jeweils einer gesamten Klasse zusammengeführt. In der Wertungsklasse A sicherten sich die Gruppe Pimpfing 1 nach einem sauberen fehlerfreien Lauf den 1. Rang. Auch in der Europapokalwertung konnten sich die Pimpfinger den 1. Rang sichern. Da es auch für den schnellsten Löschangriff des Tages einen eigenen Pokal gab, ging auch dieser dank einer fehlerfreien Zeit von 33,83 Sekunden an die Bewerbsguppe Pimpfing 1. Mit diesen Leistungen bei der Grenzlandmeisterschaft 2018 können die Gruppen der beiden Feuerwehren äußerst zufrieden auf die abgelaufene Bewerbssaison zurückblicken.

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Enzenkirchen: Feldbrand in Hintersberg

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Am Mittwoch den 26. September 2018 wurden die Feuerwehren Enzenkirchen und Matzing um 12:32 Uhr mit dem Alarmtext "Brand Baum, Flur, Böschung" von der Landeswarnzentrale zu einem Einsatz gerufen.

Am Einsatzort stellte sich heraus, dass ein abgedroschenes Maisfeld zu brennen begann und sich der Brand rasch ausbreitete. Unverzüglich begann die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges mit dem HD- Rohr zu löschen. Die nachfolgenden Kräfte der Feuerwehr Matzing bekamen die herausfordernde Aufgabe beim naheligenden Steinbruch eine Ansaugstelle einzurichten und mit dem Aufbau einer Zubringerleitung zum TLF zu beginnen. Die Mannschaft von "Pumpe Enzenkirchen" setzte aufgrund des steilen Geländes eine weitere Pumpe in die Zubringerleitung.

Nach einer kurzen Zeit zeigte die Brandbekämpfung ihre Wirkung. Mithilfe von Feuerpatschen wurden kleinere Glutnester zerschlagen. Nach zweieinhalb Stunden konnte nach der Gerätereinigung die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.

Schwerer Verkehrsunfall mit drei Verletzten in Andorf

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Im morgendlichen Frühverkehr des 25. September 2018 wurde die Feuerwehr Pimpfing gemeinsam mit der Feuerwehr Andorf zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Andorfer Landesstraße 514 alarmiert. Ein aus Richtung Mayrhof kommender Fahrzeuglenker hatte beim Abbiegevorgang auf die AL 514 einen aus Richtung Andorf kommenden Fahrzeuglenker übersehen. Das aus Andorf kommende Fahrzeug, in dem sich 3 Personen befanden, wich infolge dessen aus und kam in einem angrenzenden Feld zum Stillstand. Nachdem die 3 Insassen des Fahrzeugs vom Notarzt notfallmedizinisch versorgt wurden, übernahm das Rote Kreuz den Transport der Patienten ins LKH-Schärding bzw. Ried im Innkreis.

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle begannen die Feuerwehren umgehend mit dem Absichern der Einsatzstelle sowie mit dem einrichten einer großräumigen Umleitung, um das starke Verkehrsaufkommen im morgendlichen Frühverkehr um die Einsatzstelle herum zu leiten. Nachdem alle Personen aus den Unfallfahrzeugen befreit waren, wurde das in einem Acker stehende Unfallfahrzeug mithilfe einer Seilwinde wieder zurück auf die Fahrbahn befördert und abtransportiert. Abschließend wurde noch die Fahrbahn gesäubert und nach ca. 1,5 Stunden konnte die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden. Nach dem Einrücken der beiden Fahrzeuge ins Feuerwehrhaus wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt und der Einsatz konnte für die 27 ausgerückten Kameraden der Feuerwehr Pimpfing beendet werden.

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