Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

St. Roman: Brand im Sägewerk

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Zu einem Brand in einem Sägewerk wurden die Feuerwehren aus St. Roman am 22.11.2018 um 08:09 Uhr alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es im Generatorraum unterhalb der "Zuschnitthalle" zu einem Brand im Elektroverteiler. Umgehend wurde eine Lageerkundung durchgeführt und der Brand unter schwerem Atemschutz gelöscht. Parallel dazu wurde mit den Belüftungsarbeiten begonnen, und der Aufbau der Zubringerleitung durch die Pumpe St. Roman von einem naheliegenden Hydranten sichergestellt. Um ausreichend Atemschutzgeräteträger am Einsatzort zu haben, wurde unsere Nachbarfeuerwehr Münzkirchen nachalarmiert.

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Nachdem der Brand unter Kontrolle war, wurden die restlichen Glutnester mittels Wärmebildkamera aufgespürt und gelöscht. Für die Brandursachenermittlung der Polizei wurden noch Beleuchtungsarbeiten durchgeführt.

Nach ca. 1,5 Stunden konnte die FF St. Roman mit 3 Fahrzeugen und 21 Mann unter Einsatzleiter OBI Hamedinger Johann wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

 

50. Funklehrgang des Bezirkes Schärding

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Gleich zwei Jubiläen gab es diesmal beim Funklehrgang des Bezirkes Schärding: Zum einen war es der bereits fünfzigste seiner Art, der auf Bezirksebene abgehalten wurde, und zum anderen konnte mit Manuel Reinthaler von der Freiwilligen Feuerwehr St. Aegidi der 2.000. Teilnehmer begrüßt werden:

Wie schon beim letzten Lehrgang im Januar dieses Jahres ließen auch diesmal die 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nichts anbrennen und bewiesen beim Abschlusstest erfolgreich, dass die Ausbilder gute Arbeit geleistet hatten. In dem 3-tägigen Lehrgang im Einsatzzentrum Andorf wurde ihnen von den insgesamt 8 Ausbildern unter Federführung von Hauptamtswalter Stefan Schrattenecker das nötige Rüstzeug in einem oft unterschätzten Bereich des Feuerwehrwesens beigebracht: dem Lotsen- und Nachrichtendienst. Denn ohne eine einwandfrei funktionierende Kommunikation kann kein Einsatz erfolgreich abgewickelt werden. Versorgt wurden die Teilnehmer durch das schon bewährte Team der Feuerwehr Andorf.

Bezirksfeuerwehrkommandant Alfred Deschberger freute sich bei der Abschlussveranstaltung, der auch die Abschnitts-Feuerwehrkommandanten Michael Hutterer und Günter Unterholzer sowie Bürgermeister Peter Pichler die Ehre gaben, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über den erfolgreichen Abschluss, der sie nun auch zur Teilnahme an den Landes-Funkleistungsbewerben berechtigt

Dem Jubiläumsteilnehmer Manuel Reinthaler wurde zur Erinnerung ein Feuerlöscher überreicht.

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weitere Bilder (bis ca. Ende Dez. 2018):
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Abschnitt Schärding: Ausbildung taktische Ventilation

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Im Bereich der taktischen Ventilation haben sich 43 Kameraden von 17 Feuerwehren des Abschnittes Schärding am Samstag, 17. November im Schärdinger Kubinsaal, der Schlossgasse und des Schlosshofs weitergebildet. Die taktische Ventilation – die Entrauchung von Gebäuden im Brandeinsatzfall und die Unterstützung der geleiteten Luft im Atemschutzeinsatz – war Thema der rund 5 Stunden dauernden Ausbildung. Josef Huber von der Brandverhütungsstelle OÖ. konnte dabei als Vortragender für den Theorieteil gewonnen werden.

Eindrucksvoll präsentierte er theoretisch, welche Taktiken anzuwenden sind und welche Vorgehensweise möglicherweise zum Misserfolg einer Belüftung führt. In einem eigens von Mitgliedern des AFKDO Schärding für diese Ausbildung gebauten „Rauch-Modellhaus“ konnte die Theorie dann in eine erste Praxis umgesetzt werden, bevor die wirklichen Lüfter zum Einsatz kamen. Dabei wurden die unterschiedlichen Typen und Bauweisen von Lüftern vorgestellt. Immer wurden Vor- aber auch Nachteile der jeweiligen Produktkategorie besprochen, um bei eventuellen Anschaffungen das richtige Gerät für die jeweilige Feuerwehr bzw. den Einsatzbereich zu finden. In einem gläsernen angebauten Stiegenhaus eines Wohnobjekts konnte dann mit Rauch der praktische Versuch gestartet werden. Auch falsche Praktiken wurden dabei bewusst angewandt, um die negativen Auswirkungen bildlich vor Augen zu führen. Bei einer weiteren Station wurde dann die Anwendung von so genannten Rauchvorhängen praktisch getestet und auf das Thema Fluchthauben eingegangen. 

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„Es freut mich, dass ich so viele positive Rückmeldungen von der Ausbildung bekommen habe. Danke an alle, die diese Übung heute möglich gemacht und unterstützt haben. Die heute anwesenden Kameraden sollen als Multiplikatoren gewonnen werden, und das Wissen nun in den Feuerwehren weiter verbreiten“, so Abschnitts-Feuerwehrkommandant Michael Hutterer, der mit seinem Team die Ausbildung umgesetzt hat.

Holzstoßbrand in Andorf

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Die Freiwillige Feuerwehr Andorf wurde am 17.11.2018 kurz nach 6 Uhr früh zu einem Brand alarmiert. Ein Passant hatte in der Ortschaft Schärdingerau/An der Fernstraße einen brennenden Holzstoß bemerkt und alarmierte via Notruf 122 die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Feuerwehr Andorf stand schon die Hälfte des etwa fünf Meter hohen Holzhaufens in Brand.

Aufgrund der hohen Brandlast bzw. der herrschenden Trockenheit wurden auch die Feuerwehren Pimpfing und Taufkirchen/Pram mit ihren Tanklöschfahrzeugen alarmiert. Ein weiteres Ausbreiten konnte dadurch verhindert werden. Von einem etwas weiter entfernten Hydranten wurde parallel eine Zubringerleitung aufgebaut, sodass für die anschließenden Ablöscharbeiten, zu denen auch ein Greiferfahrzeug des Andorfer Bioheizwerkes angefordert wurde, genug Wasser zur Verfügung stand.

Nach gut drei Stunden konnte der Einsatz schließlich beendet werden.

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FF Schärding: Spezialausbildung für Drehleitermaschinisten

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Um für die Bevölkerung professionelle Hilfe anbieten zu können, ist laufende Ausbildung erforderlich. Gerade bei Personenrettungen aus brennenden, höheren Gebäuden geht es oft um Minuten. Eine große Last hat dabei die Besatzung der Drehleiter, allen voran der Drehleitermaschinist zu tragen. Wie muss ich das Fahrzeug aufstellen, dass ich das Fenster gut erreiche. Alles muss dabei schnell gehen, jeder Handgriff muss blind sitzen.

20 Drehleitermaschinisten der FF Schärding haben sich deshalb an jeweils zwei Tagen mit dem Ausbilder Björn Liedtke von der Firma drehleiter.info genau mit dieser Thematik beschäftigt. Das Wichtigste bei dieser Ausbildung war, dass diese auf der eigenen Drehleiter und auch im eigenen Gemeindegebiet abgehalten wurde. Insgesamt 25 Objekte wurden dabei angefahren, denn nach einer kurzen theoretischen Auffrischung ging es hauptsächlich praktisch ans Werk. Nachdem die Drehleiter auch in die Nachbargemeinden alarmiert wird, wurde teilweise auch dort geübt – zum Beispiel im Kloster Neuhaus, welches baulich eine große Herausforderung für die Drehleitermaschinisten darstellt. Aber auch in Schärding wusste der Spezialausbildner unsere Drehleitermaschinisten zu fordern.

„Es freut mich, dass wir auch in diesem Bereich durch Ausbildung wieder professioneller geworden sind und ich bedanke mich bei den 20 Kameraden, welche für die Ausbildung Freizeit und teilweise auch Urlaub – zum Wohl der Bevölkerung – geopfert haben,“ zieht Feuerwehrkommandant Michael Hutterer eine sehr positive Bilanz.

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Taufkirchen/Pram: Fassadenbrand bei Wohnhaus

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Die 5 Feuerwehren von Taufkirchen wurden am 10.11.2018 um 19:16 Uhr zu einem Fassadenbrand in die Ortschaft Schwendt, Gemeinde Taufkirchen/Pram alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war im Bereich der Terrasse bereits ein großes Brandloch wahrzunehmen. Eine Glastüre war aufgrund der großen Hitzeentwicklung schon geborsten.

Die Hauptaufgabe der Feuerwehr war die Ausbreitung des Brandes unter der Fassade zu stoppen. Es mussten dazu mehrere Meter geöffnet werden. Zur Auffindung aller Glutnester sowie zur Kontrolle wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt. Nachdem der Dachboden noch belüftet wurde, konnte der Einsatz nach ca. 3 Stunden beendet werden.

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1. OÖ Feuerwehrmänner schaffen NÖ Ausbildungsprüfung FW-Boote in Gold

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Am Nationalfeiertag, dem 26.10.2018, konnten der OÖ. Landes-Wasserwehrbewerbsleiter BR Günter UNTERHOLZER und sein Stellvertreter ABI Walter HEUBUSCH als erste Feuerwehrmänner aus OÖ die Ausbildungsprüfung für Feuerwehrboote des NÖ Landesfeuerwehrverbandes in der Stufe GOLD ablegen.

Bereits am Vortag ging es nach Klosterneuburg, wo noch einige Übungsfahrten zur Perfektionierung der Fahrtechnik und des Wissens durchgeführt wurden. Über Einladung des NÖ Landes-Wasserwehrbewerbsleiters und Kommandanten der FF Klosterneuburg (drittgrößte Stadt Niederösterreichs) BR KommR Josef ANGELMAYER, fanden dann am Nationalfeiertag die Ausbildungsprüfungen in Bronze, Silber und Gold statt.

Auf der Donau ging es vormittags zur selektiven Prüfungsfahrt, welche sich in 11 Stationen gliederte:

So musste von der Schiffsbesatzung (jeweils 1 Schiffsführer/ABI Walter Heubusch und 2 Bootsmänner/ BR Günter Unterholzer + E-OBI Josef Wiesinger v.d. FF Gars am Kamp) vor dem Auslaufen eine genaue Überprüfung der gesamten Beladung und Ausrüstung erfolgen. Anschließend wurde die Arbeit des Schiffsführers (dieser muss im Besitz eines gültigen Schiffsführerpatent sein), nämlich die ordnungsgemäße Inbetriebnahme des Wasserfahrzeuges (A-Boot oder FRB/Feuerwehr-Rettungsboot), vom Hauptprüfer bewertet.

Nach dem richtigen Ablegen und der Ausfahrt aus dem Hafen, wo zuvor eine Metall-Boje aufgenommen worden war, galt es diese mittels Ankerkette und Seil so in der Donau zu verankern, dass die Boje genau an einem zuvor dem Hauptprüfer bekannt zu gebenden Punkt (hier: Hektometerstein 1939) zu schwimmen kam (mit max. Abweichung einer Bootslänge!). Als dies geschafft war, galt es ein „Mann über Bord“ Manöver mit einer ca. 40 kg schweren Puppe durchzuführen. Auch hier war die Abfolge der richtigen Maßnahmen und Handgriffe entscheidend.

Als nächstes Kriterium galt es eine am Ufer befestigte Holzzille anzusteuern und diese in weiterer Folge am Feuerwehrboot längsseits so zu verheften, dass ein manövrierfähiger Koppelverband entstand. Dieser Koppelverband wurde in weiterer Folge zur Metallboje gefahren und man musste dort anlegen.

Über 30 Sekunden hinweg musste der zuvor gesetzte Anker, bzw. die Boje halten und es durfte maximal nur eine Abweichung in der Höhe von ca. einer Bootslänge entstehen. Anschließend wurde die Metallboje wieder eingeholt, bzw. der Anker von den beiden Bootsmännern gehoben. Nach dem Zurückbringen der Zille, bzw. dem Entkoppeln des Verbandes, ging es zurück in den sicheren Hafen. Auch hier wurden die richtigen Handgriffe und die Reihenfolge der Verheftung des Wasserfahrzeuges überprüft.

Abschließend wurden noch die erforderlichen Eintragungen im Bordbuch und das Sichern des Bootes unter den strengen Augen des Hauptprüfers vorgenommen.

Alle angeführten Aufgaben unterlagen keinerlei Zeitdruck, sollten jedoch innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens (max. 1 Stunde Zeit) erledigt werden.

Beim theoretischen Teil galt es dann aus 3 Fachgebieten (Nachtbezeichnung von Schiffen, Schifffahrts- und Fahrwasserzeichen sowie Fragen aus der Feuerwehrtechnik) jeweils 10 Aufgaben/Fragen zu ziehen und diese zu beantworten.

Besonders bei der Nachtbezeichnung von Schiffen bestand die Schwierigkeit darin, bei den vorgelegten Kartenbilder und anhand der darauf abgebildeten färbigen Punkte, die richtigen Wasserfahrzeuge, bzw. die Bedeutung der einzelnen Lichter zu erkennen.,

In Summe ein gelungene Ausbildungsprüfung, bei der nicht nur die Einsatzbereitschaft der Wasserfahrzeuge, deren Ausrüstung und die notwendigen Tätigkeiten der Schiffsbesatzungen überprüft werden, sondern sich auch klare Vorteile für den praktischen Bootseinsatz im Ernstfall ergeben.

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Taufkirchen an der Pram: Übungsvorbereitung mit glimpflichem Ausgang

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Im Zuge einer Vorbereitung einer Feuerwehrübung in Taufkirchen an der Pram passierte zwei Einsatzkräften ein Missgeschick. Sie bereiteten in einem Abbruchkeller eine Einsatzübung vor. Es sollte ein Stoß aus Holzpaletten entzündet werden. Unglücklicherweise breiteten sich Dämpfe eines Brandbeschleunigers so aus, dass im Zuge des Zündvorgangs die beiden Kameraden leicht verletzt wurden. Die beiden verletzten Kameraden wurden vorsichtshalber vom Roten Kreuz ins Krankenhaus Ried eingeliefert.

Echtfeuerausbildung ist im Feuerwehrwesen sehr wichtig, weshalb solche Übungen für eine einsatzreale Abwicklung unerlässlich sind. Die Nutzung eines Abbruchhauses ist für die Feuerwehr wertvoll, um realitätsnahe Einsatzszenarien nachzustellen. „Die Kameraden sind sehr behutsam vorgegangen, weshalb es trotzdem zu dieser Verpuffung kam, müssen wir in den nächsten Tagen klären und analysieren. Dies ist für uns sehr wichtig, um in Zukunft dieses Szenario verhindern zu können“, so Feuerwehrkommandant Alois Steinmann, welcher froh ist, dass der Vorfall trotzdem so glimpflich ausging. Jährlich führt die FF Taufkirchen mehr als 20 Übungen durch und durch die gute Ausbildung ist es in den letzten Jahren nie zu einem Unfall gekommen.

Fortbildung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit

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„Tue Gutes und Sprich darüber“, mit diesen Worten eröffnete Markus Furtner, Leiter des Presseteams im Bezirks-Feuerwehrkommando Schärding das Basisseminar für Öffentlichkeitsarbeit am Samstag, 3. November 2018 im Feuerwehrhaus Stadl.

34 Feuerwehrmitglieder wurden bei diesem Halbtagesseminar über die Grundausstattung mit Computer und Digitalkamera bis zum Inhalt eines perfekten Presseberichtes mit spannenden Fotos aufgeklärt und anhand von Beispielen anschaulich gemacht. Neben den Vorträgen der Teammitglieder über attraktiven Schaukasten, die Gestaltung einer Homepage bis zur Medienarbeit mit Presse, Funk und Fernsehen rundete der Praxisbericht von Lokalreporterin Judith Kunde der Bezirks-Rundschau Schärding das Seminar ab und spiegelte die bereits hervorragende Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Presse wieder.

„Bereits mehr als 200 Kameraden der 65 Feuerwehren des Bezirkes Schärding wurden in Form dieser Seminare das Thema Öffentlichkeitsarbeit in der Feuerwehr näher gebracht“, freut sich Abschnitts-Feuerwehrkommandant Günter Unterholzer, der in Vertretung von Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger bei der Veranstaltung anwesend war.

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Pflichtbereichsübung der St. Romaner Feuerwehren

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"Hallenbrand durch Schleifarbeiten" so lautete die Übungsannahme bei der Pflichtbereichsübung der St. Romaner Feuerwehren Ende Oktober 2018, die von der FF Kössldorf organisiert wurde.

Die Alarmierung erfolgte um 19:00 Uhr. Unverzüglich rückten die Feuerwehren Kössldorf, Aschenberg, Rain und St. Roman aus. Die Lageerkundung durch Einsatzleiter HBI Thomas Huber und Abklärung mit dem Hausherrn ergab, dass in der Halle durch Schleifarbeiten mit dem Winkelschleifer ein Brand ausgebrochen war und dass sich noch zwei Personen in der Halle befinden sollen.

Während die FF St. Roman zwei Atemschutztrupps ausrüstete, um die Personen zu bergen, bauten die anderen Feuerwehren einen Brandschutz auf, versorgten aus dem nahe gelegenen Leitenbach das Rüstlöschfahrzeug mit Wasser und legten zwei Löschleitungen, um den Brand zu löschen bzw. die Ausbreitung auf andere Gebäude zu verhindern. Nach kurzer Zeit waren die zwei Personen geborgen, der Brand gelöscht und mit dem Hochleistungslüfter das Gebäude rauchfrei gemacht.

Eine weitere Person fehlt, stellte der Hausherr fest. Die Suche begann von neuem. Da in der Gerätehalle viel Material herumsteht und relativ voll gerammt ist, war die Suche trotz Wärmebildkamera sehr schwierig, da immer wieder Geräte, Säulen und dergleichen im Wege waren. „Die ungewisse Anzahl an vermissten Personen stellte eine besondere Herausforderung an die Atemschutztrupps dar. Ein Szenario, dass folglich auch im realen Einsatz eintreten kann, und daher den Sinn der Übung herausstreicht“, so der Kommandant der FF St. Roman.

Um 19:50 Uhr waren die Aufgaben der Übungsannahmen erfüllt, die Geräte wurden zusammengeräumt und nach der Übungsnachbesprechung wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Bei der Übung waren die St. Romaner Feuerwehren mit acht Fahrzeugen und 68 Mann ausgerückt.

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Verkehrsunfall in Kopfing

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Aus bisher unbekannter Ursache kam am Montag, 29. Oktober 2018 der Lenker eines Fahrzeuges auf der L1139 Sighartinger Straße von der Fahrbahn ab und schlitterte in den angrenzenden Wald. Die Feuerwehren Kopfing und Engertsberg wurden um 19:36 Uhr zur Hilfe gerufen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Lenker im Beinbereich eingeklemmt. Unter Einsatzleiter Jobst Hermann wurde der Insasse mittels hydraulischen Rettungsgerät aus seiner misslichen Lage befreit und konnte rasch dem Roten Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben werden. Die Unfallstelle wurde ausgeleuchtet und durch Lotsen eine lokale Umleitung eingerichtet. Die Wucht beim Aufprall des Fahrzeuges an einem Baumstamm dürfte enorm gewesen sein, da das Fahrzeug völlig demoliert wurde. So war das Fahrzeugdach vollständig aufgerissen und die Fahrzeugteile lagen einige Meter verteilt im Wald verstreut. Nach Bergung des Wrackes und Reinigung der Straße konnte der Einsatz um 21:30 Uhr wieder beendet werden.

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