Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

Übung: Brand im Internat der Berufsschule Schärding

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Ein Schüler wurde beim Rauchen in einem WC überrascht, warf die Zigarette weg, was schlimme Folgen nach sich zog – ein Glimmbrand entstand. Nach kurzer Zeit waren der gesamte Gang und auch das geöffnete Zimmer verraucht. Durch die Brandmeldeanlage wurden die Erzieher rasch auf den Brand aufmerksam und gaben den Alarm sofort an die Landeswarnzentrale weiter und die Rettungskette war in Gang gesetzt.

Jetzt waren die Erzieher gefordert, die knapp 200 Schüler per Lautsprecherdurchsagen zu informieren und Ruhe zu bewahren. Nach wenigen Minuten traf die Feuerwehr Schärding ein und der Einsatzleiter führte die erste Lageerkundung durch. Da der Gang im 2. Stock bereits voll verraucht war, war rasches Handeln gefordert. Löschwasserleitungen wurden verlegt und zwei Atemschutztrupps wurden zum Brandherd geschickt.

Die Verletzten wurden geborgen und außerhalb des verrauchten Brandabschnittes gebracht und den bereits eingetroffenen Rettungssanitätern bzw. Notarztteam übergeben, die die Verletzten versorgten und für den Abtransport ins Krankenhaus vorbereiteten.

Parallel zur Brandbekämpfung wurden alle Schüler des Internates aufgefordert, das Internat zu verlassen und sich am Sammelplatz zu begeben; die wichtige Anwesenheitskontrolle wurde durchgeführt.

Die Polizei sorgte vorerst für die Verkehrsregelung und in weiterer Folge nahm sie die Ermittlungen der Brandursache auf. Außerdem war die Polizei behilflich, als der Sammelplatz zum nahegelegenen Feuerwehrhaus verlegt wurde.

Gute Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen zeichnete diese Übung aus

Nach der Übung trafen sich die Teilnehmer im Feuerwehrhaus der FF Schärding zur Übungsnachbesprechung. Hierbei wurde die gelungene Zusammenarbeit zwischen Internat, Feuerwehr, Rettung und Polizei hervorgehoben.

Einiges zur Einsatzstatistik:

  • ca. 180 Schüler des Internates
  • FF Schärding mit einem Kommandofahrzeug, zwei Tanklöschfahrzeugen und der Drehleiter mit insgesamt 28 Mann
  • Rotes Kreuz mit zwei Rettungsfahrzeugen und einem Notarzteinsatzfahrzeug mit insgesamt 10 Einsatzkräften und 4 Übungsbeobachter
  • Polizei mit zwei Einsatzfahrzeugen und 5 Mann
  • Ca. 40 Personen (Lehrer und Personal) von Schule und Internat, die den Übungsverlauf beobachtet hatten

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Münzkirchen: Verkehrsunfall mit LKW

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Mit der Alarmierungsmeldung „Verkehrsunfall eingeklemmte Person, PKW gegen LKW“ wurden am Freitag, 7. September 2018 um 10:19 Uhr die Feuerwehren Münzkirchen und St. Roman in das Ortsgebiet der Marktgemeinde Münzkirchen alarmiert. Für den Einsatzleiter der Feuerwehr Münzkirchen Gruber Michael bot sich folgende Lage:

Aus bisher unbekannter Ursache krachten auf der Sauwald-Bundesstraße ein PKW und ein Lastkraftwagen gegeneinander. Entgegen der Alarmierungsmeldung konnte der Fahrer des PKW vor Eintreffen der Einsatzkräfte das Fahrzeug verlassen. Er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert. Die Aufgabe der Feuerwehr beschränkte sich auf die Absperrung des Unfallbereichs mit lokaler Umleitung sowie das Säubern der Fahrbahn nach dem Abtransport der verunfallten Fahrzeuge. Der Einsatz konnte nach ca. 3,5 Stunden beendet werden. Die B136 war während des Einsatzes gesperrt.

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Feuerwehr-Nasslöschbewerb 2018

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Während beim letztjährigen Bewerb dieser Art ob der Hitze allenfalls der Schweiß der Teilnehmer die Bewerbsbahn nass werden ließ, sorgte heuer ein ausgedehntes Tiefdruckgebiet für einen - nomen est omen - nassen Bewerb! Die Rede ist vom 23. Bezirksfeuerwehr-Nasslöschbewerb des Bezirkes Schärding. 18 Gruppen fanden sich am 1. September 2018 in Altschwendt ein, um sich nicht nur - wie sonst in den Trockenbewerben - darin zu messen, Schläuche möglichst schnell aneinander zu kuppeln, sondern tatsächlich Wasser von der Ansaugstelle bis zum gedachten Brandherd zu bringen, wobei auch Zielgenauigkeit eine Rolle spielte.

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Die Bezirkswertung sowohl im Bronze- als auch im Silberbewerb (mit Auslosung der Funktionen) machten sich 3 Feuerwehren untereinander aus, nämlich Eggerding (Bronze: 1. / Silber: 2.), Hof (Bronze: 3. / Silber: 1.) und Matzing (Bronze: 2. / Silber: 3.).  Die Wertung mit Alterspunkten konnte - wenn auch ohne Konkurrenz - jeweils die Gruppe Hackenbuch 2 für sich entscheiden. Für Bewerbsgruppen aus benachbarten Bezirken gab es eine eigene Gästewertung.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger bedankte sich bei der abschließenden Siegerehrung im Beisein der Ehrengäste bei der ausrichtenden Feuerwehr Altschwendt sowie bei allen Gruppen und auch bei den Bewertern für die Teilnahme und gratulierte den siegreichen Gruppen zu ihren Leistungen.

Ergebnislisten

weitere Bilder (Dropbox bis ca. Anfang Oktober 2018)

Feuerwehr-Nachmittag in Vichtenstein

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45 Kinder nutzten am Mittwoch, 29. August 2018 die Chance auf einen abwechslungsreichen und bunten Feuerwehr-Nachmittag im Rahmen des Ferienpasses der Gemeinde Vichtenstein. Das Bootshaus in Kasten bot wiederum tolle Kulisse.

Auf die Kinder warteten mehrere Stationen. So mussten sie mit ausschließlich Feuerwehrgerätschaften einen Feuerwehrmann nachbauen. Ebenso stand eine Fahrt mit dem Feuerwehrauto sowie eine Rundfahrt auf der Donau mit dem Boot auf dem Programm. Kaum erwarten und Riesenspaß hatten die Kids bei der darauffolgenden Schaumparty. Das Hydroschild diente gleichzeitig als Abkühlung und Dusche.

„Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann“ so ein Junge beim Abschied.

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Kindernachmittag in Altschwendt

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Am 25. August veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Altschwendt einen Kindernachmittag. Hierzu wurden alle Kinder aus Altschwendt eingeladen, welche Interesse für die Feuerwehr zeigen.

Bei einem lustigen Nachmittag wurden den Kindern das Feuerwehrhaus und das Feuerwehrfahrzeug gezeigt. Anschließend wurden alle Geräte im Feuerwehrauto gestartet und den Kindern veranschaulicht, was mit welchem Einsatzgerät gemacht werden kann. Ebenfalls wurden die Kübelspritzen aufgestellt und die Kinder zeigten ihr Können im Zielspritzen.

Eines der Highlights für die Kids war die Fahrt durch Altschwendt mit dem Feuerwehrauto.

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Verkehrsunfall in Enzenkirchen

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Während die Kameraden der FF Enzenkirchen auf der Hochzeit von einem ihrer Kameraden war, heulte am 1. September um 18:54 Uhr die Sirene.

Grund für die Alarmierung der Feuerwehren Enzenkirchen und Matzing war ein Verkehrsunfall auf der Eferdinger Bundesstraße B129 im Ortsgebiet von Jagern. Als ersteintreffenden Einsatzkräfte stellte sich für Einsatzleiter HBI Markus Essl folgende Lage: ein Auto kam auf der regennassen Fahrbahn von der Straße ab und prallte frontal gegen einen auf einer Wiese abgestellten Siloballen, woraufhin das Auto auf die Gegenseite der Straße geschleudert wurde. 

Wie durch ein Wunder blieb der junge Lenker aus dem Bezirk Ried unverletzt. Sodass sich die Arbeiten der Feuerwehr auf das Absichern der Unfallstelle sowie dem Einrichten einer Umleitung und nach der Unfallaufnahme von der Polizei, auf das Binden ausgelaufener Flüssigkeiten sowie dem Säubern der Straße beschrank. Ein örtliches Abschleppunternehmen wurde verständigt. Die Feuerwehr unterstütze dieses beim Verladen des Unfallfahrzeuges und reinigte anschließend die Fahrbahn. Nach einer guten Stunde war der Einsatz wieder beendet und die Feuerwehr Enzenkirchen konnte die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

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Gefahrengutaustritt in Taufkirchen an der Pram

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Zu einem LKW-Brand wurden die Feuerwehren Taufkirchen und Laufenbach am 27. August um 11:53 Uhr alarmiert – dass sich daraus ein mehr als 5stündiger Gefahrguteinsatz entwickeln wird, ahnte dabei noch niemand. Am Einsatzort angekommen wurde vom Einsatzleiter der FF Taufkirchen – HBI Alois Steinmann – festgestellt, dass ein LKW-Zug aus unbekannter Ursache von der Straße abgekommen war und der Anhänger dabei beinahe umgestürzt ist. Der LKW-Lenker wurde bereits vom Notarzt und dem Rot-Kreuz-Team versorgt und in weiterer Folge ins LKH Schärding eingeliefert. Die Polizei war bereits vor Ort.

Die weitere Lageerkundung ergab, dass der aufsteigende Rauch nicht von einem Brand kam, sondern von verlorenem Ladegut – welches als Gefahrgut deklariert war. Drei Container mit je 1.000 Liter Flüssigkeit lagen verbeult neben dem LKW in einem Graben, offensichtlich trat dabei auch Gefahrgut aus. Sofort wurde der Absperrradius auf 50 Meter erhöht und eine weitere Lageerkundung unter schwerem Atemschutz vorgenommen. Die Straße war bereits für den Verkehr durch Lotsen gesperrt, weil sich jedoch ein längerer Einsatz abzeichnete wurde eine Umleitung eingerichtet. Um für die Einsatzkräfte ausreichend Sicherheit zu bieten, wurde auch ein Sanitätsdienst des Roten Kreuzes alarmiert.

Zusätzlich wurden die Feuerwehren Pramau, Höbmannsbach und Brauchsdorf mit Atemschutzträgern, die Feuerwehr St. Marienkirchen mit dem Gefährliche-Stoffe- Fahrzeug, die FF Schärding mit dem Atemschutzfahrzeug und dem Schweren Rüstfahrzeug sowie die Feuerwehr St. Florian am Inn mit einem weiteren Tanklöschfahrzeug alarmiert. Die Lageerkundung mit Hilfe der Fahrzeugpapiere ergab, dass außer den 3 Containern – welche mit 2.000 Liter Wasserstoffperoxid und 1.000 Liter Eisenchlorid gefüllt waren – kein Gefahrgut geladen war. Die Erstauskunft aus der Gefahrgutdatenbank war eindeutig, dass nur unter Atemschutz und mit einem speziellen Schutzanzug (für FF Kräfte: mindestens Schutzstufe II) ein Vorgehen zum Unfallort möglich war.

In weiterer Folge wurde auch die Wasserrechtsbehörde verständigt, welche anschließend auch den zuständigen Chemiker der Oö. Landesregierung alarmieren ließ – der Bürgermeister Paul Freund war auch bereits am Einsatzort und unterstützte die Einsatzleitung.

Die alarmierten Atemschutzträger wurden bei der Atemschutzsammelstelle registriert und eingeteilt, das Atemschutzfahrzeug baute einen Dekontaminationsplatz auf und die ersten Schutzanzugträger wurden zur genaueren Lageerkundung mit Messung auf eventuelle explosive Dämpfe vorgeschickt. Ein entsprechender Brandschutz war zu diesem Zeitpunkt bereits aufgebaut.

Da ein Abdichten der stark verformten Container nicht möglich war, musste eine rasche Bergung vorgenommen werden. Dazu rüstete sich auch die Mannschaft des Schweren Rüstfahrzeugs mit Atemschutz aus und mit dem Kran dieses Fahrzeugs gelang es die 3 Container zu bergen. Gerade das Anschlagen der Bergegurte und die Bedienung des Krans unter Atemschutz stellte sich für die Schutzanzugträger als sehr schwierig heraus.

Parallel dazu wurde der Abfluss aus dem Graben mit einem Kanaldichtkissen versperrt, um bei einem eventuellen raschen Austritt (z.B. Bruch eines Containers) keine weitere Gewässerverunreinigung zu verursachen. Die geborgenen Behälter wurden auf einer Spezialplane abgestellt und waren nur auf der Oberseite undicht, weshalb weiteres Gefahrgut nicht mehr austrat. Nach einer kurzen Beratschlagung mit den Experten vor Ort wurden Ersatzgebinde an die Einsatzstelle beordert, in welche die Flüssigkeiten umgepumpt wurden. Mehrere hundert Liter waren jedoch ausgetreten. Das offensichtlich kontaminierte Erdreich wurde händisch abgegraben und in Fässer gefüllt.

Während eine Fremdfirma die Bergung des Anhängers und des LKW vornahm, wurde begonnen die verunreinigten Einsatzkräfte (Schutzanzugträger) und Einsatzmittel zu dekontaminieren. Die gesperrte Straße konnte um 16:45 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Insgesamt waren 8 Feuerwehren (Brauchsdorf, Höbmannsbach, Laufenbach, Pramau, St. Florian am Inn, St. Marienkirchen bei Schärding, Schärding und Taufkirchen an der Pram) mit 17 Fahrzeugen und 96 Einsatzkräften eingesetzt. 22 Atemschutzträger – teilweise unter spezieller Schutzstufe – mussten bei den Bergearbeiten eingesetzt werden.

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130 Jahre Feuerwehr Vichtenstein

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Bei herrlichem Wetter und toller Kulisse feierte die Freiw. Feuerwehr Vichtenstein am Freitag, 17. August 2018 ihr 130-jähriges Gründungsfest beim Bootshaus in der Ortschaft Kasten. Kommandant Rudolf Tuma konnte zahlreiche Ehrengäste aus dem Feuerwehrwesen und Politik dazu willkommen heißen. Mit ihnen feierten zahlreiche Gastfeuerwehren und Ortsvereine.

Nach einer 2-jährigen Bauzeit wurde das Bootshaus offiziell in Dienst gestellt und durch Bezirks-Feuerwehrkurat Ing. Wolfgang Zopf gesegnet. Der Austausch von mehreren Gerätschaften musste mehrmals verschoben werden, da nicht genügend Platz im alten Bootshaus herrschte. Nun konnten die teilweise über 40 Jahre alten Gerätschaften gegen moderne, dem Stand der Technik entsprechende ersetzt werden. Und so erfolgte gleichzeitig die Segnung des Arbeitsbootes, des Rettungsbootes, des Ölsperrensystems, des Teleskopladers sowie den in Eigenregie erbauten Tragkraftspritzenanhänger.

Landes-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Robert Mayr würdigte in seiner Ansprache die große Bereitschaft zur Übernahme bzw. Erweiterung des Bezirksstützpunktes für Öl auf Gewässern, welchen die Feuerwehr Vichtenstein mit Fertigstellung des Bootshauses übernommen hat. Mit dem jetzt vorhandenen Equipment sind die Kameraden der FF Vichtenstein dazu bestens geeignet.

Kommandant Tuma Rudolf hatte abermals Grund zur Freude: Die Fa. Feichtinger GmbH & Co KG aus Esternberg spendete einen Betrag in Höhe von € 1.000,--. Ebenso überreichte die Goldhaubengruppe Vichtenstein einen Scheck über € 700,-- an die jubilierende Feuerwehr.

Mit dem traditionellen Frühschoppen am Sonntag, 19. August 2018 fand das Fest ihren Ausklang. Bei der Tombolaverlosung gab es tolle Preise zu gewinnen. Für die Kinder warteten neben einer Hüpfburg auch Rundfahrten auf der Donau mit dem neuen Boot sowie lustige Wasserspiele.

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Spatenstich für Gemeinschaftsfeuerwehrhaus Aschenberg-Kössldorf

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Das im Jahr 1957 gebaute und 1991 umgebaute bzw. erweiterte Feuerwehrhaus der FF Aschenberg und das 1962 erbaute Feuerwehrhaus der FF Kössldorf wird den Anforderungen der Einsätze schon lange nicht mehr gerecht.

Das Feuerwehrhaus Kössldorf ist von den Platzverhältnissen und Bauzustand am schlechtesten. Ein Neubau stand daher schon seit mehreren Jahren auf dem Plan. Vor einigen Jahren ergaben sich aus Gesprächen der Bau eines Gemeinschaftsfeuerwehrhauses für die Feuerwehren Aschenberg und Kössldorf. So wurde ein geeignetes Grundstück etwa in der Mitte der beiden Feuerwehren gesucht und gefunden und die Planungsarbeiten konnten beginnen. Die Planungsarbeiten bzw. Genehmigungen sind bereits abgeschlossen und die einzelnen Gewerke sind vergeben.

Das zweitorige Feuerwehrhaus wird in der Ortschaft Penzingerdorf/Prag gebaut und wird Platz für alle Kameraden und die Ausrüstung der beiden Feuerwehren bieten.

Am Anfang August 2018, am wohl heißesten Tag des Jahres, fand – im Beisein von Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Alfred Deschberger, Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Günter Unterholzer, Bürgermeister Siegfried Berlinger, ein Vertreter der Baufirma Stern, der Bauausschuss der beiden Feuerwehren und der Gemeindevorstand von St. Roman – schließlich die Spatenstichfeier am neuen Standort statt.

Ende August sollen die Aushubarbeiten erledigt sein und ab 3. September beginnt die Firma Stern aus Münzkirchen mit den Bauarbeiten. Fertig gestellt soll das Feuerwehrhaus im Herbst 2019 werden.

Die Gesamtkosten des Projekts wurden auf 1.160.000,00 € veranschlagt. Durch die Kooperation der beiden Feuerwehren werden 83 % vom Land Oberösterreich finanziert. 10% müssen von den Feuerwehren Aschenberg und Kössldorf durch Geldleistung bzw. durch Arbeitsleistung eingebracht werden. Der Rest wird durch die Gemeinde St. Roman finanziert.

Die beiden Feuerwehren stehen vor großen Herausforderungen, freuen sich aber über diese und können es kaum erwarten, das neue Feuerwehrhaus zu beziehen und zu nutzen.

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Graphik: Architekturbüro Bauböck

Esternberg: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

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Mit dem Einsatzstichwort Kellerbrand wurde am Sonntag, 19. August 2018 um 23:57 Uhr die Feuerwehr Esternberg mit ihren Löschzügen Gersdorf, Vollmannsdorf und Wetzendorf sowie die Feuerwehr Pyrawang in die Ortschaft Riedlnach in Esternberg mittels Sirenenalarmierung gerufen.
In einem Kellerabteil in einem Einfamilienhaus war aus bisher unbekannter Ursache Feuer ausgebrochen. Bereits aus der Ferne konnte man starke Rauchentwicklung wahrnehmen. Unter schwerem Atemschutz konnten die Florianis den Brand rasch ablöschen und so schlimmeres verhindern. Mittels Hochleistungslüfter wurde das Gebäude rauchfrei gemacht. Nach ca. 1 Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

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Einsatzübung am Zeller Kirtag

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Heiß her ging es nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen beim Kirtag in Zell an der Pram. Den Besuchern wurde eine spannende Einsatzübung der Feuerwehren Zell an der Pram und Krena zusammen mit dem Roten Kreuz aus Riedau geboten!
Die Übungsannahme war in zwei Teile aufgebaut. Die erste Annahme war ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Der Einsatzleiter Vorort teilte die Personenrettung den Florianis der Feuerwehr Krena zu, die diesen Befehl gemeinsam mit dem Roten Kreuz fachgerecht mit Bergeschere, Spreizer und Rettungszylinder durchgeführt haben. Seitens der Feuerwehr Zell an der Pram wurde sofort ein zweifacher Brandschutz aufgebaut, und als Ausfallsicherheit noch ein zweiter hydraulischer Rettungssatz in Position gebracht. Weiters wurde die Unfallstelle ordnungsgemäß abgesichert.
Um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten wurde vom Roten Kreuz eine mit echt aussehenden, künstlichen Wunden versehene, Mitarbeiterin als Statistin eingesetzt. Die Person wurde nach der Befreiung dem Roten Kreuz übergeben und mit dem Rettungswagen abtransportiert. Selbiges Unfallfahrzeug ging dann nach der Personenbefreiung durch einen Kurzschluss im Motorraum plötzlich in Flammen auf. Dies war die Übungsannahme für den zweiten Teil der Einsatzübung.
Der Einsatzleiter lies sofort einen Atemschutztrupp der Feuerwehr Zell an der Pram ausrüsten, der dann sofort mit der Brandbekämpfung mittels Schaum-Schnellangriffsrohr begann. Das Auto wurde von allen Seiten mit Schaum geflutet, was sehr schnell zum erlöschen des Brandes führte. Aus Sicherheitsgründen wurde der Brand in einer Metallwanne simuliert.
Die begeisterten Zuschauer hatten heuer zum ersten mal eine Moderation durch die Übung, so wurden alle einzelnen Einsatzschritte genau erklärt, was sehr gut bei den zahlreichen in diesem Fall erwünschten Schaulustigen ankam!

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