Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

Abschnitt Schärding: Übung Suchaktion

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24 Feuerwehren mit mehr als 80 Einsatzkräften nahmen an der Schulung des Feuerwehrabschnittes Schärding am Samstag, 06. April 2019 teil. Spezielles Übungsziel waren die immer mehr werdenden Suchaktionen nach abgängigen Personen. Immer wieder kommt es vor, dass die Feuerwehr von der Exekutive zur Unterstützung bei der Suche nach vermissten Personen angefordert wird. Solche Suchaktionen stellen eine große Herausforderung vor allem für die Führungskräfte dar, da viele Einsatzkräfte von meist unterschiedlichen Organisationen (Feuerwehr, Exekutive, Suchhundestaffel etc.) koordiniert werden müssen.

Im Rahmen eines Kurzvortrags wurde die Thematik „Suchaktion in der Einsatzleitung“ in der Neuen Mittelschule Taufkirchen an der Pram gemeinsam von den Einsatzorgansisationen Feuerwehr, Polizei und der Rettungshundestaffel erläutert. Wichtige Erfahrungswerte aus einer  kürzlich stattgefundenen Suchaktion im Pflichtbereich Rainbach konnten durch Kommandant Josef Gattermann den Einsatzkräften näher gebracht werden. Das Ziel auf der praktischen Station war eine als vermisst gemeldete Person zu finden. Gemeinsam mit der Polizei wurde eine Einsatzleitung aufgebaut. Nach einer genauen Protokollierung der vorhandenen Personenbeschreibung wurde auf einer vorhandenen Gemeindekarte das Suchgebiet eingegrenzt. Auch neue Medien wie z.B. UTM-Einsatzkarte (eine Onlineversion für Lageführung und Koordination für Feuerwehreinsätze und Suchaktionen) und DORIS (Digitale Oberösterreichische Raum Informationssystem) kamen als Hilfsmittel zum Einsatz. Nach einer gemeinsamen Lagebesprechung der Blaulichtorganisationen wurden die benötigten Feuerwehren für die eingeteilten Suchgebiete alarmiert. Eine erstellte Checkliste des AFKDO-Schärding für Suchaktionen, soll als Hilfe für den reibungslosen Ablauf und Koordinierung solcher Einsätze dienen.

Großer Dank gilt den zwei anwesenden Führungskräften der Polizei und der Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes aus Braunau für die großartige Vorführung und Unterstützung  bei dieser Übung. Der Einsatz von spezialisierten Suchhunden ist daher bei Suchaktionen sicher ein wesentlicher Vorteil.

„Wir hoffen, dass es uns gelungen ist, die Feuerwehren für das Thema „Suchaktion“ in der Einsatzleitung zu sensibilisieren und wichtige Tipps gegeben zu haben. Das Abschnitts-Feuerwehrkommando Schärding hat somit den Feuerwehren das Rüstzeug in die Hand gegeben um selbst Übungen zu gestalten und Suchaktionen professionell und erfolgreich durchführen zu können“, gibt Abschnitts-Feuerwehrkommandant Michael Hutterer an.

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Schärding: Küchenbrand am unteren Stadtplatz

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Die FF Schärding wurde am 2. April 2018 um 13:17 Uhr zu einem Brandverdacht am Unteren Stadtplatz alarmiert. Beim Eintreffen wurde dem Einsatzleiter Michael Hutterer mitgeteilt, dass sich in der Brandwohnung und im darüber liegenden 4. und 5. verrauchten Obergeschoß keine Personen mehr aufhalten. Der Brand war im 3. Stock eines gerade in Teilrenovierung stehenden Objekts in der Schärdinger Altstadt ausgebrochen, wobei die beiden Nachbarobjekte direkt angebaut sind. Rauch drang aus dem Fenster im 3. Obergeschoß. Die anwesende Stadtpolizei sperrte in Kooperation mit der Polizeiinspektion den gesamten Straßenzug und errichtete eine lokale Umleitung.

Ein Atemschutztrupp drang im Innenangriff in die Wohnung vor, der Atemschutztrupp des zweiten Tanklöschfahrzeugs baute eine Angriffsleitung über die Drehleiter und das offene Fenster der Brandwohnung – wo Rauch austrat – auf. In der komplett verqualmten Wohnung konnte der Brandherd im Küchenbereich mit der Wärmebildkamera rasch gefunden werden. Die Löscharbeiten zeigten rasch Wirkung, sodass bereits 12 Minuten nach dem Eintreffen am Einsatzort der Brand unter Kontrolle war. In weiterer Folge wurden Nachlösch- und Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, bevor die Wohnung an die Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben werden konnte.

Die Straßensperre wurde um 14:20 Uhr wieder aufgehoben und die Einsatzkräfte konnten den Einsatz um 14:55 Uhr beenden.

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Feuerwehren des Bezirks blicken zurück

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Bei der Bezirkstagung am 29. März in Taufkirchen an der Pram konnte Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger den insgesamt ca. 600 anwesenden Besuchern aus Politik, Wirtschaft, befreundeten Einsatzorganisationen und den 64 Feuerwehren eine tolle Bilanz präsentieren: Alle 2,8 Stunden hieß es im Jahr 2018 „Einsatz für die Feuerwehr“ im Bezirk Schärding. Bei den Einsätzen, bei denen 65 Personen gerettet oder aus bedrohlichen Situationen befreit werden mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehren ihr ganzes Können auspacken, um der Bevölkerung die nötige Hilfe zukommen zu lassen. 496.920 Mannstunden wurden im abgelaufenen Jahr ehrenamtlich für Einsätze, Ausbildungen, Übungen, Administration, … geleistet.

Im Bericht des Bezirks-Feuerwehrkommandanten und in den Interviews wurde die gesamte Palette des Feuerwehrwesens präsentiert. Neben den Einsätzen waren natürlich die Schulungen und Vorbereitungen in den einzelnen Feuerwehren, aber natürlich auch gemeindeübergreifend Thema. Bei den unterschiedlichsten Bewerben im Bereich Löschangriff, Funk, Atemschutz, … konnten auch ausgezeichnete Leistungen erbracht werden. Im Bereich der Leistungsprüfungen bildeten sich hunderte Feuerwehrkameraden weiter. Gerade die neu eingeführte Branddienstleistungsprüfung hat hier bereits im ersten Jahr einen wichtigen Stellenwert eingenommen. 186 Personen haben diese Leistungsprüfung bereits positiv abgelegt. Eine tolle Bilanz konnte Bezirks-Feuerwehrkommandant Deschberger auch über das Stützpunktsystem ziehen, welches sich in den letzten Jahrzehnten bestens bewährt hat und laufend weiterentwickelt wird.

2018 wurde das im Vorjahr neu aufgestellte F-KAT System in einer Großübung im Bezirk Braunau erstmals auf Herz und Nieren getestet – mit einer sehr positiven Bilanz. Einige Verbesserungen wurden natürlich auch nötig, welche bereits umgesetzt wurden, so musste für den Versorgungszug nötiges Material beschafft werden.

In vielen Gemeinden laufen auch gerade die Vorbereitung und Durchführung der Gefahrenabwehr- und –entwicklungsplanung (GEP) auf Gemeindeebene. Auch da sind die Feuerwehren auf der Verwaltungsebene extrem gefordert. In 9 Gemeinden des Bezirks konnte die GEP bereits mit dem Gemeinderatsbeschluss abgeschlossen werden.

Neben dem „normalen“ Feuerwehrjahr galt es auch eine Großveranstaltung abzuwickeln. Gemeinsam mit den fünf Feuerwehren aus Taufkirchen und weiteren helfenden Händen hat das Bezirks-Feuerwehrkommando das 6-Bezirke-Jugendlager abgehalten. 2.694 Kinder und Betreuer haben in 7 Tagen die Marktgemeinde Taufkirchen an der Pram bevölkert und viele tolle Eindrücke aus dem Bezirk Schärding mit nach Hause genommen.

Besonderen Wert legt man im Bezirk auf die Jugendarbeit: 63 Feuerwehren im Bezirk bilden die gesamt 715 Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren aus und bereiten diese so spielerisch auf den Ernstfall vor. Ab dem Jahr 2019 können auch bereits 8jährige Kids Feuerwehrluft in den Jugendgruppen schnuppern. Besonders erfreulich ist auch, dass in der Feuerwehr Schießdorf eine neue Jugendgruppe gegründet wurde.

Die Bezirkstagung bot natürlich auch wieder einen tollen Rahmen, um Auszeichnungen zu überreichen. So bedankten sich die Feuerwehren nicht nur bei den Bezirkssiegern in den einzelnen Leistungsbewerben, sondern auch bei verdienten Funktionären und Unterstützern. Hier besonders erwähnt seien jene drei Kameraden, welche nach langjährigem Engagement aus dem Bezirks-Feuerwehrkommando ausgeschieden sind. Bezirks-Feuerwehrkurat Wolfgang Zopf, Bezirks-Feuerwehrarzt Dr. Josef Froschauer und Abschnitts-Feuerwehrkommandant Günter Unterholzer sind seit der Neuwahl nicht mehr in der Funktion und wurden entsprechend ausgezeichnet und auch mit dem Ehrendienstgrad betraut. Auch den ausgeschiedenen Haupt- und Oberamtswaltern wurde Dank und Angerkennung ausgesprochen. Eine besondere Freude war es, dass Bürgermeister Josef Schachner (Schardenberg) die Florian-Ehrenmedaille in Bronze erhielt, Dieter Schlegl die Florianmedaille Stufe 2 und Norbert Haidinger das Oö. Feuerwehrverdienstkreuz Stufe II. Das letzte Mal in seiner Funktion im Bezirk Schärding war Landes-Feuerwehrkommandant Dr. Wolfgang Kronsteiner, welcher von Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger die Bezirksauszeichnung in 1. Stufe erhielt.

Der Blick auf das Jahr 2019 bringt Veränderungen im Bezirks-Feuerwehrkommando mit sich, weil – wie im Bereich Auszeichnungen bereits berichtet – langjährige Funktionäre ihre Ämter zur Verfügung gestellt haben. Die Übergaben haben bereits perfekt funktioniert.

Weiterer Auszeichnungen im Feuerwehrbereich:

  • Julia Königsberger
  • Ing. Michael Humer
  • Gerhard Hofinger
  • Ing. Stefan Schrattenecker
  • Martin Lauber Gumpinger
  • Florian Huber
  • Martin Fesel
  • Franz Schönbauer
  • Alois Steinmann
  • Konrad Fesel
  • Fritz Prenninger (ehem. Bezirks-Feuerwehrkommandant Ried)

Auszeichnungen befreundeter Einsatzorganisationen:

  • Wolfgang Wagner (RK Ortsstelle Schärding)
  • Erwin Eilmannsberger (Bezirkspolizeikommando Schärding)

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Jahresbericht (PDF) ca. 6 mb

Fotos auf Dropbox (verfügbar bis ca. Ende April 2019)

St. Marienkirchen: Gasaustritt bei Bauarbeiten

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Zu einem Gasaustritt wurde die Feuerwehr St. Marienkirchen am 26. März um 10:41 Uhr alarmiert.

Bei der Lageerkundung stellte der Einsatzleiter Manfred Labmayer fest, dass ein Bagger eine Erdgasleitung beschädigt hatte und nach wie vor Gas austrat. Auf Grund der nötigen Absperrmaßnahmen wurden die Feuerwehren Hub und Hackenbuch nachalarmiert. Neben dem Aufbau des Brandschutzes stellte der Atemschutztrupp sofort den noch laufenden Bagger ab und begann die beiden gefährdeten Nachbarobjekte zu evakuieren, was rasch gelang. Die Alarmierung der Oö. Ferngas war bereits im Gange. Auf Grund der Schulungen aus den Vorjahren gelang es rasch die betroffene Gasleitung abzudrehen, noch bevor der Notdienst der Oö. Ferngas eintraf. In Zusammenarbeit mit der Polizei wurde der betroffene Bereich gesperrt und eine Umleitung eingerichtet. Nach Eintreffen des Spezialisten der Oö. Ferngas wurde in den angrenzenden betroffenen Häuser Messungen der Gaskonzentration durchgeführt.

Nach rund einer Stunde konnten alle Sperren aufgehoben werden und die Einsatzkräfte rückten wieder ein.

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Wissenstest des Bezirks Schärding

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Am Samstag, den 23. März 2019 fand in Esternberg der 37. Wissenstest des Bezirkes Schärding statt. 437 Teilnehmer davon 86 aus Bayern stellten dabei ihr Wissen über den Feuerwehrdienst und die feuerwehrtechnischen Geräte in Theorie und Praxis unter Beweis. Die Wissenstests in Bronze, Silber und Gold wurden vergangenes Jahr inhaltlich aktualisiert und im Hinblick auf eine stärkere Praxisorientierung überarbeitet. 

Theorie Fragen gehören genauso dazu, wie das Erkennen von Geräten und der richtige Umgang mit dem Funk. Es werden Dienstgradabzeichen abgeprüft und die Jugendlichen müssen verschiedenste Knoten erkennen und anfertigen.

Die Ausbildung für den Wissenstest stellt das Kontrastprogramm zum Bewerbswesen in den Sommermonaten dar. Die Burschen und Mädchen werden dazu in den Feuerwehren sehr gut vorbereitet.

Nachdem die Teilnehmer die Prüfung überstanden hatten, wurden sie von der Brauerei Baumgartner auf ein Getränk eingeladen.

Bei der Schlussveranstaltung waren Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger, die Abschnitts-Feuerwehrkommandanten Norbert Haidinger, Michael Hutterer und Hermann Jobst, sowie der Hauptamtswalter für Jugendarbeit Robert Doregger erfreut über die große Anzahl der Teilnehmer, sowie den ausgezeichneten Ausbildungsstand der Mädchen und Burschen.

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weitere Bilder (Dropbox) - verfügbar bis ca. Ende April 2019

FF Zell an der Pram - Fahrzeugübernahme KDOF

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Mitte März durfte eine fünfköpfige Delegation der FF Zell an der Pram und Bürgermeister Bauer Matthias, das neue Kommandofahrzeug (Ford Transit Custom) in Horn (NÖ) übernehmen.

Aufgrund schwerer technischer Mängel des alten Kommandofahrzeuges, wurde seitens FF Zell an der Pram im Juni letzten Jahres entschieden, ein Ersatzfahrzeug zu organisieren. Die anfangs gut klingende Idee, ein gutes gebrauchtes KDOF zu suchen, wurde bald wieder verworfen, da es am Markt nichts Vernünftiges gab. Somit wurde mit der intensiven Suche nach dem richtigen zukunftstauglichen Neufahrzeug und dem dazu passendem feuerwehrtechnischem Einrichter begonnen. Nach einer langen Phase von Besichtigungsfahrten und etlichen unermüdlichen Preisverhandlungen, fiel die Entscheidung im September dann auf das Autohaus Lehr & Sortimo Firnkranz, aus NÖ.

Mit dem KDOF wird am Einsatzort, bei größeren Einsätzen, die Einsatzleitstelle vor Ort errichtet und mit dem eingebauten roten Erkennungslicht gekennzeichnet. Der Innenraum der Mannschaftskabine ist genau für diese Anforderungen konzipiert worden. Durch einen klappbaren Tisch und der Funk- und Lichtanlage ist eine optimale Einsatzführung und Lagebesprechung möglich. Das Fahrzeug wird auch als Atemschutzsammelplatz verwendet. Dafür ist an dem Kommandofahrzeug ein grünes Blitzlicht integriert und ist damit für alle Atemschutzträger erkenntlich. Bei Einsätzen mehrerer Atemschutztrupps führt das Fahrzeug eine Atemschutzüberwachung mit. Bei Verkehrsunfällen wird das Fahrzeug als Leitfahrzeug eingesetzt und leitet mit der angebauten Verkehrsleiteinrichtung, die übrigen Straßenbenützer sicher am Unfallort vorbei.

Eine weitere sehr wichtige Funktion des Fahrzeuges wird der sichere Transport der Jugendgruppe zu den Wettbewerben und Ausbildungen sein. Diese Aufgabe wird dieses Fahrzeug dank modernster Sicherheitsstandards von Ford perfekt gewährleisten können.

Die Fahrzeugsegnung findet im Rahmen des heurigen Pramtaler Frühschoppen am 2. Juni 2019 statt.

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Verkehrsunfall in St. Roman

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Um 14:05 Uhr hat sich am 21. März auf der St. Romaner Landesstraße im Kreuzungsbereich zur Ruholdinger Straße ein Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen ereignet. Der zufällig vorbeikommende Feuerwehrkommandant und in späterer Folge Einsatzleiter Auinger Thomas war Zeuge des Unfallherganges. Er leistete sofort Erste-Hilfe und alarmierte sogleich seine Kameraden über den Notruf.

Kurze Zeit später rückten insgesamt 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren St. Roman und Kopfing mit 6 Fahrzeugen zum Unfallort aus. Die PKW-Insassen konnten nach kurzer Betreuung dem Roten-Kreuz übergeben werden. Unter den Insassen befand sich auch ein Kind. Die Fahrzeuge wurden zum Abtransport durch ein Abschleppunternehmen bereitgestellt und die Fahrbahn sodann gereinigt. Während des Einsatzes war die Straße gesperrt.

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Verkehrsunfall in Andorf

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Zu einem Verkehrsunfall der etwas anderen Art wurde die Freiwillige Feuerwehr Andorf am Vormittag des 19.03.2019 gerufen. Ein älterer Herr, der mit seinem PKW aus dem Andorfer Gemeindegebiet „Am Oberholz“ Richtung Andorf unterwegs war, kam mit seinem Wagen aus ungeklärter Ursache auf das Bankett und verlor dabei die Kontrolle über seinen PKW. Der Wagen kam dabei ins Schleudern, touchierte die Böschung der L514, kollidierte frontal mit dem Brückenpfeiler der dortigen Bahnunterführung und überschlug sich daraufhin auch noch.

Der Wagen kam auf den Rädern zu stehen und der Mann setzte unglaublicherweise, trotz ausgerissener Vorderachse und schwer beschädigtem Fahrzeug die Fahrt fort und fuhr auf den Hof eines anliegenden Autohauses.

Die Mitarbeiter der Werkstatt mussten den Fahrer aus dem Fahrzeug befreien, da sich die Fahrertür nicht mehr von alleine öffnen ließ. Die Aufgabe der Feuerwehr Andorf bestand darin, die Fahrbahn für die Reinigung selbiger zu sperren und den Nachfolgeverkehr mittels Lotsen umzuleiten.

Der Mann wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in Krankenhaus gebracht. Der Einsatz konnte nach einer guten Stunde beendet werden.

Funkleistungsabzeichen in Gold

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Am Freitag, den 15. März 2019 wurde in der Landesfeuerwehrschule Linz der 35. Bewerb um das Funkleistungsabzeichen in Gold abgehalten. 11 Teilnehmer des Bezirkes Schärding konnten sich das goldene Funkleistungsabzeichen sichern. Den Bezirkssieg holte sich Gerald Kobler von der Feuerwehr Hof. Mit voller Punkteanzahl erreichte er auf Landesebene den 4. Platz.

Dieses Abzeichen ist die letzte Stufe bei den Bewerben dieser Art. Voraussetzung ist die positive Absolvierung der Stufen Bronze und Silber.

Die Teilnehmer werden hierbei auf ihr Können im Umgang mit dem Funkgerät und der Geländekarte, sowie um das theoretische Aufgabengebiet rund um die Einsatzplanung und Einsatzvorbereitung geprüft.

Bezirks-Feuerwehrkommandant OBR Alfred Deschberger gratulierte allen Teilnehmern und bedankte sich für die herausragende Arbeit des Ausbildungsteams.

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Münzkirchen: Verkehrsunfall auf der B 136

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Zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall auf der B 136 wurden die Feuerwehren Münzkirchen und Schießdorf am 19. März von der Landeswarnzentrale alarmiert. Im Anschluss an die Unfallaufnahme durch die Polizei wurde das Abschleppunternehmen unterstützt, sowie die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsmittel gesäubert.

Während der gesamten Einsatzdauer wurde der Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeigelotst.

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FF Linden: Zug rammte vier Kühe

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Zu einem Einsatz auf der ÖBB-Strecke Wels - Passau wurde die Feuerwehr Linden am 13. März 2019 um 4:12 alarmiert - Ein Güterzug ist im Bereich Getzing mit vier Rindern zusammengestoßen.

Beim Eintreffen am Einsatzort war bereits ein Mitarbeiter der ÖBB sowie die Polizei anwesend.

Zwei Rinder lagen auf den gesperrten Gleisen. Um zumindest ein Gleis wieder für den Zugverkehr freigeben zu können, wurden die zwei Kadaver unverzüglich manuell von den Gleisen gehoben. Ein drittes Rind hatte die Lok frontal erwischt. Bei dem Zusammenstoß wurde die Lok so massiv beschädigt, dass sich diese nicht mehr bewegen konnte. Das tote Rind war dermaßen eingeklemmt, dass der Kadaver nicht entfernen konnte. Mit der Seilwinde konnte das tote Tier schlussendlich geborgen werden.

Im Anschluss wurden die Kadaver aus dem unwegsamen Gleisbereich gezogen. Nach ca. 3 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.