Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

1. OÖ Feuerwehrmänner schaffen NÖ Ausbildungsprüfung FW-Boote in Gold

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Am Nationalfeiertag, dem 26.10.2018, konnten der OÖ. Landes-Wasserwehrbewerbsleiter BR Günter UNTERHOLZER und sein Stellvertreter ABI Walter HEUBUSCH als erste Feuerwehrmänner aus OÖ die Ausbildungsprüfung für Feuerwehrboote des NÖ Landesfeuerwehrverbandes in der Stufe GOLD ablegen.

Bereits am Vortag ging es nach Klosterneuburg, wo noch einige Übungsfahrten zur Perfektionierung der Fahrtechnik und des Wissens durchgeführt wurden. Über Einladung des NÖ Landes-Wasserwehrbewerbsleiters und Kommandanten der FF Klosterneuburg (drittgrößte Stadt Niederösterreichs) BR KommR Josef ANGELMAYER, fanden dann am Nationalfeiertag die Ausbildungsprüfungen in Bronze, Silber und Gold statt.

Auf der Donau ging es vormittags zur selektiven Prüfungsfahrt, welche sich in 11 Stationen gliederte:

So musste von der Schiffsbesatzung (jeweils 1 Schiffsführer/ABI Walter Heubusch und 2 Bootsmänner/ BR Günter Unterholzer + E-OBI Josef Wiesinger v.d. FF Gars am Kamp) vor dem Auslaufen eine genaue Überprüfung der gesamten Beladung und Ausrüstung erfolgen. Anschließend wurde die Arbeit des Schiffsführers (dieser muss im Besitz eines gültigen Schiffsführerpatent sein), nämlich die ordnungsgemäße Inbetriebnahme des Wasserfahrzeuges (A-Boot oder FRB/Feuerwehr-Rettungsboot), vom Hauptprüfer bewertet.

Nach dem richtigen Ablegen und der Ausfahrt aus dem Hafen, wo zuvor eine Metall-Boje aufgenommen worden war, galt es diese mittels Ankerkette und Seil so in der Donau zu verankern, dass die Boje genau an einem zuvor dem Hauptprüfer bekannt zu gebenden Punkt (hier: Hektometerstein 1939) zu schwimmen kam (mit max. Abweichung einer Bootslänge!). Als dies geschafft war, galt es ein „Mann über Bord“ Manöver mit einer ca. 40 kg schweren Puppe durchzuführen. Auch hier war die Abfolge der richtigen Maßnahmen und Handgriffe entscheidend.

Als nächstes Kriterium galt es eine am Ufer befestigte Holzzille anzusteuern und diese in weiterer Folge am Feuerwehrboot längsseits so zu verheften, dass ein manövrierfähiger Koppelverband entstand. Dieser Koppelverband wurde in weiterer Folge zur Metallboje gefahren und man musste dort anlegen.

Über 30 Sekunden hinweg musste der zuvor gesetzte Anker, bzw. die Boje halten und es durfte maximal nur eine Abweichung in der Höhe von ca. einer Bootslänge entstehen. Anschließend wurde die Metallboje wieder eingeholt, bzw. der Anker von den beiden Bootsmännern gehoben. Nach dem Zurückbringen der Zille, bzw. dem Entkoppeln des Verbandes, ging es zurück in den sicheren Hafen. Auch hier wurden die richtigen Handgriffe und die Reihenfolge der Verheftung des Wasserfahrzeuges überprüft.

Abschließend wurden noch die erforderlichen Eintragungen im Bordbuch und das Sichern des Bootes unter den strengen Augen des Hauptprüfers vorgenommen.

Alle angeführten Aufgaben unterlagen keinerlei Zeitdruck, sollten jedoch innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens (max. 1 Stunde Zeit) erledigt werden.

Beim theoretischen Teil galt es dann aus 3 Fachgebieten (Nachtbezeichnung von Schiffen, Schifffahrts- und Fahrwasserzeichen sowie Fragen aus der Feuerwehrtechnik) jeweils 10 Aufgaben/Fragen zu ziehen und diese zu beantworten.

Besonders bei der Nachtbezeichnung von Schiffen bestand die Schwierigkeit darin, bei den vorgelegten Kartenbilder und anhand der darauf abgebildeten färbigen Punkte, die richtigen Wasserfahrzeuge, bzw. die Bedeutung der einzelnen Lichter zu erkennen.,

In Summe ein gelungene Ausbildungsprüfung, bei der nicht nur die Einsatzbereitschaft der Wasserfahrzeuge, deren Ausrüstung und die notwendigen Tätigkeiten der Schiffsbesatzungen überprüft werden, sondern sich auch klare Vorteile für den praktischen Bootseinsatz im Ernstfall ergeben.

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Taufkirchen an der Pram: Übungsvorbereitung mit glimpflichem Ausgang

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Im Zuge einer Vorbereitung einer Feuerwehrübung in Taufkirchen an der Pram passierte zwei Einsatzkräften ein Missgeschick. Sie bereiteten in einem Abbruchkeller eine Einsatzübung vor. Es sollte ein Stoß aus Holzpaletten entzündet werden. Unglücklicherweise breiteten sich Dämpfe eines Brandbeschleunigers so aus, dass im Zuge des Zündvorgangs die beiden Kameraden leicht verletzt wurden. Die beiden verletzten Kameraden wurden vorsichtshalber vom Roten Kreuz ins Krankenhaus Ried eingeliefert.

Echtfeuerausbildung ist im Feuerwehrwesen sehr wichtig, weshalb solche Übungen für eine einsatzreale Abwicklung unerlässlich sind. Die Nutzung eines Abbruchhauses ist für die Feuerwehr wertvoll, um realitätsnahe Einsatzszenarien nachzustellen. „Die Kameraden sind sehr behutsam vorgegangen, weshalb es trotzdem zu dieser Verpuffung kam, müssen wir in den nächsten Tagen klären und analysieren. Dies ist für uns sehr wichtig, um in Zukunft dieses Szenario verhindern zu können“, so Feuerwehrkommandant Alois Steinmann, welcher froh ist, dass der Vorfall trotzdem so glimpflich ausging. Jährlich führt die FF Taufkirchen mehr als 20 Übungen durch und durch die gute Ausbildung ist es in den letzten Jahren nie zu einem Unfall gekommen.

Fortbildung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit

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„Tue Gutes und Sprich darüber“, mit diesen Worten eröffnete Markus Furtner, Leiter des Presseteams im Bezirks-Feuerwehrkommando Schärding das Basisseminar für Öffentlichkeitsarbeit am Samstag, 3. November 2018 im Feuerwehrhaus Stadl.

34 Feuerwehrmitglieder wurden bei diesem Halbtagesseminar über die Grundausstattung mit Computer und Digitalkamera bis zum Inhalt eines perfekten Presseberichtes mit spannenden Fotos aufgeklärt und anhand von Beispielen anschaulich gemacht. Neben den Vorträgen der Teammitglieder über attraktiven Schaukasten, die Gestaltung einer Homepage bis zur Medienarbeit mit Presse, Funk und Fernsehen rundete der Praxisbericht von Lokalreporterin Judith Kunde der Bezirks-Rundschau Schärding das Seminar ab und spiegelte die bereits hervorragende Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Presse wieder.

„Bereits mehr als 200 Kameraden der 65 Feuerwehren des Bezirkes Schärding wurden in Form dieser Seminare das Thema Öffentlichkeitsarbeit in der Feuerwehr näher gebracht“, freut sich Abschnitts-Feuerwehrkommandant Günter Unterholzer, der in Vertretung von Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger bei der Veranstaltung anwesend war.

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Pflichtbereichsübung der St. Romaner Feuerwehren

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"Hallenbrand durch Schleifarbeiten" so lautete die Übungsannahme bei der Pflichtbereichsübung der St. Romaner Feuerwehren Ende Oktober 2018, die von der FF Kössldorf organisiert wurde.

Die Alarmierung erfolgte um 19:00 Uhr. Unverzüglich rückten die Feuerwehren Kössldorf, Aschenberg, Rain und St. Roman aus. Die Lageerkundung durch Einsatzleiter HBI Thomas Huber und Abklärung mit dem Hausherrn ergab, dass in der Halle durch Schleifarbeiten mit dem Winkelschleifer ein Brand ausgebrochen war und dass sich noch zwei Personen in der Halle befinden sollen.

Während die FF St. Roman zwei Atemschutztrupps ausrüstete, um die Personen zu bergen, bauten die anderen Feuerwehren einen Brandschutz auf, versorgten aus dem nahe gelegenen Leitenbach das Rüstlöschfahrzeug mit Wasser und legten zwei Löschleitungen, um den Brand zu löschen bzw. die Ausbreitung auf andere Gebäude zu verhindern. Nach kurzer Zeit waren die zwei Personen geborgen, der Brand gelöscht und mit dem Hochleistungslüfter das Gebäude rauchfrei gemacht.

Eine weitere Person fehlt, stellte der Hausherr fest. Die Suche begann von neuem. Da in der Gerätehalle viel Material herumsteht und relativ voll gerammt ist, war die Suche trotz Wärmebildkamera sehr schwierig, da immer wieder Geräte, Säulen und dergleichen im Wege waren. „Die ungewisse Anzahl an vermissten Personen stellte eine besondere Herausforderung an die Atemschutztrupps dar. Ein Szenario, dass folglich auch im realen Einsatz eintreten kann, und daher den Sinn der Übung herausstreicht“, so der Kommandant der FF St. Roman.

Um 19:50 Uhr waren die Aufgaben der Übungsannahmen erfüllt, die Geräte wurden zusammengeräumt und nach der Übungsnachbesprechung wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Bei der Übung waren die St. Romaner Feuerwehren mit acht Fahrzeugen und 68 Mann ausgerückt.

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Verkehrsunfall in Kopfing

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Aus bisher unbekannter Ursache kam am Montag, 29. Oktober 2018 der Lenker eines Fahrzeuges auf der L1139 Sighartinger Straße von der Fahrbahn ab und schlitterte in den angrenzenden Wald. Die Feuerwehren Kopfing und Engertsberg wurden um 19:36 Uhr zur Hilfe gerufen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Lenker im Beinbereich eingeklemmt. Unter Einsatzleiter Jobst Hermann wurde der Insasse mittels hydraulischen Rettungsgerät aus seiner misslichen Lage befreit und konnte rasch dem Roten Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben werden. Die Unfallstelle wurde ausgeleuchtet und durch Lotsen eine lokale Umleitung eingerichtet. Die Wucht beim Aufprall des Fahrzeuges an einem Baumstamm dürfte enorm gewesen sein, da das Fahrzeug völlig demoliert wurde. So war das Fahrzeugdach vollständig aufgerissen und die Fahrzeugteile lagen einige Meter verteilt im Wald verstreut. Nach Bergung des Wrackes und Reinigung der Straße konnte der Einsatz um 21:30 Uhr wieder beendet werden.

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Räumungsübung in der Volksschule Enzenkirchen

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Freitagvormittag, plötzlich ertönt der Feueralarm in der Volksschule. Die Feuerwehr wird verständigt, doch bis zum Eintreffen dauert es noch ein paar Minuten. In dieser Zeit sind die Lehrer mit den Schülern völlig auf sich gestellt. Durch die entstehende Panik verlaufen sich ein paar Kinder auf dem Weg ins Freie und verstecken sich. Dieses Szenario beübten die Feuerwehren Enzenkirchen und Matzing kürzlich in der Volksschule Enzenkirchen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wird dem Feuerwehreinsatzleiter mitgeteilt, dass noch neun Schüler vermisst seien. Unverzüglich wurden zwei Atemschutztrupps zur Menschenrettung ins verrauchte Gebäude geschickt. Da sich ein paar Kinder einer Klasse noch in den Räumlichkeiten im Obergeschoss befanden, wurde ein zweiter Rettungsweg über eine Schiebeleiter gewählt. Aufgrund dessen, dass die restlichen Räume bereits geräumt waren, beschränkte sich die Suche der Atemschutztrupps auf die Kellerräume, den Toilettanlagen und auf die Umkleide. Nach kurzer Zeit konnten alle Mädchen und Burschen von den Atemschutzträgern unverletzt ins Freie gebracht werden.

Da Schulen und öffentliche Einrichtungen ein hohes Risikopotenzial bieten, müssen die Abläufe immer wieder trainiert werden, um im Ernstfall effizient handeln zu können.

Nach der Räumungsübung hatte das Lehrpersonal noch die Möglichkeit, den Umgang mit dem Feuerlöscher zu erproben. Pflichbereichskommandant HBI Markus Essl sprach noch ein paar brandschutztechnische Hinweise aus. Die Schuldirektorin bedankte sich bei den Einsatzkräften und stellte den Schülerinnen und Schülern klar, dass die Feuerwehren 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr ehrenamtlich für die Sicherheit der Bevölkerung zur Verfügung stehen!

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41. Truppführerlehrgang

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55 Kameradinnen und Kameraden der verschiedensten Feuerwehren des Bezirkes Schärding besuchten am Freitag, 12. und Samstag, 13. Oktober 2018 den 41. Truppführerlehrgang in Taufkirchen an der Pram.

Neben Theorie stand vor allem die Praxis auf dem Programm, um das Erlernte von der Grundausbildung in der Feuerwehr umzusetzen. Die Grundausbildung in der eigenen Feuerwehr (Truppmannausbildung) sowie ein 16-stündiger Erste-Hilfe-Kurs sind Voraussetzung, diesen Lehrgang zu besuchen. Der Truppführerlehrgang ist wichtig um in Einsätze gehen zu dürfen und in weiterer Folge Kurse an der OÖ. Landesfeuerwehrschule besuchen zu können.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger dankte Ausbildungsleiter Anton Rossdorfer sowie allen Ausbildern die sich wieder die Zeit genommen haben um unsere Lehrgangsteilnehmer auszubilden. Da Brandrat Günter Unterholzer nach Jahrelanger Tätigkeit als Ausbilder das letzte Mal dabei war, überreichte ihm Hauptamtswalter Anton Rossdorfer eine Ehrenurkunde und danke ihm für seine Unterstützung. Ebenfalls ein besonderer Dank gebührt der Gemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr Taufkirchen an der Pram für die Gastfreundschaft.

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Große grenzüberschreitende Hochwasserschutzübung

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Ein Hochwasser am Inn war Übungsannahme der zweitägigen Hochwasserschutzübung am 19. und 20. Oktober 2018. In den Abendstunden des Freitags wurde in Schärding Hochwasseralarm ausgelöst. Der erste Teil des Hochwasserschutzes musste vom Gemeindebauhof aufgebaut werden, die Feuerwehr unterstützte mit der Einsatzleitung und der Zentrale. Hochwasserassistentinnen begannen mit der Verständigung der betroffenen Bevölkerung. Ein besonderes Augenmerk wurde hier auf die Abläufe bei Nacht gelegt, der Aufbau konnte um 23:30 Uhr abgeschlossen werden.

Weil ein weiterer Anstieg prognostiziert war, wurde noch am Abend entschieden am Samstag den gesamten Schutz aufzubauen und das neue KAT-Lager zu aktivieren. Sieben Feuerwehren aus den vier Gemeinden Brunnenthal, St. Florian, Neuhaus und Schärding können dadurch auf mindestens 6.000 gefüllte und mehr als 30.000 leere Sandsäcke zugreifen. Der aus EU-Geldern (Interreg) geförderte Teil des gemeinde- und grenzüberschreitenden Katastrophenschutzlagers wurde erstmals im Echtbetrieb getestet. Neben der Befüllung von Sandsäcken wurde auch die Logistik dahinter – die Anforderung von Sandsäcken inklusive Verladung und Transport – geprobt. Aus allen vier Gemeinden waren hier Einsatzkräfte vor Ort und halfen mit. Mehrere tausend Sandsäcke wurden dabei in einem ausgeklügelten System umgeschlagen. Neben dem Sandsackmanagement wurde natürlich der eigentliche Hochwasserschutz der Stadt Schärding getestet und beübt. Der Vollaufbau aller Schutzelemente wurde von insgesamt 35 Mann des Bauhofs und der Feuerwehr erfolgreich durchgeführt. Auch wurden die Verständigungslisten durch das Feuerwehr- und Gemeindepersonal in der Einsatzzentrale stichprobenartig praktisch abgearbeitet.

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Erschwert wurde der Aufbau deshalb, weil auf Grund eines Brandeinsatzes in Schardenberg drei Fahrzeugbesatzungen abrücken mussten. Aber auch im echten Hochwasserfall muss die Feuerwehr gerüstet sein, um die eigentliche Hauptaufgabe – die Bewältigung von Brandeinsätzen oder sonstigen technischen Einsätzen – durchführen zu können.

Bei all diesen unterschiedlichen Anforderungen wurden auch die Einsatzleiter gefordert. Die behördliche Einsatzleitung lag bei Amtsleiterin Rosemarie Kaufmann, die technische Einsatzleitung bei Klaus Königsberger und Franz Haas von der Feuerwehr. Die enge Abstimmung, die Auswertung von Prognosen und das Treffen von gemeinsamen Entscheidungen waren hier an der Tagesordnung und wurden erfolgreich gemeistert.

Sehr interessiert am Einsatzgeschehen waren auch die Vertreter der vier Gemeinden, der Bezirkshauptmannschaft und des Gewässerbezirks. Selbst der für Katastrophenschutz zuständige Landesrat Elmar Podgorschek war anwesend und machte sich ein Bild vom professionellen Hochwassereinsatz in Schärding.

Die Übung hat sehr gut funktioniert, alle Abläufe und Arbeiten wurden erprobt. Sieben Übungsbeobachter haben akribisch genau auf die Einsatzabläufe geachtet und konnten natürlich die einen oder anderen Verbesserungsvorschlag ausarbeiten. Diese Vorschläge werden in den nächsten Tagen noch einer genauen Analyse bei Besprechungen zugeführt.

„Es freut mich, dass die Übung ausgezeichnet abgelaufen ist und dass unsere Einsatzleitung, sowie die Einsatzkräfte des Bauhofs und der Feuerwehr für die Sicherheit der Stadt Schärding ihr Können unter Beweis gestellt haben. Wir können damit keine Hochwässer verhindern, aber die Bevölkerung unterstützen und bestmöglich schützen. Gerade die gemeinde- und grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Brunnenthal, St. Florian, Neuhaus und Schärding liegt hier am Herzen, denn das Wasser kennt hier definitiv keine Grenzen,“ so Bürgermeister Franz Angerer.

„Unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte der sieben Feuerwehren haben ausgezeichnet mit der Einsatzleitung und den Einsatzkräften des Bauhofs zusammengearbeitet. Jeder hat seine Fähigkeiten bestens eingebracht und so kann der betroffenen Bevölkerung die optimale Hilfe geboten werden. Wir alle hoffen, dass wir das heute erprobte lange nicht brauchen, wissen jedoch, dass es leider sicher wieder einmal so weit sein wird – und dann sind wir alle bestens vorbereitet,“ so Feuerwehrkommandant Michael Hutterer.

Großbrand in einer Tischlerei in Schardenberg

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Am Samstag, 20.10.2018 gegen 11.00 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Schardenberg, Freinberg, Haibach, Münzkirchen, Reikersham, Schärding, Wernstein, Wallensham und Passau zu einem "Brand Gewerbe" in die Gemeinde Schardenberg alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen quollen bereits Rauchwolken aus dem Industriebetrieb. Durch bisher unbekannte Ursache brach in einer Lagerhalle in der  Zwischendecke Feuer aus. Unverzüglich begannen die 200 alarmierten Feuerwehrkräfte mit der Brandbekämpfung, wobei erfolgreich eine Brandausbreitung auf die anderen Hallen verhindert werden konnte.

Für den Erstangriff stand zur Brandbekämpfung neben den Tanklöschfahrzeugen ein Hydrant zur Verfügung. Die Drehleitern der Feuerwehr Schärding und Passau bekämpften den Brand von oben und dienten als Sicherstellung für etwaige Durchzündungen. Um zum Brandherd zu gelangen, musste von den Atemschutzträgern eine Dachöffnung durchgeführt werden. Insgesamt 15 Atemschutztrupps mit jeweils 3 Einsatzkräften wurden bei den Löscharbeiten, teilweise auch im Innenbereich eingesetzt.

Die Wasserversorgung konnte durch einen nahe gelegenen Teich und Hydranten sichergestellt werden. „Aufgrund des großen Gebäudeareals gestalteten sich die Löscharbeiten äußerst komplex“, so Einsatzleiter Gerhard Mayer.

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Abschnitt Engelhartszell: Seminar für patientengerechte Unfallrettung

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Neue und moderne Technik in der Automobilindustrie erfordern im Rahmen der „Technischen Hilfeleistung“ bei der Feuerwehr eine ständige Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte, um im Ernstfall mögliche Gefahren richtig einschätzen und entsprechend reagieren zu können.

Kürzlich besuchten daher insgesamt 29 Einsatzkräfte der Feuerwehren ein Tagesseminar für „Patientengerechte Unfallrettung“der Firma Weber-Hydraulik in Waldkirchen.

Der für im Abschnitt Engelhartszell zuständige Oberamtswalter für Ausbildung Huber Ernst organisierte die Veranstaltung, welche sich in einen Theorieteil am Vormittag und den praktischen Teil am Nachmittag teilte.

Nach der Eröffnung durch Abschnitts-Feuerwehrkommandant Günter Unterholzer und der Vorstellung der zwei Instruktoren der Firma Weber-Hydraulik GmbH, gaben diese einen Einblick in die neuen Fahrzeugtechnologien.  So wurden die Probleme mit neuen hochfesten Werkstoffen erläutert, welche auch für die modernen Bergegeräte ein Problem darstellen. Weitere Problemstellen sind die geänderte Konstruktionsweise von modernen Autos.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand die Praxisausbildung auf dem Gelände der Firma Steindl auf dem Programm. An zwei Unfallfahrzeugen wurden in einer sogenannten Stationsausbildung jeweils unterschiedliche Einsatzsituationen simuliert und mussten von den Gruppen in verschiedenen Einsatzphasen abgearbeitet werden.

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Am Ende des Tages waren sich alle Beteiligten über den Erfolg dieser Weiterbildungsmaßnahme einig – konnten doch die Kameraden ihren Ausbildungsstand und die Erfahrungen in der „Technischen Hilfeleistung“ weiter ausbauen. Von den Ausbildern wurden hierzu zahlreiche nützliche Tipps und Hinweise gegeben.

Abschnitt Engelhartszell: 38 neue Verkehrsregler ausgebildet

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In Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Andorf führte das Abschnitts-Feuerwehrkommando Engelhartszell am Freitag, 28. und Samstag, 29. September 2018 die Ausbildung für neue Verkehrsregler durch.

Nach einem theoretischen Unterricht im Feuerwehrhaus Stadl folgte am nächsten Tag die Umsetzung in der Praxis. Auf einer stark befahrenen Kreuzung in Andorf galt es für die angehenden Lotsen den Verkehr mittels Handzeichen zu regeln. Immer ein wachendes Auge auf die angehenden Verkehrsregler aber auch auf den Verkehr hatten dabei die anwesenden Polizeibeamten unter der Leitung von Harald Hölzl und unterstützten bei Bedarf die Einsatzkräfte.

Abschnitts-Feuerwehrkommandant BR Unterholzer Günter konnte bei der Schlussbesprechung allen Teilnehmern zu einem positiven Abschluss gratulieren.

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