Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden die Feuerwehren St. Florian am Inn und Taufkirchen/Pram in den Mittagstunden des 30.November 2010 alarmiert.

Eine 30-Jährige aus Riedau fuhr mit ihrem PKW auf der B137 in Richtung Schärding. Als sie auf Höhe Vielsassing nach links in die ehemalige B137 Richtung Haid einbiegen wollte, übersah sie beim Einordnen einen entgegenkommenden PKW, gelenkt von einen 29-Jährigen aus Wels. Im Zuge dessen stieß sie beim Einbiegen frontal mit diesem zusammen.

Dabei wurden der Lenker und sein 38jähriger Beifahrer unbestimmten Grades verletzt. Der 38-Jährige wurde mit der Rettung ins LKH Schärding eingeliefert. Der Lenker wurde in seinem Fahrzeug massiv eingeklemmt und musste mittels Bergescheren befreit werden. Er wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Deggendorf geflogen.

Die 30-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß nach eigenen Angaben nicht verletzt.

Insgesamt waren 24 Mann der Feuerwehr mit 3 Einsatzfahrzeugen 2,5h zur Personenrettung, Fahrzeugbergung und Aufräumarbeiten im Einsatz.

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Suche nach beeinträchtigter und orientierungsloser Person

Am Samstag, dem 27 November gegen 17 Uhr, wurde Kommandant HBI Markus Razenberger von den Betreuern des Lebensraums Moserhof alarmiert, da ein Bewohner abgängig war. Da die Außentemperaturen auf minus 8°C gesunken waren und es bereits dunkel war, wurde der Entschluss gefasst über die LWZ die Alarmstufe 2 zu alarmieren.

Vor Ort wurde die Einsatzleitung eingerichtet und mit den Betreuern ein Steckbrief der vermissten Person erstellt. Dabei stellte sich heraus, dass der Vermisste orientierungslos und Epileptiker ist.

Mit Kartenmaterial wurden die Suchgebiete abgesteckt und die einzelnen Suchtrupps eingeteilt. Die Suchhundestaffel und die FF Schärding mit Wärmebildkamera und Drehleiter wurde zur Unterstützung gerufen. Um ca. 18.45 wurde die Person im fünf Kilometer entfernten Wesenufer vom Kameraden August Sigl, der mit seinen PKW die Straßen absuchte, gefunden.

Die im Vorjahr veranstaltete Abschnittsfunkübung mit dem Schwerpunkt „Suchaktion“ war für die positiv verlaufene Suchaktion von großer Bedeutung. Bei dieser Suchaktion waren 5 Feuerwehren, Polizei und die Rettungshundebrigade mit insgesamt 72 Mann eingesetzt.


Fahrzeugbergung in Humerleiten

Einen Einsatz der Feuerwehr Pimpfing(Gemeinde Andorf) verursachten die Schneefälle am 28. November 2010. Eine PKW-Lenkerin geriet aufgrund der schneebedeckten Fahrbahn, von der der Ortschaft Humerleiten kommend ins Rutschen und fuhr mit ihrem Fahrzeug in das angrenzende Feld. Mit dem KLF-A konnte das Fahrzeug jedoch rasch aus seiner Lage befreit werden, sodass die Lenkerin ihre Fahrt fortsetzen konnte.

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Suchaktion nach junger Mutter im Bereich Zell

Zu einer großangelegten Suchaktion wurden die Feuerwehr Zell und Andorf am 23. November 2010 alarmiert. Der besorgte Vater hatte abends Alarm geschlagen, nachdem seine Tochter auch nach Stunden noch nicht nach Hause zurück gekehrt war.

Daraufhin wurde eine großangelegte Suchaktion seitens der Feuerwehren und der Polizei gestartet, auch die Wärmebildkamera der Feuerwehr Andorf und ein Diensthund der Polizei kamen dabei zum Einsatz. Doch alle die Mühe war vergebens, denn die junge Mutter konnte von den Einsatzkräften nur noch tot in einem beliebten Badesee aufgefunden werden. Den Kameraden der Feuerwehr Raab blieb nur mehr die traurige Aufgabe, die Leiche der jungen Frau zu bergen. Die ganze Anteilnahme gilt nun den Angehörigen,


Kellerbrand in Heitzing

Am 19.11.2010 um 00.15 Uhr wurden die Feuerwehren Enzenkirchen und Matzing zu einem Kellerbrand nach Heitzing gerufen. Im Keller eines Wohnhauses in Heitzing brach, vermutlich durch einen technischen Defekt, ein Feuer aus. Zum Glück wurde die Familie durch einen lauten Knall auf den Brand aufmerksam. So konnte die Feuerwehr noch das Schlimmste verhindern.

Das Feuer hatte sich bereits auf den gesamten Kellerbereich ausgebreitet und sogar die Fenster barsten. Mit Hilfe der Atemschutzträger und Hochleistungslüfter konnten die Einsatzkräfte zum Brandherd vordringen und das Feuer löschen.

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Schalungsbruch auf Baustelle

Am Nachmittag des 10.11 wurde die Feuerwehr Diersbach nach Angsüß gerufen, da bei den Bauarbeiten zum Rückhaltebecken die Betonschalung gebrochen war. Bei Erkundung der Lage, stellte sich heraus, dass ca. 20m³ Beton ausgetreten waren. Daher wurde mit der Baufirma und dem Kdt der FF Mitterndorf vereinbart, dass erst nach Entfernung des Betons ein Reinigen der Baustelle mittels Hochdruck möglich ist. Um 16:45 rückten die FF Diersbach und die FF Mitterndorf aus. Von der FF Mitterndorf wurde eine Zubringerleitung zum Tank Diersbach aufgebaut von diesen wurde mittels HD-Rohr die Baustelle gereinigt. Um ca 19:45 rückten die beiden Feuerwehren ein um ihre Gerätschaft zu reinigen und wieder die Einsatzbereitschaft herzustellen welche um 20:45 erreicht wurde.

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2 x Fahrzeugbergung in Münzkirchen

Zu zwei Fahrzeugbergungen musste die Feuerwehr Münzkirchen in den letzten Tagen ausrücken. Bereits am 21. Oktober musste um 6:10 ein auf einer Baustelle hängen gebliebener LKW von der Feuerwehr wieder flott gemacht werden. Am 1.11.2010 galt es ein von der Enzenkirchner Straße abgekommenes und auf dem Dach liegengebliebenes Auto wieder auf die Reifen zu stellen und Anschluss zu bergen.

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Andorfer Wahrzeichen "Kaiserlinde" brannte

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre wurde ein Wahrzeichen der Marktgemeinde Andorf - die an einer beliebten Wanderstrecke gelegene "Kaiserlinde" - durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogen. Auch diesmal ist noch ungeklärt, ob das weithin sichtbare Naturdenkmal durch Unachtsamkeit oder in böswilliger Absicht in Brand geriet.

Andorfs Feuerwehrmänner hatten es jedenfalls eilig, den auf einer Anhöhe gelegenen Einsatzort zu erreichen und das Feuer zu löschen. Wurde der Baum doch vor mehr als hundert Jahren von den eigenen Kameraden - damals zu Ehren Kaiser Franz Josefs - gepflanzt. Einige tausend Liter Wasser aus mehreren Rohren waren nötig, um auch die letzten Glutnester in dem mittlerweile stark ausgehöhlten Stamm zu löschen.

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Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall auf B137

Zwei Verletzte forderte ein Verkehrsunfall auf der Innviertler Bundesstraße B137, als ein ortsunkundiger deutscher Staatsbürger auf diese auf der falschen Auffahrt auffuhr und dabei mit dem PKW einer in Richtung Schärding fahrenden Riederin kollidierte. Beide Lenker wurden dabei unbestimmten Grades verletzt und mussten vom Roten Kreuz in das Krankenhaus Schärding gebracht werden. Die zwei Mitfahrer im Wagen der Riederin blieben unverletzt.

Für die Einsatzkräfte der Feuerwehren Andorf und Pimpfing blieb neben der Ausleuchtung der Unfallstelle nur mehr das Verbringen der havarierten Fahrzeuge von der Fahrbahn sowie das Reinigen derselben, um die vielbefahrene Straße wieder schnellstmöglich für den Verkehr freigeben zu können.

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Brand im Altstoffsammelzentrum Raab

Am 4. Oktober um 13.38 Uhr wurde die Feuerwehr Raab zu einem Brand eines Abfall- Container im Altstoffsammelzentrum Raab alarmiert. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht geklärt war, wo es genau brannte wurde vom Einsatzleiter HBI Lang die Alarmstufe 1 und somit die Nachalarmierung der FF St. Bründl in Auftrag gegeben.

Nach einigen Metern Anfahrtsweg war eine schwarze Rauchsäule von weiten schon zuerkennen. Zum Glück waren nur die Container betroffen und nicht das Hauptgebäude.

Beim Eintreffen am Einsatzort war der Container schon im Vollbrand. Ein Übergreifen konnte auf die nebenliegenden Container gerade noch verhindert werden.

Da man nicht ausschließen konnte, dass in den Containern eventuell explosionsgefährliche Gegenstände hineingeworfen wurden, war der Löschangriff nicht ungefährlich für die Einsatzkräfte. Der Brand konnte jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden. Insgesamt waren von der FF Raab und St Bründl 21 Mann ein TLF- LFB -KLF - KDO sowie 2 Atemschutztrupps im Einsatz.

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Wohnhausbrand in Schärding

Am 3. Oktober um 08:19 Uhr wurde die FF Schärding zu einem Brandverdacht in den Kainzbauernweg alarmiert. Da bereits während der Anfahrt eine starke Rauchentwicklung zu sehen war, wurde das Einsatzstichwort auf „Brand Wohnhaus“ erhöht.

Ca. 600 Meter vor dem Einsatzobjekt wurden die Einsatzkräfte von einem Mann mit Fahrrad, welcher die Straße blockierte, aufgehalten. Er warf das Fahrrad gegen das Tanklöschfahrzeug und attackierte die aussteigenden Einsatzkräfte. Nur mit Gewalt konnten zwei Einsatzkräfte die Person von der Straße abdrängen, sodass das Tanklöschfahrzeug die Stelle passieren konnte.

Am Einsatzort eingetroffen wurde ein massiver Brand in einer Wohnung im dritten Geschoß, des mit 16 Parteien ausgestatteten vierstöckigen Wohnhauses, welcher bereits auf das Stiegenhaus übergegriffen hatte, festgestellt. Zahlreiche Personen machten sich an den Fenstern bemerkbar, einige waren bereits geflüchtet. Erst jetzt wurde durch Aussagen von zahlreichen anwesende Bewohner klar, dass die Person von der Zufahrt vermutlich den Brand gelegt haben muss.

Es waren alle Voraussetzungen für eine rasche Brandentwicklung gegeben, eine Wohnraumtüre war so im Stiegenhaus verkeilt, dass die Wohnungstüre nicht geschlossen werden konnte und sich der Brand so rasch ins Stiegenhaus ausbreitete. Jene Personen von der Wohnung im 4. Stock konnten in der Erstphase nicht gerettet werden, weil über das Stiegenhaus die Flammen den Zugang versperrten und über die aufgestellte Drehleiter auf Grund der Flammen aus dem Fenster eine Rettung aus den Fenstern oberhalb auch nicht möglich gewesen wäre. 14 Atemschutzgeräteträger waren beschäftigt, um den Brand Herr zu werden.

35 Minuten nach der Alarmierung konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Zahlreiche Personen wurden in der Erstphase mittels Fluchthauben aus dem Gebäude gerettet. Auch das Rote Kreuz war rasch vor Ort, es mussten insgesamt 12 Personen ins LKH mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung eingeliefert werden, weitere 15 Personen wurden vor Ort betreut. Insgesamt waren seitens der FF Schärding 30 Mann mit 7 Fahrzeugen eingesetzt.

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