Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall auf B137

Zwei Verletzte forderte ein Verkehrsunfall auf der Innviertler Bundesstraße B137, als ein ortsunkundiger deutscher Staatsbürger auf diese auf der falschen Auffahrt auffuhr und dabei mit dem PKW einer in Richtung Schärding fahrenden Riederin kollidierte. Beide Lenker wurden dabei unbestimmten Grades verletzt und mussten vom Roten Kreuz in das Krankenhaus Schärding gebracht werden. Die zwei Mitfahrer im Wagen der Riederin blieben unverletzt.

Für die Einsatzkräfte der Feuerwehren Andorf und Pimpfing blieb neben der Ausleuchtung der Unfallstelle nur mehr das Verbringen der havarierten Fahrzeuge von der Fahrbahn sowie das Reinigen derselben, um die vielbefahrene Straße wieder schnellstmöglich für den Verkehr freigeben zu können.

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Brand im Altstoffsammelzentrum Raab

Am 4. Oktober um 13.38 Uhr wurde die Feuerwehr Raab zu einem Brand eines Abfall- Container im Altstoffsammelzentrum Raab alarmiert. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht geklärt war, wo es genau brannte wurde vom Einsatzleiter HBI Lang die Alarmstufe 1 und somit die Nachalarmierung der FF St. Bründl in Auftrag gegeben.

Nach einigen Metern Anfahrtsweg war eine schwarze Rauchsäule von weiten schon zuerkennen. Zum Glück waren nur die Container betroffen und nicht das Hauptgebäude.

Beim Eintreffen am Einsatzort war der Container schon im Vollbrand. Ein Übergreifen konnte auf die nebenliegenden Container gerade noch verhindert werden.

Da man nicht ausschließen konnte, dass in den Containern eventuell explosionsgefährliche Gegenstände hineingeworfen wurden, war der Löschangriff nicht ungefährlich für die Einsatzkräfte. Der Brand konnte jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden. Insgesamt waren von der FF Raab und St Bründl 21 Mann ein TLF- LFB -KLF - KDO sowie 2 Atemschutztrupps im Einsatz.

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Wohnhausbrand in Schärding

Am 3. Oktober um 08:19 Uhr wurde die FF Schärding zu einem Brandverdacht in den Kainzbauernweg alarmiert. Da bereits während der Anfahrt eine starke Rauchentwicklung zu sehen war, wurde das Einsatzstichwort auf „Brand Wohnhaus“ erhöht.

Ca. 600 Meter vor dem Einsatzobjekt wurden die Einsatzkräfte von einem Mann mit Fahrrad, welcher die Straße blockierte, aufgehalten. Er warf das Fahrrad gegen das Tanklöschfahrzeug und attackierte die aussteigenden Einsatzkräfte. Nur mit Gewalt konnten zwei Einsatzkräfte die Person von der Straße abdrängen, sodass das Tanklöschfahrzeug die Stelle passieren konnte.

Am Einsatzort eingetroffen wurde ein massiver Brand in einer Wohnung im dritten Geschoß, des mit 16 Parteien ausgestatteten vierstöckigen Wohnhauses, welcher bereits auf das Stiegenhaus übergegriffen hatte, festgestellt. Zahlreiche Personen machten sich an den Fenstern bemerkbar, einige waren bereits geflüchtet. Erst jetzt wurde durch Aussagen von zahlreichen anwesende Bewohner klar, dass die Person von der Zufahrt vermutlich den Brand gelegt haben muss.

Es waren alle Voraussetzungen für eine rasche Brandentwicklung gegeben, eine Wohnraumtüre war so im Stiegenhaus verkeilt, dass die Wohnungstüre nicht geschlossen werden konnte und sich der Brand so rasch ins Stiegenhaus ausbreitete. Jene Personen von der Wohnung im 4. Stock konnten in der Erstphase nicht gerettet werden, weil über das Stiegenhaus die Flammen den Zugang versperrten und über die aufgestellte Drehleiter auf Grund der Flammen aus dem Fenster eine Rettung aus den Fenstern oberhalb auch nicht möglich gewesen wäre. 14 Atemschutzgeräteträger waren beschäftigt, um den Brand Herr zu werden.

35 Minuten nach der Alarmierung konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Zahlreiche Personen wurden in der Erstphase mittels Fluchthauben aus dem Gebäude gerettet. Auch das Rote Kreuz war rasch vor Ort, es mussten insgesamt 12 Personen ins LKH mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung eingeliefert werden, weitere 15 Personen wurden vor Ort betreut. Insgesamt waren seitens der FF Schärding 30 Mann mit 7 Fahrzeugen eingesetzt.

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Leichenbergung in Suben

Die FF Schärding wurde am 28. September um 11:08 Uhr vom Landeskriminalamt zu einer Leichenbergung in die Gemeinde Suben alarmiert. Mit Hilfe eines speziellen Leichenspürhundes wurde bei einer Suchaktion nach einer abgängigen Person eine männliche Wasserleiche entdeckt und zur Bergung dieser wurde die FF Schärding mit einem Boot und einem Taucher angefordert. Unverzüglich rückten zwei Kommandofahrzeuge und ein Lastfahrzeug mit dem Arbeitsboot zur Einsatzstelle in Suben aus. Bereits während der Anfahrt wurde Kontakt mit dem Pflichtbereichskommandanten aufgenommen. Nach einer kurzen Lagebesprechung begab sich die Bootsbesatzung mit einem ausgerüsteten Taucher zur Fundstelle ca. 200 Meter flussabwärts der Subener Bucht. Das Feuerwehrboot wurde dabei von einem Polizeiboot gelotst. Die männliche Wasserleiche konnte von den Einsatzkräften der Feuerwehr über die Bugklappe des Bootes geborgen werden, sodass der Taucher nicht eingesetzt werden musste. Der Leichnam wurde im Anschluss an der Booteinsatzstelle an die Bestattung übergeben. Ob es sich um jene Person handelt, welche am 18. September Grund für eine groß angelegte Suchaktion von mehreren Feuerwehren aus Oberösterreich und Bayern war, ist derzeit noch nicht bekannt. Die FF Schärding konnte um 13.30 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.


Bezirks-Wasserwehrleistungsbewerb in Schärding

Am Samstag, 25. September veranstaltete die FF Schärding gemeinsam mit dem Bezirksfeuerwehrkommando den 20. Bezirks-Wasserwehrleistungsbewerb am Inn. Dabei war die FF Schärding nicht nur im organisatorischen Bereich erfolgreich, es konnten auch zahlreiche Stockerlplätze in unterschiedlichen Kategorien errungen werden. So konnte in Silber die Zillenbesatzung Rakaseder & Gerauer den Bezirkssieg mit nach Hause nehmen und in der Kategorie Bronze mit dem 2. Rang aufwarten. Auch die Zillenbesatzungen Köck & Reidinger, sowie Siegl & Stöger konnten Stockerlplätze besetzen. Die Jugendzille Lechner & Zarbl siegte in der Jugendkategorie 3. Zugskommandant Gerhard Sprinzl und Kommandant Hutterer sind stolz auf diese Mannschaft und die erreichten Leistungen. Lediglich das Wetter machte einen kleinen Strich durch die Rechnung. Neben Zillenbesatzungen aus dem Bezirk Schärding nahmen auch Feuerwehren aus dem restlichen Oberösterreich und Niederösterreich an diesem interessanten Bewerb teil. In Bronze war die Durchfahrt der Alten Innbrücke eine besondere Herausforderung und in Silber musste die Insel – welche bereits auf bayerischem Staatsgebiet liegt – umrundet werden. Bei der Schlussveranstaltung im Kubinsaal, bei der zahlreiche Ehrengäste begrüßt werden konnten, hoben die Redner das besondere Engagement aller Zillenfahrer neben dem „normalen“ Feuerwehrdienst hervor.

detaillierte Ergebnisliste

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Brandeinsatz im Caritasheim Mitterndorf

In einem Betreuungsheim in Mitterndorf ist in der Nacht zum 22.09.2010 ein Brand ausgebrochen. Vermutlich hat eine brennende Zigarette das Feuer, das kurz vor Mitternacht in einer Wohneinheit im ersten Stock ausgebrochen war, ausgelöst.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehren Diersbach, Mitterndorf und Oberedt wurde vorerst durch einen Atemschutztrupp das Feuer mit mehreren Handfeuerlöschern eingedämmt und schlussendlich mittels HD-Rohr abgelöscht.

Zwischenzeitlich konnten sich die Betreuerin und die acht im Heim untergebrachten Personen ins Freie retten. Ein 30-jähriger Bewohner wurde wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Durch den Einsatz eines Hochleistungslüfters wurde das Gebäude rauchfrei gemacht.

Von der nachalarmierten Feuerwehr Andorf konnten mit der Wärmebildkamera keine Glutnester mehr aufgespürt werden. Im Einsatz standen vier Feuerwehren mit 5 Fahrzeugen und ca. 40 Helfern.

Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

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Türöffnung mit Unfallverdacht

Während die Feuerwehrmannschaft der FF Schärding mit der Abhaltung des 20. Bezirks-Wasserwehrleistungsbewerbes beschäftigt war, ging von der Polizei ein Notruf zu einer Türöffnung mit Unfallverdacht im Kainzbauernweg ein. Unverzüglich rückte die eingeteilte Einsatzbereitschaft, dabei auch eingeteilte Mitglieder der Türöffnungsgruppe, mit einem Kommandofahrzeug und der Drehleiter zum Einsatzort aus. Dort wurde nach kurzer Lageerkundung mit Spezialwerkzeug begonnen, die Wohnungstüre mit möglichst wenig Zerstörung zu öffnen. So konnte nach wenigen Minuten die anwesende Polizeistreife mit einer Angehörigen die Wohnung betreten und zur verunfallten älteren Person vordringen. Die Dame lag laut ihren Angaben bereits mehrere Tage in der Badewanne, war aber beim Eintreffen der Einsatzkräfte ansprechbar. Die Person wurde im Anschluss durch das Team des Notarzteinsatzfahrzeugs Schärding versorgt und die FF Schärding konnte wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.


VU in St. Willibald

Am 16. September 2010 um 22:11 wurde die FF- St. Willibald zu einem Verkehrsunfall gerufen. Der Unfall ereignete sich auf der Antlangkirchner Landesstraße nähe dem Sportplatz. 25 Mann der Feuerwehr St. Willibald begaben sich mit TLF und KDO sofort zur Unfallstelle. Die FF-Raab und FF-Matzing wurden ebenfalls mitalarmiert. Am Einsatzort erkundete Einsatzleiter AW Radlmair Roland vorerst die Lage, um sich ein genaueres Bild vom Geschehen zu machen. Dabei stellte sich heraus, dass ein Unfalllenker aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn abkam, daraufhin ins sSchleudern kam und gegen die Leitschiene prallte. Mit dem Heck des Autos streifte er noch einen Baum und kam somit auf der Leitschiene zum Liegen. Der Unfalllenker befand sich gerade auf dem Heimweg von seiner Arbeitsstätte und erlitt dabei einen schweren Schock und Verletzungen unbestimmten Grades. Er war jedoch noch ansprechbar und wurde sofort mit der Rettung ins Spital abtransportiert. Nach dem Abtransport des Verunglückten veranlasste der Einsatzleiter noch die Reinigung der Unfallstelle und die Absicherung der Leitschiene. Das Wrack ist vom Abschleppdienst abtransportiert worden. Zusätzlich wurde die Straßenmeisterei über den Schaden der Leitblanke informiert. Insgesamt waren 65 Mann im Einsatz und konnten nach ca. 1,5 Stunde wieder in Ihre Zeughäuser einrücken.

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Verkehrsunfall auf der Innviertlerstraße (B 137) in Andorf

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Innviertlerstraße (B 137), lautete der Alarmierungsgrund für die Feuerwehr Andorf am Dienstag, den 21. September, kurz nach 11:00 Uhr.

Am Einsatzort, im Ortschaftsbereich Teuflau, eingelangt stellte sich für die Einsatzkräfte der Feuerwehren Andorf und Pimpfing aber glücklicherweise rasch heraus, dass nur mehr Aufräum- und Bergungsarbeiten durchzuführen waren.

Ein Handelsreisender wollte links zufahren und hatte sein Fahrzeug angehalten. Hinter ihm war ein Enzenkirchner mit seinem Kleinbus zum Stillstand gekommen. Ein nachfolgender LKW-Lenker eines Enzenkirchner Unternehmens hatte die beiden stehenden Fahrzeuge dann vermutlich übersehen und war von hinten mit voller Wucht in die beiden Fahrzeuge gekracht.

Die beteiligten Lenker wurden dabei unbestimmten Grades verletzt und von der Rettung bzw. dem Notarzthubschrauber „Euro 3“ in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Die Innviertlerstraße war im Zuge der Aufräumarbeiten und Bergung der Kraftfahrzeuge erschwert passierbar. Der Einsatz der Feuerwehr Andorf konnte nach etwa 1 ½ Stunden beendet werden.

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Landessieg beim Steirischen Wasserwehrbewerb in Gold

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Christine Brunninger aus Bubing erwarb in Fürstenfeld das Steirische Landes-Wasserwehr-Abzeichen in Gold und sicherte sich damit den Landessieg in ihrer Wertungsklasse. Für die begeisterte Zillenfahrerin ist dies nun neben dem öberösterreichischen das 2. goldene Wasserwehrleistungsabzeichen.

Sie ist damit die 1. oberösterreichische Feuerwehrfrau, welche das Wasserwehrleistungsabzeichen in Gold in zwei Bundesländern erworben hat.

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PKW-Brand in Seifriedsedt, Gemeinde Andorf

Weithin sichtbare Rauchwolken ließen am späten Sonntagnachmittag des 12.09.2010 schon Schlimmes vermuten, als die Alarmierungsgeräte der Feuerwehr Andorf einen Einsatz signalisierten. Schnell stellte sich für die in wenigen Minuten am Einsatzort in der Ortschaft Seifriedsedt eingetroffenen Einsatzkräfte aber heraus, dass es sich nicht um einen Gebäudebrand handelte, sondern um einen Brand eines PKWs, der gerade - weil ein Unfallwagen - abgeschleppt wurde. Ein Bewohner der Ortschaft, der den beginnenden Fahrzeugbrand bemerkte, hatte zuvor noch versucht, mit einem Feuerlöscher den Flammen Herr zu werden, musste aber wegen der schnellen Ausbreitung des Feuers aufgeben. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf konnten den Brand schließlich unter schwerem Atemschutz mit einem Schaumangriff löschen. Wegen des Auslaufens von Mineralöl musste auch noch die Fahrbahn mit Ölbindemitteln gereinigt werden. Die Brandursache steht noch nicht fest. Personen kamen nicht zu Schaden.

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