Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

Fahrzeugbergung in Matzing

Zu einer Fahrzeugbergung wurde die Feuerwehr Matzing am 25. Jänner um 18.20 Uhr alarmiert.

Da am angegebenen Standort im dichten Schneetreiben kein Fahrzeug gefunden werden konnte wurde telelonisch mit dem Lenker Kontakt aufgenommen und dieser so auf einer Gemeindestraße 1.5 Km vom angegebenen Standort entfernt in Richtung Raab im Wald von der Straße abgerutscht gefunden.

Nach kurzer Lageerkundung wurde das Strassenstück mit Lotsen für den Verkehr gesperrt, anschließend der Kastenwagen mit dem LF-A zurück auf die Strasse gezogen. Da es bei dieser Witterung auf diesen Straßenstück keine Umkehrmöglichkeit gab und Bergauffahrt ohne Ketten nicht möglich war musste er in Begleitung von 2 Einsatzfahrzeugen 500 m bis zur nächsten Straßenkreuzung im Schritttempo Retour fahren. Er konnte ohne Schaden die Fahrt fortsetzen.

Die Mannschaft konnte nach 1.5 Std. wieder einrücken.

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Ölspur im Bereich Breitenberg in Andorf

Die Feuerwehr Pimpfing wurde am 19.01.2011 um 10:24 Uhr zu einer Ölspur auf der Andorfer Landesstrasse 514 im Bereich Breitenberg - Englfried alarmiert.

Eine landwirtschaftliche Zugmaschine verlor durch einen technischen Defekt Motoröl. Die Feuerwehr Pimpfing band die ausgelaufene Flüssigkeit auf der Fahrbahn mit Hilfe von Ölbindemittel und regelte den Verkehr während der Fahrbahnreinigung auf dem betroffenen Straßenabschnitt. Um den nachfolgenden Verkehr zu warnen, wurden anschließend noch Warntafeln aufgestellt.

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Unternehmer tödlich verunglückt

Ein 49-jähriger Unternehmer aus St. Florian am Inn war am 18. Jänner 2011 von Passau in Richtung Schärding unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen prallte er mit seinem Skoda im Ortsteil Linden (Gemeinde Wernstein am Inn) gegen einen Baum.

Die Ersthelfer konnten den Verunglückten zwar ohne Rettungsgerät der Feuerwehr aus dem Unfallwagen befreien, leider war sein Leben nicht mehr zu retten. Laut Notärztin dürfte er durch die enorme Wucht des Aufpralls auf der Stelle tot gewesen sein.

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Gasaustritt im Bereich des BH Gebäudes

Am 19. Jänner 2011 wurde die FF Schärding um 07:45 Uhr telefonisch von der Bezirkshauptmannschaft Schärding informiert, dass im Gebäude leichter Gasgeruch wahrgenommen wurde.

Bereits während der Anfahrt rüsteten sich der Angriffstrupp mit schwerem Atemschutz und der Einsatzleiter mit einem Erkundungs-Atemschutzgerät aus. Am Einsatzort angekommen wurden die Einsatzkräfte vom Personal eingewiesen: „Leichter Gasgeruch im Gebäude, stärkerer Gasgeruch vor dem Gebäude im Bereich des Gashaupthahns in einem Kellerschacht.“

Unverzüglich begann der Atemschutztrupp mit der Explosionsmessung und stellte im Kellerschacht eine erhöhte Gaskonzentration fest. Vom Einsatzleiter wurde anschließend eine zweite Messung im Kellerbereich angeordnet um eine Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Evakuierung des Gebäudes zu erhalten. Parallel dazu wurde der Sammelalarm für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schärding sowie die Alarmierung von Stadtpolizei, Polizeiinspektion und der OÖ. Ferngas veranlasst.

Die Ludwig-Pfliegl-Gasse wurde für den gesamten Verkehr gesperrt und der Gefahrenbereich mit ausreichender Schutzzone durch Absperrbänder gesichert. Nachdem im Keller nur eine ganz leichte Gaskonzentration gemessen wurde, konnte auf eine Evakuierung des Personals verzichtet werden. In kurzen Abständen rückten das Atemschutzfahrzeug, das Kleinlöschfahrzeug sowie das Kommandofahrzeug zum Einsatzort aus. Der Atemschutztrupp konnte im Bereich des Haupthahns, welcher sich leider nicht ganz schließen lies, eine mögliche Leckage feststellen. In diesem Bereich war das Rohr beschädigt. Nach dem teilweisen Schließen des Haupthahns nahm die Gaskonzentration leicht ab. Weitere Messungen in anderen Kellerräumen der BH sowie dem Kanalsystem ergaben keine Gaskonzentration. Der Kellerbereich wurde für das Personal gesperrt und es wurde auf das Eintreffen der OÖ. Ferngas gewartet. Von der Polizei wurde der Verkehr des betreffenden Straßenzuges gesperrt sowie die Einhaltung der Absperrgrenzen bei den Absperrbändern überwacht, was nicht für alle Fußgänger klar war. Weitere nachrückende Kräfte begannen auch mit einem zweiten Messgerät Kontrollmessungen durchzuführen.

Nachdem der Notdienst der OÖ. Ferngas eingetroffen war, stellten auch die Messgeräte der Ferngas eine erhöhte Gaskonzentration dar. Der Ferngas-Techniker konnte den Haupthahn zu Gänze schließen und die Feuerwehr begann mit einer Belüftung der Kellerräumlichkeiten. Seitens der Bezirkshauptmannschaft wurde auch das Installationsunternehmen hinzugezogen. Nachdem die Belüftung für ca. 45 Minuten durchgeführt wurde und die feinen Messgeräte der OÖ. Ferngas keine erhöhte Konzentration feststellen konnten, wurde die Verkehrssperre aufgehoben und die Einsatzkräfte konnten gegen 10 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. Derzeit wird von den Technikern vor Ort die mögliche Ursache des Gasaustritts ermittelt.

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Tödlicher Verkehrsunfall auf der Raaber Landesstraße

Am 15. Jänner 2011, um 14:42 Uhr am Nachmittag, wurden die Feuerwehren Raab und Zell an der Pram zu einem Verkehrsunfall auf der Raaber Landesstraße bei Großprambach gerufen.

Ein Kopfinger war mit seinem Pkw gleich nach der Brücke über den Ritzinger(Pram)bach auf die linke Fahrbahnseite geraten und frontal gegen den entgegenkommenden Pkw eines Ehepaares aus Sigharting gestoßen. Beide Fahrzeuglenker konnten, unbestimmten Grades verletzt, ihre Autos verlassen.

Die offensichtlich schwer verletzte Beifahrerin des Landwirtes aus Sigharting musste mit Bergescheren aus dem Unfallwrack geschnitten werden. Sie wurde mit dem Notarzthubschrauber Christophorus Europa 3 in das Krankenhaus Ried/Innkreis geflogen, wo sie allerdings kurz nach der Einlieferung verstarb.

Der Einsatz der Feuerwehren hatte rund 2 ¾ Stunden gedauert. Die Feuerwehr Raab stand mit 24 Mann, die Feuerwehr Zell mit 15 Mann im Einsatz.

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Schärding: Hochwassereinsatz beendet

In den Morgen- und Vormittagsstunden des 14. Jänners stieg der Inn weiter an und erreichte um ca. 10 Uhr den Höchststand von 540 cm. Bereits in den späten Nachmittagsstunden konnte die FF Schärding mit ersten Reinigungsarbeiten an der Innlände beginnen. Nachdem der Inn im Lauf der Nacht wieder komplett in das Flussbett zurückgekehrt war, konnte am 15. Jänner auch der letzte Teil der Innlände gesäubert werden. Nachdem auch die Geräte und Ausrüstungsgegenstände wieder gereinigt waren, konnte der erste Hochwassereinsatz im Jahr 2011 um 15:15 Uhr endgültig beendet werden.

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Hochwasser in Schärding

Nachdem bereits am Vormittag eine Hochwasservorwarnung bei der FF Schärding eingelangt war, mussten in den Mittagsstunden erste Koordinationstätigkeiten vorgenommen werden. Grund ist, dass derzeit die Hochwasserschutzbaustelle an der Innlände im Gange ist. Nachdem sich am Nachmittag die Pegelprognosen immer wieder erhöhten, wurde seitens der Baufirma die gesamte Hochwasserschutzbaustelle im Bereich der Innlände geräumt und gesichert. Weiters wurden von der FF Schärding Sicherungstätigkeiten durchgeführt. Besonders problematisch ist die Lage bei einem Kurbetrieb in der Altstadt, da hier derzeit gerade die Außenmauer zum Inn entfernt wurde, um die Hochwasserschutzmaßnahmen herzustellen.

In den Abendstunden stieg der Pegel weiter an, sodass die Innlände – welche bereits vorher zur Gänze geräumt wurde – überflutet wurde. Im Bereich Wassertor wurde der Hochwasserschutz aktiviert. Nachdem Inn und Pram weiter anstiegen nahm die FF Schärding stündlich Kontrollfahrten vor und die Lage bei einigen markanten Punkten wurde immer wieder kontrolliert. Gegen 22 Uhr wurde die FF Schärding dann alarmiert, weil beim oben angegebenen Kurbetrieb das Hallenbad wegen der Gefahr des Aufschwimmens geflutet werden musste. Diese Arbeiten konnten kurz nach 1 Uhr früh abgeschlossen werden, wobei der Inn weiter ansteigt und einen aktuellen Pegel von 510 cm (um 6 Uhr früh waren es noch 370 cm) aufweist. Die nächsten markanten Punkte liegen bei 580 cm bzw. 600 cm und die Einsatzkräfte hoffen, dass dieser Pegelstand nicht eintreffen wird. Dann wären einige weitere Objekte gefährdet und auch im Bereich des Kurbetriebs müssten weitere Maßnahmen getroffen werden.

Nachdem die Regenfälle in den Einzugsgebieten Tirol, Salzburg und dem Innviertel bereits nachgelassen haben, sind die Einsatzkräfte der FF Schärding guter Dinge, dass die restliche Nacht ruhig verlaufen wird.


Öleinsatz in Eggerding

Am 5. Jänner wurden die Feuerwehren Maasbach und Eggerding um 10:51 Uhr zu einem Ölaustritt im „Toter Mann Bach“ im Bereich Hackledt alarmiert. Unverzüglich rückten diese beiden Feuerwehren zum Einsatzort aus. Eine Lageerkundung ergab, dass sich eine ölige Flüssigkeit im Bach befand, welche aus einem Regenwasserkanalrohr kam. Unverzüglich wurde deshalb vom Einsatzleiter HBI Felix Biereder die Errichtung einer ersten Ölsperre und die zusätzliche Alarmierung der Feuerwehr Hof sowie des Öleinsatzstützpunktes Schärding veranlasst. Auch die Polizeiinspektion und die Rufbereitschaft der Wasserrechtsbehörde wurden verständigt.

Im weiteren Bachverlauf wurden Kontrollen sowie ebenfalls die Errichtung von Ölsperren vorgenommen. Weiters wurde in der Ortschaft begonnen, gemeinsam mit der Polizeiinspektion die Ursache auszuforschen. Die Mannschaft des Öleinsatzstützpunktes Schärding baute im Bereich des Kanaleinlaufs in den Bach weitere Ölsperren auf. Im gesamten Ortsgebiet wurden Kanaldeckel geöffnet und kontrolliert. Auch der Bereitschaftsdienst der BH Schärding traf am Einsatzort ein und verschaffte sich einen Überblick über die Lage. Im weiteren Einsatzverlauf konnte der Schadensbereich eingegrenzt werden. In einem Garten wurde ein leeres Ölfass gefunden, welches möglicherweise der Auslöser des Ölfilms war.

Nachdem durch die Erstmaßnahmen im Bach eine weitere akute Umweltverschmutzung verhindert werden konnte, rückten die Feuerwehren Eggerding, Hof und Schärding nach 3 Stunden wieder ins Feuerwehrhaus ein. Der mittlerweile angeforderte Hydrologe des Landes OÖ. traf gegen 15 Uhr am Einsatzort ein und im Lauf des Nachmittags wird die weitere Vorgehensweise besprochen. Die Feuerwehr Maasbach blieb vor Ort um laufende Kontrollen durchzuführen.

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Tierrettung bei der FF Blümling

Zu einem eher ungewöhnlichen Einsatz wurde die FF Blümling am 22.12.2010 gerufen. Beim Weidingergut in Weireth Zell an der Pram ist ein Rind bei einem Ausbruch auf morsche Bretter gelaufen und in den Gülleschacht gefallen.

Aufgrund von Panik lief das Tier unter den Spaltenboden in das Stallinnere bis das Tier bis zum Hals in der Gülle stand und aufgeben musste. 9 Mann der Feuerwehr Blümling arbeiteten zweieinhalb Stunden lang an der schwierigen Bergung des Tieres.

Mit Hilfe eines Teleskopladers der Firma Mitterhauser  konnte das Tier schließlich sicher und unverletzt geborgen werden.

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Verkehrsunfall in Andorf

Mit dem Einsatzstichwort " Verkehrsunfall Aufräumarbeiten " wurde die Feuerwehr Pimpfing am 27. Dezember 2010 um 06:28 Uhr zur Andorfer Landesstraße 514 im Bereich Engelfried-Breitenberg von der Landeswarnzentrale alarmiert. Eine junge PKW Lenkerin aus Andorf kam in einer Kurve ins Schleudern und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen entgegenkommenden PKW-Lenker.

Die Lenkerin wurde zu unbestimmten Grades verletzt und vom Roten Kreuz ins Krankenhaus Ried eingeliefert. Der zweite Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Nach der Bergung der verunfallten Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn konnte der Einsatz nach ca.1,5 Stunden beendet werden.

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Fahrzeugbergung in Humerleiten

Zu einer Fahrzeugbergung wurde die Feuerwehr Pimpfing am 26.12. um 03.08 alarmiert. Nach einer kurzen Lageerkundung wurde das Fahrzeug mit Hilfe des KLF-A aus seiner misslichen Lage befreit. Der Fahrzeuglenker konnte die Fahrt ohne jeglichen Schaden fortsetzen.

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