Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

3 Einsätze beschäftigen FF Schärding am 24. Dezember

Heiliger Abend – die Jugendgruppe und die Betreuer sind bereits seit 7 Uhr unterwegs um das Friedenslicht auszuteilen, als der erste Alarm eingeht: Ölaustritt aus LKW war die erste Meldung. Unverzüglich rückte das Öleinsatzfahrzeug zum DM Parkplatz aus, wo der LKW stand. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht bekannt, dass der Klein-LKW zuvor bereits eine 3,2 km lange Ölspur durch das gesamte Gemeindegebiet produziert hatte. Die Besatzung des Öleinsatzfahrzeugs begann durch Unterstellen weiter auslaufenden Treibstoff aus dem defekten Fahrzeug aufzufangen. Zusätzlich wurden weitere Kräfte alarmiert und es begann ein Einsatz größeren Ausmaßes. Insgesamt 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 6 Fahrzeugen machten sich daran die Ölspur zu beseitigen. Auf Grund zusätzlicher Straßenglätte wurde auch der städtische Bauhof mit drei Streufahrzeugen zur Unterstützung angefordert. Auch die FF St. Florian wurde alarmiert, weil sich ein Teil der Ölspur im Gemeindegebiet St. Florian befand. Als die Mannschaft kurz nach 13 Uhr wieder eingerückt war, dauerte es nicht lange bis zum nächsten Alarm.

Aus einem Heizöltank ein einem Wohnhaus war eine unbekannte Menge Heizöl ausgeflossen. Bemerkt hatte das eine Hausbesorgerin, weil der Heizöllieferant den Tank noch vor dem Weihnachtsfest auffüllen wollte. Zwei Fahrzeuge rückten aus, um das ausgeflossene Heizöl mittels Gefahrgutsauger aufzusaugen und den Rest mittels Spezialvlies zu binden. Noch während dieser Einsatz am laufen war, erreichte die FF Schärding eine weitere Einsatzmeldung. Ein PKW war in eine Wiese gefahren, um einen Rollstuhlfahrer möglichst nahe zum Eingang zu fahren. Auf Grund des Untergrundes gab es für den PKW kein Vor und kein Zurück mehr. Vier Einsatzkräfte der FF Schärding rückten aus und bargen den PKW.

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Brand im Ärztezentrum in Schärding

Die FF Schärding wurde am 10. Dezember um 18:59 Uhr zu einem Wohnhausbrand des Ärztehaus in der Schärdinger Innenstadt alarmiert.

Auf Grund der Alarmmeldung zu einem Einsatz in der dicht verbauten historischen Altstadt rückten unverzüglich zwei Tanklöschfahrzeuge, die Drehleiter, ein Kommandofahrzeug und das Atemschutzfahrzeug zum Einsatzort aus. Beim Eintreffen am Einsatzort stellte der Einsatzleiter OAW Markus Furtner einen Brand im unteren Bereich des Ärztezentrums entgegen einer ersten Meldung welche den Brand im oberen Zufahrtsbereich meldete fest.

Unverzüglich wurde den anrückenden Einsatzfahrzeugen die richtige Anfahrtsroute mitgeteilt. Nachdem sich nach ersten Auskünften keine Personen im Gebäude befanden und der externe Lagerraum keine Verbindung zum Objekt hat, begann der erste Atemschutztrupp sofort mit der Brandbekämpfung, welche rasch Wirkung zeigte.

Im Zuge der Lageerkundung wurde jedoch auch eine leichte Verrauchung des Stiegenhauses festgestellt, ebenso konnte in einer Arztordination von außen Licht festgestellt werden. Aus diesem Grund begab sich ein weiterer Atemschutztrupp mit einem Schlüssel, welcher mittlerweile eingetroffen war, in das leicht verrauchte Stiegenhaus und fand in einer Ordination drei Personen vor, welche vom Brand nichts bemerkt hatten. Die Personen wurden angewiesen in der Ordination, welche nicht verraucht war zu bleiben und abzuwarten. Mittels zwei Hochleistungslüftern wurde das Stiegenhaus rauchfrei gemacht und die drei Personen, für welche zu keiner Zeit Gefahr bestand, das Gebäude von selbst verlassen. Bei der weiteren Brandbekämpfung wurde eine Türe vom Brandraum in das restliche Gebäude gefunden, wodurch sich der Rauch in das Stiegenhaus ausgebreitet hatte.

Nachdem die Brandstelle für die Aufräumarbeiten durch die Polizei freigegeben war, wurden letzte Nachlöscharbeiten durchgeführt. Die Polizei wird morgen die Brandursachenermittlung durchführen. Die FF Schärding konnte gegen 21 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.


Dieselölaustritt in Taufkirchen an der Pram

Am 07.12. wurde um 11:40 Uhr HBI Steinmann von der Fa. Palme telefonisch verständigt, dass ein LKW beim Umkehren gegen einen Stein gerutscht war. Der Tank wurde dabei Leck geschlagen.

Nach dem Eintreffen am Einsatzort war erst das wirkliche Ausmaß ersichtlich. Der LKW-Lenker gab eine Menge von ca. 200 Liter im Tank an, tatsächlich konnten von der Feuerwehr ca. 300 Lit. aufgefangen werden.

Der ausgelaufene Treibstoff hatte bereits das Kanalsystem erreicht, die von der Firma Palme durchgeführten Erstmaßnahmen konnten das leider nicht verhindern.

Es wurde sofort mit dem Auffangen des Treibstoffes begonnen, die Kanaleinlässe wurden abgedichtet und der Kanal selbst beim Auslauf mit einem Dichtkissen verschlossen.

Weiters wurden auf dem Platz größere Mengen Ölbindemittel aufgebracht. ÖL Schärding wurde zur Unterstützung angefordert, Polizei, BH und der Bezirkskommandant wurden verständigt. Beim LKW wurde der beschädigte Tank von einer Fachfirma vor Ort demontiert und ein Provisorium errichtet damit der LKW die nächste Werkstätte erreichen konnte.

Nach 5 ½ Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Im Einsatz waren die Feuerwehr Taufkirchen und Schärding mit 25 Mann, weiters wurden mehr als 30 Säcke Bindmittel verbraucht. Durch den raschen Einsatz konnte ein Umweltschaden verhindert werden.

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Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden die Feuerwehren St. Florian am Inn und Taufkirchen/Pram in den Mittagstunden des 30.November 2010 alarmiert.

Eine 30-Jährige aus Riedau fuhr mit ihrem PKW auf der B137 in Richtung Schärding. Als sie auf Höhe Vielsassing nach links in die ehemalige B137 Richtung Haid einbiegen wollte, übersah sie beim Einordnen einen entgegenkommenden PKW, gelenkt von einen 29-Jährigen aus Wels. Im Zuge dessen stieß sie beim Einbiegen frontal mit diesem zusammen.

Dabei wurden der Lenker und sein 38jähriger Beifahrer unbestimmten Grades verletzt. Der 38-Jährige wurde mit der Rettung ins LKH Schärding eingeliefert. Der Lenker wurde in seinem Fahrzeug massiv eingeklemmt und musste mittels Bergescheren befreit werden. Er wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Deggendorf geflogen.

Die 30-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß nach eigenen Angaben nicht verletzt.

Insgesamt waren 24 Mann der Feuerwehr mit 3 Einsatzfahrzeugen 2,5h zur Personenrettung, Fahrzeugbergung und Aufräumarbeiten im Einsatz.

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Suche nach beeinträchtigter und orientierungsloser Person

Am Samstag, dem 27 November gegen 17 Uhr, wurde Kommandant HBI Markus Razenberger von den Betreuern des Lebensraums Moserhof alarmiert, da ein Bewohner abgängig war. Da die Außentemperaturen auf minus 8°C gesunken waren und es bereits dunkel war, wurde der Entschluss gefasst über die LWZ die Alarmstufe 2 zu alarmieren.

Vor Ort wurde die Einsatzleitung eingerichtet und mit den Betreuern ein Steckbrief der vermissten Person erstellt. Dabei stellte sich heraus, dass der Vermisste orientierungslos und Epileptiker ist.

Mit Kartenmaterial wurden die Suchgebiete abgesteckt und die einzelnen Suchtrupps eingeteilt. Die Suchhundestaffel und die FF Schärding mit Wärmebildkamera und Drehleiter wurde zur Unterstützung gerufen. Um ca. 18.45 wurde die Person im fünf Kilometer entfernten Wesenufer vom Kameraden August Sigl, der mit seinen PKW die Straßen absuchte, gefunden.

Die im Vorjahr veranstaltete Abschnittsfunkübung mit dem Schwerpunkt „Suchaktion“ war für die positiv verlaufene Suchaktion von großer Bedeutung. Bei dieser Suchaktion waren 5 Feuerwehren, Polizei und die Rettungshundebrigade mit insgesamt 72 Mann eingesetzt.


Fahrzeugbergung in Humerleiten

Einen Einsatz der Feuerwehr Pimpfing(Gemeinde Andorf) verursachten die Schneefälle am 28. November 2010. Eine PKW-Lenkerin geriet aufgrund der schneebedeckten Fahrbahn, von der der Ortschaft Humerleiten kommend ins Rutschen und fuhr mit ihrem Fahrzeug in das angrenzende Feld. Mit dem KLF-A konnte das Fahrzeug jedoch rasch aus seiner Lage befreit werden, sodass die Lenkerin ihre Fahrt fortsetzen konnte.

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Suchaktion nach junger Mutter im Bereich Zell

Zu einer großangelegten Suchaktion wurden die Feuerwehr Zell und Andorf am 23. November 2010 alarmiert. Der besorgte Vater hatte abends Alarm geschlagen, nachdem seine Tochter auch nach Stunden noch nicht nach Hause zurück gekehrt war.

Daraufhin wurde eine großangelegte Suchaktion seitens der Feuerwehren und der Polizei gestartet, auch die Wärmebildkamera der Feuerwehr Andorf und ein Diensthund der Polizei kamen dabei zum Einsatz. Doch alle die Mühe war vergebens, denn die junge Mutter konnte von den Einsatzkräften nur noch tot in einem beliebten Badesee aufgefunden werden. Den Kameraden der Feuerwehr Raab blieb nur mehr die traurige Aufgabe, die Leiche der jungen Frau zu bergen. Die ganze Anteilnahme gilt nun den Angehörigen,


Kellerbrand in Heitzing

Am 19.11.2010 um 00.15 Uhr wurden die Feuerwehren Enzenkirchen und Matzing zu einem Kellerbrand nach Heitzing gerufen. Im Keller eines Wohnhauses in Heitzing brach, vermutlich durch einen technischen Defekt, ein Feuer aus. Zum Glück wurde die Familie durch einen lauten Knall auf den Brand aufmerksam. So konnte die Feuerwehr noch das Schlimmste verhindern.

Das Feuer hatte sich bereits auf den gesamten Kellerbereich ausgebreitet und sogar die Fenster barsten. Mit Hilfe der Atemschutzträger und Hochleistungslüfter konnten die Einsatzkräfte zum Brandherd vordringen und das Feuer löschen.

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Schalungsbruch auf Baustelle

Am Nachmittag des 10.11 wurde die Feuerwehr Diersbach nach Angsüß gerufen, da bei den Bauarbeiten zum Rückhaltebecken die Betonschalung gebrochen war. Bei Erkundung der Lage, stellte sich heraus, dass ca. 20m³ Beton ausgetreten waren. Daher wurde mit der Baufirma und dem Kdt der FF Mitterndorf vereinbart, dass erst nach Entfernung des Betons ein Reinigen der Baustelle mittels Hochdruck möglich ist. Um 16:45 rückten die FF Diersbach und die FF Mitterndorf aus. Von der FF Mitterndorf wurde eine Zubringerleitung zum Tank Diersbach aufgebaut von diesen wurde mittels HD-Rohr die Baustelle gereinigt. Um ca 19:45 rückten die beiden Feuerwehren ein um ihre Gerätschaft zu reinigen und wieder die Einsatzbereitschaft herzustellen welche um 20:45 erreicht wurde.

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2 x Fahrzeugbergung in Münzkirchen

Zu zwei Fahrzeugbergungen musste die Feuerwehr Münzkirchen in den letzten Tagen ausrücken. Bereits am 21. Oktober musste um 6:10 ein auf einer Baustelle hängen gebliebener LKW von der Feuerwehr wieder flott gemacht werden. Am 1.11.2010 galt es ein von der Enzenkirchner Straße abgekommenes und auf dem Dach liegengebliebenes Auto wieder auf die Reifen zu stellen und Anschluss zu bergen.

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Andorfer Wahrzeichen "Kaiserlinde" brannte

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre wurde ein Wahrzeichen der Marktgemeinde Andorf - die an einer beliebten Wanderstrecke gelegene "Kaiserlinde" - durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogen. Auch diesmal ist noch ungeklärt, ob das weithin sichtbare Naturdenkmal durch Unachtsamkeit oder in böswilliger Absicht in Brand geriet.

Andorfs Feuerwehrmänner hatten es jedenfalls eilig, den auf einer Anhöhe gelegenen Einsatzort zu erreichen und das Feuer zu löschen. Wurde der Baum doch vor mehr als hundert Jahren von den eigenen Kameraden - damals zu Ehren Kaiser Franz Josefs - gepflanzt. Einige tausend Liter Wasser aus mehreren Rohren waren nötig, um auch die letzten Glutnester in dem mittlerweile stark ausgehöhlten Stamm zu löschen.

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