Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

Verkehrsunfall auf B137 im Bereich von Laab

Vermutlich durch eine Vorrangverletzung erreignete sich am 17. Februar 2011 um 18:15 auf der Andorfer Landesstraße 514 im Kreuzungsbereich zur B137 in der Ortschaft Laab ein Verkehrsunfall. Nach der polizeilichen Aufnahme wurden die Fahrzeuge durch die Feuerwehr Pimpfing von der Fahrbahn entfernt und zum Abtransport durch Abschleppunternehmen bereitgestellt. Anschließend wurde die Unfallstelle von den ausgelaufenen Betriebsmitteln gereinigt und die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben.

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PKW-Bergung auf der B137

Am Sonntag, dem 13. Februar 2011 wurde die Feuerwehr Laufenbach um 6 Uhr morgens von der Polizei Schärding über einen Verkehrsunfall auf der B137 informiert. Die Feuerwehr wurde zur Bergung des Unfallfahrzeuges und zum Binden der ausgelaufenden Flüssigkeiten benötigt.

Unverzüglich rückten kurze Zeit später 6 Mann mit LFB und KDO zur Unfallstelle aus. Nach kurzer Erkundung durch den Einsatzleiter HBI Paul Freund wurde das verunfallte Fahrzeug mit dem LFB zurück auf die Straße gezogen. Die Mannschaft des KDO war in der Zwischenzeit mit der Verkehrsregelung auf der B137 und der Beseitigung der ausgelaufenen Flüssigkeiten mittels Ölbindemittel beauftragt.

Nach etwas mehr als einer Stunde Einsatz konnten die Kameraden der Feuerwehr Laufenbach wieder ins Zeughaus einrücken.

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Wohnhausbrand in Schärding

Am 9. Februar wurde die FF Schärding um 12:30 Uhr zu einem „Wohnhausbrand – Rauchentwicklung aus Dach“ alarmiert. Sofort nach der Alarmierung rückten von der FF Schärding ein Tanklöschfahrzeug sowie die Drehleiter aus. In kurzen Abständen folgten ein Kleinlöschfahrzeug, ein zweites Tanklöschfahrzeug, ein Atemschutzfahrzeug sowie das Kommandofahrzeug.

Bereits während der Anfahrt wurde eine starke Rauchentwicklung festgestellt, zwei Angriffstrupps rüsteten sich bereits mit schwerem Atemschutz aus. An der Einsatzstelle angekommen wurde eine starke Rauchentwicklung bei einem großteils aus Holz gebautem Einfamilienhaus festgestellt. Von einer Nachbarin konnte ausgeschlossen werden, dass sich Personen im Objekt befinden. Die Polizei war bereits mit der Vollsperre der stark befahrenen Straße beschäftigt. Nach der Lageerkundung und dem parallelen Aufbrechen der versperrten Eingangstüre begann der erste Atemschutztrupp mit Hilfe der Wärmebildkamera mit der Suche des Brandherdes im völlig verrauchten Objekt. Nachdem die Drehleiter in Stellung gebracht war, begann der zweite Atemschutztrupp sofort mit der Kühlung bzw. Brandbekämpfung von oben.

Um ausreichend Einsatzkräfte vor Ort zu haben wurden die FF Brunnenthal sowie das Rote Kreuz und die Energie-AG alarmiert. Der Angriffstrupp im Inneren konnte im 1. OG bereits Temperaturen von über 350 Grad feststellen und erste Flammen mittels Strahlrohr bekämpfen. Nachdem im ersten Stock eine Abluftöffnung geschaffen war, konnte durch eine kontrollierte Überdruckbelüftung eine bessere Sicht für den Atemschutztrupp geschaffen werden. Die mittlerweile angerückte Feuerwehr Brunnenthal nahm ein C-Rohr im Außenangriff und ein Strahlruckrohr durch einen Atemschutztrupp im Innenangriff vor. Der mittlerweile eingetroffene Besitzer informierte die Einsatzkräfte, dass außer Strom keine nennenswerten Gefahren im Haus lagern und gab dem Einsatzleiter einen Überblick über die Raumaufteilung um Inneren, sowie über den Aufbau der komplizierten Dachkonstruktion. Aus dem Erdgeschoß war es den Einsatzkräften noch möglich, zahlreiche Dokumente und einen in der Garage eingestellten PKW aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Um die Wasserversorgung zu den Tanklöschfahrzeugen sicherzustellen wurden von zwei umliegenden Hydranten Zubringleitungen gelegt und der Wassermeister der Stadtgemeinde verständigt. Kurz darauf trafen der Bürgermeister und die Energie-AG ein, welche das Haus stromlos schaltete. Die Brandbekämpfung mit den vier Rohren unter Einsatz von zwei Wärmebildkameras zeigte bald seine Wirkung, sodass der Brand nach einer knappen Stunde unter Kontrolle war. Durch den raschen und gezielten Löschangriff konnte eine weitere Brandausbreitung und das Durchbrennen des Daches verhindert werden. Dann musste unter Einsatz von Atemschutz begonnen werden sämtliche verwinkelte Zwischenräume, Holzwände, … zu kontrollieren und die zahlreichen Glutnester mussten abgelöscht werden.

Das Atemschutzfahrzeug stand zum Befüllen der verbrauchten Atemluftflaschen zur Verfügung. Es war dazu auch notwendig Holzwände mit einer speziellen Motorkettensäge zu öffnen um dadurch zu weiteren Glutnestern in Hohlräumen vordringen zu können. Zum Ablöschen wurde auch Schaummittel als Netzmittel beigemengt um ein weiteres Eindringen des Löschmittels zu gewährleisten. Kurz vor 16 Uhr konnte dann schlussendlich „Brand aus“ gegeben werden. Während der Nachlöscharbeiten konnte die Vollsperre des Verkehrs aufgehoben und eine wechselseitige Verkehrssperre vorgenommen werden, weil nur für PKW eine Umleitung eingerichtet werden konnte und zahlreiche LKW die Aufhebung der Sperre abwarten mussten. Vom Roten Kreuz musste ein leicht verletzter Feuerwehrmann ins Krankenhaus auf Grund von leichten Brandverletzungen im Halsbereich trotz vollständig getragener Schutzkleidung incl. Flammschutzhaube eingeliefert werden, dieser konnte jedoch nach kurzer Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Während der Nacht werden immer wieder Kontrolltätigkeiten im Objekt vorgenommen, um ein neuerliches Aufflammen des Brandes in den Zwischenwänden, welche teilweise mit Stroh, … gefüllt sind, rasch zu lokalisieren und abzulöschen.

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Erneuter Unfall auf der Raaber Landesstraße

Am 1. Februar 2011 in der Frühe kam es auf der Raaber Landesstraße bei Großprambach zu einem Verkehrsunfall. Ein Firmenkleinbus war, aus Richtung Zell/Pram kommend, links gegen das Brückengeländer gestoßen.

Der Lenker kam Dank des Airbags mit leichten Verletzungen davon, der Kleinbus wurde schwer beschädigt. Die Alarmierung der Feuerwehr Raab erfolgte um 6:14 Uhr. Eine kurzzeitige Straßensperre war notwendig. Das beschädigte Fahrzeug wurde unter Einsatz der Seilwinde des Bergefahrzeuges von der Brücke gezogen. Nach dessen Abtransport war die Fahrbahn zu reinigen und mit Ölbindemittel zu behandeln.

Der Einsatz mit 13 Mann und drei Fahrzeugen dauerte rund eine Stunde.

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LKW-Bergung in Aichberg

Am 29. Jänner ging um 09:00 Uhr bei HBI Steinmann ein Anruf ein, dass in Aichberg ein LKW umzustürzen droht. Die Feuerwehr rückte umgehend mit fünf Mann und RLF zum Einsatz aus. Nach Lageerkundung wurde der LKW mit einem Traktor gesichert und anschließend mit der Seilwinde des RLF aus dem Graben gezogen.

Der LKW konnte nach ca 1,5 Stunden seine Fahrt unbeschädigt wieder fortsetzten.

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Brand in Edenaichet (Gemeinde Eggerding)

Um 03:32 am 29.01.2011 wurde die Feuerwehr Pimpfing in der Alarmstufe 2 mit dem Einsatzstichwort "Brand landwirtschaftliches Objekt" in Edenaichet 18 in der Nachbargemeinde Eggerding alarmiert. Am Einsatzort eingetroffen, wurde sofort eine Löschleitung vom hauseigenen Schwimmteich zum Brandobjekt errichtet, wobei sofort die Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz vorgenommen wurde. Weiters wurde eine Zubringerleitung zum Rüstlöschfahrzeug der Feuerwehr St. Marienkirchen bei Schärding errichtet.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus sowie der Nachbarobjekte verhindert werden. Nach zwei Stunden war der Brand soweit unter Kontrolle, sodass die Feuerwehren der Alarmstufe 2 wieder einrücken und ihre Einsatzbereitschaft herstellen konnten.

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Verkehrsunfall in St. Florian am Inn

Zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und einem Moped kam es am 28. Jänner 2011 gegen 19.00 Uhr auf der Gopperdinger Bezirksstraße im Gemeindegebiet von St. Florian am Inn.

Auf Höhe des Gasthauses "zur Kurve" kam eine Lenkerin mit Ihren PKW in Fahrtrichtung Rainbach aus bisher unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß in weiterer Folge mit einen entgegenkommenden PKW frontal zusammen. Ein Mopedfahrer der unmittelbar nach dem Unfallfahrzeug nachfuhr kam ebenfalls zu Sturz. Ein Fahrzeuglenker und der Mopedfahrer wurden unbestimmten Grades verletzt und ins LKH Schärding eingeliefert.

Die Arbeiten der Feuerwehr beschränken sich auf das Absichern und Ausleuchten der Unfallstelle, binden der ausgelaufen Betriebsmittel, Abtransport der Unfallfahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn.

Insgesamt waren 8 Mann der Feuerwehr mit einem Einsatzfahrzeug 1 Stunde im Einsatz.

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Verkehrsunfall in Engelfried - Gemeinde Andorf

Bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen musste die FF Pimpfing am 27.01.2011 um 13:28 Uhr auf die Andorfer Landesstraße 514, im Bereich Breitenberg, mit dem Einsatzstichwort "Verkehrsunfall Aufräumarbeiten", ausrücken. Aus unbekannter Ursache sind dabei ein Lieferwagen und ein PKW zusammengestoßen, woraufhin der PKW erst abseits der Straße zum Stehen kam.

Dabei unterstützte die FF Pimpfing die Bergung des verunfallten PKWs. Während der Bergung des Fahrzeuges und der Bindung von ausgelaufenen Betriebsmitteln auf der Fahrbahn, musste die Landesstraße teilweise total gesperrt werden.

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Fahrzeugbergung in Matzing

Zu einer Fahrzeugbergung wurde die Feuerwehr Matzing am 25. Jänner um 18.20 Uhr alarmiert.

Da am angegebenen Standort im dichten Schneetreiben kein Fahrzeug gefunden werden konnte wurde telelonisch mit dem Lenker Kontakt aufgenommen und dieser so auf einer Gemeindestraße 1.5 Km vom angegebenen Standort entfernt in Richtung Raab im Wald von der Straße abgerutscht gefunden.

Nach kurzer Lageerkundung wurde das Strassenstück mit Lotsen für den Verkehr gesperrt, anschließend der Kastenwagen mit dem LF-A zurück auf die Strasse gezogen. Da es bei dieser Witterung auf diesen Straßenstück keine Umkehrmöglichkeit gab und Bergauffahrt ohne Ketten nicht möglich war musste er in Begleitung von 2 Einsatzfahrzeugen 500 m bis zur nächsten Straßenkreuzung im Schritttempo Retour fahren. Er konnte ohne Schaden die Fahrt fortsetzen.

Die Mannschaft konnte nach 1.5 Std. wieder einrücken.

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Ölspur im Bereich Breitenberg in Andorf

Die Feuerwehr Pimpfing wurde am 19.01.2011 um 10:24 Uhr zu einer Ölspur auf der Andorfer Landesstrasse 514 im Bereich Breitenberg - Englfried alarmiert.

Eine landwirtschaftliche Zugmaschine verlor durch einen technischen Defekt Motoröl. Die Feuerwehr Pimpfing band die ausgelaufene Flüssigkeit auf der Fahrbahn mit Hilfe von Ölbindemittel und regelte den Verkehr während der Fahrbahnreinigung auf dem betroffenen Straßenabschnitt. Um den nachfolgenden Verkehr zu warnen, wurden anschließend noch Warntafeln aufgestellt.

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Unternehmer tödlich verunglückt

Ein 49-jähriger Unternehmer aus St. Florian am Inn war am 18. Jänner 2011 von Passau in Richtung Schärding unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen prallte er mit seinem Skoda im Ortsteil Linden (Gemeinde Wernstein am Inn) gegen einen Baum.

Die Ersthelfer konnten den Verunglückten zwar ohne Rettungsgerät der Feuerwehr aus dem Unfallwagen befreien, leider war sein Leben nicht mehr zu retten. Laut Notärztin dürfte er durch die enorme Wucht des Aufpralls auf der Stelle tot gewesen sein.

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