Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

Bezirks-Nassbewerb 2011 in Reikersham

Am Samstag, den 03. September, fand der 16. Bezirksfeuerwehr-Nassleistungsbewerb bei der Feuerwehr Reikersham - Gemeinde Münzkirchen - statt.

Bei idealen Wetterbedingungen und der regen Beteiligung der Feuerwehren konnte ein spannender und unterhaltsamer Wettkampf ausgetragen werden. Der Nassbewerb ist die Königsdisziplin unter den Bewerben, gilt es dabei doch die Saug- und Löschleitung nicht nur aufzubauen, sondern auch mit Wasser zu befüllen. Jeder kleine Fehler, der bei einem normalen Bewerb eventuell nicht entdeckt wird, tritt hier nass hervor. Mit dem angesaugten Wasser muss ein Ziel auf einer Spritzwand getroffen werden.

Die Gruppen der Feuerwehren Hinterndobl und Oberedt konnten in Bronze den Bewerb für sich entscheiden, in Silber siegten Reikersham und wiederum Oberedt. Neben 42 Bewerbsgruppen, die im einsatztaktischen Wettkampf bei optimalen Bedingungen tolle Leistungen boten, konnte Bezirksfeuerwehrkommandant Alfred Deschberger auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Feuerwehr bei der Schlussveranstaltung begrüßen.

Die Freiwillige Feuerwehr Reikersham bedankt sich bei allen teilnehmenden Gruppen, den Bewertern, den Sponsoren und allen Helfern, die zum guten Gelingen des Bewerbes beigetragen haben.

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Die detaillierten Ergebnisse sind unter http://sd.ooelfv.at sowie auf der OÖ-Bewerbsplattform verfügbar.

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Aufräumarbeiten nach VU in St. Florian am Inn

Am Samstag, den 02. September 23:55 Uhr wurde die FF St.Florian am Inn von der Polizeiinspektion Schärding zu einer Ölspur nach einen Verkehrsunfall alarmiert.

Am Einsatzort stellte sich folgende Sachlage, ein PKW kam aus bisher ungeklärter Ursache beim auffahren auf die B137 in Gopperding auf der Auffahrt von der Straße ab und schlitterte ca. 70m zwischen Leitschiene und Bäume der Straßenböschung dahin. Beim Versuch die Straßenböschung auf einen Begleitweg neben der B137 zu verlassen, wurde das Fahrzeug erheblich beschädigt und blieb schräg auf der Straßenböschung liegen. Die Aufgaben der Feuerwehr waren Absichern und Ausleuchten der Einsatzstelle, ausgelaufene Betriebsmittel binden und Bereitstellen des verunfallten Pkws für das Abschleppunternehmen. Einsatzende war um 01.20 Uhr.

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Lenker mit Ferrari verunglückt

Beim Fahren auf einem Gewerbegelände verunglückte am Dienstag, 30. August 2011 ein Ferrari-Lenker indem er gegen eine Betriebsanlage prallte. Die Feuerwehren Brunnenthal und Schärding wurden um 17:01 Uhr zu einem „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ alarmiert und rückten unverzüglich aus. Am Einsatzort angekommen stellte sich die Lage für den Einsatzleiter – OBI Andreas Haderer – wie folgt dar: Der Lenker des Sportwagens wurde im PKW sitzend bereits durch den Notarzt betreut und war ansprechbar. Er konnte das Fahrzeug aus eigener Kraft auf Grund der Verletzungen nicht mehr verlassen. Nachdem von den beiden Feuerwehren der zweifache Brandschutz aufgebaut war und das Fahrzeug gegen Wegrollen gesichert war, konnte die weitere Behandlung der verletzten Person im Unfallfahrzeug vorgenommen werden. Durch Demontage in Zusammenarbeit mit einem anwesenden Mechaniker konnte die Person ohne weitere Beschädigung des Fahrzeugs aus diesem gerettet und dem Roten Kreuz übergeben werden.

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Aufräumarbeiten auf Andorfer Landesstraße 514

Zu Aufräumarbeiten auf der Andorfer Landesstraße 514 im Bereich Winteraigen wurde die Feuerwehr Pimpfing am 22.08.2011 um 17:28 von der Landeswarnzentrale alarmiert. Beim Eintreffen am Unfallort war die leicht verletzte Person bereits von nachkommenden Fahrzeuglenkern geborgen worden und dem Rotkreuz übergeben. Die Feuerwehr Pimpfing richtete eine Verkehrsumleitung für den betroffenen Straßenabschnitt ein. Nach der Unfallaufnahme wurde das verunfallte Fahrzeug auf einen Parkplatz für den Abtransport bereitgestellt. Nach der Reinigung der Fahrbahn konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Flugzeug prallte gegen Rettungshubschrauberstützpunkt

Am Sonntag, 21. August kurz vor 12 Uhr prallte am Flugplatz Suben eine mehrsitzige Sportmaschine nach dem Landemanöver gegen die Terrasse vom Stützpunkt des Rettungshubschraubers Christophorus Europa 3. Um 11.46 Uhr wurde die zuständige Feuerwehr Suben alarmiert.

Am Einsatzort stellte der Einsatzleiter HBI Harald Lechner fest, dass die Insassen bereits aus dem Flugzeug gerettet und versorgt wurden. Austretender Flugbenzin wurde bereits aufgefangen. Als Erstmaßnahme bauten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Suben einen zweifachen Brandschutz auf und fingen weitere Betriebsmittel auf. Zum Umpumpen wurde die Feuerwehr St. Marienkirchen mit dem Gefährliche Stoffe Fahrzeug und zur Bergung die FF Schärding mit dem Schweren Rüstfahrzeug alarmiert.

Während eines Alarmstarts des Rettungshubschraubers sicherten die Feuerwehrkräfte sämtliche Wrackteile – ein Tragflügel und weitere Teile waren abgebrochen und lagen an der Unfallstelle umher. Nachdem der restliche Treibstoff umgepumpt war, konnte das Flugzeugwrack mit dem Kran des Schweren Rüstfahrzeugs auf einen Anhänger gehoben werden. Nach ca. 1,5 Stunden rückten die 3 Feuerwehren mit 35 Mann wieder in die Feuerwehrhäuser ein. Glück hatte die Besatzung des Rettungshubschraubers, weil diese noch 10 Minuten vor dem Unfall auf der Terrasse gesessen war.

Weitere Infos sind auf der Homepage der Feuerwehr Suben unter http://www.ff-suben.at zu finden.

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St. Roman: LKW stürzte über Böschung

Am Sonntag, den 13. August 2011 um 19:19 Uhr wurden die Feuerwehren Aschenberg, Münzkirchen und St. Roman zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in der Ortschaft Watzing, Gemeinde St. Roman, alarmiert. An der Unfallstelle angekommen stellte sich die Lage für die Einsatzkräfte Feuerwehren Gott sei Dank nicht so dramatisch dar, wie laut Alarmmeldung angenommen:

Ein Klein-LKW einer Vöcklabrucker Firma kam aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab, stürzte über eine Böschung und blieb mit der rechten Seite an einem Baum hängen. Der Lenker war nicht im Fahrzeug eingeklemmt. Nach den Bergungsarbeiten des Fahrzeuges konnten die Feuerwehren wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

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Wohnhausbrand in St. Aegidi

Am Sonntag, den 14.08.2011 wurden am Nachmittag die FF St. Aegidi und die FF Hackendorf zu einem Wohnhausbrand gerufen. Als diese beim Einsatzobjekt ankamen, schlugen schon einige Flammen aus dem Dach. Da noch ungeklärt war, ob sich noch jemand im Gebäude befand, wurde Alarmstufe 2 ausgelöst.

Ein Atemschutztrupp erkundete beim Innenangriff daraufhin gleich die Lage im Inneren. Der unmittelbar am Gebäude vorbei fließende Bach der ehemaligen Mühle konnte für die Löschmaßnahmen als ideale Wasserlieferant genutzt werden.

Abgesehen vom Sachschaden und dem Schock der Besitzer hielt sich das Schadensausmaß in Grenzen, was insbesondere auf die Aufmerksamkeit des Nachbarn, welcher den Brand entdeckt, die Feuerwehr alarmierte und sogar versucht hatte, den Brand vor dem Eintreffen der Feuerwehr mittels einem Feuerlöscher zu löschen, zu verdanken war. Als sehr hilfreich erwies sich auch die Wärmebildkamera, welche seit 2008 bei der FF St. Aegidi für den Abschnitt Engelhartszell stationiert ist.

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Bezirks-Kuppelbewerb in Matzing

Am Samstag, den 13. August 2011 fand in Matzing, Gemeinde Enzenkirchen der 6.Bezirks-Kuppelbewerb des Bezirkes Schärding statt. Der Bewerb wurde in den Wertungen Sicherheit und Sport durchgeführt. Das Organisationsteam rund um die FF Matzing leistete großartige Arbeit und ermöglichte den ca. 28 teilnehmenden Gruppen einen tollen Wettkampftag.

In einem Vorbewerb wurden die besten Gruppen des Teilnehmerfeldes ermittelt, jede Gruppe hatte die Möglichkeit in 2 aufeinander folgenden Grunddurchgängen anzutreten, wobei die bessere Zeit für die Reihung gewertet wurde. Die schnellsten 16 Gruppen des Vorbewerbes qualifizierten sich für den K. O. Bewerb.

Im Finale standen sich die schnellsten Gruppen des Tages gegenüber. Es handelte sich dabei in der Sicherheitswertung um Enzenkirchen I und Blümling I, und in der Sportwertung um Engersdorf I und Matzing I.

Sie lieferten sich im letzten Duell einen spannenden Kampf, aus welchem in der Wertungsklasse I (Sport) die Feuerwehr Engersdorf I mit der Zeit von 17,37 Sekunden und in der Wertungsklasse II (Sicherheit) die Feuerwehr Blümling I mit einer Zeit von 21,16 Sekunden als Sieger heraus gingen.

Ergebnislisten

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Verkehrsunfall in Kopfing

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person hieß es am 13. August 2011 kurz nach 07:00 Uhr für die Feuerwehren Kopfing und St. Roman. Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam zwischen St. Roman und Kopfing ein Klein - PKW in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und verfing sich am Anhänger eines entgegenkommenden Transporters. Unter Einsatz von hydraulischen Bergemitteln konnte der Verletzte rasch aus dem Wrack geborgen und dem Roten Kreuz zum Abtransport ins Krankenhaus übergeben werden. Die FF St. Roman konnte nach 1 Stunde wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. Nachdem die Aufräumarbeiten durch die FF Kopfing abgeschlossen waren, konnten auch diese vom Unfallort abrücken. Die Polizei ermittelt nun den genauen Unfallhergang.

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Suchaktion in Suben

Am 10. August wurde die FF Suben gegen 22 Uhr alarmiert, da eine 86jährige Frau vermisst wurde. Die Angehörigen, Nachbarn und die Polizei hatten schon einige Zeit nach der Person gesucht, welche von einem Besuch bei einer Nachbarin nicht nach Hause gekehrt war. Nach einer kurzen Besprechung wurden die Feuerwehren St. Marienkirchen mit der Wärmebildkamera und Schärding mit der Drehleiter und Wärmebildkamera alarmiert. 40 Kräfte der Feuerwehren suchten mehrere Stunden gemeinsam mit Beamten der Polizei und einem Rettungshundeteam des Roten Kreuzes – leider erfolglos. Daher wurde auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera angefordert, welcher ebenfalls das Suchgebiet nochmals scannte. Um 2 Uhr früh wurde die Suche abgebrochen und festgelegt, dass diese bei Tageslicht wieder aufgenommen wird.

Am 11. Aug. 2011 wurde ab 06:00 Uhr früh mit der Unterstützung der Hundestaffel des Roten Kreuzes und der Feuerwehren St. Marienkirchen und St. Florian die Suche nach der vermissten Person wieder aufgenommen. Unterstützt wurde die Suche am Wasser durch den Subener Segelclub. Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Alfred DESCHBERGER war zur Koordination in der Einsatzleitung während der gesamten Suchaktion anwesend.

Nach einer kurzen Lagebesprechung wurden die Suchtrupps von Einsatzleiter HBI Harald Lechner in einzelne Abschnitte eingeteilt, wobei jeweils ein Suchhund des Roten Kreuzes beigestellt wurde. Das bereits abgesuchte Gebiet wurde bei Tageslicht nochmals zur Gänze auch mittels einer Wärmebildkamera überprüft. Gegen 08:45 Uhr kam von Kommandantstv. OBI Johannes BREINBAUER der erlösende Funkspruch .. „ … vermisste Person in der Nähe der Volksschule aufgefunden, Person ansprechbar und wohlauf!“. Die vermisste Person befand sich in einem guten Allgemeinzustand und wurde zur weiteren Versorgung dem Roten Kreuz übergeben

Die Kameraden der Feuerwehr Suben sind froh, dass diese Suchaktion trotz der niedrigen nächtlichen Temperaturen so glimpflich ausgegangen ist und bedanken sich bei allen Einsatzkräften.

Einsatzkräfte an beiden Tagen:
- 80 Feuerwehrkameraden
- 13 Hundeführer des Roten Kreuzes mit 12 Hunden
- 8 Feuerwehrfahrzeuge
- 2 Feuerwehrzillen
- 4 Polizeifahrzeuge
- 1 Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera
- 2 Wärmebildkameras der Feuerwehr

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Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall in Andorf

Zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall wurde die Feuerwehr Andorf am Vormittag des 8. August 2011 nach Teuflau gerufen. Ein Pensionist aus Eggerding war aus bislang unbekannter Ursache in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten und dabei mit voller Wucht gegen das Fahrzeug einer jungen Kopfingerin gestoßen. Dadurch wurde deren Fahrzeug von der Straße geschleudert und kam in der angrenzenden Wiese zum Stillstand. Eingeklemmt wurde trotz des massiven Anpralls glücklicherweise niemand und wurden die beiden Fahrzeuglenker mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus Schärding eingeliefert. Die Feuerwehr Andorf musste ausgeflossen Flüssigkeiten binden, die Fahrzeug bergen und für den Abschleppdienst bereitstellen. Der Einsatz erstreckte sich über eine Stunden lang, ehe die Fahrbahn wieder für den gesamten Verkehr freigegeben werden konnte.

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