Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

Schärding: Kind unter WC Trennwand eingeklemmt.

„Volksschule Schärding - Kind in Türe eingeklemmt“, lautete das Einsatzstichwort für die FF Schärding am Donnerstag, 3. November um 08.36 Uhr. Ein Kind war auf Grund eines defekten Schlosses im WC eingesperrt und rief um Hilfe. Weil aber die Rufe nicht gehört wurden, versuchte es unter der WC-Trennwand durchzuklettern und blieb, nachdem der Kopf durch war, leider stecken. Eine Lehrkraft machte sich nach einigen Minuten Sorgen, fand das unter der Trennwand steckende Kind und die Einsatzkräfte wurden alarmiert. Nachdem durch Unterbauen mit Holzkeilen eine weitere Einklemmung ausgeschlossen war, wurde begonnen, die Trennwand abzubauen. Nach wenigen Minuten konnte das Mädchen geschockt aber unverletzt den Lehrkräften übergeben werden.

Feuerwehrzufahrt verparkt: Leider musste bei diesem Einsatz festgestellt werden, dass die für die Feuerwehr vorgesehene Zufahrt durch zwei PKW verparkt war, die Einsatzfahrzeuge konnten nur über die Alternativzufahrt entgegen eine Einbahnstraße zum Einsatzort gelangen. Immer wieder weist die Feuerwehr, aber auch die Polizei durch Anzeigen darauf hin, dass die Zufahrt für Einsatzfahrzeuge zur Volksschule freigehalten werden muss. Leider halten sich die PKW-Lenker trotz ausreichender Beschilderung nicht daran und verparken die Zufahrt, was im Einsatzfall zu großen Zeitverzögerungen führen kann.

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Erfolgreiche Suchaktion in St. Ägidi

Zu einer Suchaktion wurden die Feuerwehren St. Ägidi und Hackendorf am Donnerstag, 20. Oktober um 20:48 Uhr alarmiert. Unverzüglich rückten 42 Mann der beiden Feuerwehren aus und begannen in der Nähe des Wohnorts der bereits seit mehreren Stunden abgängigen Person zu suchen. Auch eine Wärmebildkamera kam dabei zum Einsatz. Gott sei Dank stellte sich bereits ca. 25 Minuten nach Beginn der Suchaktion der Erfolg ein und die 60 jährige Frau konnte in einer Wiese liegend von einem Suchtrupp der Feuerwehr gefunden werden. Sie war ansprechbar aber sichtlich geschwächt und wurde zur weiteren Versorgung dem Roten Kreuz übergeben.


Eingeklemmte Person nach VU in Aichberg

Die Feuerwehr Aichberg wurde am 11.10.2011 um 18:05 zu einen Verkehrsunfall auf der B130 bei der Auffahrt zur Nibelungenbrücke mit eingeklemmter Person alarmiert. Die Feuerwehr rückte mit TLF-A 2000 und LF mit 20 Mann aus.

Beim Eintreffen am Unfallort war die Feuerwehr Wesenufer vor Ort und hatten bereits die Unfallstelle abgesichert. Die verletzten Personen wurden durch das RK E-Zell und Dr. Ettmayr versorgt. Nach der Lageerkundung wurde die eingeklemmte Person mithilfe des hydraulischen Rettungsgerätes aus dem PKW befreit.

Nach der Rettung wurde die verletzte Person mit den Rettungshubschrauber EUROPA 3 ins Krankenhaus gebracht.

Darauffolgend wurden die verunfallten Fahrzeuge aus den Gefahrenbereich entfernt und nach binden der ausgetretenen Flüssigkeiten die Straße für den Verkehr wieder frei gegeben.

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Aichberg: Aufräumarbeiten nach einem Frontalzusammenstoß

Zu Aufräumarbeiten nach einem Frontalzusammenstoß eines PKWs und eines Kastenwagens auf der Wesen Landesstraße 1176 im Bereich Tankstelle Antlinger wurde die Feuerwehr Aichberg am 29.09.2011 um 19:21 von der Landeswarnzentrale alarmiert. Beim Eintreffen am Unfallort wurden die verletzten Personen bereits vom Roten Kreuz Engelhartszell und von Dr. Ettmayr und Dr. Berger versorgt. Die Feuerwehr Aichberg richtete eine Verkehrsumleitung für den betroffenen Straßenabschnitt ein. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei wurden die verunfallten Fahrzeuge mit Hilfe der Fa. Antlinger mit einem Stapler auf einen Parkplatz für den Abtransport bereitgestellt. Nach dem Binden von Mineralölen und Reinigung der Fahrbahn konnte die Straße um 20:30 wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Feuerwehr Aichberg ist mit TLFA 2000, LF und 20 Mann um 20:55 wieder ins Feuerwehrhaus eingerückt.

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700 Liter Flüssigkeit in Suben ausgetreten

Die Feuerwehr Suben wurde am 26. September um 09.41 Uhr zu einem Flüssigkeitsaustritt in einen Gewerbebetrieb alarmiert. Am Einsatzort angekommen wurde vom Einsatzleiter festgestellt, dass ein Staplerfahrer einen 1.000 Liter Container mit einem dickflüssigen Medium beschädigt hatte und sich ca. 700 Liter des Stoffes in der Lagerhalle großräumig verteilt hatten. Sofort wurde zusätzlich auch das Gefährliche Stoffe Fahrzeug aus St. Marienkirchen alarmiert. Bei einer weiteren Lageerkundung in Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter konnte festgestellt werden, dass es sich um die Flüssigkeit „Epoxidharz“ handelt, von welchem jedoch für die Gesundheit keine Gefahr ausgeht. Die Feuerwehren Suben und St. Marinekirchen konnten die weitere Ausbreitung der Flüssigkeit durch das Aufstreuen von Bindemittel verhindern. In weiterer Folge wurde das Gemisch aus Flüssigkeit und Bindemittel in Sondermüllfässer des Gewerbebetriebs geschaufelt. Durch die Firma wurde mit dem Hersteller bezüglich der weiteren Reinigungsmöglichkeiten des Bodens Kontakt aufgenommen. Die Feuerwehr konnte den Einsatz um ca. 12.00 Uhr beenden.

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Waschmaschinenbrand in Diersbach

"Brand Wohnhaus" so das Stichwort zu der die Feuerwehren Diersbach, Mitterndorf, Oberedt und Pramau am 24.09.2011 um 13.22 Uhr per Alarmsirene in die Ortschaft Igling (Gemeinde Diersbach) gerufen wurden. Im Keller eines Wohnhauses ist es zum Brand einer Waschmaschine gekommen.

Nach der Lageerkundung durch Einsatzleiter OBI Johannes Hagen ging sofort ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Diersbach mit einem Hochdruckstrahlrohr in den Kellerraum vor und löschte die restlichen Glutnester ab. Der Hausbesitzer konnte die Brandausbruchsstelle durch Einsatz eines Feuerlöschers bis zum Eintreffen der Feuerwehren eindämmen.

Das Brandgut, eine Waschmaschine und ein darauf stehender Wäschetrockner wurden in Zusammenarbeit mit einem Atemschutztrupp der Feuerwehr Oberedt ins Freie gebracht. Unter Einsatz eines Hochleistungslüfters wurde der Kellerraum rauchfrei gemacht und die nachalarmierte Feuerwehr Andorf führte mit einer Wärmebildkamera eine Kontrollmessung durch.

Der Einsatz konnte von den fünf Feuerwehren mit rund 40 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen nach knapp zwei Stunden beendet werden.

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Personenbergung in Kopfinger Steinbruchsee

Am 21. September 2011 um 15:53 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kopfing i. I. zu einer Personenbergung im Steinbruch in der Ortschaft Schnürberg, Gemeinde Kopfing i. I. von der Polizei alarmiert. Von Anrainern wurde ein lebloser Körper im eingezäunten Steinbruchsee entdeckt. Mit insgesamt 2 Fahrzeugen und 12 Mann rückte die Feuerwehr unter Einsatzleiter OBI Josef Strasser zur Einsatzstelle aus, um dort die bereits anwesende Polizei bei der Bergung zu unterstützen. Nach der Bergung wurde der Leichnam der Kriminalpolizei zur weiteren Ermittlung übergeben. Mittlerweile haben die Untersuchungen ergeben, dass es sich beim Toten um den seit August vermissten Inhaber einer lokalen Metallverarbeitungsfirma handelt.

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Raab: Feuerwehr verhindert Umweltschaden

Am 12. September 2011 gegen 17:30 Uhr wurde die FF Raab zu einem Öl-Einsatz gerufen. In einer Schmierstoff-Firma war einem Lagerarbeiter ein mit 800 l Getriebeöl befüllter Container vom Gabelstapler gerutscht und leck geschlagen. Ca. 350 l Getriebeöl flossen in die angrenzende Wiese und sickerten dort in eine Drainage.

Noch vor Eintreffen der Behördenvertreter wurde mit dem Abtragen des kontaminierten Erdreiches begonnen. Unter deren Aufsicht wurden auf einer Länge von 15 drei Öffnungen im Drainagekörper gegraben und die weiterführende Drainageleitung mit einer Länge von ca. 40 m gespült. 40 m³ verunreinigtes Erd- und Schottermaterial wurden vom Unternehmer der Entsorgung zugeführt.

Neben der Grabungs- und Spülarbeiten waren die 13 Mann der FF Raab mit den drei eingesetzten Fahrzeugen vor allem mit der Ausleuchtung der Einsatzstelle beschäftigt. Gegen 23:20 Uhr konnte die Mannschaft wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

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Bootseinsatz bei Laufveranstaltung

Am Samstag den 10.09.2011 kam es zu einem Bootshilfeleistungseinsatz der FF Wernstein am Inn. Während der Absicherungsarbeiten für den Zweibrückenlauf stürzte ein Läufer auf der deutschen Seite des Inns. Als der Hilferuf eintraf war eine Besatzung aus je zwei Feuerwehrmitglieder und Rettungssanitätern auf dem Weg zurück zum Startgelände des Laufes. Durch das am Inn gelegene Bootshaus der FF Wernstein am Inn konnten die Rettungssanitäter unverzüglich mithilfe des Bootes an das andere Ufer zum verunglückten Läufer gebracht werden. Der angeforderte Notarzthubschrauber Christophorus Europa 3 wurde durch ein Mitglied der Feuerwehr auf ein Feld eingewiesen. Der eingeflogene Notarzt ist ebenfalls mithilfe des Bootes zum Einsatzort überstellt worden. Anschließend wurde der verletzte Läufer versorgt und durch die Malteser Passau ins LKH Schärding eingeliefert.


Zugentgleisung in St. Florian

Zu einem Ölaustritt nach einer Zugentgleisung wurde die FF St. Florian am Inn am 8. September um 21.44 Uhr alarmiert. Die Lageerkundung durch den Einsatzleiter ergab, dass eine Bauzuggarnitur in einem ÖBB-Baustellenbereich entgleist war und dabei beschädigt wurde, wobei an zwei Stellen größere Mengen an Betriebsmittel austraten. Auf Grund dieser Lage wurde der Öleinsatzstützpunkt Schärding, sowie der Bereitschaftsdienst der Bezirkshauptmannschaft Schärding alarmiert. Nach Rücksprache mit der ÖBB konnten erste Maßnahmen im gleisabgewandten Bereich durch Unterstellen getätigt werden. Zusätzlich wurde die Sperre des Nebengleises in Auftrag gegeben. Auch dort konnte durch Unterstellen das Eindringen weiterer Betriebsmittel in den Gleiskörper verhindert werden.

In Zusammenarbeit mit dem Öleinsatzstützpunkt Schärding wurde durch Anbringung eines Notfalltanks und die Bereitstellung von mehreren Fässern insgesamt ca. 400 Liter aufgefangen bzw. mit einer Spezialpumpe aus den Tanks abgepumpt. Es handelte sich dabei teilweise um Hydrauliköl bzw. um Diesel. Bereits in ein Feld gelaufener Treibstoff wurde mittels Bindevlies gebunden. Für die Umpumparbeiten war der Zugverkehr auf der Strecke Wels-Passau teilweise eingestellt. Zusätzlich wurden in nahen Gewässern Überprüfungen auf möglichen Ölfilm durchgeführt. Nachdem der gesamte Tankinhalt abgepumpt bzw. aufgefangen war, konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehren Schärding und St. Florian am Inn die Einsatzstelle wieder verlassen und mit der aufwändigen Reinigung der verschmutzten Einsatzgeräte beginnen. Derzeit wird die weitere Vorgehensweise im Bezug auf kontaminiertes Erdreich bzw. Bergung der Baumaschine an der Einsatzstelle beraten.

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Schwerer Verkehrsunfall: PKW gegen LKW

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, PKW gegen LKW, wurden die Feuerwehren Brunnenthal und Münzkirchen auf die Bundesstraße 136 auf Höhe ehem. „Gasthaus zur Alm“ alarmiert. Ein LKW eines Fuhrunternehmens war mit einem PKW kollidiert, wobei der PKW von der Straße geschleudert wurde. Der LKW kam ebenfalls von der Straße ab und kam am Feldrand zum Stehen.

Nach der Lageerkundung durch Einsatzleiter OBI Andreas Haderer von der Feuerwehr Brunnenthal konnte für die Menschenrettung Entwarnung gegeben werden: Die verletzte Person konnte bereits vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem demolierten Autowrack geborgen und dem Notarztteam des Roten Kreuzes übergeben werden. Die Aufgabe der beiden eingesetzten Feuerwehren bestand darin, die Exekutive bei den Verkehrsleitmaßnahmen zu unterstützen und den Brandschutz sicherzustellen. Weiters wurden Aufräumarbeiten durchgeführt. Der LKW wurde mittels Seilwinde des Einsatzfahrzeuges der Feuerwehr Brunnenthal geborgen.

Die Bundesstraße 136 war in diesem Bereich für 2 Stunden komplett für den Verkehr gesperrt und anschließend bis zum Ende der Berge- und Aufräumarbeiten erschwert passierbar. Die eingesetzten Feuerwehren konnten um 13.00 Uhr wieder einrücken.

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