Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

St. Florian: Brand in der Ortschaft Gopperding

Zu einem Wohnungsbrand in der Ortschaft Gopperding wurde die FF St. Florian am Inn am 11. Jänner um 16.04 Uhr alarmiert. Beim Objekt – einem Wohnhaus – war bereits beim Eintreffen starke Rauchentwicklung festzustellen. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz konnte im Objekt sofort eine Brandstelle in einem Wohnraum im Ersten Obergeschoß lokalisieren. Nachdem sicher war, dass sich keine Personen in der Wohnung befinden, wurde sofort mit der Brandbekämpfung begonnen. Der Brand, welcher sich im Boden ausgebreitet hatte, konnte nur durch den Einsatz einer Motorsäge und weiteren Werkzeugen sinnvoll bekämpft werden. Parallel dazu wurde eine zweite Löschleitung vorgetragen und mit der Belüftung des Objekts begonnen.

In weiterer Folge wurde die Wärmebildkamera der FF Schärding alarmiert, um die Brandstelle genau zu kontrollieren. Auf Grund der Entfernung des Fußbodens im Ersten Obergeschoß bestand auch für die darunterliegende Wohnung Gefahr. Deshalb wurde eintretendes Löschwasser sofort mit dem Wassersauger entfernt und mit zahlreichen Pölzmaterialien die Decke gegen Einsturz gesichert. Die Polizei war zur Brandursachenermittlung vor Ort.

Die Feuerwehren St. Florian und Schärding waren mit gesamt 5 Fahrzeugen und 17 Mann im Einsatz. Die Einsatzbereitschaft konnte um 19.30 Uhr wieder hergestellt werden.

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670 Schweine vor dem Feuertod gerettet

Ein Feuer in einem Schweinemastbetrieb in Steinbruck-Bründl (Gemeinde Raab, Bez. Schärding) holte am Morgen des 8.1.2012 etliche Feuerwehrmitglieder aus der Sonntagsruhe. Kurz nach acht Uhr heulten in der Pramtalgemeinde und in den Nachbargemeinden die Sirenen, da wegen der Lage des Brandobjekts sofort Alarmstufe 2 ausgelöst wurde. Schon bei der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte starke Rauchentwicklung sowie aus dem Gebäude züngelnde Flammen erkennen.

Da sich der auf einer kleinen Anhöhe gelegene landwirtschaftliche Betrieb sehr weit von einer Löschwasserentnahmestelle entfernt befand, wurden die ersten Löschangriffe aus Tanklöschfahrzeugen durchgeführt, die sich vorerst auf den Schutz der etwa 700 in den Stallungen befindlichen Schweine sowie des noch unbeschädigten Futtersilos konzentrierten. Zeitgleich wurde mit mehreren Hochleistungslüftern versucht, den Brandrauch von den Tieren fernzuhalten. Nachdem die mehrere hundert Meter lange Wasserzubringerleitung aufgebaut und damit die Löschwasserversorgung gesichert war, konnte mit umfassenden Löschangriffen begonnen werden, die kurze Zeit später durch die Drehleiter der Feuerwehr Schärding unterstützt wurden. So konnte auch die Brandausbreitung auf die noch nicht betroffenen Stallbereiche erfolgreich verhindern.

Nach und nach war es den Einsatzkräften möglich, zu den Schweinen vorzudingen und diese in Sicherheit bringen. Für 26 Tiere kam leider jede Hilfe zu spät. Ca. 200 Tiere wurden mittels speziellen Transportfahrzeugen abtransportiert, die anderen konnten in den nicht vom Brand betroffenen Stallbereichen untergebracht werden.

Eine spezielle Gefahr stellte die akute Einsturzgefahr dar, wodurch sehr vorsichtig vorgegangen werden musste. Zahlreiche Atemschutztrupps waren notwendig, um die Arbeiten durchführen zu können. Da mit der Wärmebildkamera immer wieder Glutnester entdeckt wurden, dauerten die Löscharbeiten bis in die Abendstunden an. Auch kamen mehrere Kräne zum Einsatz, um alle Glutnester ablöschen zu können. Durch das rasche Eingreifen der 8 Feuerwehren, die mit ca. 130 Einsatzkräften vor Ort waren, konnte ein Großteil der Tiere gerettet werden. Personen waren zu keiner Zeit in Gefahr, da an den Betrieb kein Wohngebäude angeschlossen ist.

Die Brandursachenermittlung wurde von der Polizei übernommen. Eine Brandsicherheitswache bleibt noch vor Ort. Im Einsatz waren die Feuerwehren Andorf, Matzing, Raab, St. Willibald, Schulleredt, Steinbruck-Bründl, Zell an der Pram und Schärding.

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Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen in Esternberg

Am Freitag, 06.01.2012 wurde die FF Esternberg Löschzug Wetzendorf um 16:18 Uhr mittels Sirene zu einem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen auf der Riedlbacher Landesstrasse L 1166 gerufen. In kürzester Zeit rückten die Einsatzkräfte mit zwei Einsatz-fahrzeugen zur Unfallstelle aus.

Beim Eintreffen bot sich den Einsatzkräften folgendes Bild: Zwei PKW stießen frontal zusammen. Durch den Aufprall wurde eines der beiden Fahrzeuge gegen die Leitschiene geschleudert, das zweite Fahrzeug in den gegenüberliegenden Strassengraben. Zwei Personen konnten aus den Unfallfahrzeugen bereits gerettet werden, zwei weitere waren jedoch eingeklemmt. Diese wurden durch die FF Esternberg mittels hydraulischem Rettungssatz aus dem Fahrzeug befreit. Seitens der Feuerwehr Esternberg wurde beim Eintreffen sofort die Unfallstelle abgesichert und eine Umleitung eingerichtet, weiters wurde ein dreifacher Brandschutz aufgebaut. Zeitgleich wurde die Beleuchtung des Hubschrauberlandeplatzes errichtet. Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen wurden beide PKW von der Fahrbahn entfernt und die Fahrbahn gereinigt.

Nach rund zwei Stunden konnten die Mitglieder wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

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PKW Brand in St. Ägidi - Übergriff auf Wald verhindert

Zwei Fahrzeuge gerieten am 29. Dezember gegen 19.30 Uhr bei einer KFZ Werkstätte in St. Ägidi in Brand. Um 19:37 Uhr rückten die Feuerwehren St. Ägidi und Hackendorf. Am Einsatzort angekommen standen 2 parkende PKW´s auf einer Abstellfläche im Vollbrand. Nach der Lageerkundung durch Einsatzleiter OBI Hainberger, begann man den Löschangriff mit dem Mittelschaumrohr. Weiters wurde eine Löschleitung zum nahegelegenen Hydranten aufgebaut. Durch das rasche Eingreifen konnte eine Ausbreitung auf den direkt angrenzenden Wald verhindert werden. Neben den beiden Feuerwehren waren auch die Polizei Engelhartszell und der Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Unterholzer am Einsatzort. Die Brandursache ist ungeklärt, die Feuerwehren konnten nach ca. einer Stunde wieder einrücken.

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FF Schärding: Person in Wohnung verunfallt

Zu einer Türöffnung mit Unfallverdacht wurde die FF Schärding am Montag, 19. Dezember um 10:10 Uhr „Auf der Ponyweide“ alarmiert. Unverzüglich rückten die Drehleiter und das Kommandofahrzeug mit dem Türöffnungswerkzeug zum Einsatzort aus. Kurze Zeit später folgte das Schwere Rüstfahrzeug. Dort angekommen wurden die Einsatzkräfte bereits vom Roten Kreuz, eingewiesen. Nachdem die Wohnung versperrt war, entschieden die Einsatzkräfte über ein Badfenster gewaltsam in die Wohnung einzudringen, sodass der Notarzt Zugang zum Patienten erhielt. Dieser lag am Boden, war verwirrt, jedoch ansprechbar. Laut seinen Aussagen, war er bereits länger in der Wohnung gelegen. Während der Notarzt die Erstversorgung in der Wohnung übernahm, wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und der Patient konnte mittels Krankentragenhalterung schonend aus dem 2. Stock geborgen werden. Er wurde in das Krankenhaus eingeliefert. Die FF Schärding konnte den Einsatz um 10.52 Uhr wieder beenden.


Brand durch rasches Handeln vom Hausbesitzer gelöscht

Am 16.12.2011 hieß es um 21:13 „Brand Wohnhaus“ für die Feuerwehren St. Aegidi und Hackendorf. Beide Feuerwehren rückten unverzüglich mit 4 Löschfahrzeugen und 30 Mann zum Einsatzort in die Ortschaft Lehen, Gemeinde St. Aegidi aus. In einem Wohnhaus ist die Pellets – Heizungsanlage aus bisher unbekannter Ursache in Brand geraten. Mittels Feuerlöscher konnte der Hausbesitzer die Brandstelle rasch löschen, jedoch trat eine starke Rauchentwicklung auf. Nur unter Einsatz von schwerem Atemschutz und einem Hochleistungslüfter konnten die Feuerwehrmänner das restliche Brandgut aus dem Heizraum entfernen. Der Einsatz konnte nach ca. 2 Stunden beendet werden.

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Zimmerbrand in Diersbach

Glück im Unglück hatte am Mittwoch, 14. Dezember eine Familie in der Gemeinde Diersbach. Aus unbekannter Ursache brach in einem Jugendzimmer ein Brand aus. Während die Feuerwehr alarmiert wurde, gelang es allen Bewohnern ins Frei zu kommen. Die Türe zum Brandraum konnte noch geschlossen werden. Zwei Atemschutztrupps der eingesetzten Feuerwehren Diersbach, Mitterndorf und Oberedt gelang es den Entstehungsbrand rasch zu löschen. Nachdem das Gebäude wieder belüftet war, konnten die 36 Einsatzkräfte wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.


Einsatzreiches Wochenende bei der FF Schärding

Sieben Einsätze musste die FF Schärding innerhalb der letzten 4 Tage absolvieren. Neben zwei Wasserschäden, wo das kalte Nass in Kellerräumlichkeiten eingedrungen war, mussten zwei Mal Feuerwehren des Bezirks bei größeren Bränden mit dem Atemschutzfahrzeug unterstützt werden. In Sigharting und Esternberg wurde bei diesen Bränden die Atemluftflaschen der eingesetzten Geräteträger befüllt. Weiters wurde die FF Schärding zu einem vermutlichen Brand in einem Wohnbau gerufen. Nach einer kurzen Lageerkundung stand fest, dass lediglich Speisen stark angebrannt waren und deshalb konnten die 25 Mann nach der Belüftung des verrauchten Stiegenhauses und der Wohnung wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. Neben einer Türöffnung wurden die Einsatzkräfte auch zu einem Verkehrsunfall gerufen, wo es galt ausgetretene Betriebsflüssigkeit zu binden. Weitere Informationen und Fotos zu den Einsätzen finden Sie auf www.ff-schaerding.at.

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Tödlicher Verkehrsunfall auf der B 137

Am Sonntag, 11. Dezember 2011 wurden die Feuerwehren Zell an der Pram, Blümling, Krena und Linden um 11:45 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 137 alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort bot sich den Einsatzkräften ein schreckliches Bild. Aus unbekannter Ursache kollidierte ein Pkw mit einem Klein Lkw. Der Pkw wurde völlig zerstört und der Lenker konnte nur mehr tot geborgen werden. Der Lenker des Lkws wurde nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz mit dem Rettungshubschrauber Christophorus Europa 3 in das Krankenhaus geflogen. Die Bundesstraße 137 war während des Einsatzes für den gesamten Verkehr gesperrt.

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Esternberg: 65 Einstazkräfte kämpfen 5 Stunden gegen Feuer

Am 10.12.2011, um 18.32 wurde die FF Esternberg über das LFK OÖ über einen Brand in einem Kellerraum mit Selche in Dietzendorf, alarmiert. In einem Kellerraum des Wohnhauses, in dem Brennholz gelagert wurde, stand unter Brand.

Nach einer Lageerkundung durch den Einsatzleiter HBI Windpassinger wurde der Löschangriff von Atemschutztrupp der FF Esternberg durchgeführt. Da im Brennholz weitere Glutnester befürchtet wurden, wurde die Wärmebildkamera der FF St Aegidi angefordert. Wegen der weiterhin starken Rauchentwicklung wurde das Brenn-holz von 30 Mann unter Verwendung von schwerem Atemschutz aus dem Kellerraum geräumt. Um die benötigte Atemluft für die Atemschutzträger zu gewährleis-ten wurde das Atemschutzfahrzeug von der FF Schärding nachalarmiert. Durch das Atemschutzfahrzeug wurden anschließend insgesamt 50 Atemschutzfalschen befüllt.

Die Feuerwehren konnten um 23.30 Uhr die Einsatzstelle verlassen und die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

Insgesamt waren 65 Mann der beteiligten Feuerwehren Esternberg, Wetzendorf, Vollmannsdorf, Gersdorf, Pyrawang, St Aegidi und Schärding im Einsatz.

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Wohnhausbrand in Sigharting

Am 08. Dezember um 20:26 Uhr wurde die Feuerwehr Sigharting zu einem Brand eines Wohnhauses in Thal, Gemeinde Sigharting alarmiert. Die Feuerwehr Sigharting rückte mit dem Kommandofahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug sowie dem Löschfahrzeug mit insgesamt 23 Mann aus. Nach dem Eintreffen am Einsatzort und der Lageerkundung wurde durch die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs sofort ein erster Löschangriff gestartet. Das Löschfahrzeug errichtete sofort eine Zubringerleitung, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Ein Atemschutztrupp begann unverzüglich mit den Löscharbeiten im Innenangriff. Die weiters alarmierten Feuerwehren Diersbach, Mitterndorf und Oberedt unterstützten die FF Sigharting bei den Löscharbeiten im Außenangriff, im Innenangriff am Dachboden und bei der Belüftung.

Durch die Verwendung der Wärmebildkamera der Feuerwehr Andorf konnte mit einer gezielten Restglutbekämpfung begonnen werden. Mit der Summe dieser Maßnahmen sowie der Umsicht aller Feuerwehrleute beim Einsatz des Löschwassers konnte ein Wasserschaden am Gebäude so gut als möglich verhindert werden. Es waren gesamt 6 Feuerwehren mit zwei Tanklösch- und vier Löschfahrzeugen sowie das Atemschutzfahrzeug der Feuerwehr Schärding mit insgesamt 70 Mann im Einsatz.

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