Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

24. Bezirksfeuerwehr-Nassleistungsbewerb

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Lange sah es danach aus, als ob das Wetter dem Nassleistungsbewerb des Bezirkes Schärding alle Ehre machen würde, aber schlussendlich fanden doch alle teilnehmenden Gruppen eine trockene Bewerbsbahn vor, sodass Höchstleistungen nichts mehr im Wege stand. Und diese sind bei einem Nassleistungsbewerb doppelt gefordert, gilt es doch, nicht nur möglichst schnell zu sein, sondern auch möglichst genau zu arbeiten, damit das Wasser von der Ansaugstelle bis zum gedachten Brandherd seinen Weg auch findet.

Am besten gelang dies im Bronze-Bewerb heuer der Feuerwehr Eggerding (auf den weitern Rängen: Reikersham und Maasbach) sowie im Silber-Bewerb (mit Auslosung der Funktionen) der Feuerwehr Reikersham (auf den weiteren Rängen: Matzing und Hof).

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Für Bewerbsgruppen aus den benachbarten Bezirken gab es eine eigene Gästewertung, wobei die Feuerwehr St. Martin/Innkreis hier den Zuschauern eine besondere Freude machte: Diese trat nämlich mit historischem Gerät sowie Uniformen zum Bewerb an. Selbst die Anfahrt erfolgte in einem alten Feuerwehranhänger.

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Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger bedankte sich bei der abschließenden Siegerehrung im Beisein der Ehrengäste bei der ausrichtenden Feuerwehr Hof sowie bei allen Gruppen und auch bei den Bewertern unter Bewerbsleiter Harald Gadermayr für die Teilnahme und gratulierte den siegreichen Gruppen zu ihren Leistungen.

Ergebnislisten sind unter "Bewerbe > Ergebnislisten" verfügbar.

weitere Bilder (verfügbar auf Dropbox bis ca. Mitte September 2019)

Großbrand in Altschwendt

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Am 29.Juli wurde die FF Altschwendt um 14:52 Uhr von der Landeswarnzentrale gemeinsam mit der FF Raab zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Objektes nach Urleinsberg alarmiert. Bereits bei der Anfahrt war eine riesen Rauchsäule zu sehen, worauf hin Einsatzleiter Josef Söberl umgehend die Alarmstufe 2 alarmierte. In weiterer Folge wurden auch die FF Andorf mit der Teleskopmastbühne sowie die FF Schärding mit dem Atemschutzfahrzeug alarmiert. Somit standen 9 Feuerwehren mit 15 Fahrzeugen und in etwa 120 Feuerwehrleuten im Einsatz.

In der Erstphase hatte das Schützen des Wohnhauses oberste Priorität. So wurde von gesamt 10 Atemschutztrupps sowie mehreren Außenangriffen mit den Löscharbeiten begonnen. Durch die Teleskopmastbühne Andorf wurde ein Löschangriff von oben durchgeführt.

Durch die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren konnte das Wohngebäude größtenteils gerettet werden. Das Wirtschaftsgebäude fiel leider dem Brand zum Opfer. Da der nächste größere Löschteich einige hundert Meter entfernt war, mussten dementsprechend lange Zubringerleitungen gelegt werden, was die Löscharbeiten in der Anfangsphase sehr schwierig gestaltete.  

Durch die im oberen Geschoss gelagerten Strohballen musste durch ein Spezialunternehmen der Dachstuhl abgetragen werden, um das Stroh aus dem Gebäude zu entfernen und die letzten Glutnester zu löschen.

Der Einsatz konnte am darauffolgenden Tag um 15:41 Uhr beendet werden.

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Brand einer Ballenpresse mit Ausbreitung auf Feld in Sigharting

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Die Feuerwehr Andorf, wurde von der einsatzleitenden Feuerwehr Sigharting über die Landeswarnzentrale OÖ durch das Auslösen der Alarmstufe 2 nachalarmiert.

An der Einsatzstelle angekommen, fanden die Einsatzkräfte der Andorfer Wehr eine brennende Strohballenpresse, sowie ein in Brand stehendes Feld vor. Daraufhin wurde ein umfassender Löschangriff, von den insgesamt sechs anwesenden Feuerwehren gestartet.

Vermutlicher Brandauslöser war eine während der Pressarbeiten abgerissene Zapfwelle der Ballenpresse. Durch den einhergehenden Funkenflug entzündete sich das Ladegut, sowie die Presse an sich. Diese wurde durch die Feuerwehr Sigharting und Andorf auf die Straße gezogen, abgeräumt und abgelöscht. Trotz mehrmaligem Wiederaufflammens, konnte die Gerätschaft abgelöscht werden.

Eine weitreichendere Brandausbreitung am Feld und darüber hinaus in die angrenzende Baumzucht, konnte durch das couragierte Eingreifen zweier Landwirte verhindert werden. Einer der Beiden zog umgehend eine Brandschneise mit seinem Pflug, sodass das Feuer eingegrenzt werden konnte, während ein zweiter Landwirt mit seinem Güllefass, Wasser auf das Feld ausbrachte und so große Brandflächen ablöschen konnte.

Finale Löscharbeiten wurden unter anderem mittels Wasserwerfer erledigt werden. Insgesamt dauerte der Einsatz ca. 3 Stunden.

 

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Gemeinsam.Sicher.Feuerwehr mit der NMS St. Marienkirchen

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Am 2. Juli 2019 war es für die Freiwilligen Feuerwehren Hackenbuch, Hub und St. Marienkirchen endlich so weit: nach wochenlanger und intensiver Vorbereitung ging der Projektvormittag im Rahmen der bundesweiten Bildungsinitiative Gemeinsam.Sicher.Feuerwehr mit den 1. und 2. Klassen der NMS St. Marienkirchen über die Bühne. Acht verschiedene Stationen standen für die ca. 80 Schüler und Schülerinnen mitsamt Lehrpersonen am Gelände des Sportplatzes in St. Marienkirchen bereit:

(1) Bei der Station "Wärmebildkamera" bekamen die SchülerInnen einen Einblick, was man mit einer Wärmebildkamera alles suchen und finden kann. Hier hatten sie auch selber die Möglichkeit, eine Wärmebildkamera auszuprobieren.

(2) Die Station "taktische Ventilation" beschäftigte sich damit, wie sich bei einem Brand der Rauch in einem Haus  verhält und was mit dem Rauch passiert, wenn man Fenster und Türen öffnet und einen Entlüfter vor die Haustüre stellt. Außerdem wurde den Kindern die Ausrüstung eines Atemschutzträgers gezeigt und wie man mit einer Fluchthaube umgeht.

(3) "Funken" war ebenfalls Thema einer Station, bei der ihnen grundlegendes Wissen zum Funksystem in der Feuerwehr erklärt wurde. Danach durften sie auch selber Hand anlegen, indem ein paar SchülerInnen die Bauanleitung eines Lego Duplo Feuerwehrhauses per Funk durchgeben mussten und ihre KollegInnen anhand dieser Anweisungen zu BaumeisterInnen wurden.

(4)  Bei der Station "technische Geräte" bekamen die Jugendlichen einen Einblick in die Technik bei der Feuerwehr. So wurde ihnen die Handhabung mit Schere und Spreizer sowie mit dem Hebekissen gezeigt. Spielerisch durften sie diese Geräte zum Teil auch selber ausprobieren.

(5)  Beim "Löschen mit Schaum" wurde den SchülerInnen erklärt, bei welchen Bränden man mit Wasser alleine nicht auskommt und daher Schaum benötigt, um effektiv löschen zu können. Um ihnen auch vor Augen zu führen, wie das in der Praxis aussieht, wurde im Anschluss eine Schaumdecke hergestellt.

(6) Bei der Station "Aufbauen einer Saug- und Löschleitung" wurde genau dies gemacht: die Schulkinder bauten gemeinsam mit den Feuerwehrleuten eine Saug- und Löschleitung auf. Es wurde bei einem kleinen Weiher angesaugt und auf die angrenzende Wiese gespritzt.

(7) Die Station "Feuerlöscher" thematisierte, wie man im Falle eines Brandes richtig reagiert und einen Feuerlöscher handhabt. In einem geschützten Rahmen und mit der Unterstützung von FeuerwehrkameradInnen hatten die SchülerInnen (und auch manche Lehrpersonen) die Chance, ein Feuer mit Hilfe eines Feuerlöschers zu bekämpfen.

(8) Beim "Arbeiten mit der Kübelspritze" konnten sich die Mädls und Burschen nach einer Erklärung, wofür man die Kübelspritze verwendet, austoben. Dafür stand ihnen eine Attrappe der Schärdinger Silberzeile zur Verfügung, wo sie imaginäre Brände durch Zielgenauigkeit löschen konnten.

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Alles in allem war dies ein sehr gelungener Vormittag in der letzten Schulwoche, sowohl für uns drei Feuerwehren als auch für die SchülerInnen und Lehrpersonen der NMS St. Marienkirchen.

Einsatzübung im ÖBB Gleisbereich „Nachtzug 2019“!

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Am 19. Juli 2019 übten 263 Einsatzkräfte auf der ÖBB Bahnstrecke Wels-Passau den Ernstfall. Gesamt waren 335 Personen an der Übung beteiligt. Annahme war der Zusammenstoß von zwei Personenzügen mit gesamt 42 Personen. Möglich war die Übung, weil die Bahnstrecke wegen einer ÖBB-Baustelle aktuell gesperrt ist. Geprobt wurde neben der Arbeit in den Einsatzorganisationen das Zusammenspiel der eingesetzten Kräfte organisationsübergreifend. Die ersteintreffende Polizeistreife setzte erste Maßnahmen und kümmerte sich auch um die Verkehrslenkung gemeinsam mit Lotsen der Feuerwehren. Von den 42 Personen waren 7 im Zug eingeklemmt und mussten von den 7 Feuerwehren mit Einsatz von 4 hydraulischen Rettungsgeräten gerettet werden. Wichtig vor dieser war die Freigabe durch die ÖBB, welche durch den Einsatzleiter der ÖBB erfolgte. Bereits im Zug arbeiteten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz zusammen. Die Zusammenarbeit setzte sich dann bei der Bergung fort. Nicht nur die organisationsübergreifende Zusammenarbeit wurde geprobt, auch die grenzüberschreitende. So waren Einsatzkräfte aus Oberösterreich und Bayern eingesetzt und zogen an einem Strang. Gerade die Zugangsmöglichkeit zum Gleis und dann in den Zug war für alle Beteiligten eine Herausforderung. Personen, welche von ihren Hunden begleitet waren, Amputationsverletzungen, aufgebracht unverletzte Personen, … all das waren fordernde Übungseinlagen. Nach der Rettung war die Priorität die Erstversorgung und Feststellung der Schwere der Verletzung. Im Anschluss musste noch der Abtransport – großteils mit den Rettungsfahrzeugen, aber natürlich auch mit dem Rettungshubschrauber und dem Feuerwehrboot durchgeführt werden. Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle aus und die Polizei führte die Tatortarbeit durch. Unterstützt wurden diese von der neu angeschafften Polizeidrohne. Auch das Klinikum Schärding war an der Übung beteiligt und hat den Alarm- und Einsatzplan aktiviert. Mehrere Jahre dauerte die Vorbereitung auf dieses Großereignis – gerade in den letzten Wochen wurde diese sehr intensiv.

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Zuerst wurden die Feuerwehren Wernstein und Schardenberg alarmiert. Einsatzleiter Gerhard Mayer (FF Schardenberg) bot sich ein unüberschaubares Bild von schreienden Verletzten. Sofort wurden die Feuerwehren Brunnenthal, Wallensham, Schärding, Neuhaus, Passau (Löschzug Hauptwache und Löschzug Innstadt) nachalarmiert, um genügend Einsatzkräfte vor Ort zu haben. 149 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 23 Fahrzeugen – darunter vier Boote – waren an der Übung beteiligt. Gerade die steile Bahndammböschung hatte es in sich. Mit Motorsägen musste der Weg erst freigeschnitten werden, bevor unter Einsatz von 4 hydraulischen Rettungsgeräten erste Zugänge geschaffen wurden. Auch die enge Zufahrt und nahezu nicht vorhandene Wendemöglichkeit für Großfahrzeuge stellte eine große Herausforderung dar.

Von Seiten des Roten Kreuzes waren insgesamt 92 Sanitäter, 6 Ärzte sowie 6 Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams im Einsatz.  Die Besonderheiten dieser Übung lagen – neben dem speziellen und komplexen Übungsszenario- in der Einbindung von Personal des Bayrischen Roten Kreuz, dem Aufbau eines Betroffenen-Informations-Zentrums und der Verwendung des in Österreich neu ausgerollten Patientenleitsystems. Das Hauptaugenmerk der Übung lag jedoch auf der schnellen Versorgung und dem Transport der 10 schwer- und 15 leichtverletzten Personen sowie die psychische Betreuung der Unverletzten. Mit den 13 eingesetzten Sanitätseinsatzwägen wurden die Patienten gemäß ihren Verletzungen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.

Seitens der Polizei waren 10 Beamte vor Ort. Hauptaufgabe war nach den Erstmaßnahmen die Tatortarbeit und die Verkehrslenkung. Auch die Koordination mit den anderen Einsatzorganisationen und die Feststellung der Identität war eine große Herausforderung. Unterstützt wurden die Kräfte von einer der neu angeschafften Polizeidrohnen, welche tolle Bilder aus der Luft lieferte und einen Lageüberblick ermöglichte.

Schreckliche Unfälle mit vielen Verletzten verlangen von den Rettungskräften einiges ab. Um das Zusammenspiel der Einsatzkräfte möglichst real zu üben und vor allem das Personal des Klinikum Schärding auf eine solche Situation vorzubereiten, wurde das Zugunglück mit vielen Verletzten simuliert.

Im Klinikum Schärding wurde der Alarm- und Einsatzplan aktiviert: Acht Ärzte sowie zwölf Pflegekräfte nahmen den Notfalldienst für die Übung auf. Weiteres Personal der Klinikleitung und der Verwaltung wurde angefordert. Dabei bemerkenswert: Während der Übung wurde der normale Spitalsbetrieb ohne Abstriche aufrechterhalten. Alles läuft in Echtzeit ab, jeder Verletzte wird nach Verletzungsgrad mittels Triage-System registriert. Es herrscht eine klare Führungsstruktur, wobei der sogenannte „Erstchef“ das Kommando übernimmt. Im Spital treffen die ersten Verletzten ein, im Schockraum herrscht Hochbetrieb. „Für die gesamte Übung erfolgt eine Analyse durch Übungsbeobachter, um etwaige Verbesserungspotentiale des Alarm- und Einsatzplanes zu analysieren und für den Notfall gerüstet zu sein“, informiert der Kaufmännische Direktor Thomas Diebetsberger, der das Geschehen vom Unfallort bis zum Klinikum begleitet hat.

Trotz der geringen Unfallwahrscheinlichkeit ist es für die ÖBB wichtig, Sicherheitsstandards zu gewährleisten und das wird durch solch eine Großübung möglich. Die ÖBB bedanken sich bei den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Rotem Kreuz für ihren professionellen Einsatz und die hervorragende Kooperation in der Vorbereitung. – Karl Leitner, Pressesprecher ÖBB

Die Übungsleitung hat ein sehr positives Resumee gezogen, das Übungsziel wurde zu 100 % erreicht, wenngleich es äußerst fordernd war. 263 Einsatzkräfte in so schwierigem Gelände professionell zu koordinieren war keine leichte Aufgabe. In den nächsten Tagen wird in einer gemeinsamen Übungsnachbesprechung der Ablauf nochmals durchbesprochen und analysiert, um für weitere Einsätze noch professioneller gerüstet zu sein. Um für diese Nachbesprechung gerüstet zu sein, haben alle Einsatzorganisationen extra Übungsbeobachter eingesetzt, welche eine lückenlose Dokumentation gewährleisteten.

Mähdrescherbrand in Taufkirchen

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Die Feuerwehr Laufenbach wurde am Abend des 18. Juli, gemeinsam mit der Feuerwehr Taufkirchen, zu einem KFZ-Brand gerufen. Der Zusatztext lautete: "Brand Mähdrescher".

Am Einsatzort angelangt, informierte der Besitzer gleich über den halbvollen Tank. Zu diesem Zeitpunkt stand der Mähdrescher bereits im Vollbrand. Einsatzleiter HBI Johannes Freund entschied daher umgehend, die Feuerwehr St. Florian am Inn mit ihrem Tankfahrzeug nach zu alarmieren.

Bis zum Eintreffen der anderen Feuerwehren begann die FF Laufenbach einen ersten Löschangriff mit dem Poly-Cafs, was sich als sehr wirksam herausstellte. Mittels dem Schaumlöschangriff der Feuerwehr Taufkirchen war der Brand dann rasch unter Kontrolle. Die Feuerwehr St. Florian speiste noch das Taufkirchner Tankfahrzeug und somit konnte der Einsatz nach ca. 1,5 Stunden beendet werden.

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Bezirk Schärding bei Landesbewerb erfolgreich

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Viele Gruppen aus dem Bezirk Schärding nahmen am Landes-Feuerwehrleistungsbewerb und dem Landes-Feuerwehrjugendleistungsbewerb teil, welcher am Freitag, 5. und Samstag, 6. Juli in der Würfelspielgemeinde Frankenburg am Hausruck über die Bühne gegangen ist.

Zahlreiche Jugend- und Aktivgruppen aus dem Bezirk Schärding traten an und bei der Siegerehrung wurden 3 Mal Gruppen aus dem Bezirk aufgerufen. Die herausragenste Leistung war hierbei sicher der 1. Rang (Platz 2) der FF Reikersham in Bronze (Wertung mit Alterspunkten). Aber nicht nur die Aktiven aus Reikersham kamen aufs Stockerl, auch die Jugendgruppe aus Reikersham schaffte in Bronze einen 2. Rang (Platz 16 von gesamt 201 angetretenen Gruppen) und holte sich somit auch den Bezirkssieg.

„Ich bin stolz auf unsere erfolgreichen Feuerwehren im Bewerbswesen, welche sich dadurch auf die Einsätze gut vorbereiten. Ich gratuliere natürlich jenen, die eine vordere Platzierung erreichen konnten, bedanke mich aber ganz herzlich bei allen Gruppen, die unzählige Stunden in die Bewerbs- und somit auch in die Einsatzvorbereitung gesteckt haben“, so Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger nach der Schlussveranstaltung.

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Abschnitt Schärding: Neuer Abschnitts-Feuerwehrkommandant gewählt

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Am Dienstag, 2. Juli 2019 fand im Feuerwehrhaus Schärding die Neuwahl des Abschnitts-Feuerwehrkommandanten des Abschnittes Schärding statt. Die Wahl wurde vom Wahlleiter Mag. Ernst Maier von der Bezirkshauptmannschaft mit seiner Wahlkommission reibungslos durchgeführt.

Die Kommandanten der 27 Feuerwehren des Abschnittes Schärding waren geladen, wobei zwei Feuerwehrmitglieder zu Wahl standen. Johannes Veroner aus St. Florian am Inn und Anton Rossdorfer aus Münzkirchen. Mit großer Mehrheit wurde der derzeitige Kommandant der FF St. Florian am Inn Johannes Veroner zum neuen Abschnitts-Feuerwehrkommandanten gewählt.

Michael Hutterer legte nach seiner erfolgreichen Wahl zum stellvertretenden Landesfeuerwehrkommandanten von Oberösterreich seine Funktion nach fast 9 Jahren als Abschnitts-Feuerwehrkommandant des Abschnittes Schärding zurück. Michael Hutterer ist knapp 20 Jahre Feuerwehrkommandant der FF Schärding und leitet das Feuerwehrsystem durch Übernahme verschiedener Führungsfunktionen auf Bezirks-, Landes‑, und auch auf Bundesebene erheblich mit.

Johannes Veroner ist Kommandant der Feuerwehr St. Florian am Inn und ist seit 2014 im Abschnitts-Feuerwehrkommando Schärding für den Bereich Aus- und Weiterbildung verantwortlich. Bekannt ist der neugewählte Abschnitts-Feuerwehrkommandant auch von diversen Bewertertätigkeiten auf Bezirksebene.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger gratulierte im Anschluss zur neuen Funktion und bedankte sich gleichzeitig für die Übernahme.

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Tödlicher Verkehrsunfall in Taufkirchen an der Pram

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„Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ lautete am Sonntag, 07.07.2019 um 06:19 Uhr die Alarmierung für die Feuerwehren Taufkirchen an der Pram und Laufenbach. Rasch rückten 35 Einsatzkräfte mit 5 Fahrzeugen zur Unfallstelle in die Ortschaft Jechtenham (Gemeinde Taufkirchen an der Pram) aus.

Dem Einsatzleiter Alois Steinmann stellte sich am Einsatzort folgende Lage dar: Ein von Teufenbach kommender Lenker kam aus unbekannter Ursache – ohne Beteiligung eines zweiten Fahrzeugs – mit seinem PKW von der Straße ab, prallte seitlich gegen einen Baum und in weiterer Folge gegen ein Buswartehäuschen und wurde zurück auf die Straße geschleudert, wo er am Dach zu liegen kam. Gesamt befanden sich vier Insassen im PKW.

Gleichzeitig mit den alarmierten Feuerwehren traf auch ein Großaufgebot an Einsatzkräften des Roten Kreuzes unter Einsatzleiter Florian Kurz an der Unfallstelle ein. Eine Person war auf der Rückbank eingeklemmt und es musste sofort mit der Rettung – unter Einsatz des hydraulischen Rettungsgeräts – begonnen werden. Die anderen drei Insassen waren nicht eingeklemmt und befanden sich nicht mehr im Unfallwrack. Leider kam für die eingeklemmte Person die rasche Hilfe doch zu spät – sie verstarb an der Unfallstelle. Die drei weiteren Insassen wurden mittelschwer verletzt und in die Krankenhäuser Schärding und Ried transportiert.

In weiterer Folge musste durch die Feuerwehr auch das einsturzgefährdete Buswartehäuschen gesichert werden. Nach der Freigabe durch die Polizei wurde die Unfallstelle gereinigt und das Abschleppunternehmen beim Verladen des Unfallfahrzeugs unterstützt.

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Bezirksbewerb in Esternberg

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Am Samstag, dem 29. Juni 2019 ging der 45. Bezirksfeuerwehrleistungsbewerb des Bezirkes Schärding in Esternberg über die Bühne. Es gingen 72 Aktiv sowie 98 Jugendgruppen an den Start. Bei heißen Witterungsbedingungen konnten von den teilnehmenden Bewerbsgruppen sehr gute Leistungen erzielt werden und sie sind somit bestens für den Landes-Feuerwehrleistungsbewerb in Frankenburg gerüstet.

Bei der Siegerehrung konnte Bezirks-Feuerkommandant Alfred Deschberger zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und dem Feuerwehrwesen begrüßen. Die Ehrengäste gratulierten allen erfolgreichen Jugend- und Bewerbsgruppen sowie allen Jugendfeuerwehrmitgliedern, welche ein Jugend-Leistungsabzeichen errungen haben recht herzlich und überreichten den bestplatzierten Gruppen Pokale und Urkunden. Desweiteren wurden 10 Kameraden vom Bewerterstab für ihre langjährige Tätigkeit als Bewerter mit dem Bewerterverdienstabzeichen ausgezeichnet.

Ein großer Dank gilt der Veranstalterfeuerwehr Esternberg unter Kommandant Ernst Windpassinger für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung des Bewerbes.

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Landes-Wasserwehrleistungsbewerb in Wesenufer

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Von Freitag, 14. bis Samstag, 15. Juni 2019 ging bei besten Wetterverhältnissen der 58. Landes-Wasserwehrleistungsbewerb in Wesenufer über die Bühne. Über 1200 Zillenfahrer aus 155 Feuerwehren kämpften in Zweierteams und Einer auf einem Bronze und Silberkurs um die schnellste Zeit oder um das Abzeichen.

Die Teilnehmer mussten ihr Können mit der Feuerwehrzille in Form unterschiedlich schwieriger Parcours auf der Donau unter Beweis stellen. Aufgrund von Regenfällen und der Schneeschmelze im Gebirge war eine hohe Wasserführung der Donau eine besondere Herausforderung für die Zillenbesatzungen.

Mit einer Zeit von 05:10 Minuten sicherte sich die Zillenbesatzung Rainer Stallinger und Wolfgang Selle von der austragenden Feuerwehr Wesenufer in Bronze den 2. Platz in der Allgemeinen Klasse B.

In der Meisterklasse Bronze B konnten Hermann Aichinger und Wolfgang Stallinger (FF Wesenufer) mit der Zeit von 04:46 Minuten den 1. Platz für sich entscheiden.

In Silber in der Allgemeinen Klasse A konnten Gerhard Dopler und Dominik Razesberger (FF Wesenufer) und in Silber Meisterklasse A die Besatzung Reinhard Rathmayr und Wilfried Rathmayr (FF Engelhartszell) jeweils den 3. Platz in der jeweiligen Wertungsklasse belegen.

In Silber in der Meisterklasse B erreichte die Besatzung der FF Engelhartszell Richard Brandstätter und Leopold Ecker mit einer Zeit von 05:15 Minuten den 2. Platz vor Hermann Aichinger und Wolfgang Stallinger von der FF Wesenufer.

In der Einerwertung erreichte Richard Brandstätter den 1. Rang und Leopold Ecker den souveränen 2. Rang in der Meisterklasse B (beide FF Engelhartszell).

In der Mannschaftswertung konnten sich die Zillenfahrer von der Feuerwehr Engelhartszell über den stolzen 3. Platz bei der Schlussveranstaltung freuen.

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Die detaillierten Ergebnisse (es gab insgesamt 21 unterschiedliche Wertungsklassen, aus diesem Grund können hier nicht alle Gewinner angeführt werden) sind auf www.ooelfv.at ersichtlich.

Landes-Feuerwehrkommandant LBD Robert Mayer zeigte sich bei der Schlussveranstaltung erfreut über die erbrachten Leistungen und gratulierte allen erfolgreichen Siegern. Ein großer Dank galt auch der Feuerwehr Wesenufer, welche den Bewerb ausgetragen und für beste Rahmenbedingungen gesorgt hat.

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