Neuigkeiten aus dem Bezirk, den Abschnitten und den Feuerwehren

Bürgermeisterwechsel in der Gemeinde Eggerding

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Die FF Maasbach bedankte sich im Rahmen der Gemeinderatssitzung am 13.11.2020 in Eggerding beim scheidenden Bürgermeister Hans Hingsamer für sein stetiges Bemühen um die Feuerwehr. 

In seinen 29 Jahren als Bürgermeister, wurde unter anderem das Feuerwehrhaus im Jahr 1997 neu gebaut und das KLF im Jahr 2017 angekauft. Zuletzt wurden bereits gemeinsam die Weichen für das nächste große Projekt, dem Zubau des Feuerwehrhauses im kommenden Kalenderjahr, gestellt.

Bilder abdruckfrei: FF Maasbach Bilder abdruckfrei: FF Maasbach

Die FF Maasbach wünscht ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles Gute, vor allem aber Gesundheit und gratuliert natürlich den neuen Bürgermeister Christian Gallhammer zu seiner Wahl. Die Kameraden wünschen ihm alles Gute im neuen Amt und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Neue Einsatzzillen im Bezirk Schärding verfügbar

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Die Verfügbarkeit von Einsatzzillen ist gerade im Bezirk – der an zwei Flüssen liegt und deshalb regelmäßig von größeren und kleineren Hochwasserereignissen heimgesucht wird – immer ein wichtiger Teil des Einsatzerfolges.

In den letzten Jahren wurden jährlich neue Zillenfahrer ausgebildet, um im Einsatzfall ausreichend Mannschaft – meist auch über mehrere Tage – einsatzfähig zu haben. Gerade die Ausbildung in den Feuerwehren im „Hinterland“ war und ist hier eine sehr wichtige.

Um auch ausreichend Gerätschaft für den Einsatzfall, aber auch für Übung und Ausbildung zu haben, wurden seitens des Bezirks-Feuerwehrkommandos sechs Zillen aus dem Bestand des Oö. Landes-Feuerwehrverbandes angekauft und beim Öl- und Wasserwehrstützpunkt Vichtenstein stationiert.

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„Die Lagerung, Wartung und Pflege sowie Instandsetzungsarbeiten und deren Transporte werden nun von der FF Vichtenstein übernommen", freut sich Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger und bedankt sich herzlich bei der FF Vichtenstein für die zusätzlich übernommene Aufgabe.

 

Verkehrsunfall in Andorf: LKW liegt auf dem Dach

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Im morgendlichen Frühverkehr des 28. Oktober 2020 kam es auf der Andorfer Landstraße 514 zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Ein LKW kam in Richtung Ried im Innkreis fahrend auf der Höhe Englfried ins Schleudern woraufhin sich das Zugfahrzeug samt Auflieger auf dem Dach liegend im Straßengraben wiederfand. Die daraufhin von der oberösterreichischen Landeswarnzentrale alarmierten Feuerwehren Pimpfing und Andorf eilten umgehend zum Einsatzort wo der leicht verletzte Fahrer bereits vom Roten Kreuz erstversorgt wurde. Der Fahrer konnte sich nach dem Unfall selbstständig durch aus dem völlig demolierten Fahrerhaus befreien indem er die Windschutzscheibe eintrat und so aus dem Fahrzeug kroch. Die ersten Aufgaben der beiden Feuerwehren bestanden darin, den Verkehr auf der vielbefahrenen Straße zu regeln und parallel dazu den LKW für den späteren Abtransport vorzubereiten. Da das Fahrzeug nur ca. 5 Meter neben einem Bach zum Liegen kam, lag ein Hauptaugenmerk während des gesamten Einsatzes auf dem Binden und auffangen austretender Betriebsflüssigkeiten. In Abstimmung mit dem Besitzer wurde der LKW nach ca. 2,5 Stunden von einer Spezialfirma für LKW-Bergungen aus dem Straßengraben gehoben und schließlich abtransportiert. Während der gesamten Dauer der LKW-Bergung musste die AL 514 in diesem Bereich vollständig gesperrt werden, eine großräumige Umleitung wurde dazu durch beide Feuerwehren eingerichtet.

Nach ca. 6,5 Stunden konnten schließlich beide Feuerwehren wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

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Truppführerlehrgang

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Am Freitag, 16. und Samstag 17. Oktober 2020 wurden insgesamt 44 Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Schärding für das bevorstehende Einsatzgeschehen beim Feuerwehrhaus Taufkirchen an der Pram vorbereitet. Neben einem Theorieteil stand die Ausbildung ganz im Zeichen der Praxis und den Teilnehmern konnte hier Wissen rund um Löschgeräte, Rettungsgeräte und Taktik vermittelt werden. Am Beginn des Lehrgangs wurden die Teilnehmer in mehrere Gruppen eingeteilt, um im Lehrsaal und bei der Ausbildung im Freigelände den nötigen Abstand einhalten zu können. Auch das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes war Pflicht. Nach der abschließenden Erfolgskontrolle konnte Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger den Teilnehmern gratulieren und zeigte sich von den Leistungen sehr beeindruckt.

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Ein großer Dank gebührt Ausbildungsleiter Anton Rossdorfer sowie allen Ausbildern die sich wieder die Zeit genommen haben um die Lehrgangsteilnehmer auszubilden. So wurden Johannes Veroner und Josef Fasching für ihre langjährige Tätigkeit als Ausbildner mit einer Urkunde geehrt. Ebenfalls ein besonderer Dank gebührt der Gemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr Taufkirchen an der Pram für die Gastfreundschaft.

Saunabrand in einem Gasthof in St.Willibald

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Alarmierungsgrund war ein Brand mit Menschenansammlung in St.Willibald. Bei Ankunft am Einsatzort um ca.12:40 wurde durch Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter Ing. Dominik Huber ein durch den Besitzer bereits abgelöschter Saunabrand festgestellt. 

Mittels schweren Atemschutzes und einer Wärmebildkamera wurde der Brandherd abgesucht und Nachlöscharbeiten durchgeführt. Abschließend wurde noch mittels Hochleistungslüfter das Gebäude rauchfrei gemacht. Um 14:15 konnte wieder eingerückt und der Einsatz beendet werden.

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Insgesamt waren 31 Feuerwehrkameraden im Einsatz.

 

Bewerbsanhänger durch Fa. Schwarzmüller restauriert

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Das Bewerbswesen ist ein Teil der Ausbildung der Feuerwehren im ganzen Bezirk Schärding und natürlich darüber hinaus. Die Geräte, welche für die zahlreichen Bewerbe benötigt werden, sind in einem eigenen Anhänger gelagert, welcher bereits „in die Jahre gekommen ist“. Leider war dieser nicht mehr einsatzfähig und ein Austausch stand zur Diskussion. Die Fa. Schwarzmüller in Hanzing hat angeboten, den Anhänger kostengünstig für die Feuerwehren des Bezirks in Stand zu setzen und auch die Straßentauglichkeit wiederherzustellen. Hunderte Stunden und viel Material waren nötig, um das Projekt abzuschließen zu können. Eine besondere Wertschätzung des Feuerwehrwesens ist die Tatsache, dass bei der Übergabe seitens der Fa. Schwarzmüller kommuniziert wurde, dass die Leistungen dem Bezirks-Feuerwehrkommando nicht in Rechnung gestellt werden.

„Es freut mich besonders und ich bedanke mich außerordentlich bei der Firma Schwarzmüller, welche mit dieser großzügigen Unterstützung wieder einmal die vorhandene Regionsverbundenheit aktiv gezeigt hat“, so Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger bei der Übergabe.

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Enzenkirchen: Kleine Ölspur – Große Wirkung

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Am Donnerstag den 15. Oktober 2020 wurde die Feuerwehr Enzenkirchen gemeinsam mit der Feuerwehr Matzing um 08:13 Uhr zu einem Ölspureinsatz ins Ortsgebiet von Jagern gerufen. Dass dieser Einsatz jedoch einen halben Tag andauern wird, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner.

Die Feuerwehr Enzenkirchen rückte mit dem Kommandofahrzeug und dem Tanklöschfahrzeug zum Einsatzort zur Kreuzung nach Jagern aus. Es stellte sich folgende Lage: ein Firmenbus fuhr von einer Nachbargemeinde in Richtung Enzenkirchen und verlor aufgrund eines technischen Defektes während der Fahrt Diesel. Als der Fahrer den Verlust bemerkte stellte dieser das Fahrzeug bei der Tankstelle in Jagern ab. Blöderweise lief dabei das ausfließende Öl in den Schacht eines Kanals.

Die Feuerwehr Enzenkirchen setzte Erstmaßnahmen, um das Weiterfließen im Kanal und somit das Ausbreiten in fließendes Gewässer zu verhindern. Weiters wurde das Öl mit Bindemittel gebunden. Nach Nachschau von Pflichtbereichskommandant HBI Markus Essl wurden auch in Bereichen auf der Fahrbahn der Eferdinger Bundesstraße Ölspuren festgestellt. Die Feuerwehr Matzing übernahm diese Aufgabe. Sie banden das Öl auf der B129 von der Ortschaft Weeg in Richtung Jagern. Nach Begutachtung der Behörde für Wasserrecht und Katastrophenschutz entschied man sich für ein Reinigen und Absaugen des Kanals. Dabei wurde eine Fremdfirma vom Verursacher hinzugezogen. Die Feuerwehr Enzenkirchen unterstützte dabei das Unternehmen und sorgte für ein sicheres Arbeiten auf der stark befahrenen Bundesstraße. Weiters im Einsatz standen die Polizei, die Bezirkshauptmannschaft Schärding, die Straßenmeisterei Raab sowie Bürgermeister Johann Starzengruber.

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Nach ca. sechs Stunden konnten auch die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr Enzenkichen den Einsatz beenden und wieder zur Arbeit zurückkehren.

 

FF Kopfing absolvierte die Leistungsprüfung Branddienst in Silber und Bronze

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Als erste Feuerwehr im Abschnitt Engelhartszell und mit der Variante Tanklöschgruppe überhaupt als erste im Bezirk Schärding absolvierten am Samstag, den 10.10.2020, 14 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kopfing die Leistungsprüfung Branddienst in der Stufe 2 (Silber). Weitere 9 Feuerwehrmitglieder erlangten das Leistungsabzeichen in der Stufe 1 (Bronze).

Die erste „Silber-Tanklöschgruppe“ mit Gruppenkommandant BR Hermann Jobst musste mit zwei Strahlrohren einen simulierten Heckenbrand bekämpfen und dazu vorher vom Hydranten eine Zubringerleitung legen. Die zweite Tanklöschgruppe löschte unter Verwendung von schwerem Atemschutz einen fiktiven Zimmerbrand. Als besondere Herausforderung kommt in der Stufe 2 der Leistungsprüfung auch ein Zufallsprinzip bei den Funktionen in der Gruppe dazu. Bis auf die Funktionen Gruppenkommandant und Maschinist wurden alle Funktionen der Tanklöschgruppe ausgelost. Auch ein schriftlicher Test war von den Gruppenkommandanten in der Stufe 2 zusätzlich zu absolvieren.

Mit dem neuen Löschfahrzeug (LFA-B) trat die Bronzegruppe zur Leistungsprüfung an. Unter der Leitung von HLM Hermann Strassl bekämpften drei Feuerwehrfrauen und sechs Feuerwehrmänner mit einem B-Strahlrohr einen Holzstapelbrand. Dazu musste mithilfe der Tragkraftspritze die Wasserversorgung hergestellt werden. Zuvor mussten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils zwei Geräte bei geschlossenen Rollläden im jeweiligen Einsatzfahrzeug genau zuordnen.

Hauptbewerter OAW Ernst Huber kontrollierte mit seinen Bewerterkollegen die richtige Durchführung der Aufgaben. Die jeweils ausgelosten Szenarien mussten in einem vorgegebenen Zeitfenster abgearbeitet werden, wobei bei Stufe 2 maximal 55 bzw. bei Stufe 1 maximal 45 Fehlerpunkte nicht überschritten werden durften.

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Abschnitts-Feuerwehrkommandant BR Hermann Jobst, welcher selber das Abzeichen in Silber erlangte, gratulierte bei der Übergabe der Leistungsabzeichen seinen Kameradinnen und Kameraden zur bestandenen Prüfung und bedankte sich für die umfangreichen Vorbereitungen von ca. 600 Stunden bei insgesamt 30 Trainings in den letzten 12 Wochen. Bezirks-Feuerwehrkommandant OBR Alfred Deschberger und Bürgermeister Bernhard Schasching strichen in ihren Dankesworten die wichtige und praxisnahe Ausbildung bei dieser Leistungsprüfung hervor.

Die gesamte Leistungsprüfung und Übergabe fand natürlich unter Einhaltung der vorgegebenen COVID-19 Schutzvorkehrungen statt.

Neuwahl bei der Feuerwehr Blümling

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Bei der Jahresvollversammlung am 03.10.2020 im Schloss Zell an der Pram wurde ein neuer Kommandant und dessen Stellvertreter gewählt.

Bereits im März, zum geplanten Termin der Jahresvollversammlung, ist Kommandant Gerhard Hofinger nach 17 Jahren im Amt zurückgetreten. Durch die ungeplante Verschiebung der Wahl hat sein Stellvertreter Stefan Briglauer bis jetzt das Amt des geschäftsführenden Kommandanten bekleidet. Am Samstag, 3. Oktober 2020 wurde er offiziell zum Kommandanten gewählt. Sein Stellvertreter ist Erwin Kaiser, dessen Posten, der Lotsen- und Nachrichtenkommandant, wird von nun an von Markus Dick ausgeführt.

 Foto abdruckfrei: FF Blümling

Im Jahr 2019 hat die Feuerwehr Blümling insgesamt über 12.800 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. Neben Übungen und Ausbildung fiel ein Großteil dieser Stunden auf das Feuerwehrfest, bei welchem auch das neue Löschfahrzeug (LFA) gesegnet wurde. Gesamt haben die Mitglieder 19 Kurse auf verschiedenen Ebenen besucht und 20 Abzeichen errungen.

In diesem Jahr wurde in der Feuerwehr Blümling ein Mitglied für die 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Vier Kameraden bekamen die Bezirksverdienstmedaille in Bronze überreicht und Gerhard Hofinger wurde für seine insgesamt 27 Jahre lange Tätigkeit im Kommando mit der Bezirksverdienstmedaille in Gold ausgezeichnet.

44. Truppführerlehrgang: Bezirksweite Basisschulung für angehende Feuerwehreinsatzkräfte

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Beim 44. Truppführerlehrgang des Bezirkes Schärding Ende September/Anfang Oktober haben sich 46 Feuerwehrmänner und -frauen das nötige Rüstzeug für weiterführende Lehrgänge im Feuerwehrwesen angeeignet. Unter Anleitung des bewährten Ausbilderteams unter der Leitung von Hauptamtswalter Anton Rossdorfer wurde ein breites Spektrum der Aufgaben im Feuerwehrdienst behandelt, insbesondere die Aufgaben der Gruppe im Löscheinsatz und der Einsatz der Löschmittel, aber auch die Grundregeln bei technischen Einsätzen, sowie die Handhabung der dafür verwendeten Gerätschaften in der Praxis. Neben einigen Theorieeinheiten zu Themen wie Unfallgefahren, Gefährliche Stoffe oder Bränden durften schließlich auch einige Exerzierübungen nicht fehlen - will man doch auch abseits des Einsatzgeschehens gute Figur machen.

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Dass man das aktuell hohe Ansteckungsrisiko durch das Coronavirus auch bei der Feuerwehr ernst nimmt, zeigte sich in etlichen organisatorischen Maßnahmen: Neben dem Gebot des Abstandhaltens und des Maskentragens achtete man auch unter anderem auch darauf, dass es zwischen den Mitgliedern der einzelnen Feuerwehrabschnitte keine Durchmischung gibt.

Das Erlernte wurde am Ende des Lehrgangs in schriftlicher Form abgeprüft, wobei sich keiner der Teilnehmer eine Blöße gab, sondern - ganz in Gegenteil - mehr als zwei Drittel der Teilnehmer den Lehrgang mit der Bestnote „Vorzüglich“ verließen, was Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger bei der Abschlussveranstaltung eine besondere Freude war.

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Schärding/Wernstein: Ölaustritt auf Pram und Inn

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Um 13:40 Uhr wurde die FF Schärding am 4. Oktober zu einem Ölgeruch im Prambereich Allerheiligen von der Polizei und Passanten alarmiert.

Die Lageerkundung ergab einen Ölfilm unbekannter Ursache auf der Pram. Unverzüglich wurden drei Maßnahmen gesetzt: Sofortige Lageerkundung, wie weit sich der Film bereits auf dem Inn ausgebreitet hat, Setzen einer ersten Ölsperre in der Pram und weitere Erkundungsmaßnahmen, um die Ursache zu finden. 18 Mann mit 5 Fahrzeugen, einem Motorboot und einer Einsatzzille standen dabei von der FF Schärding im Einsatz.

Gemeinsam mit der Polizei konnte nach kurzer Zeit ein Kanalauslauf aus einem ehemaligen Betriebsareal als vermutliche Ursache ausgeforscht werden, welcher direkt in die Pram mündet.

Sofort wurde auch am Kanalauslauf eine Ölsperre errichtet, um eine weitere Gewässerverunreinigung hinanzustellen. Mittlerweile ergab die Lageerkundung mit dem Motorboot, dass sich der leichte Ölfilm am Inn bereits mehr als 7 Kilometer ausgebreitet hatte und dort weiter in Richtung Passau trieb. Aus diesem Grund wurde auch die zuständige Feuerwehr Wernstein alarmiert, welche mit dem Arbeitsboot ebenfalls im Ufer- und Buchtbereich Wernstein eine Ölsperre setzte, weil sich dort auch Öl angesammelt hatte. Auch die Feuerwehr Passau, sowie die Grenzkraftwerke wurden informiert. Somit war die weitere Ausbreitung in allen Bereichen gestoppt – der Einsatz aber noch lange nicht beendet. Bereits ab Einsatzbeginn wurden alle Maßnahmen mit der Polizei und der Wasserrechtsbehörde der BH abgestimmt. Die Wasserrechtsbehörde zog in weiterer Folge auch einen Hydrologen des Landes Oö. bei, welcher die Einsatzstelle besichtigte und weitere Maßnahmen anordnete. Im Bereich der Austrittsstelle musste der Oberflächenbereich durch ein Baggerunternehmen abgetragen und gesichert entsorgt werden. Eine weitere Spezialfirma zur Kanalspülung wurde ebenfalls verständigt, welche den Kanal von der Austrittsstelle bis zum Einlauf in die Pram reinigte. Diese Firma wurde auch durch Einsatzkräfte der FF Schärding mit dem Tanklöschfahrzeug unterstützt. Die weiteren Ermittlungen zur genauen Ursache führt die Polizeiinspektion Schärding durch.

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