Neuigkeiten: Übungen und Ausbildung

Neue Feuerwehrfunker ausgebildet

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Sie sind die „Wegbereiter“ im Feuerwehreinsatz: Die Frauen und Männer der Lotsen- und Nachrichtengruppe. Sie sorgen einerseits für freie Verkehrswege, wenn es gilt, Einsatzfahrzeuge schnell an den Einsatzort zu bringen oder den Verkehr umzuleiten, andererseits aber auch für ein Funktionieren der Nachrichtenwege, denn ohne eine einwandfrei funktionierende Kommunikation kann ein Einsatz nicht erfolgreich abgewickelt werden.

In die Lage, im Einsatz zum Funkgerät greifen zu müssen, kann allerdings jedes Feuerwehrmitglied kommen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Funklehrgang zu einem der am stärksten frequentierten Lehrgänge zählt. Auch im November 2019 absolvierten im Feuerwehrhaus Schärding wieder zahlreiche Feuerwehrmitglieder an zwei Wochenenden diese wichtige Ausbildung, für die Hauptamtswalter Martin Pils verantwortlich zeichnet. Wie schon bei den letzten Lehrgängen ließen auch diesmal die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nichts anbrennen und bewiesen beim Abschlusstest erfolgreich, dass die 10 Ausbilder gute Arbeit geleistet hatten.

Bezirksfeuerwehrkommandant Alfred Deschberger freute sich bei der Abschlussveranstaltung, der auch Landes-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Michael Hutterer und die Abschnitts-Feuerwehrkommandanten Hermann Jobst und Johannes Veroner sowie Bürgermeister Franz Angerer die Ehre gaben, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über den erfolgreichen Abschluss, der sie nun auch zur Teilnahme an den Landes-Funkleistungsbewerben berechtigt. In den Abschlussworten danke Bezirkskommandant Deschberger dem Hauptverantwortlichen Martin Pils, der die Funktion von seinem Vorgänger Stefan Schrattenecker übernommen hatte. Er trug also erstmals die Hauptverantwortung für diesen Lehrgang und sorgte für perfekte Rahmenbedingungen.

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weitere Fotos auf Dropbox (bis ca. Ende Dez. 2019)

Erste Branddienstleistungsprüfung in Silber im Bezirk Schärding

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Die vor zwei Jahren eingeführte Branddienstleistungsprüfung wurde am 9. November erstmals im Bezirk Schärding in der Stufe Silber abgenommen.

22 Einsatzkräfte aus dem Bewerterstab und den Bezirkskommandomitgliedern – welche vor zwei Jahren die Stufe Bronze absolviert haben – stellten sich in drei Gruppen dem Szenario.

Abgenommen wurde die Leistungsprüfung von einem Bewerterteam des OÖ. Landes-Feuerwehrverbandes unter der Leitung von Hauptbrandinspektor Andreas Marik. Die Bezirksgruppen traten in den Kategorien „Tanklöschfahrzeug“, sowie „Löschfahrzeug mit Hydrant“ an. Ziel dieser Leistungsprüfung ist die Ablegung mit dem eigenen Einsatzfahrzeug sowie der eigenen Ausrüstung. So kommt diese Version der Leistungsprüfung dem Einsatzgeschehen sehr nahe. Neben einer praktischen Aufgabe – welche aus mehreren Optionen gezogen wird – muss auch die Gerätekunde perfekt beherrscht werden. Es geht dabei mehr um das sichere und saubere Arbeiten, aus diesem Grund zählt nicht die schnellste Gruppe, sondern die Gruppe muss die Aufgabe in einem vorgegebenen Zeitfenster erledigen. Man darf also nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam sein.

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Ab Jänner können jene Personen, welche die Leistungsprüfung am 9. November bestanden haben als Bewerter eingesetzt werden. Denn ab Jänner 2020 kann die Leistungsprüfung auch in den einzelnen Feuerwehren in Silber abgelegt werden.

„Ich denke, dass das praxisnahe Angebot von den Feuerwehren sicher gut angenommen wird. Das Abzeichen in Bronze haben in den letzten zwei Jahren 42 Gruppen mit 382 Teilnehmern absolviert. Ich freue mich bereits auf viele Abnahmetermine im Jahr 2020“, so Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger.

Das Bezirks-Feuerwehrkommando Schärding bedankt sich bei allen, die zum Gelingen dieser Leistungsprüfung beigetragen haben. Speziell erwähnt muss hier die Feuerwehr Münzkirchen werden, welche das Gelände, das Gebäude und die beiden Fahrzeuge für die unzähligen Trainings und die Abnahme zur Verfügung gestellt hat.

Weitere Bilder auf Dropbox (bis ca. Ende Nov. 2019)

Ölsperre auf Donau beübt

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Am Samstag, 19. Oktober 2019 beübte die Feuerwehr Vichtenstein als Bezirks-Ölwehrstützpunkt auf Gewässern das neue Ölsperrensystem. Im Bereich der Schiffsanlagestelle in Engelhartszell wurde angenommen, dass bei einem Passagierschiff mehrere hundert Liter Öl ausgetreten sind und so die Donau verunreinigt wurde. Zusätzlich mit den Feuerwehren Engelhartszell, Pyrawang, Wesenufer wurde deshalb die Errichtung einer Ölsperre erforderlich. Mittels Ölbindemittel und anschließendem Abschöpfen des verunreinigten Materials konnte so der angenommene Einsatz nach rund 2 Stunden wieder beendet werden.

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Landes-Feuerwehrkommandant Stellvertreter Michael Hutterer überzeugte sich ebenso wie Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger und Bezirkshauptmann Stellvertreter Ernst Maier von der durchdachten und einsatzrealen Übung. Die Kameraden aus Bayern und die Inn-Stützpunkte wurden als Übungsbeobachter eingesetzt. Bei der anschließenden Übungsnachbesprechung im Bootshaus bedankte sich Alfred Deschberger für die Vorbereitung und Durchführung dieser tollen Übung bei der Feuerwehr Vichtenstein mit Übungsverantwortlichem Rudolf Tuma und seinem Team.

Insgesamt nahmen an der Übung 12 Fahrzeuge an Land und zu Wasser mit gesamt 58 Einsatzkräften teil.

FF Hackenbuch erfolgreich bei THL und Bayr. Leistungsprüfung

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In den vergangenen Wochen standen bei der FF Hackenbuch zwei Leistungsprüfungen am Programm. Den Anfang machte die Technische Hilfeleistungsprüfung, die gemeinsam mit der FF Marienkirchen absolviert wurde. Alle Teilnehmer konnten die Abzeichen in den verschiedenen Stufen von OBR Alfred Deschberger entgegennehmen.

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Anschließend begann die Ausbildung für die Bayrische Leistungsprüfung. In Engertsham, Bayern. Auch diese Prüfung wurde nach wochenlanger  Vorbereitung sehr erfolgreich abgelegt. Somit konnten auch hier alle Teilnehmer die begehrten Abzeichen von Kreis-Brandinspektor Johann Walch in Empfang nehmen.

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Gemeinschaftsübung in Diersbach

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Am Samstag den 19.10.2018 veranstaltete die FF Diersbach die heurige Gemeinschafts- oder Herbstübung 2019. Die FF Diersbach wurde dazu um 13:00 Uhr über die Bezirkswarnstelle Schärding alarmiert. Mit den Alarmierungsworten: Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen, Gefahrstoffaustritt im Bereich der Tankstelle rückten 18 Mann mit dem KLF und TLF Diersbach zum Übungsobjekt, dem ehemaligen Lagerhaus in Diersbach aus.

Dort angekommen stellte Einsatzleiter HBI Wolfgang Reitböck fest, dass ein PKW mit einem Traktoranhänger kollidiert ist. Im PKW saßen insgesamt 4 Personen, wobei der Fahrer und Beifahrer bewusstlos und eingeklemmt waren. Der Traktorfahrer war leicht verletzt und bewusstlos. Am Traktoranhänger befanden sich größere Mengen Gefahrgut, in Fässern und Containern die durch den Unfall ausflossen.

Mit diesen Erkenntnissen alarmierte die FF Diersbach weitere Feuerwehren. Die FF Mitterndorf, FF Oberedt und FF Sigharting rückten dazu kurze Zeit später zum Übungsobjekt aus. Zeitgleich wurde eine Einsatzleitstelle vom KLF Diersbach errichtet. Der Unfallplatz wurde wegen des Gefahrstoffes großräumig abgesperrt und Lotsen wurden gestellt.

Nach geringer Zeit erhielt man die Info vom Landesfeuerwehrkommando um welchen Gefahrstoff es sich handelte. Dieser Stoff war ein leicht giftig und ätzend, der in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Aus den gewonnen Informationen konnte entschieden werden, dass umluftunabhängiger Atemschutz nicht notwendig war. Mit diesen Infos konnte mit der Personenrettung begonnen werden.

Die Mannschaft vom TLF Diersbach errichtete einen 2-fachen Brandschutz und begann mit der Befreiung der Personen im PKW mit dem Bergegerät. Als die alarmierten Feuerwehren nach und nach am Einsatzort eintrafen, wurden die Aufgaben verteilt.

FF Oberedt: Bergung des leicht verletzten Traktorfahrers, anschließend Auffangen des Gefahrstoffes und Abdichten des Lecks. Eigenschutz der Mannschaft: Mit Chemieschutzhandschuhe und Gesichtsschutz.

FF Mitterndorf: KLF: Abdichten des Kanalgitters, wo der Gefahrstoff hinfloss. Auffangen des Gefahrstoffes. Eigenschutz der Mannschaft: Mit Chemieschutzhandschuhe und Gesichtsschutz. MTF: Betreuung und Versorgung der verletzten Personen und Übergabe an die Rettung und Stellung der Mannschaftsreserve.

FF Sigharting: TLF: Aufbauen 3-facher Brandschutz mit Atemschutz, da Gefahr des Entzündens des Gefahrstoffes durch den Unfall bestand. LF: Löschwasserversorgung vom Hydranten herstellen.

Nach ca. 20 min. konnten alle eingeklemmten Personen befreit werden. Die auslaufenden Flüssigkeiten wurden mit einer Plane aufgefangen. Der Kanal wurde mit einem Kanalkissen abgedichtet und die Leckage konnten mit Spitzkeilen und Dichtmittel abgedichtet werden. Anschließend kam es zu einer Entzündung des Gefahrstoffes, wo alle Mann zurück geordert wurden. Der vorbereitete Atemschutztrupp löschte den Entstehungsbrand mit sofort Schwerschaum. (Ein Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug (GSF) und weitere Spezialkräfte wurden als Übungsannahme nicht alamiert/ Benötigt)

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Nach ca. 2h war die Gemeinschaftsübung beendet. Die Übungsnachbesprechung fand anschließend im Gasthaus Jell „Bergwirt“ im Beisein von Übungsbeobachter statt. Hier wurden alle Eindrücke und Beobachtungen besprochen und ausdiskutiert. Es stellte sich heraus, dass dieses Szenario etwas Anderes oder Besonderes war, aber es kann jeder Zeit ein solcher oder ähnlicher Fall eintreten.

Dem Einsatzleiter und den Gruppenkommandanten war es besonders wichtig, dass auf den Eigenschutz der Feuerwehrmänner geachtet wird. Der richtige Umgang mit einem Gefahrstoff und das gemeinsame Arbeiten mit Gerätschaften der verschiedenen Feuerwehren war ebenso oberstes Gebot.

Verkehrsregleraus- und -weiterbildung

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Der Feuerwehrabschnitt Raab hatte im Zuge der Ausbildungsreihe des Bezirkes Schärding auch heuer wieder das Thema Verkehrsreglerausbildung und auch Verkehrsreglerweiterbildung auf dem Programm.

41 Kameraden aus dem Bezirk stellten sich der Verkehrsreglerausbildung. 13 bereits vereidigete Lotsen des Landes OÖ nahmen an der alle 5 Jahre fälligen Verkehrsreglerweiterbildung teil.

Der theoretische Teil dazu wurde am 08. Oktober im Feuerwehrhaus Oberedt durchgeführt. Die praktische Ausbildung fand am 12. Oktober im Bereich des Einkaufszentrums Andorf statt. Am ersten Lehrgangstag wurde die Theorie des Lotsendienstes durch die Polizeiinspektion Andorf vorgetragen.

Am Samstag, den 12.10., wurde das in der Theorie erlernte Wissen in die Praxis umgesetzt. Dazu wurden, unter Aufsicht der Polizei, beim Einkaufszentrum Andorf verschiendene Szenarien wie Anhalten, seitliches Anhalten sowie auch die Verkehrsregelung auf einer Kreuzung durchgeführt.

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Alle teilnehmenden Kameraden konnten diesen Lehrgang positiv abschließen.

Abschnittskommandant Norbert Haidinger sowie der verantwortliche OAW für Funk- Losten und Nachrichtenwesen im Abschnitt Raab Uwe Mühlböck bedankten sich, allen voran bei den involvierten Polizeibeamten der Inspektion Andorf, sowie auch allen Teilnehmern an diesem Lehrgang.

43. Truppführerlehrgang

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Rekordverdächtige 63 Feuerwehrmitglieder haben sich beim 43. Truppführerlehrgang des Bezirkes Schärding an zwei Wochenenden im Oktober das nötige Rüstzeug für weiterführende Lehrgänge im Feuerwehrwesen angeeignet.

Unter Anleitung des bewährten 20-köpfigen Ausbilderteams unter der Leitung von Hauptamtswalter Anton Rossdorfer wurde ein breites Spektrum der Aufgaben im Feuerwehrdienst behandelt, insbesondere die Aufgaben der Gruppe im Löscheinsatz und der Einsatz der Löschmittel, aber auch die Grundregeln bei technischen Einsätzen sowie die Handhabung der dafür verwendeten Gerätschaften. Neben einigen Theorieeinheiten zu Themen wie Unfallgefahren, gefährlichen Stoffen oder Bränden durften schließlich auch einige Exerzierübungen nicht fehlen - will man doch auch abseits des Einsatzgeschehens gute Figur machen.

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Das Erlernte wurde am Ende des Lehrgangs in schriftlicher Form abgeprüft, wobei sich keiner der Teilnehmer eine Blöße gab, was Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger bei der Abschlussveranstaltung eine besondere Freude war.

weitere Bilder auf Dropbox bis ca. Ende Nov 2019

Rainbach: Herbstübung von 4 Freiwilligen Feuerwehren

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Am Samstag, 5. Oktober 2019 um 13:00 Uhr wurden die Feuerwehren Rainbach, Höcking, Brunnenthal und Wallensham unter oben angeführtem Einsatzstichwort zur alljährlichen Herbstübung alarmiert. Erschwerend kam hinzu, dass bei diesen außergewöhnlichem Verkehrsunfall Strommasten umgestürzt sind und somit die Stromleitung schwer beschädigt wurde. Daher war zu Beginn nicht klar, ob die Stromleitung noch unter Strom steht. Somit musste auf die Freigabe durch die Energie AG (Netz Oö.) gewartet werden. Diese Freigabe wurde vom zuständigen Netztechniker um 13:17 Uhr den Einsatzkräften erteilt.

Erst dann konnten die Einsatzkräfte zu den eingeklemmten Personen vordringen. Die fünf eingeklemmten und verletzten Personen konnten nach kurzer Zeit mittels Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes aus den Fahrzeugen befreit werden und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden.

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Fazit des Einsatzleiters Josef Gattermann bei der Übungsnachbesprechung: „Alles lief ruhig und ergebnisorientiert ab“, jedoch sieht man als Einsatzleiter wieder, dass in der Erstphase jede Minute zählt.

Abschnitts-Feuerwehrkommandant Johannes Veroner, Bürgermeister Gerhard Harant und Vizebürgermeister Ing. Friedrich Wadler konnten sich vom optimalen Übungsszenario überzeugen.

Im Einsatz standen vier Feuerwehren mit 8 Fahrzeugen und 66 Einsatzkräften. Das Rote Kreuz war mit einem Fahrzeug und drei Mann vor Ort.

5,5 Tonnen Feuerwehrführerscheinausbildung

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Seit der Änderung des Führerscheingesetztes vor einigen Jahren ist nun auch das Lenken von Fahrzeugen bis zu 5,5 Tonnen für Feuerwehrangehörige mit dem B-Führerschein möglich. Der Feuerwehrabschnitt Raab hat deshalb eine gemeinsame Ausbildung im Feuerwehrhaus Andorf durchgeführt, um diese Berechtigung zu erlangen. Insgesamt haben 22 Teilnehmer von zehn Feuerwehren des Bezirkes Schärding an dieser Ausbildung teilgenommen. Nach einem theoretischen Unterricht sowie einer praktischen Einweisung und einer 3 wöchigen Fahrpraxis, legten alle Teilnehmer am Samstag, 05. Oktober 2019 die Abschlussprüfung erfolgreich ab.

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Abschnitts-Feuerwehrkommandant Norbert Haidinger gratulierte allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung und dankte dem Ausbilderteam des Abschnittes Raab für die Durchführung der Ausbildung.

Abnahme der Leistungsprüfung Branddienst in Münzkirchen

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Nachdem sich insgesamt vier Gruppen, davon eine der FF Reikersham, zwei der FF Münzkirchen und eine gemischte aus der FF Schießdorf und FF Münzkirchen ca. fünf Wochen auf die Branddienstleistungsprüfung in Bronze vorbereitet haben, fand am Samstag den 28. September 2019 die Abnahme durch das Bewerterteam des Bezirkes Schärding statt.

Bei diesem Abzeichen muss ein kompletter Löschangriff in einem bestimmten Zeitfenster erfolgreich abgearbeitet werden. Welches Szenario zu bewältigen ist, erfährt die Gruppe erst beim Erteilen des Angriffsbefehls durch den Gruppenkommandanten. Die einzelnen Trupps rüsten sich sodann mit der nötigen Ausrüstung aus und versuchen so schnell, aber auch mit möglichst wenigen Fehlern, den Einsatz abzuarbeiten. Ebenfalls müssen die einzelnen Teilnehmer den Lagerplatz von Ausrüstungsgegenständen im Fahrzeug bei geschlossenen Türen mit einer Abweichung von maximal einer Handbreite bestimmen.

Im Anschluss konnte Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Alfred Deschberger allen Teilnehmern herzlich gratulieren und das erworbene Abzeichen überreichen.

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Einsatzübung im ÖBB Gleisbereich „Nachtzug 2019“!

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Am 19. Juli 2019 übten 263 Einsatzkräfte auf der ÖBB Bahnstrecke Wels-Passau den Ernstfall. Gesamt waren 335 Personen an der Übung beteiligt. Annahme war der Zusammenstoß von zwei Personenzügen mit gesamt 42 Personen. Möglich war die Übung, weil die Bahnstrecke wegen einer ÖBB-Baustelle aktuell gesperrt ist. Geprobt wurde neben der Arbeit in den Einsatzorganisationen das Zusammenspiel der eingesetzten Kräfte organisationsübergreifend. Die ersteintreffende Polizeistreife setzte erste Maßnahmen und kümmerte sich auch um die Verkehrslenkung gemeinsam mit Lotsen der Feuerwehren. Von den 42 Personen waren 7 im Zug eingeklemmt und mussten von den 7 Feuerwehren mit Einsatz von 4 hydraulischen Rettungsgeräten gerettet werden. Wichtig vor dieser war die Freigabe durch die ÖBB, welche durch den Einsatzleiter der ÖBB erfolgte. Bereits im Zug arbeiteten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz zusammen. Die Zusammenarbeit setzte sich dann bei der Bergung fort. Nicht nur die organisationsübergreifende Zusammenarbeit wurde geprobt, auch die grenzüberschreitende. So waren Einsatzkräfte aus Oberösterreich und Bayern eingesetzt und zogen an einem Strang. Gerade die Zugangsmöglichkeit zum Gleis und dann in den Zug war für alle Beteiligten eine Herausforderung. Personen, welche von ihren Hunden begleitet waren, Amputationsverletzungen, aufgebracht unverletzte Personen, … all das waren fordernde Übungseinlagen. Nach der Rettung war die Priorität die Erstversorgung und Feststellung der Schwere der Verletzung. Im Anschluss musste noch der Abtransport – großteils mit den Rettungsfahrzeugen, aber natürlich auch mit dem Rettungshubschrauber und dem Feuerwehrboot durchgeführt werden. Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle aus und die Polizei führte die Tatortarbeit durch. Unterstützt wurden diese von der neu angeschafften Polizeidrohne. Auch das Klinikum Schärding war an der Übung beteiligt und hat den Alarm- und Einsatzplan aktiviert. Mehrere Jahre dauerte die Vorbereitung auf dieses Großereignis – gerade in den letzten Wochen wurde diese sehr intensiv.

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Zuerst wurden die Feuerwehren Wernstein und Schardenberg alarmiert. Einsatzleiter Gerhard Mayer (FF Schardenberg) bot sich ein unüberschaubares Bild von schreienden Verletzten. Sofort wurden die Feuerwehren Brunnenthal, Wallensham, Schärding, Neuhaus, Passau (Löschzug Hauptwache und Löschzug Innstadt) nachalarmiert, um genügend Einsatzkräfte vor Ort zu haben. 149 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 23 Fahrzeugen – darunter vier Boote – waren an der Übung beteiligt. Gerade die steile Bahndammböschung hatte es in sich. Mit Motorsägen musste der Weg erst freigeschnitten werden, bevor unter Einsatz von 4 hydraulischen Rettungsgeräten erste Zugänge geschaffen wurden. Auch die enge Zufahrt und nahezu nicht vorhandene Wendemöglichkeit für Großfahrzeuge stellte eine große Herausforderung dar.

Von Seiten des Roten Kreuzes waren insgesamt 92 Sanitäter, 6 Ärzte sowie 6 Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams im Einsatz.  Die Besonderheiten dieser Übung lagen – neben dem speziellen und komplexen Übungsszenario- in der Einbindung von Personal des Bayrischen Roten Kreuz, dem Aufbau eines Betroffenen-Informations-Zentrums und der Verwendung des in Österreich neu ausgerollten Patientenleitsystems. Das Hauptaugenmerk der Übung lag jedoch auf der schnellen Versorgung und dem Transport der 10 schwer- und 15 leichtverletzten Personen sowie die psychische Betreuung der Unverletzten. Mit den 13 eingesetzten Sanitätseinsatzwägen wurden die Patienten gemäß ihren Verletzungen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.

Seitens der Polizei waren 10 Beamte vor Ort. Hauptaufgabe war nach den Erstmaßnahmen die Tatortarbeit und die Verkehrslenkung. Auch die Koordination mit den anderen Einsatzorganisationen und die Feststellung der Identität war eine große Herausforderung. Unterstützt wurden die Kräfte von einer der neu angeschafften Polizeidrohnen, welche tolle Bilder aus der Luft lieferte und einen Lageüberblick ermöglichte.

Schreckliche Unfälle mit vielen Verletzten verlangen von den Rettungskräften einiges ab. Um das Zusammenspiel der Einsatzkräfte möglichst real zu üben und vor allem das Personal des Klinikum Schärding auf eine solche Situation vorzubereiten, wurde das Zugunglück mit vielen Verletzten simuliert.

Im Klinikum Schärding wurde der Alarm- und Einsatzplan aktiviert: Acht Ärzte sowie zwölf Pflegekräfte nahmen den Notfalldienst für die Übung auf. Weiteres Personal der Klinikleitung und der Verwaltung wurde angefordert. Dabei bemerkenswert: Während der Übung wurde der normale Spitalsbetrieb ohne Abstriche aufrechterhalten. Alles läuft in Echtzeit ab, jeder Verletzte wird nach Verletzungsgrad mittels Triage-System registriert. Es herrscht eine klare Führungsstruktur, wobei der sogenannte „Erstchef“ das Kommando übernimmt. Im Spital treffen die ersten Verletzten ein, im Schockraum herrscht Hochbetrieb. „Für die gesamte Übung erfolgt eine Analyse durch Übungsbeobachter, um etwaige Verbesserungspotentiale des Alarm- und Einsatzplanes zu analysieren und für den Notfall gerüstet zu sein“, informiert der Kaufmännische Direktor Thomas Diebetsberger, der das Geschehen vom Unfallort bis zum Klinikum begleitet hat.

Trotz der geringen Unfallwahrscheinlichkeit ist es für die ÖBB wichtig, Sicherheitsstandards zu gewährleisten und das wird durch solch eine Großübung möglich. Die ÖBB bedanken sich bei den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Rotem Kreuz für ihren professionellen Einsatz und die hervorragende Kooperation in der Vorbereitung. – Karl Leitner, Pressesprecher ÖBB

Die Übungsleitung hat ein sehr positives Resumee gezogen, das Übungsziel wurde zu 100 % erreicht, wenngleich es äußerst fordernd war. 263 Einsatzkräfte in so schwierigem Gelände professionell zu koordinieren war keine leichte Aufgabe. In den nächsten Tagen wird in einer gemeinsamen Übungsnachbesprechung der Ablauf nochmals durchbesprochen und analysiert, um für weitere Einsätze noch professioneller gerüstet zu sein. Um für diese Nachbesprechung gerüstet zu sein, haben alle Einsatzorganisationen extra Übungsbeobachter eingesetzt, welche eine lückenlose Dokumentation gewährleisteten.

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