Neuigkeiten: Übungen und Ausbildung

FF Enzenkirchen: Monatsübung "Fahrzeugbrand"

b_0_220_16777215_00_https___www.ooelfv.at_fileadmin_content_bezirke_schaerding_images_stories_Ausbildung_2020_20200619_UebungFahrzeugbrand1.JPG

Bei der Monatsübung der FF Enzenkirchen am 19. Juni 2020 stand nach einer Corona bedingten Zwangspause das Thema "Fahrzeugbrand" an. Für diese Übung arbeitete Hauptbrandmeister Niklas Gföllner ein Szenario aus, um die Kameraden praktisch sowie theoretisch auf den neuesten Stand zu bringen.

Angefangen wurde mit der Theorie zum Fahrzeugbrand, wo die Kameraden in Sachen Löschmittel, Gefahren bei der Brandbekämpfung, Erkennen der Antriebsart, Elektrofahrzeug und Mannschaftsstärke informiert wurden. Danach wurde das Übungsobjekt angezündet und der Brandverlauf beobachtet. Als sich das Fahrzeug in Vollbrand befand, beübten die Kameraden zuerst, wie sich das Unfallfahrzeug beim Löschen mit Wasser verhält und anschließend die Brandbekämpfung mittels Schwer- und Mittelschaum.

Die FF Enzenkirchen dankt der Gemeinde Enzenkirchen, die das Übungsgelände zur Verfügung stellte.

 Fotos abdruckfrei: FF EnzenkirchenFotos abdruckfrei: FF Enzenkirchen

Erste Pflichtbereichsübung in Esternberg nach COVID-19 Lockerungsmaßnahmen

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200609_Pflichtbereichsuebung_1.JPG

Dank der Lockerungsmaßnahmen zur Ausbildung der oberösterreichischen Feuerwehren, welche am 25.05. in Kraft getreten waren, stand einer Pflichtbereichsübung der Esternberger Feuerwehren nichts mehr im Weg. Mit der begrenzten Teilnehmerzahl von einem Zug, bzw. 30 Personen, wurde es möglich die Übung mit dem Thema „Technischer Einsatz – Geräte und deren Anwendung“ für die Feuerwehren in Esternberg abzuhalten. Am 09.06. wurde die Übung mit Stationsbetrieb im und um das Feuerwehrhaus der FF Esternberg durchgeführt. An der Übung nahmen Kameraden der FF Esternberg, der FF Pyrawang, der FF Vollmannsdorf und der FF Wetzendorf teil. Somit waren sämtliche Feuerwehren der Gemeinde bei der Übung vertreten. Mit drei verschiedenen Stationen, die den Kameraden die Gerätschaften des technischen Einsatzes wieder näherbringen sollten, wurde die Durchführung sowohl für Ausbilder als auch für Teilnehmer vereinfacht. Die erste Station beschäftigte sich mit dem Stromerzeuger und den Tauchpumpen. Hierbei wurde von HBI Florian Huber auf technische Details und Anwendungsspezifikationen eingegangen. In der zweiten Station wurden Kettensägen, Winkelschleifer und Säbelsägen genauer unter die Lupe genommen. OBI Johannes Friedl zeigte den Teilnehmern die Unterschiede zwischen den Herstellern, bei Handhabung und Wartung auf. In der dritten Station wurde von OBI Ernst Huber das Heben und Sichern von schweren Lasten genauer betrachtet. Mittels Zahnstangenwinde und Unterbaumaterial wurde von einigen Teilnehmern durch Muskelkraft eine Steinplatte angehoben. Die anderen Teilnehmer der Gruppe befassten sich währenddessen mit pneumatischen Hebekissen und dem Sichern der anzuhebenden Last. Die Wahl des Unterbaumaterials zur Sicherung der Lasten und die vielfältigen Geräte mit deren Einsatzgebieten wurde ebenfalls besprochen.

Mit dieser Übung starten die freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Esternberg motiviert und gut gerüstet, um jederzeit bereit für andere in den Einsatz zu gehen. Abschließend bedankte sich HBI Florian Huber bei seinen 29 Kameraden für die Teilnahme an der Ausbildung.

Fotos abdruckfrei: Valentin Köstler (FF Esternberg)Fotos abdruckfrei: Valentin Köstler (FF Esternberg)Fotos abdruckfrei: Valentin Köstler (FF Esternberg)Fotos abdruckfrei: Valentin Köstler (FF Esternberg)

Pflichtbereichsübung der Feuerwehren Brunnenthal und Wallensham

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200303_Uebung_Brunnenthal4.jpg

„Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“, ist oft Alarmstichwort für die Feuerwehren und dann zählt jede Sekunde. Um auf diese Einsätze noch besser vorbereitet zu sein organisierte die FF Brunnenthal einen Ausbildungsabend, zu dem die Feuerwehren Brunnenthal und Wallensham mit über 30 Personen teilgenommen haben. Der Ausbildungsabend war sowohl für die Feuerwehr Brunnenthal mit einem hydraulischen Rettungsgerät (Bergeschere, Rettungsspreizer) ausgelegt, als auch für die FF Wallensham, welche über diese Mittel nicht verfügen, aber im Einsatzfall wichtige Erstmaßnahmen setzen können.

In der Theorie wurden von HBM Stefan Neuböck (FF Brunnenthal) neben den allgemeinen Grundsätzen auch die neuen Fahrzeugtechnologien behandelt.

In der Praxis konnte anschließend das Wissen bzw. die verschiedenen Aufgaben umgesetzt werden. Fahrzeugstabilisierung, Glas- und Batteriemanagement, Airbagscanning und natürlich auch die Schnitttechniken wurden geübt. Bei dieser Übung hatten auch mal die Einsatzkräfte der FF Wallensham die Chance mit dem hydraulischen Rettungsgerät zu arbeiten und Erfahrungen damit zu sammeln.

Gerade die technische Weiterentwicklung in den letzten Jahren hat hierbei viele neue Herausforderungen für die Einsatzkräfte geschaffen. Härtere Stähle, Polycarbonat-Scheiben, elektronische aktive und passive Sicherheitseinrichtungen,… machen es nötig, dass sich auch die Ausbildung der Einsatzkräfte weiterentwickelt.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200303_Uebung_Brunnenthal1.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200303_Uebung_Brunnenthal2.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200303_Uebung_Brunnenthal3.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200303_Uebung_Brunnenthal4.jpg

Die beiden Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Brunnenthal sind so für die kommenden technischen Hilfeleistungen wieder bestens gerüstet, freut sich Pflichtbereichskommandant Thomas Maier.

Das benötigte Unfallfahrzeug wurde für diese Schulung vom Taxiunternehmen Kapshammer bereitgestellt.

16 Trupps bei Atemschutz-Leistungsprüfung

Multithumb found errors on this page:

There was a problem loading image '/images/stories/Ausbildung/2020/20200222_ASLP_Muenzkirchen3.jpg'
There was a problem loading image '/images/stories/Ausbildung/2020/20200222_ASLP_Muenzkirchen3.jpg'
20200222_ASLP_Muenzkirchen3.jpg

Am Samstag, den 22. Februar 2020 fand im Feuerwehrhaus Münzkirchen das 15-jährige Jubiläum der Abnahme des Atemschutzleistungsabzeichens in den verschiedenen Stufen statt.

Richtige Handhabung der Gerätschaft, einsatztaktisches Vorgehen, Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft, sowie theoretisches Wissen, sind einige der wesentlichsten Inhalte dieses Leistungsabzeichens. Die Atemschutzträger zeigten dabei wirklich sehr gute Leistungen und hatten sich bestens auf die Prüfung vorbereitet. Ziel und Zweck der Atemschutzleistungsprüfung ist es, die bei den Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule und bei der laufenden Ausbildung in der eigenen Feuerwehr im Bereich des Atemschutzes erworbenen Kenntnisse zu perfektionieren. Die Atemschutzleistungsprüfung ist als zusätzliche Atemschutzausbildung anzusehen und soll mithelfen, die im Einsatz gestellten Aufgaben sicherer, besser und vor allem unfallfrei zu erfüllen. Der Trupp hat die Atemschutzleistungsprüfung nur dann erfolgreich abgelegt, wenn jedes Truppmitglied bei jeder Station die Mindestpunkteanzahl erreicht hat.

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200222_ASLP_Muenzkirchen1.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200222_ASLP_Muenzkirchen2.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200222_ASLP_Muenzkirchen3.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200222_ASLP_Muenzkirchen4.jpg

In der Stufe Bronze traten 5 Trupps erfolgreich an. In Silber nahmen 7 Atemschutztrupps erfolgreich teil und in der höchsten Stufe Gold waren es vier Trupps.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger bedankte sich bei allen Teilnehmern für die ausgezeichnet erbrachten Leistungen und wünschte den Atemschutzträgern für die Zukunft, dass ihre Einsätze unfallfrei sowie unverletzt bewältigt werden können.

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200222_ASLP_Muenzkirchen5.jpg

Ein weiterer Dank galt dem Bewerterstab unter der Führung von Hauptamtswalter Thomas Strasser für die reibungslose Durchführung der Leistungsprüfung und der Freiwilligen Feuerwehr Münzkirchen für die Bereitstellung des Feuerwehrhauses.

weitere Bilder auf Dropbox bis ca. Ende März 2020

Verkehrsunfall in Diersbach

b_0_220_16777215_00_images_stories_Einsaetze_2020_20200128_VU_Diersbach_02.jpg

Die Freiwillige Feuerwehr Diersbach wurde am Dienstag den 28.01.2020 um 08:14 Uhr von der Landeswarnzentrale zu einem Verkehrsunfall zur Ortschaft Antersham in der Gemeinde Diersbach alarmiert. 12 Kameraden rückten kurz darauf mit dem Tanklösch- und Kleinlöschfahrzeug zum Unfallort aus. Beim Eintreffen stellte der Einsatzleiter der Feuerwehr Diersbach fest, dass 3 Fahrzeuge auf der L1127-Kallinger Straße, Höhe Antersham aus ungeklärter Ursache miteinander kollidierten. Ein KFZ wurde mit der Wucht des Unfalls über die Leitplanke geschleudert und landete am Straßen- bzw. Waldrand am Dach. Die beiden weiteren Unfallfahrzeuge wurden ebenfalls stark beschädigt und von der Straße geschleudert.

Die verletzte Person eines PKWs konnte rasch aus der misslichen Lage entfernt werden und wurde an das Rote Kreuz übergeben. Die FF Diersbach regelte nach der Absicherung der Unfallstelle den Verkehr, reinigte die Straße von den Trümmerteilen und ausgelaufenen Betriebsmitteln. Weiters wurden die KFZ für den Abtransport vorbereitet.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Einsaetze_2020_20200128_VU_Diersbach_01.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Einsaetze_2020_20200128_VU_Diersbach_02.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Einsaetze_2020_20200128_VU_Diersbach_03.jpg

Nach 2 Stunden war der Einsatz beendet und die FF Diersbach stellte ihre Einsatzbereitschaft wieder her.

5. Atemschutzgeräteträger-Grundausbildung des Bezirkes Schärding

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200118_ATS_Grundausbildung4.jpg

Sie sind - wenn’s brenzlig wird - ganz vorne, um Leben und Sachwerte zu retten: Die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr. Denn nur sie können sich in Bereiche vorwagen, in denen Brandrauch oder giftige Dämpfe einem - im wahrsten Sinne des Wortes - die Luft zum Atmen nehmen. Das Tragen des schweren - also des von der Umluft unabhängigen - Atemschutzes ist damit eine der herausforderndsten und verantwortungsvollsten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst und erfordert eine umfassende Ausbildung. Das Bezirks-Feuerwehrkommando Schärding trug dem nun schon zum fünften Mal mit einer bezirksweiten Atemschutzträger-Grundausbildung Rechnung und übernimmt damit auch landesweit eine gewisse Vorreiterrolle.

In einer dreitägigen Schulung an zwei Januar-Wochenenden im Feuerwehrhaus Münzkirchen wurde den insgesamt 28 Teilnehmern das notwendige Grundwissen beigebracht. Dazu zählen unter anderem das Wissen über die verwendeten Atemschutzgeräte und deren Aufnahme, über die Handhabung der Wärmebildkamera oder das taktische Vorgehen im Einsatzfall. Aber auch Themen wie die Wirkung von Atemgiften oder die Unterstützung der Polizei bei der Brandursachenermittlung wurden behandelt. In zahlreichen praktischen Stationen wurde dieses Wissen dann auch zur Anwendung gebracht, wie bspw. bei einer Personensuche im verrauchten Raum.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200118_ATS_Grundausbildung1.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200118_ATS_Grundausbildung2.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200118_ATS_Grundausbildung3.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200118_ATS_Grundausbildung4.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2020_20200118_ATS_Grundausbildung5.jpg

Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger dankte bei der Abschlussveranstaltung dem Ausbilderstab unter der Federführung von Hauptamtswalter Thomas Strasser für ihren Einsatz in der Ausbildung der Teilnehmer, welche die abschließende Prüfung allesamt erfolgreich meisterten. Ein großes Dankeschön erging zudem an Ausbilder Matthias Strasser, der die Schulungsunterlagen in zahlreichen Stunden komplett überarbeitet hatte.

weitere Fotos auf Dropbox bis ca. Ende Februar 2020

Neue Feuerwehrfunker ausgebildet

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20200118_Funklehrgang_2.jpg

Im Rahmen eines Funklehrgangs wurden an drei Tagen im Jänner wieder 39 neue Einsatzfunker ausgebildet. Kommunikation ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je – und genau diese Kommunikation unter den Einsatzkräften stellen die Funker sicher. Sie sind aber auch jene, welche Einsatzzentralen besetzen und in Kommandofahrzeugen in der Einsatzleitung mitwirken. Sie unterstützen die Führungskräfte aber auch wesentlich in der Einsatzvorbereitung und Ausbildung. In einem dreitätigen Lehrgang haben Hauptamtswalter Martin Pils und sein 10köpfiges Ausbilderteam das Grundwissen des Funkens an die Teilnehmer übermittelt.

Wie schon bei den letzten Lehrgängen ließen auch diesmal die 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nichts anbrennen und bewiesen beim Abschlusstest erfolgreich, dass die 10 Ausbilder gute Arbeit geleistet hatten.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20200118_Funklehrgang_1.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20200118_Funklehrgang_2.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20200118_Funklehrgang_3.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20200118_Funklehrgang_4.jpg

Bezirksfeuerwehrkommandant Alfred Deschberger freute sich bei der Abschlussveranstaltung, der auch Landes-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Michael Hutterer und die Abschnitts-Feuerwehrkommandanten Hermann Jobst und Norbert Haidinger sowie Bürgermeister Franz Angerer und Vizebürgermeister Christoph Danner die Ehre gaben, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über den erfolgreichen Abschluss, der sie nun auch zur Teilnahme an den Landes-Funkleistungsbewerben berechtigt. In den Abschlussworten danke Bezirkskommandant Deschberger dem Hauptverantwortlichen Martin Pils mit seinem Ausbilderteam aber natürlich auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das eingebrachte Engagement und wünschte sich auch, dass möglichst viele der Anwesenden das Funkleistungsabzeichen in Bronze absolvieren. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurde auch zwei Ausbilder besonders gedankt. Konrad Fesel und Michael Humer waren jeweils bereits 25 Mal bei Funklehrgängen als Ausbilder dabei – herzlichen Dank für das Engagement.

weitere Fotos auf Dropbox bis ca. Ende Februar 2020

Pimpfing: THL in Bronze, Silber und Gold abgelegt

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191206_THL_3.jpg

Einsätze nach Verkehrsunfällen zählen bei der Feuerwehr Pimpfing zur Hauptaufgabe im Bereich des Einsatzgeschehens. Um für derartige Einsatzfälle bestmöglich gerüstet zu sein, stellten sich am Anfang Dezember 2019 wiederum 20 Mann der Feuerwehr Pimpfing zur Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ in den Stufen Bronze, Silber und Gold.

Ort des Geschehens war das Areal der Firma M4 Holzbau in Basling. Die Prüfungsannahme bei dieser Leistungsprüfung ist ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Die durchzuführenden Arbeiten nach der Ankunft der Feuerwehr am Einsatzort reichen von der Absicherung der Einsatzstelle über den Aufbau des doppelten Brandschutzes und der Beleuchtung sowie die Bedienung des hydraulischen Rettungsgerätes unmittelbar vor dem Unfallfahrzeug. Nicht unbedingt die Schnelligkeit, sondern vielmehr das sichere und fehlerfreie Arbeiten stehen bei dieser sehr praxisbezogenen Prüfung im Vordergrund.

Vor dem durchzuführendem Praxisteil müssen allerdings bei der Gerätekunde zwei Geräte bei geschlossenen Geräteräumen in den eingesetzten Fahrzeugen gezeigt werden. Der Gruppenkommandant muss zusätzlich 20 Fragen zum Thema "Technischer Einsatz" beantworten. Die Teilnehmer der Stufe Gold mussten zusätzlich verschiedene Truppaufgaben im Bereich der Technischen Hilfeleistung in der Praxis durchführen.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191206_THL_1.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191206_THL_2.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191206_THL_3.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191206_THL_4.jpg

Durch die hervorragende Vorbereitung erreichten alle Kameraden das Ziel dieses Bewerbes - die Vertiefung und Erhaltung der Kenntnisse bei der technischen Hilfeleistung, um im Einsatz bei Verkehrsunfällen ein geordnetes und zielführendes Zusammenarbeiten gewährleisten zu können.

Bürgermeister Hr. Peter Pichler, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Alfred Deschberger, Abschnittsfeuerwehr-kommandant BR Norbert Haidinger, sowie das Kommando der Feuerwehr Pimpfing konnten allen Kameraden für die Leistung gratulieren und das erworbene Abzeichen an die ausgebildeten Kameraden überreichen. Wir bedanken uns bei der Firma M4 Holzbau für die Benutzung des Areals.

Neue Feuerwehrfunker ausgebildet

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191116_Funklehrgang_2.jpg

Sie sind die „Wegbereiter“ im Feuerwehreinsatz: Die Frauen und Männer der Lotsen- und Nachrichtengruppe. Sie sorgen einerseits für freie Verkehrswege, wenn es gilt, Einsatzfahrzeuge schnell an den Einsatzort zu bringen oder den Verkehr umzuleiten, andererseits aber auch für ein Funktionieren der Nachrichtenwege, denn ohne eine einwandfrei funktionierende Kommunikation kann ein Einsatz nicht erfolgreich abgewickelt werden.

In die Lage, im Einsatz zum Funkgerät greifen zu müssen, kann allerdings jedes Feuerwehrmitglied kommen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Funklehrgang zu einem der am stärksten frequentierten Lehrgänge zählt. Auch im November 2019 absolvierten im Feuerwehrhaus Schärding wieder zahlreiche Feuerwehrmitglieder an zwei Wochenenden diese wichtige Ausbildung, für die Hauptamtswalter Martin Pils verantwortlich zeichnet. Wie schon bei den letzten Lehrgängen ließen auch diesmal die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nichts anbrennen und bewiesen beim Abschlusstest erfolgreich, dass die 10 Ausbilder gute Arbeit geleistet hatten.

Bezirksfeuerwehrkommandant Alfred Deschberger freute sich bei der Abschlussveranstaltung, der auch Landes-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Michael Hutterer und die Abschnitts-Feuerwehrkommandanten Hermann Jobst und Johannes Veroner sowie Bürgermeister Franz Angerer die Ehre gaben, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über den erfolgreichen Abschluss, der sie nun auch zur Teilnahme an den Landes-Funkleistungsbewerben berechtigt. In den Abschlussworten danke Bezirkskommandant Deschberger dem Hauptverantwortlichen Martin Pils, der die Funktion von seinem Vorgänger Stefan Schrattenecker übernommen hatte. Er trug also erstmals die Hauptverantwortung für diesen Lehrgang und sorgte für perfekte Rahmenbedingungen.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191116_Funklehrgang_1.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191116_Funklehrgang_2.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191116_Funklehrgang_3.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191116_Funklehrgang_4.jpg

weitere Fotos auf Dropbox (bis ca. Ende Dez. 2019)

Erste Branddienstleistungsprüfung in Silber im Bezirk Schärding

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191109_Branddienst_SILBER.jpg

Die vor zwei Jahren eingeführte Branddienstleistungsprüfung wurde am 9. November erstmals im Bezirk Schärding in der Stufe Silber abgenommen.

22 Einsatzkräfte aus dem Bewerterstab und den Bezirkskommandomitgliedern – welche vor zwei Jahren die Stufe Bronze absolviert haben – stellten sich in drei Gruppen dem Szenario.

Abgenommen wurde die Leistungsprüfung von einem Bewerterteam des OÖ. Landes-Feuerwehrverbandes unter der Leitung von Hauptbrandinspektor Andreas Marik. Die Bezirksgruppen traten in den Kategorien „Tanklöschfahrzeug“, sowie „Löschfahrzeug mit Hydrant“ an. Ziel dieser Leistungsprüfung ist die Ablegung mit dem eigenen Einsatzfahrzeug sowie der eigenen Ausrüstung. So kommt diese Version der Leistungsprüfung dem Einsatzgeschehen sehr nahe. Neben einer praktischen Aufgabe – welche aus mehreren Optionen gezogen wird – muss auch die Gerätekunde perfekt beherrscht werden. Es geht dabei mehr um das sichere und saubere Arbeiten, aus diesem Grund zählt nicht die schnellste Gruppe, sondern die Gruppe muss die Aufgabe in einem vorgegebenen Zeitfenster erledigen. Man darf also nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam sein.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191109_Branddienst_SILBER_7.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191109_Branddienst_SILBER_8.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191109_Branddienst_SILBER_9.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191109_Branddienst_SILBER_2.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191109_Branddienst_SILBER_1.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191109_Branddienst_SILBER_4.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191109_Branddienst_SILBER_6.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191109_Branddienst_SILBER.jpg

Ab Jänner können jene Personen, welche die Leistungsprüfung am 9. November bestanden haben als Bewerter eingesetzt werden. Denn ab Jänner 2020 kann die Leistungsprüfung auch in den einzelnen Feuerwehren in Silber abgelegt werden.

„Ich denke, dass das praxisnahe Angebot von den Feuerwehren sicher gut angenommen wird. Das Abzeichen in Bronze haben in den letzten zwei Jahren 42 Gruppen mit 382 Teilnehmern absolviert. Ich freue mich bereits auf viele Abnahmetermine im Jahr 2020“, so Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger.

Das Bezirks-Feuerwehrkommando Schärding bedankt sich bei allen, die zum Gelingen dieser Leistungsprüfung beigetragen haben. Speziell erwähnt muss hier die Feuerwehr Münzkirchen werden, welche das Gelände, das Gebäude und die beiden Fahrzeuge für die unzähligen Trainings und die Abnahme zur Verfügung gestellt hat.

Weitere Bilder auf Dropbox (bis ca. Ende Nov. 2019)

Ölsperre auf Donau beübt

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191019_Oelwehruebung1.jpg

Am Samstag, 19. Oktober 2019 beübte die Feuerwehr Vichtenstein als Bezirks-Ölwehrstützpunkt auf Gewässern das neue Ölsperrensystem. Im Bereich der Schiffsanlagestelle in Engelhartszell wurde angenommen, dass bei einem Passagierschiff mehrere hundert Liter Öl ausgetreten sind und so die Donau verunreinigt wurde. Zusätzlich mit den Feuerwehren Engelhartszell, Pyrawang, Wesenufer wurde deshalb die Errichtung einer Ölsperre erforderlich. Mittels Ölbindemittel und anschließendem Abschöpfen des verunreinigten Materials konnte so der angenommene Einsatz nach rund 2 Stunden wieder beendet werden.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191019_Oelwehruebung6.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191019_Oelwehruebung4.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191019_Oelwehruebung2.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191019_Oelwehruebung1.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2019_20191019_Oelwehruebung5.jpg

Landes-Feuerwehrkommandant Stellvertreter Michael Hutterer überzeugte sich ebenso wie Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger und Bezirkshauptmann Stellvertreter Ernst Maier von der durchdachten und einsatzrealen Übung. Die Kameraden aus Bayern und die Inn-Stützpunkte wurden als Übungsbeobachter eingesetzt. Bei der anschließenden Übungsnachbesprechung im Bootshaus bedankte sich Alfred Deschberger für die Vorbereitung und Durchführung dieser tollen Übung bei der Feuerwehr Vichtenstein mit Übungsverantwortlichem Rudolf Tuma und seinem Team.

Insgesamt nahmen an der Übung 12 Fahrzeuge an Land und zu Wasser mit gesamt 58 Einsatzkräften teil.

Unterkategorien

Seite 1 von 15