Neuigkeiten: Übungen und Ausbildung

Präsentation zur Umsetzung der Leistungsprüfung im Bez. Schärding

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_BDLP.jpg

Die Präsentation, welche die Umsetzung der Leistungsprüfung Branddienst im Bezirk Schärding beschreibt, und welche beim Info-Abend des BFDKO Schärdings den anwesenden Feuerwehren vorgestellt wurde, ist ab sofort unter "Service" > "Downloads" > "Ausbildung" verfügbar.

Direktlink

Weiße Fahne beim 48. Bezirks-Funklehrgang in Andorf

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171118_Funklehrgang2.jpg

Wenn in Andorf zur gleichen Zeit an den verschiedensten Plätzen des Ortszentrums Feuerwehrfahrzeuge zu sichten sind, dann kann das nur eines bedeuten: Es ist wieder Funklehrgangszeit! Beim 48. Funklehrgang des Bezirkes Schärding absolvierte erneut eine hohe Anzahl von Feuerwehrfrauen und -männer die 3-tägige Ausbildung zum Feuerwehrfunker.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger dankte bei der feierlichen Abschlussveranstaltung den Ausbildnern unter Federführung von Hauptamtswalter Stefan Schrattenecker und freute sich mit den 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die allesamt die Abschlussprüfung bestanden und nun das nötige Rüstzeug für den Nachrichtendienst in ihrer Feuerwehr sowie die Zugangsvoraussetzung für die Funkleistungsbewerbe in Linz haben.

Versorgt wurden die Teilnehmer an allen 3 Ausbildungstagen durch das schon bewährte Team der Feuerwehr Andorf.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171118_Funklehrgang1.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171118_Funklehrgang2.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171118_Funklehrgang3.jpg

Erste Branddienstleistungsprüfung im Bezirk Schärding

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Branddienstleistungspruefung09.jpg

Die neu eingeführte Branddienstleistungsprüfung wurde am 10. November erstmals im Bezirk Schärding abgenommen.25 Einsatzkräfte aus dem Bewerterstab und den Bezirkskommandomitgliedern stellten sich in drei Gruppen dem Szenario. Abgenommen wurde die Leistungsprüfung von einem Bewerterteam des OÖ. Landes-Feuerwehrverbandes unter der Leitung von Landes-Bewerbsleiter Brandrat Hannes Niedermeier. Die Bezirksgruppen traten in den Kategorien „Tanklöschfahrzeug", „Löschfahrzeug mit Löschbrunnen" und „Löschfahrzeug mit Hydrant" an.

Ziel dieser Leistungsprüfung ist die Ablegung mit dem eigenen Einsatzfahrzeug sowie der eigenen Ausrüstung. So kommt diese neue Version dem Einsatzgeschehen sehr nahe. Neben einer praktischen Aufgabe – welche aus mehreren Optionen gezogen wird – muss auch die Gerätekunde perfekt beherrscht werden. Es geht dabei mehr um das sichere und saubere Arbeiten, aus diesem Grund zählt nicht die schnellste Gruppe, sondern die Gruppe muss die Aufgabe in einem vorgegebenen Zeitfenster erledigen. Man darf also nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam sein. Ab Jänner können jene Personen, welche die Leistungsprüfung am 10. November bestanden haben als Bewerter eingesetzt werden, denn ab Jänner 2018 kann die Leistungsprüfung auch in den einzelnen Feuerwehren abgelegt werden. Vorab wird das Bezirks-Feuerwehrkommando noch im November alle Feuerwehren in Form eines Informationsabends über die neue Möglichkeit informieren.

„Ich denke, dass das praxisnahe Angebot von den Feuerwehren sicher gut angenommen wird und freue mich bereits auf viele Abnahmetermine im Jahr 2018", so Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Branddienstleistungspruefung02.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Branddienstleistungspruefung03.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Branddienstleistungspruefung04.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Branddienstleistungspruefung05.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Branddienstleistungspruefung06.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Branddienstleistungspruefung07.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Branddienstleistungspruefung08.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Branddienstleistungspruefung09.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Branddienstleistungspruefung10.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Branddienstleistungspruefung01.jpg

48 neue Feuerwehrlotsen ausgebildet

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171006-07_Verkehrsreglerausbildung-3.jpg

In Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Andorf führte das Abschnitts-Feuerwehrkommando Schärding im Oktober die Ausbildung für neue Feuerwehrlotsen durch.

Nach einem theoretischen Abendunterricht folgte am darauffolgenden Tag die Umsetzung in der Praxis. Auf einer stark befahrenen Kreuzung in Andorf galt es für die angehenden Lotsen den Verkehr mittels Handzeichen zu regeln. Ebenso musste eine abwechselnde Fahrspuranhaltung durchgeführt werden. Immer ein wachendes Auge auf die angehenden Verkehrsregler aber auch auf den Verkehr hatten dabei die Polizeibeamten unter der Leitung von Harald Hölzl. Sie unterstützten bei Bedarf die Einsatzkräfte. Im Zuge der theoretischen Ausbildung wurde auch bei bestehenden vereidigten Feuerwehrlotsen die vorgeschriebene Weiterbildung durchgeführt.

Abschnitts-Feuerwehrkommandant Michael Hutterer konnte sich vom Engagement der Teilnehmer überzeugen und bedankte sich in diesem Zusammenhang auch beim Organisator Oberamtswalter Friedrich Salletmaier.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171006-07_Verkehrsreglerausbildung-1.JPGb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171006-07_Verkehrsreglerausbildung-2.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171006-07_Verkehrsreglerausbildung-3.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171006-07_Verkehrsreglerausbildung-4.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171006-07_Verkehrsreglerausbildung-5.jpg

weitere Bilder auf Dropbox (bis Mitte Dezember 2017)

Bayerische Leistungsprüfung durchgeführt

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20170930_Bayerische_Leistungspruefung3.jpg

Am 30. September konnten 13 Teilnehmer aus dem Bewerterstab des Bezirkes Schärding die bayerische Leistungsprüfung ablegen.

Die Abnahme fand – nach sechs Trainingsabenden – in Fürstenzell statt. Die Prüfung wurde in Form eines Löschangriffs mit 3 C-Rohren und der Wasserversorgung durch einen Hydranten abgelegt. Neben einer theoretischen und einer schriftlichen Prüfung war vor dem eigentlichen Löschangriff auch die Knotenkunde zu absolvieren. Besonders hervorzuheben ist HAW Harald Gadermayr, welcher an diesem Tag die höchstmögliche Stufe "Gold-Rot" in Empfang nehmen konnte.

Ein Dank galt dem Schiedsrichterteam des Landkreises Passau, welches von Kreisbrandinspektor Johann Walch angeführt wurde und dem Kommandanten der Feuerwehr Fürstenzell für die Bereitstellung des Feuerwehrhauses und der Gerätschaften.

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20170930_Bayerische_Leistungspruefung1.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20170930_Bayerische_Leistungspruefung2.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20170930_Bayerische_Leistungspruefung3.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20170930_Bayerische_Leistungspruefung4.jpg

Bezirksübergreifende Feuerwehrübung - Annahme "Brand Hochsilo"

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Schaumann2.jpg

Brand in einem Hochsilo des Futtermittelwerkes Schaumann in Taufkirchen an der Trattnach war die Übungsannahme an diesem Donnerstagnachmittag. Dazu wurde Alarmstufe 2 ausgelöst und zudem die Teleskopmastbühne der Feuerwehr Andorf alarmiert. Während des Aufbaues von zwei Zubringleitungen wurde mit den ersten Löschmaßnahmen begonnen und Atemschutztrupps in die Siloanlage entsandt. Dort waren nämlich durch den Brand noch mehrere Arbeiter eingeschlossen. 

Diese konnten von den Atemschutzträgern aber nur mehr nach oben gerettet werden und über eine Dachluke auf das über 20 Meter hohe Silo gebracht werden. Von dort aus wurden die Verletzten mit dem Hubsteiger gerettet, nach unten gebracht und konnten dort letztlich den Rettungskräften übergeben werden.

Nachdem die Personen gerettet waren und die Löschversorgung stand, konnte der Brand entsprechenden bekämpft und letztlich abgelöscht werden. Eine wirklich tolle Übung, die FF-Andorf bedankt sich bei der Feuerwehr Taufkirchen und den Verantwortlichen der Firma Schaumann noch einmal recht herzlich für die Einladung zu dieser gelungen Übung.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Schaumann1.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Schaumann2.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171110_Schaumann3.jpg

Herbstübung in der Gemeinde St. Roman: Brand Garage mit Übergriff auf Wald

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171106_Aschenberg_2.JPG

Die jährliche Herbstübung aller Feuerwehren der Gemeinde St. Roman, welche heuer von der FF Aschenberg organisiert wurde, stand unter der Alarmierung "Brand Landwirtschaftliches Objekt (mit Feuer-Übergriff auf angrenzenden Wald)". Der Einsatzort war Simling. Dadurch wurde auch die direkte benachbarte FF Stadl alarmiert.

Einsatzleiter HBI Stefan Baminger von der FF Aschenberg fand dann folgende Situation vor: Brand einer Garage mit ausbreitendem Waldbrand, dazwischen eine Strom-Freileitung.

Die FF Stadl begann vom Bach aus die erste Zubringerleitung bis zur FF Aschenberg, die dann zum RLF St. Roman die Leitung vervollständigte. Von dem Löschteich aus wurde durch die FF Rain, FF Kössldorf und Löschzug Steinerzaun die zweite lange Zubringerleitung gelegt. Die Atemschutztrupps mit schwerem Atemschutz und Angrifftrupps bekämpften vom RLF gespeist aus die Flammen.Die gefährliche Nähe der Freileitung stellte bei den Löscharbeiten eine besondere Herausforderung an die Florianijünger.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171106_Aschenberg_1.JPGb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171106_Aschenberg_2.JPGb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171106_Aschenberg_3.jpg

Übung in Vichtenstein: Brand eines Betriebsgebäudes

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171027_UebungVichtenstein2.jpg

Brand Betriebsgebäude - Mit dieser zurerst nicht viel aussagekräftigen Alarmierungsmeldung wurden am Freitag, 27. Oktober 2017 um 19:30 die Kameraden der Feuerwehren Vichtenstein, Rain und Vollmannsdorf zur Ortschaft Kasten ins Gemeindegebiet von Vichtenstein gerufen.

Bereits nach wenigen Minuten trafen die Einsatzkräfte an der Alarmierungsstelle ein. Im Zuge der Lageerkundung und Befragung des Objektbesitzers wurden dem Einsatzleiter Tuma Rudolf weitere Details bekannt. Laut dessen Angaben hat es auf einmal einen großen Knall gegeben und die Betriebswerkstätte stand in Brand. „Es müssen sich weitere Personen im Gebäude befinden“, so die Folgemeldung. Aufgrund dessen wurde Alarmstufe 2 ausgelöst und weitere 7 Feuerwehren wurden alarmiert. Gleichzeitig bereitete sich der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges bereits auf den Einsatz vor und gingen in das stark verrauchte Gebäude vor. Rasch konnte eine Person gefunden und in Schutz gebracht werden. Durch die Explosion ist vermutlich ein Auto von der Hebebühne gefallen und hat eine weitere Person darunter eingeklemmt. Aufgrund der starken Verrauchung entschied sich der Atemschutztrupp für eine Crash-Bergung und führte die Personenrettung durch, ehe man sie den Rettungssanitätern übergab. Weitere Personen befanden sich im Lager und im Obergeschoss. Insgesamt waren 4 Atemschutztrupps notwendig, um alle Personen in Sicherheit bringen zu können. Die starke Verrauchung führte dazu, dass die Personen nur mittels eingesetzter Wärmebildkamera gefunden werden konnten. Insgesamt galt es 6 Personen aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Ebenso mussten mehrere gefährliche Stoffe, darunter Gasflaschen in Sicherheit gebracht werden. Die anrückenden Feuerwehren stellten unterdessen die Löschwasserversorgung von der Donau her. Dabei musste die stark befahrene Bundesstraße überquert werden, was eine große Herausforderung für die eingesetzten Feuerwehrlotsen bedeutete. Durch den Einsatz der Teleskopmastbühne der Feuerwehr Engelhartszell wurde der Löschangriff von oben unterstützt. Mittels mehreren C-Rohren wurde ein umfassender Angriff durchgeführt und so die Nachbarobjekte geschützt. Ebenso wurde ein Hubschrauberlandeplatz durch die Feuerwehrkameraden ausgeleuchtet.

Die realitätsnahe Übung wurde in langwieriger Vorbereitungszeit durch die Feuerwehr Vichtenstein ausgearbeitet. Insgesamt standen 124 Florianijünger, 8 Rettungssanitäter sowie Einsatzkräfte der Polizei im Einsatz. Nach gut 2 Stunden wurde der Übungserfolg im Bootshaus Kasten nachbesprochen.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171027_UebungVichtenstein1.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171027_UebungVichtenstein2.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171027_UebungVichtenstein3.jpgb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171027_UebungVichtenstein4.jpg

Räumungsübung bei der Volksschule Dorf an der Pram

b_0_220_16777215_00_images_stories_Jugend_2017_20171105_DorfSchuluebung2.JPG

Brand in der Volksschule Dorf an der Pram, hieß es am Freitag den 20. Oktober 2017 um 10:00 Uhr für die Feuerwehren Dorf an der Pram und Hinterndobl.

Angenommen wurde, dass im Raum für die Nachmittagsbetreuung ein Brand ausgebrochen war. Da die Verrauchung bereits den Gang vor den Klassenzimmern erreichte, mussten die Kinder im Erdgeschoß mit Leitern über das Klassenfenster ins Freie gerettet werden. Die Kameraden der Feuerwehr Dorf an der Pram drangen mit schwerem Atemschutz, Wärmebildkamera und Feuerlöscher zum Brandherd vor und löschte den Brand. Mit einem Hochleistungslüfter wurde das Gebäude rauchfrei gemacht und die restlichen Schüler aus dem ersten Stock konnten somit gerettet werden. Nachdem alle Lehrer und Schüler beim Sammelplatz eintrafen, wurde ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Hinterndobl in die Schule geschickt, um sicherzugehen, dass niemand mehr im Gebäude war.

Anschließend gab es noch einen Stationsbetrieb wo den Kindern die Fahrzeuge und Gerätschaften erklärt wurden. Die Begeisterung fand keine Grenzen als die Schüler selbst an den Strahlrohren Hand anlegen durften.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Jugend_2017_20171105_DorfSchuluebung1.JPGb_0_220_16777215_00_images_stories_Jugend_2017_20171105_DorfSchuluebung2.JPGb_0_220_16777215_00_images_stories_Jugend_2017_20171105_DorfSchuluebung3.JPG

Herbstübung der Feuerwehren Enzenkirchen und Matzing

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171025_Herbstuebung_2.JPG

In den Abendstunden des 25. Oktobers 2017 wurden die Feuerwehren Enzenkirchen und Matzing mit dem Einsatzstichwort "Brand Gebäude mit Menschenansammlung" zur Herbstübung alarmiert.

Übungsannahme war ein Brand im Heizraum eines Mehrparteienwohnhauses. Beim Eintreffen des Tanklöschfahrzeuges wurde umgehend vom Einsatzleiter die Brandbekämpfung unter schweren Atemschutz in Auftrag gegeben. In weiterer Phase wurde bekannt, dass sich noch mindestens zwei Personen im verrauchten Keller und vermutlich eine Personen im steckengebliebenen Lift befinden. Des weiteren wurde die bereits eingerichtete Einsatzleitstelle vom Einsatzleiter beauftragt, die Alarmierung des Hubrettungsgerätes der Feuerwehr Andorf durchzuführen. Pumpe Enzenkirchen baute unterdessen eine Wasserversorgung vom nahegelegenen Hydranten für Tank Enzenkirchen auf. Die Feuerwehr Matzing bekam den Befehl eine Wasserversorgung für die Teleskopmastbühne herzustellen, eine Atemschutzsammelstelle einzurichten und einen Atemschutztrupp für eine Menschenrettung bereitzustellen. Im weiteren Verlauf bekam man die Information, dass eine Person auf einem Balkon eine Herzinfarkt erlitten hatte. Die Besatzung vom Hubrettungsgerät bekam somit den Auftrag, diese Person unter medizinischer Versorgung vom Balkon zu retten. Relativ rasch konnte "Brand Aus" gegeben werden. Die vermissten Personen wurden von zwei Atemschutztrupps gerettet und der Mannschaft des Roten Kreuzes übergeben. Zum Abschluss führte ein Trupp unter umluftunabhängigen Atemschutz noch eine Liftbefreiung durch.

Besonderes Augenmerk der Übung legte man auf das Objekt, welches im Brandfall aufgrund mehrerer Wohnungen ein erhöhtes Gefahrenpotenzial birgt, den Einsatz eines Hubrettungsgerätes, die Einrichtung und die Arbeit in einer Einsatzleitstelle und auf das Thema Lift.

Bei der anschließenden Einsatznachbesprechung im Gasthaus Kislinger begrüßte Kommandant HBI Mair Josef den stellvertretend für Bezirks- und Abschnittsfeuerwehrkommandant gekommenen OAW für Ausbildung im Abschnitt Raab Grübler Peter, den Dienstführenden der Roten Kreuz- Dienststelle Kopfing Wallner Thomas, für die Teleskopmastbühne Andorf HBM Schönbauer Markus, den Kommandanten der Feuerwehr Matzing HBI Frank Daniel und den Vizebürgermeister und Feuerwehrkameraden Litzlbauer Roland. Ausbildungsbeauftragter und Kommandant- Stellvertreter OBI Ringer Reinhard sprach noch die Tätigkeiten in der Einsatleitstelle an.

Insgesamt nahmen 46 Einsatzkräfte von den Feuerwehren Enzenkirchen, Matzing und Andorf sowie die Rot Kreuz- Dienststelle Kopfing teil.

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171025_Herbstuebung_1.JPGb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171025_Herbstuebung_2.JPGb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171025_Herbstuebung_3.JPGb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171025_Herbstuebung_4.JPG

Bezirk Schärding: Truppführerlehrgang absolviert

b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171027_Truppfuehrerlehrgang4.JPG

53 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren des Bezirkes Schärding besuchten am Freitag, 13. und Samstag, 14. Oktober 2017 den 39. Truppführerlehrgang in Taufkirchen an der Pram. Dieser Lehrgang baut auf die Truppmannausbildung in der eigenen Feuerwehr auf, wo die Kameraden bereits erstes Grundwissen über das Feuerwehrwesen (Geräte- und Fahrzeugkunde, Feuerwehreinsatz, Organisation und Recht, etc.) erworben haben. Neben Theorie stand vor allem die Praxis auf dem Programm, um das Erlernte von der Grundausbildung in der Feuerwehr umzusetzen.

Die Grundausbildung in der eigenen Feuerwehr sowie ein 16-stündiger Erste-Hilfe-Kurs sind Voraussetzung, diesen Lehrgang zu besuchen, dessen erfolgreicher Abschluss der Grundstein ist, um in Zukunft in Einsätze gehen zu dürfen und auch die Voraussetzung bildet, zukünftig Lehrgänge an der Oö. Landes-Feuerwehrschule in Linz zu absolvieren.

Von den 53 Teilnehmern erreichten 31 ein „vorzüglich“, was die Verantwortlichen natürlich besonders freut. Bezirks-Feuerwehrkommandant OBR Alfred Deschberger dankte Ausbildungsleiter HAW Anton Rossdorfer sowie allen Ausbildern die sich wieder die Zeit genommen haben um unsere Lehrgangsteilnehmer auszubilden. Ebenfalls ein besonderer Dank gebührt der Gemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr Taufkirchen an der Pram dafür, dass der 39. Lehrgang wieder in Taufkirchen abgehalten werden konnte.

 b_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171027_Truppfuehrerlehrgang1.JPGb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171027_Truppfuehrerlehrgang2.JPGb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171027_Truppfuehrerlehrgang3.JPGb_0_220_16777215_00_images_stories_Ausbildung_2017_20171027_Truppfuehrerlehrgang4.JPG

weitere Bilder (Dropbox) - verfügbar bis ca. Ende Nov. 2017

Seite 1 von 16