Neuigkeiten: Übungen und Ausbildung

Pflichtbereichsübung der Feuerwehren Brunnenthal und Wallensham

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„Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“, ist oft Alarmstichwort für die Feuerwehren und dann zählt jede Sekunde. Um auf diese Einsätze noch besser vorbereitet zu sein organisierte die FF Brunnenthal einen Ausbildungsabend, zu dem die Feuerwehren Brunnenthal und Wallensham mit über 30 Personen teilgenommen haben. Der Ausbildungsabend war sowohl für die Feuerwehr Brunnenthal mit einem hydraulischen Rettungsgerät (Bergeschere, Rettungsspreizer) ausgelegt, als auch für die FF Wallensham, welche über diese Mittel nicht verfügen, aber im Einsatzfall wichtige Erstmaßnahmen setzen können.

In der Theorie wurden von HBM Stefan Neuböck (FF Brunnenthal) neben den allgemeinen Grundsätzen auch die neuen Fahrzeugtechnologien behandelt.

In der Praxis konnte anschließend das Wissen bzw. die verschiedenen Aufgaben umgesetzt werden. Fahrzeugstabilisierung, Glas- und Batteriemanagement, Airbagscanning und natürlich auch die Schnitttechniken wurden geübt. Bei dieser Übung hatten auch mal die Einsatzkräfte der FF Wallensham die Chance mit dem hydraulischen Rettungsgerät zu arbeiten und Erfahrungen damit zu sammeln.

Gerade die technische Weiterentwicklung in den letzten Jahren hat hierbei viele neue Herausforderungen für die Einsatzkräfte geschaffen. Härtere Stähle, Polycarbonat-Scheiben, elektronische aktive und passive Sicherheitseinrichtungen,… machen es nötig, dass sich auch die Ausbildung der Einsatzkräfte weiterentwickelt.

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Die beiden Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Brunnenthal sind so für die kommenden technischen Hilfeleistungen wieder bestens gerüstet, freut sich Pflichtbereichskommandant Thomas Maier.

Das benötigte Unfallfahrzeug wurde für diese Schulung vom Taxiunternehmen Kapshammer bereitgestellt.

16 Trupps bei Atemschutz-Leistungsprüfung

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Am Samstag, den 22. Februar 2020 fand im Feuerwehrhaus Münzkirchen das 15-jährige Jubiläum der Abnahme des Atemschutzleistungsabzeichens in den verschiedenen Stufen statt.

Richtige Handhabung der Gerätschaft, einsatztaktisches Vorgehen, Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft, sowie theoretisches Wissen, sind einige der wesentlichsten Inhalte dieses Leistungsabzeichens. Die Atemschutzträger zeigten dabei wirklich sehr gute Leistungen und hatten sich bestens auf die Prüfung vorbereitet. Ziel und Zweck der Atemschutzleistungsprüfung ist es, die bei den Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule und bei der laufenden Ausbildung in der eigenen Feuerwehr im Bereich des Atemschutzes erworbenen Kenntnisse zu perfektionieren. Die Atemschutzleistungsprüfung ist als zusätzliche Atemschutzausbildung anzusehen und soll mithelfen, die im Einsatz gestellten Aufgaben sicherer, besser und vor allem unfallfrei zu erfüllen. Der Trupp hat die Atemschutzleistungsprüfung nur dann erfolgreich abgelegt, wenn jedes Truppmitglied bei jeder Station die Mindestpunkteanzahl erreicht hat.

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In der Stufe Bronze traten 5 Trupps erfolgreich an. In Silber nahmen 7 Atemschutztrupps erfolgreich teil und in der höchsten Stufe Gold waren es vier Trupps.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger bedankte sich bei allen Teilnehmern für die ausgezeichnet erbrachten Leistungen und wünschte den Atemschutzträgern für die Zukunft, dass ihre Einsätze unfallfrei sowie unverletzt bewältigt werden können.

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Ein weiterer Dank galt dem Bewerterstab unter der Führung von Hauptamtswalter Thomas Strasser für die reibungslose Durchführung der Leistungsprüfung und der Freiwilligen Feuerwehr Münzkirchen für die Bereitstellung des Feuerwehrhauses.

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Verkehrsunfall in Diersbach

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Die Freiwillige Feuerwehr Diersbach wurde am Dienstag den 28.01.2020 um 08:14 Uhr von der Landeswarnzentrale zu einem Verkehrsunfall zur Ortschaft Antersham in der Gemeinde Diersbach alarmiert. 12 Kameraden rückten kurz darauf mit dem Tanklösch- und Kleinlöschfahrzeug zum Unfallort aus. Beim Eintreffen stellte der Einsatzleiter der Feuerwehr Diersbach fest, dass 3 Fahrzeuge auf der L1127-Kallinger Straße, Höhe Antersham aus ungeklärter Ursache miteinander kollidierten. Ein KFZ wurde mit der Wucht des Unfalls über die Leitplanke geschleudert und landete am Straßen- bzw. Waldrand am Dach. Die beiden weiteren Unfallfahrzeuge wurden ebenfalls stark beschädigt und von der Straße geschleudert.

Die verletzte Person eines PKWs konnte rasch aus der misslichen Lage entfernt werden und wurde an das Rote Kreuz übergeben. Die FF Diersbach regelte nach der Absicherung der Unfallstelle den Verkehr, reinigte die Straße von den Trümmerteilen und ausgelaufenen Betriebsmitteln. Weiters wurden die KFZ für den Abtransport vorbereitet.

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Nach 2 Stunden war der Einsatz beendet und die FF Diersbach stellte ihre Einsatzbereitschaft wieder her.

5. Atemschutzgeräteträger-Grundausbildung des Bezirkes Schärding

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Sie sind - wenn’s brenzlig wird - ganz vorne, um Leben und Sachwerte zu retten: Die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr. Denn nur sie können sich in Bereiche vorwagen, in denen Brandrauch oder giftige Dämpfe einem - im wahrsten Sinne des Wortes - die Luft zum Atmen nehmen. Das Tragen des schweren - also des von der Umluft unabhängigen - Atemschutzes ist damit eine der herausforderndsten und verantwortungsvollsten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst und erfordert eine umfassende Ausbildung. Das Bezirks-Feuerwehrkommando Schärding trug dem nun schon zum fünften Mal mit einer bezirksweiten Atemschutzträger-Grundausbildung Rechnung und übernimmt damit auch landesweit eine gewisse Vorreiterrolle.

In einer dreitägigen Schulung an zwei Januar-Wochenenden im Feuerwehrhaus Münzkirchen wurde den insgesamt 28 Teilnehmern das notwendige Grundwissen beigebracht. Dazu zählen unter anderem das Wissen über die verwendeten Atemschutzgeräte und deren Aufnahme, über die Handhabung der Wärmebildkamera oder das taktische Vorgehen im Einsatzfall. Aber auch Themen wie die Wirkung von Atemgiften oder die Unterstützung der Polizei bei der Brandursachenermittlung wurden behandelt. In zahlreichen praktischen Stationen wurde dieses Wissen dann auch zur Anwendung gebracht, wie bspw. bei einer Personensuche im verrauchten Raum.

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Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger dankte bei der Abschlussveranstaltung dem Ausbilderstab unter der Federführung von Hauptamtswalter Thomas Strasser für ihren Einsatz in der Ausbildung der Teilnehmer, welche die abschließende Prüfung allesamt erfolgreich meisterten. Ein großes Dankeschön erging zudem an Ausbilder Matthias Strasser, der die Schulungsunterlagen in zahlreichen Stunden komplett überarbeitet hatte.

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Neue Feuerwehrfunker ausgebildet

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Im Rahmen eines Funklehrgangs wurden an drei Tagen im Jänner wieder 39 neue Einsatzfunker ausgebildet. Kommunikation ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je – und genau diese Kommunikation unter den Einsatzkräften stellen die Funker sicher. Sie sind aber auch jene, welche Einsatzzentralen besetzen und in Kommandofahrzeugen in der Einsatzleitung mitwirken. Sie unterstützen die Führungskräfte aber auch wesentlich in der Einsatzvorbereitung und Ausbildung. In einem dreitätigen Lehrgang haben Hauptamtswalter Martin Pils und sein 10köpfiges Ausbilderteam das Grundwissen des Funkens an die Teilnehmer übermittelt.

Wie schon bei den letzten Lehrgängen ließen auch diesmal die 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nichts anbrennen und bewiesen beim Abschlusstest erfolgreich, dass die 10 Ausbilder gute Arbeit geleistet hatten.

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Bezirksfeuerwehrkommandant Alfred Deschberger freute sich bei der Abschlussveranstaltung, der auch Landes-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Michael Hutterer und die Abschnitts-Feuerwehrkommandanten Hermann Jobst und Norbert Haidinger sowie Bürgermeister Franz Angerer und Vizebürgermeister Christoph Danner die Ehre gaben, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über den erfolgreichen Abschluss, der sie nun auch zur Teilnahme an den Landes-Funkleistungsbewerben berechtigt. In den Abschlussworten danke Bezirkskommandant Deschberger dem Hauptverantwortlichen Martin Pils mit seinem Ausbilderteam aber natürlich auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das eingebrachte Engagement und wünschte sich auch, dass möglichst viele der Anwesenden das Funkleistungsabzeichen in Bronze absolvieren. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurde auch zwei Ausbilder besonders gedankt. Konrad Fesel und Michael Humer waren jeweils bereits 25 Mal bei Funklehrgängen als Ausbilder dabei – herzlichen Dank für das Engagement.

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Pimpfing: THL in Bronze, Silber und Gold abgelegt

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Einsätze nach Verkehrsunfällen zählen bei der Feuerwehr Pimpfing zur Hauptaufgabe im Bereich des Einsatzgeschehens. Um für derartige Einsatzfälle bestmöglich gerüstet zu sein, stellten sich am Anfang Dezember 2019 wiederum 20 Mann der Feuerwehr Pimpfing zur Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ in den Stufen Bronze, Silber und Gold.

Ort des Geschehens war das Areal der Firma M4 Holzbau in Basling. Die Prüfungsannahme bei dieser Leistungsprüfung ist ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Die durchzuführenden Arbeiten nach der Ankunft der Feuerwehr am Einsatzort reichen von der Absicherung der Einsatzstelle über den Aufbau des doppelten Brandschutzes und der Beleuchtung sowie die Bedienung des hydraulischen Rettungsgerätes unmittelbar vor dem Unfallfahrzeug. Nicht unbedingt die Schnelligkeit, sondern vielmehr das sichere und fehlerfreie Arbeiten stehen bei dieser sehr praxisbezogenen Prüfung im Vordergrund.

Vor dem durchzuführendem Praxisteil müssen allerdings bei der Gerätekunde zwei Geräte bei geschlossenen Geräteräumen in den eingesetzten Fahrzeugen gezeigt werden. Der Gruppenkommandant muss zusätzlich 20 Fragen zum Thema "Technischer Einsatz" beantworten. Die Teilnehmer der Stufe Gold mussten zusätzlich verschiedene Truppaufgaben im Bereich der Technischen Hilfeleistung in der Praxis durchführen.

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Durch die hervorragende Vorbereitung erreichten alle Kameraden das Ziel dieses Bewerbes - die Vertiefung und Erhaltung der Kenntnisse bei der technischen Hilfeleistung, um im Einsatz bei Verkehrsunfällen ein geordnetes und zielführendes Zusammenarbeiten gewährleisten zu können.

Bürgermeister Hr. Peter Pichler, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Alfred Deschberger, Abschnittsfeuerwehr-kommandant BR Norbert Haidinger, sowie das Kommando der Feuerwehr Pimpfing konnten allen Kameraden für die Leistung gratulieren und das erworbene Abzeichen an die ausgebildeten Kameraden überreichen. Wir bedanken uns bei der Firma M4 Holzbau für die Benutzung des Areals.

Neue Feuerwehrfunker ausgebildet

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Sie sind die „Wegbereiter“ im Feuerwehreinsatz: Die Frauen und Männer der Lotsen- und Nachrichtengruppe. Sie sorgen einerseits für freie Verkehrswege, wenn es gilt, Einsatzfahrzeuge schnell an den Einsatzort zu bringen oder den Verkehr umzuleiten, andererseits aber auch für ein Funktionieren der Nachrichtenwege, denn ohne eine einwandfrei funktionierende Kommunikation kann ein Einsatz nicht erfolgreich abgewickelt werden.

In die Lage, im Einsatz zum Funkgerät greifen zu müssen, kann allerdings jedes Feuerwehrmitglied kommen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Funklehrgang zu einem der am stärksten frequentierten Lehrgänge zählt. Auch im November 2019 absolvierten im Feuerwehrhaus Schärding wieder zahlreiche Feuerwehrmitglieder an zwei Wochenenden diese wichtige Ausbildung, für die Hauptamtswalter Martin Pils verantwortlich zeichnet. Wie schon bei den letzten Lehrgängen ließen auch diesmal die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nichts anbrennen und bewiesen beim Abschlusstest erfolgreich, dass die 10 Ausbilder gute Arbeit geleistet hatten.

Bezirksfeuerwehrkommandant Alfred Deschberger freute sich bei der Abschlussveranstaltung, der auch Landes-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Michael Hutterer und die Abschnitts-Feuerwehrkommandanten Hermann Jobst und Johannes Veroner sowie Bürgermeister Franz Angerer die Ehre gaben, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über den erfolgreichen Abschluss, der sie nun auch zur Teilnahme an den Landes-Funkleistungsbewerben berechtigt. In den Abschlussworten danke Bezirkskommandant Deschberger dem Hauptverantwortlichen Martin Pils, der die Funktion von seinem Vorgänger Stefan Schrattenecker übernommen hatte. Er trug also erstmals die Hauptverantwortung für diesen Lehrgang und sorgte für perfekte Rahmenbedingungen.

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weitere Fotos auf Dropbox (bis ca. Ende Dez. 2019)

Erste Branddienstleistungsprüfung in Silber im Bezirk Schärding

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Die vor zwei Jahren eingeführte Branddienstleistungsprüfung wurde am 9. November erstmals im Bezirk Schärding in der Stufe Silber abgenommen.

22 Einsatzkräfte aus dem Bewerterstab und den Bezirkskommandomitgliedern – welche vor zwei Jahren die Stufe Bronze absolviert haben – stellten sich in drei Gruppen dem Szenario.

Abgenommen wurde die Leistungsprüfung von einem Bewerterteam des OÖ. Landes-Feuerwehrverbandes unter der Leitung von Hauptbrandinspektor Andreas Marik. Die Bezirksgruppen traten in den Kategorien „Tanklöschfahrzeug“, sowie „Löschfahrzeug mit Hydrant“ an. Ziel dieser Leistungsprüfung ist die Ablegung mit dem eigenen Einsatzfahrzeug sowie der eigenen Ausrüstung. So kommt diese Version der Leistungsprüfung dem Einsatzgeschehen sehr nahe. Neben einer praktischen Aufgabe – welche aus mehreren Optionen gezogen wird – muss auch die Gerätekunde perfekt beherrscht werden. Es geht dabei mehr um das sichere und saubere Arbeiten, aus diesem Grund zählt nicht die schnellste Gruppe, sondern die Gruppe muss die Aufgabe in einem vorgegebenen Zeitfenster erledigen. Man darf also nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam sein.

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Ab Jänner können jene Personen, welche die Leistungsprüfung am 9. November bestanden haben als Bewerter eingesetzt werden. Denn ab Jänner 2020 kann die Leistungsprüfung auch in den einzelnen Feuerwehren in Silber abgelegt werden.

„Ich denke, dass das praxisnahe Angebot von den Feuerwehren sicher gut angenommen wird. Das Abzeichen in Bronze haben in den letzten zwei Jahren 42 Gruppen mit 382 Teilnehmern absolviert. Ich freue mich bereits auf viele Abnahmetermine im Jahr 2020“, so Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger.

Das Bezirks-Feuerwehrkommando Schärding bedankt sich bei allen, die zum Gelingen dieser Leistungsprüfung beigetragen haben. Speziell erwähnt muss hier die Feuerwehr Münzkirchen werden, welche das Gelände, das Gebäude und die beiden Fahrzeuge für die unzähligen Trainings und die Abnahme zur Verfügung gestellt hat.

Weitere Bilder auf Dropbox (bis ca. Ende Nov. 2019)

Ölsperre auf Donau beübt

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Am Samstag, 19. Oktober 2019 beübte die Feuerwehr Vichtenstein als Bezirks-Ölwehrstützpunkt auf Gewässern das neue Ölsperrensystem. Im Bereich der Schiffsanlagestelle in Engelhartszell wurde angenommen, dass bei einem Passagierschiff mehrere hundert Liter Öl ausgetreten sind und so die Donau verunreinigt wurde. Zusätzlich mit den Feuerwehren Engelhartszell, Pyrawang, Wesenufer wurde deshalb die Errichtung einer Ölsperre erforderlich. Mittels Ölbindemittel und anschließendem Abschöpfen des verunreinigten Materials konnte so der angenommene Einsatz nach rund 2 Stunden wieder beendet werden.

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Landes-Feuerwehrkommandant Stellvertreter Michael Hutterer überzeugte sich ebenso wie Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger und Bezirkshauptmann Stellvertreter Ernst Maier von der durchdachten und einsatzrealen Übung. Die Kameraden aus Bayern und die Inn-Stützpunkte wurden als Übungsbeobachter eingesetzt. Bei der anschließenden Übungsnachbesprechung im Bootshaus bedankte sich Alfred Deschberger für die Vorbereitung und Durchführung dieser tollen Übung bei der Feuerwehr Vichtenstein mit Übungsverantwortlichem Rudolf Tuma und seinem Team.

Insgesamt nahmen an der Übung 12 Fahrzeuge an Land und zu Wasser mit gesamt 58 Einsatzkräften teil.

FF Hackenbuch erfolgreich bei THL und Bayr. Leistungsprüfung

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In den vergangenen Wochen standen bei der FF Hackenbuch zwei Leistungsprüfungen am Programm. Den Anfang machte die Technische Hilfeleistungsprüfung, die gemeinsam mit der FF Marienkirchen absolviert wurde. Alle Teilnehmer konnten die Abzeichen in den verschiedenen Stufen von OBR Alfred Deschberger entgegennehmen.

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Anschließend begann die Ausbildung für die Bayrische Leistungsprüfung. In Engertsham, Bayern. Auch diese Prüfung wurde nach wochenlanger  Vorbereitung sehr erfolgreich abgelegt. Somit konnten auch hier alle Teilnehmer die begehrten Abzeichen von Kreis-Brandinspektor Johann Walch in Empfang nehmen.

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Gemeinschaftsübung in Diersbach

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Am Samstag den 19.10.2018 veranstaltete die FF Diersbach die heurige Gemeinschafts- oder Herbstübung 2019. Die FF Diersbach wurde dazu um 13:00 Uhr über die Bezirkswarnstelle Schärding alarmiert. Mit den Alarmierungsworten: Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen, Gefahrstoffaustritt im Bereich der Tankstelle rückten 18 Mann mit dem KLF und TLF Diersbach zum Übungsobjekt, dem ehemaligen Lagerhaus in Diersbach aus.

Dort angekommen stellte Einsatzleiter HBI Wolfgang Reitböck fest, dass ein PKW mit einem Traktoranhänger kollidiert ist. Im PKW saßen insgesamt 4 Personen, wobei der Fahrer und Beifahrer bewusstlos und eingeklemmt waren. Der Traktorfahrer war leicht verletzt und bewusstlos. Am Traktoranhänger befanden sich größere Mengen Gefahrgut, in Fässern und Containern die durch den Unfall ausflossen.

Mit diesen Erkenntnissen alarmierte die FF Diersbach weitere Feuerwehren. Die FF Mitterndorf, FF Oberedt und FF Sigharting rückten dazu kurze Zeit später zum Übungsobjekt aus. Zeitgleich wurde eine Einsatzleitstelle vom KLF Diersbach errichtet. Der Unfallplatz wurde wegen des Gefahrstoffes großräumig abgesperrt und Lotsen wurden gestellt.

Nach geringer Zeit erhielt man die Info vom Landesfeuerwehrkommando um welchen Gefahrstoff es sich handelte. Dieser Stoff war ein leicht giftig und ätzend, der in der Landwirtschaft eingesetzt wird. Aus den gewonnen Informationen konnte entschieden werden, dass umluftunabhängiger Atemschutz nicht notwendig war. Mit diesen Infos konnte mit der Personenrettung begonnen werden.

Die Mannschaft vom TLF Diersbach errichtete einen 2-fachen Brandschutz und begann mit der Befreiung der Personen im PKW mit dem Bergegerät. Als die alarmierten Feuerwehren nach und nach am Einsatzort eintrafen, wurden die Aufgaben verteilt.

FF Oberedt: Bergung des leicht verletzten Traktorfahrers, anschließend Auffangen des Gefahrstoffes und Abdichten des Lecks. Eigenschutz der Mannschaft: Mit Chemieschutzhandschuhe und Gesichtsschutz.

FF Mitterndorf: KLF: Abdichten des Kanalgitters, wo der Gefahrstoff hinfloss. Auffangen des Gefahrstoffes. Eigenschutz der Mannschaft: Mit Chemieschutzhandschuhe und Gesichtsschutz. MTF: Betreuung und Versorgung der verletzten Personen und Übergabe an die Rettung und Stellung der Mannschaftsreserve.

FF Sigharting: TLF: Aufbauen 3-facher Brandschutz mit Atemschutz, da Gefahr des Entzündens des Gefahrstoffes durch den Unfall bestand. LF: Löschwasserversorgung vom Hydranten herstellen.

Nach ca. 20 min. konnten alle eingeklemmten Personen befreit werden. Die auslaufenden Flüssigkeiten wurden mit einer Plane aufgefangen. Der Kanal wurde mit einem Kanalkissen abgedichtet und die Leckage konnten mit Spitzkeilen und Dichtmittel abgedichtet werden. Anschließend kam es zu einer Entzündung des Gefahrstoffes, wo alle Mann zurück geordert wurden. Der vorbereitete Atemschutztrupp löschte den Entstehungsbrand mit sofort Schwerschaum. (Ein Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug (GSF) und weitere Spezialkräfte wurden als Übungsannahme nicht alamiert/ Benötigt)

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Nach ca. 2h war die Gemeinschaftsübung beendet. Die Übungsnachbesprechung fand anschließend im Gasthaus Jell „Bergwirt“ im Beisein von Übungsbeobachter statt. Hier wurden alle Eindrücke und Beobachtungen besprochen und ausdiskutiert. Es stellte sich heraus, dass dieses Szenario etwas Anderes oder Besonderes war, aber es kann jeder Zeit ein solcher oder ähnlicher Fall eintreten.

Dem Einsatzleiter und den Gruppenkommandanten war es besonders wichtig, dass auf den Eigenschutz der Feuerwehrmänner geachtet wird. Der richtige Umgang mit einem Gefahrstoff und das gemeinsame Arbeiten mit Gerätschaften der verschiedenen Feuerwehren war ebenso oberstes Gebot.

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