Neuigkeiten: Übungen und Ausbildung

Einsatzübung im ÖBB Gleisbereich „Nachtzug 2019“!

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Am 19. Juli 2019 übten 263 Einsatzkräfte auf der ÖBB Bahnstrecke Wels-Passau den Ernstfall. Gesamt waren 335 Personen an der Übung beteiligt. Annahme war der Zusammenstoß von zwei Personenzügen mit gesamt 42 Personen. Möglich war die Übung, weil die Bahnstrecke wegen einer ÖBB-Baustelle aktuell gesperrt ist. Geprobt wurde neben der Arbeit in den Einsatzorganisationen das Zusammenspiel der eingesetzten Kräfte organisationsübergreifend. Die ersteintreffende Polizeistreife setzte erste Maßnahmen und kümmerte sich auch um die Verkehrslenkung gemeinsam mit Lotsen der Feuerwehren. Von den 42 Personen waren 7 im Zug eingeklemmt und mussten von den 7 Feuerwehren mit Einsatz von 4 hydraulischen Rettungsgeräten gerettet werden. Wichtig vor dieser war die Freigabe durch die ÖBB, welche durch den Einsatzleiter der ÖBB erfolgte. Bereits im Zug arbeiteten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz zusammen. Die Zusammenarbeit setzte sich dann bei der Bergung fort. Nicht nur die organisationsübergreifende Zusammenarbeit wurde geprobt, auch die grenzüberschreitende. So waren Einsatzkräfte aus Oberösterreich und Bayern eingesetzt und zogen an einem Strang. Gerade die Zugangsmöglichkeit zum Gleis und dann in den Zug war für alle Beteiligten eine Herausforderung. Personen, welche von ihren Hunden begleitet waren, Amputationsverletzungen, aufgebracht unverletzte Personen, … all das waren fordernde Übungseinlagen. Nach der Rettung war die Priorität die Erstversorgung und Feststellung der Schwere der Verletzung. Im Anschluss musste noch der Abtransport – großteils mit den Rettungsfahrzeugen, aber natürlich auch mit dem Rettungshubschrauber und dem Feuerwehrboot durchgeführt werden. Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle aus und die Polizei führte die Tatortarbeit durch. Unterstützt wurden diese von der neu angeschafften Polizeidrohne. Auch das Klinikum Schärding war an der Übung beteiligt und hat den Alarm- und Einsatzplan aktiviert. Mehrere Jahre dauerte die Vorbereitung auf dieses Großereignis – gerade in den letzten Wochen wurde diese sehr intensiv.

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Zuerst wurden die Feuerwehren Wernstein und Schardenberg alarmiert. Einsatzleiter Gerhard Mayer (FF Schardenberg) bot sich ein unüberschaubares Bild von schreienden Verletzten. Sofort wurden die Feuerwehren Brunnenthal, Wallensham, Schärding, Neuhaus, Passau (Löschzug Hauptwache und Löschzug Innstadt) nachalarmiert, um genügend Einsatzkräfte vor Ort zu haben. 149 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 23 Fahrzeugen – darunter vier Boote – waren an der Übung beteiligt. Gerade die steile Bahndammböschung hatte es in sich. Mit Motorsägen musste der Weg erst freigeschnitten werden, bevor unter Einsatz von 4 hydraulischen Rettungsgeräten erste Zugänge geschaffen wurden. Auch die enge Zufahrt und nahezu nicht vorhandene Wendemöglichkeit für Großfahrzeuge stellte eine große Herausforderung dar.

Von Seiten des Roten Kreuzes waren insgesamt 92 Sanitäter, 6 Ärzte sowie 6 Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams im Einsatz.  Die Besonderheiten dieser Übung lagen – neben dem speziellen und komplexen Übungsszenario- in der Einbindung von Personal des Bayrischen Roten Kreuz, dem Aufbau eines Betroffenen-Informations-Zentrums und der Verwendung des in Österreich neu ausgerollten Patientenleitsystems. Das Hauptaugenmerk der Übung lag jedoch auf der schnellen Versorgung und dem Transport der 10 schwer- und 15 leichtverletzten Personen sowie die psychische Betreuung der Unverletzten. Mit den 13 eingesetzten Sanitätseinsatzwägen wurden die Patienten gemäß ihren Verletzungen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.

Seitens der Polizei waren 10 Beamte vor Ort. Hauptaufgabe war nach den Erstmaßnahmen die Tatortarbeit und die Verkehrslenkung. Auch die Koordination mit den anderen Einsatzorganisationen und die Feststellung der Identität war eine große Herausforderung. Unterstützt wurden die Kräfte von einer der neu angeschafften Polizeidrohnen, welche tolle Bilder aus der Luft lieferte und einen Lageüberblick ermöglichte.

Schreckliche Unfälle mit vielen Verletzten verlangen von den Rettungskräften einiges ab. Um das Zusammenspiel der Einsatzkräfte möglichst real zu üben und vor allem das Personal des Klinikum Schärding auf eine solche Situation vorzubereiten, wurde das Zugunglück mit vielen Verletzten simuliert.

Im Klinikum Schärding wurde der Alarm- und Einsatzplan aktiviert: Acht Ärzte sowie zwölf Pflegekräfte nahmen den Notfalldienst für die Übung auf. Weiteres Personal der Klinikleitung und der Verwaltung wurde angefordert. Dabei bemerkenswert: Während der Übung wurde der normale Spitalsbetrieb ohne Abstriche aufrechterhalten. Alles läuft in Echtzeit ab, jeder Verletzte wird nach Verletzungsgrad mittels Triage-System registriert. Es herrscht eine klare Führungsstruktur, wobei der sogenannte „Erstchef“ das Kommando übernimmt. Im Spital treffen die ersten Verletzten ein, im Schockraum herrscht Hochbetrieb. „Für die gesamte Übung erfolgt eine Analyse durch Übungsbeobachter, um etwaige Verbesserungspotentiale des Alarm- und Einsatzplanes zu analysieren und für den Notfall gerüstet zu sein“, informiert der Kaufmännische Direktor Thomas Diebetsberger, der das Geschehen vom Unfallort bis zum Klinikum begleitet hat.

Trotz der geringen Unfallwahrscheinlichkeit ist es für die ÖBB wichtig, Sicherheitsstandards zu gewährleisten und das wird durch solch eine Großübung möglich. Die ÖBB bedanken sich bei den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Rotem Kreuz für ihren professionellen Einsatz und die hervorragende Kooperation in der Vorbereitung. – Karl Leitner, Pressesprecher ÖBB

Die Übungsleitung hat ein sehr positives Resumee gezogen, das Übungsziel wurde zu 100 % erreicht, wenngleich es äußerst fordernd war. 263 Einsatzkräfte in so schwierigem Gelände professionell zu koordinieren war keine leichte Aufgabe. In den nächsten Tagen wird in einer gemeinsamen Übungsnachbesprechung der Ablauf nochmals durchbesprochen und analysiert, um für weitere Einsätze noch professioneller gerüstet zu sein. Um für diese Nachbesprechung gerüstet zu sein, haben alle Einsatzorganisationen extra Übungsbeobachter eingesetzt, welche eine lückenlose Dokumentation gewährleisteten.

Großübung bei der Fa. Weyland

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Eine groß angelegte Einsatzübung fand am 25. Mai 2019 bei der Fa. Weyland in St. Florian am Inn statt. Ein angenommener Brandmeldealarm im Plattenlager entwickelte sich zu einem Großbrand mit vielen eingeschlossenen Personen.

100 Mann mit 18 Fahrzeugen von 6 Feuerwehren kämpften gegen die Flammen. Vordringlich war die Personenrettung unter Atemschutz und im Anschluss die Verhinderung der Brandausbreitung. 16 Personen – davon 6 verletzt – konnten über das Stiegenhaus und die Drehleiter gerettet werden. Herausforderung war auch die Löschwasserversorgung, welche anfänglich über Hydranten und einen Löschwasserbehälter sichergestellt werden konnte. In weiterer Folge wurde auch die fix verlegte Zubringleitung vom Inn aktiviert. Die Arbeit der Einsatzkräfte wurde von der Einsatzleitstelle koordiniert – keine leichte Aufgabe. Eine weitere Zubringleitung musste über die stark befahrene Bundesstraße 149 gelegt werden, was ebenfalls nicht einfach war.

Die Übung wurde von einigen Übungsbeobachtern – darunter Bürgermeister Bernhard Brait und Abschnitts-Feuerwehrkommandant Michael Hutterer – genau unter die Lupe genommen, um auch Verbesserungen aufzuzeigen. „Ich bedanke mich recht herzlich für die Unterstützung aller Feuerwehren, aber auch der Fa. Weyland welche uns sehr kurzfristig das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hat“, so Einsatzleiter Johannes Veroner. Nach rund einer Stunde war der angenommene Brand unter Kontrolle, eine weitere Stunde dauerten die Aufräumarbeiten.

„Die Feuerwehren sind ein Garant für die Sicherheit unserer Bevölkerung, dafür bedanke ich mich bei jedem einzelnen eingesetzten Feuerwehrmitglied“, so Bürgermeister Bernhard Brait.

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Linden: Abnahme Technische Hilfeleistungsabzeichen

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Nach einer intensiven Vorbereitungsphase konnten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Linden am Samstag, 18. Mai 2019 die Prüfung für das technische Hilfeleistungsabzeichen in Bronze bzw. Silber ablegen. Besonders zu erwähnen ist, dass die Abnahme innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens ohne Fehlerpunkte absolviert wurde.

Das technische Hilfeleistungsabzeichen beinhaltet neben den Kenntnissen in Erster Hilfe (aktueller Erste-Hilfe-Grundkurs (16 h) ist Voraussetzung) auch das richtige Absichern von Unfallstellen, den Umgang mit der Berge- und Schutzausrüstung sowie das Wissen über die Ausrüstungsgegenstände im Einsatzfahrzeug. Das THL ist eine sehr praxisnahe Prüfung, deren Inhalte auch im Einsatzfall von großer Bedeutung sind.

Im Anschluss an die Leistungsprüfung lud Bürgermeister Pichler Peter die Kameraden auf ein Bradl in der Rein zum Wastlwirt ein.

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Hervorragende Ergebnisse für den Bezirk beim Funkleistungsbewerb in Bronze

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27 Feuerwehrfrauen und -männer aus dem Bezirk Schärding stellten sich am Freitag, den 10. Mai 2019 der ersten Bewährungsprobe nach der Ausbildung zum Funker: Dem Landesbewerb für das Funkleistungsabzeichen in Bronze. Und keiner der Teilnehmer ist an diesem Tag umsonst nach Linz gefahren - alle konnten das begehrte Abzeichen in Empfang nehmen! Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Carina Emminger (FF St. Florian/Inn) und Patrick Grömmer (FF Wernstein), die jeweils volle Punktzahl erreichten und sich damit in den ersten zehn Rängen bei insgesamt 553 Teilnehmern platzieren konnten. Carina Emminger landete dabei aufgrund von Zeitgutpunkten gar auf Rang 4 und verpasste damit knapp einen „Stockerlplatz“! Abschnitts-Feuerwehrkommandant Michael Hutterer gratulierte noch vor Ort der Bezirkssiegerin sowie den weiteren erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Vorangegangen ist dieser hervorragenden Leistung eine insgesamt 3-tägige Intensivschulung durch gut zwanzig erfahrene Ausbilder unter der Federführung von Hauptamtswalter Martin Pils. Dabei wurden die Teilnehmer in den Disziplinen Fragen, praktische Kartenkunde, Übermittlung von Nachrichten, Funker im Einsatzfahrzeug und Arbeit mit dem Alarmplan bestens vorbereitet.

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weitere Bilder auf Dropbox bis ca. Ende Juni 2019

Einsatzübung der FF Münzkirchen und Schießdorf

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Die heurige Schulungsreihe der Feuerwehren Münzkirchen und Schießdorf beschäftigte sich unter anderem damit, die Führungskräfte der beiden Feuerwehren, vor allem Gruppenkommandanten und Einsatzleiter, in der erfolgreichen Einsatzbewältigung zu schulen und das Erlernte zu festigen. Dazu wurden zwei theoretische Schulung, einmal für den Fahrzeug- bzw. Gruppenkammandanten und das zweite Mal für den Einsatzleiter, im Feuerwehrhaus abgehalten. Den Abschluss bildete eine Einsatzübung auf einer Gemeindestraße in einem Waldstück. 

In den Verkehrsunfall waren drei Fahrzeug verwickelt, welche teils unter Baumstämmen und teils abseits der Straße positioniert waren. In allen drei PKWs befanden sich noch die Fahrzeuglenker, wovon einer bewusstlos war. Die beiden anderen waren leicht verletzt. Die Übungsorganisatoren und Übungsbeobachter legten großes Augenmerk auf das richtige Vorgehen der gesamten Einsatzführung. Durch die vorangegangenen Schulungen wurde der Einsatz zur vollsten Zufriedenheit der Beobachter durch die beiden Feuerwehren bewältigt. Diese Übung zeigte, dass die Standortverlegung der Feuerwehr Schießdorf und das Kleinlöschfahrzeug eine ideale Ergänzung für die Feuerwehr Münzkirchen bei solchen Einsätzen/Übungen sind.

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Hof/Eggerding: Leistungsprüfung Branddienst

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Am Freitag, 10. Mai 2019 stellten sich erstmals 2 Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Hof der Leistungsprüfung Branddienst.

Bei dieser anspruchsvollen Prüfung gilt es ein zugelostes Einsatzszenario wie beispielsweise einen Hecken-, Holzstapel- oder Flüssigkeitsbrand in einem Zeitfenster möglichst fehlerfrei zu bewältigen. Auch das Wissen über das eigene Einsatzfahrzeug wurde im Zuge der Abnahme abgefragt.

Die 2 Gruppen meisterten ihre Aufgaben jeweils bravurös. Somit konnten bei der Schlussveranstaltung 18 Kameraden das Leistungsabzeichen in Bronze vom Bewerterteam und dem Hauptverantwortlichen des Bezirkes Schärding, HAW Anton Rossdorfer, in Empfang nehmen.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hof investierten in der rund achtwöchigen Vorbereitungszeit für die Leistungsprüfung hunderte Stunden damit im Ernstfall der Bevölkerung noch schneller und professioneller durch die bestens ausgebildete Mannschaft geholfen werden kann.

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Neues Löschfahrzeug in Blümling

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Am 02. Mai 2019 haben zehn Kameraden der FF Blümling gemeinsam mit Gemeindevertretern, unter Führung von Bürgermeister Mathias Bauer, das neue Löschfahrzeug (MAN TGM 15.290), von der Firma Rosenbauer, mit zugehöriger Ausrüstung, übernommen.

Seit einigen Jahren wurde in der Feuerwehr Blümling über eine Ersatzbeschaffung, für das in die Jahre gekommene KLF (Baujahr 1991), gesprochen. Auf Grund der Gefahrenabwehr- und -entwicklungsplanung wurde eine neue Aufteilung der Einsatzfahrzeuge in der Gemeinde vorgeschlagen, um eine noch bessere Versorgung und Hilfe der Bevölkerung gewährleisten zu können. Aus diesem Grund konnte nun anstatt dem Kleinlöschfahrzeug ein Löschfahrzeug mit Allradantrieb beschafft werden. Nach einer offiziellen Ausschreibung beschloss der Gemeinderat Zell an der Pram im Mai 2018 den Ankauf dieses Fahrzeugs.

Durch das neue Einsatzfahrzeug wird die Schlagkraft der Feuerwehr, zum Schutz der Bevölkerung, erheblich gesteigert. Um diese auch im Einsatzfall gewährleisten zu können, werden in den kommenden Wochen vermehrt Übungen mit der neuen Ausrüstung durchgeführt. Ebenso gibt es separate Übungsstunden für alle Mitglieder mit einen gültigen LKW-Führerschein. Die Feuerwehr Blümling bedankt sich bei allen Sponsoren und Gönnern der Feuerwehr, sowie bei der Gemeinde Zell an der Pram, ohne deren Unterstützung der Ankauf nicht möglich gewesen wäre. Die Fahrzeugsegnung findet im Rahmen des Frühschoppens am Weinlesefest (22. September) im Rahmen einer Feldmesse statt.

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Wasserdienst-Grundausbildung: 30 neue Zillenfahrer

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Vom Bezirks-Feuerwehrkommando Schärding wurde eine Wasserdienst-Grundausbildung am 27. April und 04. Mai 2019 angeboten. 30 Feuerwehrmitglieder (davon 7 Kameraden aus dem Bezirk Grieskirchen und zwei Kameraden aus Bayern)  stellten sich der Herausforderung und absolvierten an zwei Wochenenden im Hafenbereich Kasten, Gemeinde Vichtenstein die wertvolle Grundausbildung.

Das Ausbilderteam vermittelte den Teilnehmern den richtigen Umgang mit der Feuerwehrzille, sowie die wichtigsten Knoten für den Wasserdienst. In einer theoretischen Vorstellung lernten die Teilnehmer über die Gefahren und den richtigen Umgang mit der Zille. „Die vergangen Hochwasser haben gezeigt, wie wichtig Zillenfahrer sind“, so der zuständige Wasserdienstverantwortliche Gerhard Haderer.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger freut sich über den regen Zuwachs bei den Zillenfahrern. Der Bedarf an Zillenfahrern im Hochwasserfall ist hoch, deshalb wurde diese Ausbildung auch jenen Feuerwehren angeboten, welche nicht am Wasser situiert sind.

Nach einer theoretischen sowie einer praktischen Prüfung bestanden am Samstag, 05. Mai 2019 alle Teilnehmer diese Grundausbildung mit Erfolg, welche einen wichtigen Grundstein im Bereich Wasserdienst darstellt. Beim praktischen Teil müssen die sechs Knoten für das Abzeichen Bronze und Silber beherrscht werden. Zusätzlich müssen die Teilnehmer eine Bewerbsstrecke absolvieren, wo gegenwärts Schieben und Rudern unter einem Zeitlimit von den Zillenbesatzungen verlangt wird.

Das Erlernte können die Prüflinge bei den anstehenden Bewerben auf Bezirks- und Landesebene unter Beweis stellen.

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weitere Bilder auf Dropbox (bis ca. Mitte Juni 2019)

Branddienstleistungsprüfung in Rainbach

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Am Samstag, den 27. April, traten 3 Gruppen der Feuerwehr Rainbach zur Abnahme der Branddienstleistungsprüfung der Stufe Bronze an.

In zahlreichen Vorbereitungsstunden haben sich die Kameraden auf dieses für Oberösterreich neues Leistungsabzeichen vorbereitet. Die Leistungsprüfung Branddienst dient zur Vertiefung und Erhaltung der Kenntnisse der Tätigkeiten in der Löschgruppe, um ein geordnetes, sicheres und zielführendes Zusammenarbeiten beim Löscheinsatz zu gewährleisten. Ein Fokus wird dabei auf Gerätekunde, die Lage-Erkundung und Befehlsgebung sowie sicheres praktisches Arbeiten gelegt. Im Vorfeld der Leistungsprüfung an sich mussten alle Teilnehmer der beiden Gruppen ihr Wissen bei der Gerätekunde beweisen.

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Leistungsprüfung wurden die Leistungsabzeichen an die insgesamt 27 Teilnehmer überreicht. Ein herzliches Dankeschön an das Bewerterteam rund um den Bewerbsleiter HAW Anton Rossdorfer. Ein besonderes Dankeschön an alle Kameraden, die sich der Herausforderung gestellt haben und diese Leistungsprüfung abgelegt haben.

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Bezirk Schärding: Mutter und Tochter beim Grundlehrgang

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Bereits zum 42. Mal wurde an zwei Aprilwochenenden 2018 der Truppführerlehrgang der Feuerwehren des Bezirkes Schärding abgehalten. Bei frühsommerlichen Temperaturen hatten sich 60 Feuerwehrfrauen und -männer in Taufkirchen/Pram eingefunden, um das bereits in der eigenen Feuerwehr Gelernte weiter zu vertiefen. An zwei Tagen wurde dabei unter der Anleitung des bewährten 22-köpfigen Ausbilderteams unter der Leitung von Hauptamtswalter Anton Rossdorfer ein breites Spektrum der Aufgaben im Feuerwehrdienst behandelt, insbesondere die Aufgaben der Gruppe im Löscheinsatz und der Einsatz der Löschmittel, aber auch die Grundregeln bei technischen Einsätzen sowie die Handhabung der dafür verwendeten Gerätschaften. Neben einigen Theorieeinheiten zu Themen wie Unfallgefahren, „Gefährliche Stoffe“ oder Bränden durften schließlich auch einige Exerzierübungen nicht fehlen - will man doch auch abseits des Einsatzgeschehens gute Figur machen.

Das Erlernte wurde am Ende des Lehrgangs in schriftlicher Form abgeprüft, aber natürlich wurde auch auf die praktische Arbeit großer Wert gelegt. Von den 60 Teilnehmern konnten den Lehrgang 44 mit vorzüglich (8 mit der höchstmöglichen Punkteanzahl) abschließen. „Es war dies der erfolgreichste Lehrgang seit der Einführung“ freut sich Hauptamtswalter Anton Rossdorfer über das ausgezeichnete Ergebnis.

Bei der Schlussveranstaltung – wo auch Bürgermeister Paul Freund, sowie die Abschnitts-Feuerwehrkommandanten Norbert Haidinger und Hermann Jobst anwesend waren – konnten die Teilnehmer die begehrten Feuerwehrpasseinträge entgegennehmen. Abschnitts-Feuerwehrkommandant Hermann Jobst – der auch die besten Wünsche des Bezirks-Feuerwehrkommandanten Alfred Deschberger, welcher auf einem internationalen Feuerwehrtermin in der Schweiz verweilte, überbrachte, gratulierte den Teilnehmern.

Besonders erwähnenswert war es, dass erstmals eine Mutter mit ihrer Tochter am Lehrgang teilnahm, welche beide mit einem vorzüglichen Erfolg abschlossen. Es waren dies Marianne und Julia Unger.

Die Ausbildner Franz Haas (10malige Teilnahme) und Peter Grübler (40malige Teilnahme) erhielten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit eine Dankesurkunde.

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Branddienstleistungsprüfung in St. Willibald

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Nach wochenlanger Vorbereitung konnten sich bei der FF St. Willibald am Samstag den 6. April erneut 7 Kameraden zum Branddienstleistungsabzeichen in der Stufe Bronze stellen.

Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Alfred Deschberger, sowie das Kommando der Feuerwehr St. Willibald konnten allen Kameraden für die Leistung gratulieren und das erworbene Abzeichen an die ausgebildeten Kameraden überreichen.

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