Neuigkeiten: Übungen und Ausbildung

Truppführerlehrgang

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Am Freitag, 16. und Samstag 17. Oktober 2020 wurden insgesamt 44 Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Schärding für das bevorstehende Einsatzgeschehen beim Feuerwehrhaus Taufkirchen an der Pram vorbereitet. Neben einem Theorieteil stand die Ausbildung ganz im Zeichen der Praxis und den Teilnehmern konnte hier Wissen rund um Löschgeräte, Rettungsgeräte und Taktik vermittelt werden. Am Beginn des Lehrgangs wurden die Teilnehmer in mehrere Gruppen eingeteilt, um im Lehrsaal und bei der Ausbildung im Freigelände den nötigen Abstand einhalten zu können. Auch das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes war Pflicht. Nach der abschließenden Erfolgskontrolle konnte Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger den Teilnehmern gratulieren und zeigte sich von den Leistungen sehr beeindruckt.

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Ein großer Dank gebührt Ausbildungsleiter Anton Rossdorfer sowie allen Ausbildern die sich wieder die Zeit genommen haben um die Lehrgangsteilnehmer auszubilden. So wurden Johannes Veroner und Josef Fasching für ihre langjährige Tätigkeit als Ausbildner mit einer Urkunde geehrt. Ebenfalls ein besonderer Dank gebührt der Gemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr Taufkirchen an der Pram für die Gastfreundschaft.

FF Kopfing absolvierte die Leistungsprüfung Branddienst in Silber und Bronze

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Als erste Feuerwehr im Abschnitt Engelhartszell und mit der Variante Tanklöschgruppe überhaupt als erste im Bezirk Schärding absolvierten am Samstag, den 10.10.2020, 14 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kopfing die Leistungsprüfung Branddienst in der Stufe 2 (Silber). Weitere 9 Feuerwehrmitglieder erlangten das Leistungsabzeichen in der Stufe 1 (Bronze).

Die erste „Silber-Tanklöschgruppe“ mit Gruppenkommandant BR Hermann Jobst musste mit zwei Strahlrohren einen simulierten Heckenbrand bekämpfen und dazu vorher vom Hydranten eine Zubringerleitung legen. Die zweite Tanklöschgruppe löschte unter Verwendung von schwerem Atemschutz einen fiktiven Zimmerbrand. Als besondere Herausforderung kommt in der Stufe 2 der Leistungsprüfung auch ein Zufallsprinzip bei den Funktionen in der Gruppe dazu. Bis auf die Funktionen Gruppenkommandant und Maschinist wurden alle Funktionen der Tanklöschgruppe ausgelost. Auch ein schriftlicher Test war von den Gruppenkommandanten in der Stufe 2 zusätzlich zu absolvieren.

Mit dem neuen Löschfahrzeug (LFA-B) trat die Bronzegruppe zur Leistungsprüfung an. Unter der Leitung von HLM Hermann Strassl bekämpften drei Feuerwehrfrauen und sechs Feuerwehrmänner mit einem B-Strahlrohr einen Holzstapelbrand. Dazu musste mithilfe der Tragkraftspritze die Wasserversorgung hergestellt werden. Zuvor mussten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils zwei Geräte bei geschlossenen Rollläden im jeweiligen Einsatzfahrzeug genau zuordnen.

Hauptbewerter OAW Ernst Huber kontrollierte mit seinen Bewerterkollegen die richtige Durchführung der Aufgaben. Die jeweils ausgelosten Szenarien mussten in einem vorgegebenen Zeitfenster abgearbeitet werden, wobei bei Stufe 2 maximal 55 bzw. bei Stufe 1 maximal 45 Fehlerpunkte nicht überschritten werden durften.

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Abschnitts-Feuerwehrkommandant BR Hermann Jobst, welcher selber das Abzeichen in Silber erlangte, gratulierte bei der Übergabe der Leistungsabzeichen seinen Kameradinnen und Kameraden zur bestandenen Prüfung und bedankte sich für die umfangreichen Vorbereitungen von ca. 600 Stunden bei insgesamt 30 Trainings in den letzten 12 Wochen. Bezirks-Feuerwehrkommandant OBR Alfred Deschberger und Bürgermeister Bernhard Schasching strichen in ihren Dankesworten die wichtige und praxisnahe Ausbildung bei dieser Leistungsprüfung hervor.

Die gesamte Leistungsprüfung und Übergabe fand natürlich unter Einhaltung der vorgegebenen COVID-19 Schutzvorkehrungen statt.

44. Truppführerlehrgang: Bezirksweite Basisschulung für angehende Feuerwehreinsatzkräfte

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Beim 44. Truppführerlehrgang des Bezirkes Schärding Ende September/Anfang Oktober haben sich 46 Feuerwehrmänner und -frauen das nötige Rüstzeug für weiterführende Lehrgänge im Feuerwehrwesen angeeignet. Unter Anleitung des bewährten Ausbilderteams unter der Leitung von Hauptamtswalter Anton Rossdorfer wurde ein breites Spektrum der Aufgaben im Feuerwehrdienst behandelt, insbesondere die Aufgaben der Gruppe im Löscheinsatz und der Einsatz der Löschmittel, aber auch die Grundregeln bei technischen Einsätzen, sowie die Handhabung der dafür verwendeten Gerätschaften in der Praxis. Neben einigen Theorieeinheiten zu Themen wie Unfallgefahren, Gefährliche Stoffe oder Bränden durften schließlich auch einige Exerzierübungen nicht fehlen - will man doch auch abseits des Einsatzgeschehens gute Figur machen.

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Dass man das aktuell hohe Ansteckungsrisiko durch das Coronavirus auch bei der Feuerwehr ernst nimmt, zeigte sich in etlichen organisatorischen Maßnahmen: Neben dem Gebot des Abstandhaltens und des Maskentragens achtete man auch unter anderem auch darauf, dass es zwischen den Mitgliedern der einzelnen Feuerwehrabschnitte keine Durchmischung gibt.

Das Erlernte wurde am Ende des Lehrgangs in schriftlicher Form abgeprüft, wobei sich keiner der Teilnehmer eine Blöße gab, sondern - ganz in Gegenteil - mehr als zwei Drittel der Teilnehmer den Lehrgang mit der Bestnote „Vorzüglich“ verließen, was Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger bei der Abschlussveranstaltung eine besondere Freude war.

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FF Schärding: 14 neue Leistungsabzeichen „technische Hilfeleistung“

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14 Kameraden der FF Schärding stellten sich am Freitag, 25. September dem Leistungsabzeichen „technische Hilfeleistung“ in den Stufen Bronze, Silber und Gold. Vorangegangen war der Abnahme eine rund 8wöchige Vorbereitung, denn bei der Abnahme muss alles sitzen. Neben der Gerätekunde, den theoretischen Fragen und Spezialaufgaben ist der praktisch abzuarbeitende Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person Hauptteil der Abnahme. Das dreiköpfige Bewerterteam rund um Manfred Feichtinger begutachtete die Abnahme, welche bei allen beiden Gruppen positiv abgeschlossen werden konnte. Auch Bürgermeister Angerer wohnte der Abnahme bei und merkte an: „Ich bedanke mich bei allen, die hier Freizeit zum Wohle unserer Bevölkerung investiert haben. Unsere Feuerwehr ist bei technischen Einsätzen gut vorbereitet, das hat diese Abnahme wieder einmal gezeigt!“

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Die Anwesenheit von Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger, Abschnitts-Feuerwehrkommandant Johannes Veroner und Kommandomitgliedern der Feuerwehr zeigte die Wertschätzung, die der Ausbildung im Bezirk gegenübergebracht wird.

„Ich gratuliere allen neuen Leistungsabzeichenbesitzern und bedanke mich für die unzähligen Stunden, welche in die Vorbereitung investiert werden mussten. Mein Dank gilt aber auch allen, die rund um Zugskommandant Daniel Gerauer für die Vorbereitung der Teilnehmer verantwortlich waren,“ so Feuerwehrkommandant Markus Furtner im Zuge der Überreichung der Abzeichen.

Sowohl die Trainings, als auch die Abnahme wurden natürlich unter Einhaltung der aktuell gültigen Coronamaßnahmen mit äußerster Vorsicht durchgeführt.

Hackenbuch: Leistungsprüfung Branddienst

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Am Samstag, dem 05. September 2020, wurde in der Feuerwehr Hackenbuch zum zweiten Mal die Leistungsprüfung Branddienst durchgeführt. Nach insgesamt elf intensiven Trainingseinheiten wurde die Abnahme unter Beachtung der COVID19-Vorschriften durchgeführt.

Als erste Gruppe im Bezirk Schärding absolvierten neun Kameradinnen und Kameraden die Leistungsprüfung Stufe II in Silber. 14 Kameraden aufgeteilt in zwei Gruppen, die durch Kameraden der Silber-Gruppe aufgefüllt wurden, stellten sich der Leistungsprüfung Stufe I in Bronze.

Ziel dieser Leistungsprüfung ist das Arbeiten mit dem eigenen Einsatzfahrzeug sowie der Ausrüstung im eigenen Löschbereich. Neben einer praktischen Aufgabe, welche aus mehreren Möglichkeiten gezogen wird, muss auch die Gerätekunde am Fahrzeug perfekt beherrscht werden.

Die Leistungsprüfung Branddienst zielt nicht auf Schnelligkeit ab, sondern auf das sichere und saubere Arbeiten als Gruppe. Dennoch muss die praktische Aufgabe innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters absolviert werden. Insgesamt kommt diese Ausbildung dem Einsatzgeschehen sehr nahe.

Unter der Beobachtung des Bewerterteams um HAW Rossdorfer Anton wohnten auch Bgm. Ing. Fischer Bernhard, OBR Deschberger Alfred, BR Veroner Hannes sowie die Bevölkerung aus Hackenbuch der Abnahme bei. Nach positiv abgelegter Prüfung konnten alle teilgenommenen Mitglieder der FF Hackenbuch die begehrten Abzeichen in Silber und Bronze in Empfang nehmen.

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Neue Verkehrsregler ausgebildet

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Im Zuge der Ausbildungsreihe des Bezirkes Schärding führte der Abschnitt Schärding am Freitag, 28. und Samstag, 29. August 2020 eine Verkehrsregleraus- und -weiterbildung durch. 40 Kameraden aus dem Bezirk stellten sich der wertvollen Ausbildung als Verkehrsregler. 6 bereits vereidigte Lotsen des Landes OÖ nahmen an der alle 5 Jahre fälligen Weiterbildung teil.

Am ersten Lehrgangstag wurde die Theorie des Lotsendienstes durch die Polizeiinspektion Andorf vorgetragen. Am darauf folgenden Tag wurde das in der Theorie erlernte Wissen in die Praxis umgesetzt.

Dazu wurden unter Aufsicht der Polizei beim Einkaufszentrum Andorf verschiedene Szenarien wie Anhalten, seitliches Anhalten sowie auch die Verkehrsregelung auf einer Kreuzung durchgeführt. Abschnitts-Feuerwehrkommandant BR Johannes Veroner konnte als zuständiger Kursleiter alle teilnehmenden Kameraden zum positiven Abschluss gratulieren.

Unter Einhaltung aller Sicherheits- und Hygienemaßnahmen wird im Bezirk Schärding der Ausbildungsbetrieb nach der Zwangspause durch Corona wieder aufgenommen. „Ständige Aus- und Weiterbildung ist für uns Einsatzkräfte sehr wichtig und wollen wir die Feuerwehren durch Abhaltung der Lehrgänge auf Bezirksebene dabei bestmöglich unterstützen“, so Bezirks-Feuerwehrkommandant OBR Alfred Deschberger, welcher sich ebenfalls ein Bild von der Ausbildung machte.

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FF Schärding: Abschlussübung Grundausbildung

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Die schon im Winter begonnene – und durch Corona unterbrochene – Grundausbildung in der Feuerwehr Schärding konnte nun mit der Abschlussübung fertiggestellt werden. Fünf Jungs – drei Mitglieder, die schon seit der Jugend bei der Feuerwehr sind und 2 „Quereinsteiger“ – konnten das viele Stunden in Anspruch nehmende Ausbildungsprogramm positiv abschließen. Im Zuge einer Brandeinsatzübung wurde das erlernte Wissen in die Praxis umgesetzt. Neben seinem für die Grundausbildung zuständigen Ausbildungsleiter Daniel Galos konnte Kommandant Markus Furtner Anton Rossdorfer vom Bezirks-Feuerwehrkommando und Alois Steinmann vom Abschnitts-Feuerwehrkommando begrüßen, welche als Übungsbeobachter dienten. Bei der Ausbildung wurde aber nicht nur auf Brandeinsätze eingegangen, auch alle anderen Facetten der Feuerwehreinsätze wurden beübt. Mit dem Abschluss dieser Ausbildung haben die fünf Kameraden nun auch die Möglichkeit den Grundlehrgang auf Bezirksebene und dann weiterführende Lehrgänge in der Landes-Feuerwehrschule zu besuchen. 

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FF Enzenkirchen: Monatsübung "Fahrzeugbrand"

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Bei der Monatsübung der FF Enzenkirchen am 19. Juni 2020 stand nach einer Corona bedingten Zwangspause das Thema "Fahrzeugbrand" an. Für diese Übung arbeitete Hauptbrandmeister Niklas Gföllner ein Szenario aus, um die Kameraden praktisch sowie theoretisch auf den neuesten Stand zu bringen.

Angefangen wurde mit der Theorie zum Fahrzeugbrand, wo die Kameraden in Sachen Löschmittel, Gefahren bei der Brandbekämpfung, Erkennen der Antriebsart, Elektrofahrzeug und Mannschaftsstärke informiert wurden. Danach wurde das Übungsobjekt angezündet und der Brandverlauf beobachtet. Als sich das Fahrzeug in Vollbrand befand, beübten die Kameraden zuerst, wie sich das Unfallfahrzeug beim Löschen mit Wasser verhält und anschließend die Brandbekämpfung mittels Schwer- und Mittelschaum.

Die FF Enzenkirchen dankt der Gemeinde Enzenkirchen, die das Übungsgelände zur Verfügung stellte.

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Erste Pflichtbereichsübung in Esternberg nach COVID-19 Lockerungsmaßnahmen

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Dank der Lockerungsmaßnahmen zur Ausbildung der oberösterreichischen Feuerwehren, welche am 25.05. in Kraft getreten waren, stand einer Pflichtbereichsübung der Esternberger Feuerwehren nichts mehr im Weg. Mit der begrenzten Teilnehmerzahl von einem Zug, bzw. 30 Personen, wurde es möglich die Übung mit dem Thema „Technischer Einsatz – Geräte und deren Anwendung“ für die Feuerwehren in Esternberg abzuhalten. Am 09.06. wurde die Übung mit Stationsbetrieb im und um das Feuerwehrhaus der FF Esternberg durchgeführt. An der Übung nahmen Kameraden der FF Esternberg, der FF Pyrawang, der FF Vollmannsdorf und der FF Wetzendorf teil. Somit waren sämtliche Feuerwehren der Gemeinde bei der Übung vertreten. Mit drei verschiedenen Stationen, die den Kameraden die Gerätschaften des technischen Einsatzes wieder näherbringen sollten, wurde die Durchführung sowohl für Ausbilder als auch für Teilnehmer vereinfacht. Die erste Station beschäftigte sich mit dem Stromerzeuger und den Tauchpumpen. Hierbei wurde von HBI Florian Huber auf technische Details und Anwendungsspezifikationen eingegangen. In der zweiten Station wurden Kettensägen, Winkelschleifer und Säbelsägen genauer unter die Lupe genommen. OBI Johannes Friedl zeigte den Teilnehmern die Unterschiede zwischen den Herstellern, bei Handhabung und Wartung auf. In der dritten Station wurde von OBI Ernst Huber das Heben und Sichern von schweren Lasten genauer betrachtet. Mittels Zahnstangenwinde und Unterbaumaterial wurde von einigen Teilnehmern durch Muskelkraft eine Steinplatte angehoben. Die anderen Teilnehmer der Gruppe befassten sich währenddessen mit pneumatischen Hebekissen und dem Sichern der anzuhebenden Last. Die Wahl des Unterbaumaterials zur Sicherung der Lasten und die vielfältigen Geräte mit deren Einsatzgebieten wurde ebenfalls besprochen.

Mit dieser Übung starten die freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Esternberg motiviert und gut gerüstet, um jederzeit bereit für andere in den Einsatz zu gehen. Abschließend bedankte sich HBI Florian Huber bei seinen 29 Kameraden für die Teilnahme an der Ausbildung.

Fotos abdruckfrei: Valentin Köstler (FF Esternberg)Fotos abdruckfrei: Valentin Köstler (FF Esternberg)Fotos abdruckfrei: Valentin Köstler (FF Esternberg)Fotos abdruckfrei: Valentin Köstler (FF Esternberg)

Pflichtbereichsübung der Feuerwehren Brunnenthal und Wallensham

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„Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“, ist oft Alarmstichwort für die Feuerwehren und dann zählt jede Sekunde. Um auf diese Einsätze noch besser vorbereitet zu sein organisierte die FF Brunnenthal einen Ausbildungsabend, zu dem die Feuerwehren Brunnenthal und Wallensham mit über 30 Personen teilgenommen haben. Der Ausbildungsabend war sowohl für die Feuerwehr Brunnenthal mit einem hydraulischen Rettungsgerät (Bergeschere, Rettungsspreizer) ausgelegt, als auch für die FF Wallensham, welche über diese Mittel nicht verfügen, aber im Einsatzfall wichtige Erstmaßnahmen setzen können.

In der Theorie wurden von HBM Stefan Neuböck (FF Brunnenthal) neben den allgemeinen Grundsätzen auch die neuen Fahrzeugtechnologien behandelt.

In der Praxis konnte anschließend das Wissen bzw. die verschiedenen Aufgaben umgesetzt werden. Fahrzeugstabilisierung, Glas- und Batteriemanagement, Airbagscanning und natürlich auch die Schnitttechniken wurden geübt. Bei dieser Übung hatten auch mal die Einsatzkräfte der FF Wallensham die Chance mit dem hydraulischen Rettungsgerät zu arbeiten und Erfahrungen damit zu sammeln.

Gerade die technische Weiterentwicklung in den letzten Jahren hat hierbei viele neue Herausforderungen für die Einsatzkräfte geschaffen. Härtere Stähle, Polycarbonat-Scheiben, elektronische aktive und passive Sicherheitseinrichtungen,… machen es nötig, dass sich auch die Ausbildung der Einsatzkräfte weiterentwickelt.

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Die beiden Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Brunnenthal sind so für die kommenden technischen Hilfeleistungen wieder bestens gerüstet, freut sich Pflichtbereichskommandant Thomas Maier.

Das benötigte Unfallfahrzeug wurde für diese Schulung vom Taxiunternehmen Kapshammer bereitgestellt.

16 Trupps bei Atemschutz-Leistungsprüfung

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Am Samstag, den 22. Februar 2020 fand im Feuerwehrhaus Münzkirchen das 15-jährige Jubiläum der Abnahme des Atemschutzleistungsabzeichens in den verschiedenen Stufen statt.

Richtige Handhabung der Gerätschaft, einsatztaktisches Vorgehen, Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft, sowie theoretisches Wissen, sind einige der wesentlichsten Inhalte dieses Leistungsabzeichens. Die Atemschutzträger zeigten dabei wirklich sehr gute Leistungen und hatten sich bestens auf die Prüfung vorbereitet. Ziel und Zweck der Atemschutzleistungsprüfung ist es, die bei den Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule und bei der laufenden Ausbildung in der eigenen Feuerwehr im Bereich des Atemschutzes erworbenen Kenntnisse zu perfektionieren. Die Atemschutzleistungsprüfung ist als zusätzliche Atemschutzausbildung anzusehen und soll mithelfen, die im Einsatz gestellten Aufgaben sicherer, besser und vor allem unfallfrei zu erfüllen. Der Trupp hat die Atemschutzleistungsprüfung nur dann erfolgreich abgelegt, wenn jedes Truppmitglied bei jeder Station die Mindestpunkteanzahl erreicht hat.

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In der Stufe Bronze traten 5 Trupps erfolgreich an. In Silber nahmen 7 Atemschutztrupps erfolgreich teil und in der höchsten Stufe Gold waren es vier Trupps.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger bedankte sich bei allen Teilnehmern für die ausgezeichnet erbrachten Leistungen und wünschte den Atemschutzträgern für die Zukunft, dass ihre Einsätze unfallfrei sowie unverletzt bewältigt werden können.

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Ein weiterer Dank galt dem Bewerterstab unter der Führung von Hauptamtswalter Thomas Strasser für die reibungslose Durchführung der Leistungsprüfung und der Freiwilligen Feuerwehr Münzkirchen für die Bereitstellung des Feuerwehrhauses.

weitere Bilder auf Dropbox bis ca. Ende März 2020

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