Neuigkeiten: Übungen und Ausbildung

3. Atemschutzgeräteträger-Grundausbildung

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Sie sind - wenn’s brenzlig wird - ganz vorne, um Leben und Sachwerte zu retten: Die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr. Denn nur sie können sich in Bereiche vorwagen, in denen Brandrauch oder giftige Dämpfe einem - im wahrsten Sinne des Wortes - die Luft zum Atmen nehmen. Das Tragen des schweren, also umluftunabhängigen Atemschutzes ist damit eine der herausforderndsten und verantwortungsvollsten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst und erfordert eine umfassende Ausbildung. Das Bezirks-Feuerwehrkommando Schärding trug dem nun schon zum dritten Mal mit einer bezirksweiten Atemschutzträger-Grundausbildung Rechnung.

In dieser dreitägigen Schulung im Feuerwehrhaus Münzkirchen wurde den insgesamt 26 Teilnehmern das notwendige Grundwissen beigebracht. Dazu zählen unter anderem das Wissen über die verwendeten Geräte, die Atemgifte oder über das taktische Vorgehen im Einsatzfall. Auch ein Polizei-Vortrag von Gruppeninspektor Harald Hölzl über Brandursachenermittlung zählte zu den Lehrinhalten. In zahlreichen praktischen Stationen wurde dieses Wissen dann auch zur Anwendung gebracht, wobei auch Augenmerk auf künftige Ausbildungsherausforderungen gelegt wurde, wie z.B. in Übungen für den so genannten Finnen-Test oder in der Absolvierung der abgedunkelten Atemschutzstrecke für die Atemschutzleistungsprüfung.

Abschnitts-Feuerwehrkommandant Michael Hutterer dankte bei der Abschlussveranstaltung den insgesamt 8 Ausbildern unter der Federführung von Hauptamtswalter Thomas Strasser für ihren Einsatz in der Ausbildung der Teilnehmer, welche die abschließende Prüfung allesamt erfolgreich meisterten. Ein großes Dankeschön erging zudem an Ausbilder Matthias Strasser, der die Schulungsunterlagen in zahlreichen Stunden komplett überarbeitet hatte.

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Spitzenergebnisse beim 51. Bezirks-Funklehrgang in Andorf

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Der 51. Funklehrgang des Bezirks Schärding ging an den vergangenen beiden Wochenenden in Andorf über die Bühne. 38 Teilnehmer aus 15 Feuerwehren wurden an drei Tagen auf die Aufgabe als Einsatzfunker vorbereitet. Abwickeln von Funkgesprächen war ebenso Thema wie Kartenkunde, Gerätekunde, Dienstvorschriften, gesetzliche und physikalische Grundlagen und mehr. In Kleingruppen wurden die unterschiedlichsten Themen vom Ausbilderteam rund um Hauptamtswalter Stefan Schrattenecker den Einsatzkräften näher gebracht. Als Abschluss wurde eine Funkübung, an der sich alle Lehrgangsteilnehmer beteiligten, abgehalten. Alle Feuerwehrmitglieder konnten den Lehrgang erfolgreich abschließen und haben nun die Voraussetzung, das Funkleistungsabzeichen in Bronze abzulegen.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Deschberger dankte bei der feierlichen Abschlussveranstaltung den Ausbildnern. Ein besonderer Dank galt Hauptamtswalter Stefan Schrattenecker, der die letzten 32 Lehrgänge leitete. Für ihn war es der letzte Lehrgang, weil er seine Funktion zurücklegt. „Stefan hat unser Team im Bereich Lotsen- und Nachrichtenwesen perfekt ergänzt und war immer mit Engagement und dem nötigen Fachwissen dabei. Wir danken dir für die vielen Stunden, die du für das Feuerwehrwesen im Bezirk geopfert hast,“ so Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger. Auch Bürgermeister Peter Pichler, Abschnitts-Feuerwehrkommandant Norbert Haidinger und Hermann Jobst waren bei der Abschlussveranstaltung anwesend und dankten den Lehrgangsteilnehmern für ihre Bereitschaft.

Ebenfalls ein besonderer Dank gebührt der Freiwilligen Feuerwehr Andorf dafür, dass der Lehrgang wieder in Andorf abgehalten werden konnte und die Teilnehmer durch das bewährte Team der FF Andorf versorgt wurden.

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Leistungsprüfung Branddienst (NEWS)

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Die neu eingeführte Branddienstleistungsprüfung in Oberösterreich wird von den Feuerwehren im Bezirk bereits bestens für die Ausbildung genutzt. Die Abnahme ist in den Kategorien „Tanklöschfahrzeug", „Löschfahrzeug mit Löschbrunnen" und „Löschfahrzeug mit Hydrant" möglich. Ziel dieser Leistungsprüfung ist die Ablegung mit dem eigenen Einsatzfahrzeug sowie der eigenen Ausrüstung. So kommt diese neue Version der Leistungsprüfung dem Einsatzgeschehen sehr nahe.

Neben einer praktischen Aufgabe, welche aus mehreren Optionen gezogen wird, muss auch die Gerätekunde perfekt beherrscht werden. Es geht dabei mehr um das sichere und saubere Arbeiten, aus diesem Grund zählt nicht die schnellste Gruppe, sondern die Gruppe muss die Aufgabe in einem vorgegebenen Zeitfenster erledigen. Man darf also nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam sein.

Folgende Gruppen haben uns Informationen und Fotos zur Verfügung gestellt:

FF Enzenkirchen (AB Raab) mit 3 Gruppen am 24. November 2018

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FF Schärding (AB Schärding) mit 6 Gruppen am 24. November 2018

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FF St. Willibald (AB Raab) mit 2 Gruppen am 3. November 2018

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FF Steinbruck-Bründl (AB Raab) mit 2 Gruppen am 3. November 2018

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FF Engertsberg (AB Engelhartszell) mit 2 Gruppen am 27. Oktober 2018

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FF Pimpfing (AB Raab) mit 4 Gruppen am 20. Oktober 2018

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FF Kopfing (AB Engelhartszell) mit 3 Gruppen am 8. September 2018

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FF Hackenbuch (AB Schärding) mit 1 Gruppe am 24. August 2018

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FF Linden (AB Raab) mit 2 Gruppen am 28. April 2018

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Bewerterstab und BFKDO Schärding mit 3 Gruppen am 10. November 2017

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Atemschutzleistungsprüfung des Bezirkes Schärding

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Die Atemschutzleistungsprüfung des Bezirkes Schärding wurde am Samstag, den 24. November 2018 im Feuerwehrhaus Münzkirchen durchgeführt.

Sieben Atemschutztrupps absolvierten die umfangreiche Prüfung. Erstmals wurde die Leistungsprüfung unter dem neuen Hauptamtswalter Thomas Strasser durchgeführt. Richtige Handhabung der Gerätschaft, einsatztaktisches Vorgehen, Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft, sowie theoretisches Wissen, sind einige der wesentlichsten Inhalte dieses Leistungsabzeichens. Die Atemschutzträger zeigten dabei wirklich sehr gute Leistungen und hatten sich bestens auf die Prüfung vorbereitet.

Zum Abschluss konnte Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger an die Trupps die Leistungsabzeichen in Bronze (5 Trupps) und Silber (2 Trupps) überreichen. Der Dank galt aber auch dem neuen Leiter des Sachbereichs, der gleichzeitig auch Kommandant der FF Münzkirchen ist, für die Zurverfügungstellung für dieses zeitfordernde Amt. Eine wirklich praxisbezogene Leistungsprüfung, die auch für den Einsatzfall wertvolle Lerninhalte mit sich bringt. Auch der Münzkirchner Bürgermeister zeigte mit seiner Anwesenheit die Wertschätzung gegenüber den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Feuerwehr.

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weitere Fotos auf Dropbox (bis ca. Ende Dezember 2018)

Maschinisten-Grundausbildung des Abschnittes Raab

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Der Feuerwehrabschnitt Raab hat im Zuge der Ausbildungsreihe auch heuer wieder das Thema Maschinisten Grundausbildung auf dem Programm.

Insgesamt 39 Teilnehmer aus dem Abschnitt Raab und dem Bezirk Schärding nahmen an dieser Ausbildung in St. Willibald, welche die Grundlage vieler weiterer Schulungen und Leistungsprüfungen darstellt, teil. Die Ausbildung wurde in Theorie und Praxis an zwei Wochenenden abgehalten. Im Praxisteil wurde sehr viel Wert auf die verschiedenen Wasserentnahmestellen (Bach, Hydrant, Löschwasserbehälter, …) gelegt. Aber nicht nur die wasserführenden Gerätschaften wurden geschult, sondern auch Notstromversorgung und auch das Verhalten bei Einsätzen an stark befahrenen Straßen und dergleichen.

Die verschiedenen Szenarien wurden anhand eines schriftlichen und praktischem Testes geprüft. Alle 39 Teilnehmer konnten diese Ausbildung positiv beenden.

Abschnittskommandant Norbert Haidinger und der Bürgermeister der Gemeinde St. Willibald Josef Jobst bedankten sich bei den Ausbildnern und Vortragenden für die professionelle Abwicklung dieser Weiterbildung.

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THL Prüfung in Rainbach

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Nach wochenlanger Vorbereitung fand am 16. November die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung (THL) in Rainbach statt.

Der Leistungsprüfung stellten sich insgesamt 18 Kameraden in den Klassen Bronze, Silber und Gold. Die Abnahme erfolgte in bewährter Weise durch OBI Feichtinger Manfred und seinem Bewerterteam auf dem Sportplatz Parkplatz.

Durch die hervorragende Vorbereitung unter der Leitung von BI Huber Markus bestanden erfreulicherweise alle Kameraden die Prüfung.

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50. Funklehrgang des Bezirkes Schärding

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Gleich zwei Jubiläen gab es diesmal beim Funklehrgang des Bezirkes Schärding: Zum einen war es der bereits fünfzigste seiner Art, der auf Bezirksebene abgehalten wurde, und zum anderen konnte mit Manuel Reinthaler von der Freiwilligen Feuerwehr St. Aegidi der 2.000. Teilnehmer begrüßt werden:

Wie schon beim letzten Lehrgang im Januar dieses Jahres ließen auch diesmal die 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nichts anbrennen und bewiesen beim Abschlusstest erfolgreich, dass die Ausbilder gute Arbeit geleistet hatten. In dem 3-tägigen Lehrgang im Einsatzzentrum Andorf wurde ihnen von den insgesamt 8 Ausbildern unter Federführung von Hauptamtswalter Stefan Schrattenecker das nötige Rüstzeug in einem oft unterschätzten Bereich des Feuerwehrwesens beigebracht: dem Lotsen- und Nachrichtendienst. Denn ohne eine einwandfrei funktionierende Kommunikation kann kein Einsatz erfolgreich abgewickelt werden. Versorgt wurden die Teilnehmer durch das schon bewährte Team der Feuerwehr Andorf.

Bezirksfeuerwehrkommandant Alfred Deschberger freute sich bei der Abschlussveranstaltung, der auch die Abschnitts-Feuerwehrkommandanten Michael Hutterer und Günter Unterholzer sowie Bürgermeister Peter Pichler die Ehre gaben, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über den erfolgreichen Abschluss, der sie nun auch zur Teilnahme an den Landes-Funkleistungsbewerben berechtigt

Dem Jubiläumsteilnehmer Manuel Reinthaler wurde zur Erinnerung ein Feuerlöscher überreicht.

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weitere Bilder (bis ca. Ende Dez. 2018):
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Abschnitt Schärding: Ausbildung taktische Ventilation

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Im Bereich der taktischen Ventilation haben sich 43 Kameraden von 17 Feuerwehren des Abschnittes Schärding am Samstag, 17. November im Schärdinger Kubinsaal, der Schlossgasse und des Schlosshofs weitergebildet. Die taktische Ventilation – die Entrauchung von Gebäuden im Brandeinsatzfall und die Unterstützung der geleiteten Luft im Atemschutzeinsatz – war Thema der rund 5 Stunden dauernden Ausbildung. Josef Huber von der Brandverhütungsstelle OÖ. konnte dabei als Vortragender für den Theorieteil gewonnen werden.

Eindrucksvoll präsentierte er theoretisch, welche Taktiken anzuwenden sind und welche Vorgehensweise möglicherweise zum Misserfolg einer Belüftung führt. In einem eigens von Mitgliedern des AFKDO Schärding für diese Ausbildung gebauten „Rauch-Modellhaus“ konnte die Theorie dann in eine erste Praxis umgesetzt werden, bevor die wirklichen Lüfter zum Einsatz kamen. Dabei wurden die unterschiedlichen Typen und Bauweisen von Lüftern vorgestellt. Immer wurden Vor- aber auch Nachteile der jeweiligen Produktkategorie besprochen, um bei eventuellen Anschaffungen das richtige Gerät für die jeweilige Feuerwehr bzw. den Einsatzbereich zu finden. In einem gläsernen angebauten Stiegenhaus eines Wohnobjekts konnte dann mit Rauch der praktische Versuch gestartet werden. Auch falsche Praktiken wurden dabei bewusst angewandt, um die negativen Auswirkungen bildlich vor Augen zu führen. Bei einer weiteren Station wurde dann die Anwendung von so genannten Rauchvorhängen praktisch getestet und auf das Thema Fluchthauben eingegangen. 

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„Es freut mich, dass ich so viele positive Rückmeldungen von der Ausbildung bekommen habe. Danke an alle, die diese Übung heute möglich gemacht und unterstützt haben. Die heute anwesenden Kameraden sollen als Multiplikatoren gewonnen werden, und das Wissen nun in den Feuerwehren weiter verbreiten“, so Abschnitts-Feuerwehrkommandant Michael Hutterer, der mit seinem Team die Ausbildung umgesetzt hat.

FF Schärding: Spezialausbildung für Drehleitermaschinisten

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Um für die Bevölkerung professionelle Hilfe anbieten zu können, ist laufende Ausbildung erforderlich. Gerade bei Personenrettungen aus brennenden, höheren Gebäuden geht es oft um Minuten. Eine große Last hat dabei die Besatzung der Drehleiter, allen voran der Drehleitermaschinist zu tragen. Wie muss ich das Fahrzeug aufstellen, dass ich das Fenster gut erreiche. Alles muss dabei schnell gehen, jeder Handgriff muss blind sitzen.

20 Drehleitermaschinisten der FF Schärding haben sich deshalb an jeweils zwei Tagen mit dem Ausbilder Björn Liedtke von der Firma drehleiter.info genau mit dieser Thematik beschäftigt. Das Wichtigste bei dieser Ausbildung war, dass diese auf der eigenen Drehleiter und auch im eigenen Gemeindegebiet abgehalten wurde. Insgesamt 25 Objekte wurden dabei angefahren, denn nach einer kurzen theoretischen Auffrischung ging es hauptsächlich praktisch ans Werk. Nachdem die Drehleiter auch in die Nachbargemeinden alarmiert wird, wurde teilweise auch dort geübt – zum Beispiel im Kloster Neuhaus, welches baulich eine große Herausforderung für die Drehleitermaschinisten darstellt. Aber auch in Schärding wusste der Spezialausbildner unsere Drehleitermaschinisten zu fordern.

„Es freut mich, dass wir auch in diesem Bereich durch Ausbildung wieder professioneller geworden sind und ich bedanke mich bei den 20 Kameraden, welche für die Ausbildung Freizeit und teilweise auch Urlaub – zum Wohl der Bevölkerung – geopfert haben,“ zieht Feuerwehrkommandant Michael Hutterer eine sehr positive Bilanz.

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1. OÖ Feuerwehrmänner schaffen NÖ Ausbildungsprüfung FW-Boote in Gold

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Am Nationalfeiertag, dem 26.10.2018, konnten der OÖ. Landes-Wasserwehrbewerbsleiter BR Günter UNTERHOLZER und sein Stellvertreter ABI Walter HEUBUSCH als erste Feuerwehrmänner aus OÖ die Ausbildungsprüfung für Feuerwehrboote des NÖ Landesfeuerwehrverbandes in der Stufe GOLD ablegen.

Bereits am Vortag ging es nach Klosterneuburg, wo noch einige Übungsfahrten zur Perfektionierung der Fahrtechnik und des Wissens durchgeführt wurden. Über Einladung des NÖ Landes-Wasserwehrbewerbsleiters und Kommandanten der FF Klosterneuburg (drittgrößte Stadt Niederösterreichs) BR KommR Josef ANGELMAYER, fanden dann am Nationalfeiertag die Ausbildungsprüfungen in Bronze, Silber und Gold statt.

Auf der Donau ging es vormittags zur selektiven Prüfungsfahrt, welche sich in 11 Stationen gliederte:

So musste von der Schiffsbesatzung (jeweils 1 Schiffsführer/ABI Walter Heubusch und 2 Bootsmänner/ BR Günter Unterholzer + E-OBI Josef Wiesinger v.d. FF Gars am Kamp) vor dem Auslaufen eine genaue Überprüfung der gesamten Beladung und Ausrüstung erfolgen. Anschließend wurde die Arbeit des Schiffsführers (dieser muss im Besitz eines gültigen Schiffsführerpatent sein), nämlich die ordnungsgemäße Inbetriebnahme des Wasserfahrzeuges (A-Boot oder FRB/Feuerwehr-Rettungsboot), vom Hauptprüfer bewertet.

Nach dem richtigen Ablegen und der Ausfahrt aus dem Hafen, wo zuvor eine Metall-Boje aufgenommen worden war, galt es diese mittels Ankerkette und Seil so in der Donau zu verankern, dass die Boje genau an einem zuvor dem Hauptprüfer bekannt zu gebenden Punkt (hier: Hektometerstein 1939) zu schwimmen kam (mit max. Abweichung einer Bootslänge!). Als dies geschafft war, galt es ein „Mann über Bord“ Manöver mit einer ca. 40 kg schweren Puppe durchzuführen. Auch hier war die Abfolge der richtigen Maßnahmen und Handgriffe entscheidend.

Als nächstes Kriterium galt es eine am Ufer befestigte Holzzille anzusteuern und diese in weiterer Folge am Feuerwehrboot längsseits so zu verheften, dass ein manövrierfähiger Koppelverband entstand. Dieser Koppelverband wurde in weiterer Folge zur Metallboje gefahren und man musste dort anlegen.

Über 30 Sekunden hinweg musste der zuvor gesetzte Anker, bzw. die Boje halten und es durfte maximal nur eine Abweichung in der Höhe von ca. einer Bootslänge entstehen. Anschließend wurde die Metallboje wieder eingeholt, bzw. der Anker von den beiden Bootsmännern gehoben. Nach dem Zurückbringen der Zille, bzw. dem Entkoppeln des Verbandes, ging es zurück in den sicheren Hafen. Auch hier wurden die richtigen Handgriffe und die Reihenfolge der Verheftung des Wasserfahrzeuges überprüft.

Abschließend wurden noch die erforderlichen Eintragungen im Bordbuch und das Sichern des Bootes unter den strengen Augen des Hauptprüfers vorgenommen.

Alle angeführten Aufgaben unterlagen keinerlei Zeitdruck, sollten jedoch innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens (max. 1 Stunde Zeit) erledigt werden.

Beim theoretischen Teil galt es dann aus 3 Fachgebieten (Nachtbezeichnung von Schiffen, Schifffahrts- und Fahrwasserzeichen sowie Fragen aus der Feuerwehrtechnik) jeweils 10 Aufgaben/Fragen zu ziehen und diese zu beantworten.

Besonders bei der Nachtbezeichnung von Schiffen bestand die Schwierigkeit darin, bei den vorgelegten Kartenbilder und anhand der darauf abgebildeten färbigen Punkte, die richtigen Wasserfahrzeuge, bzw. die Bedeutung der einzelnen Lichter zu erkennen.,

In Summe ein gelungene Ausbildungsprüfung, bei der nicht nur die Einsatzbereitschaft der Wasserfahrzeuge, deren Ausrüstung und die notwendigen Tätigkeiten der Schiffsbesatzungen überprüft werden, sondern sich auch klare Vorteile für den praktischen Bootseinsatz im Ernstfall ergeben.

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Fortbildung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit

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„Tue Gutes und Sprich darüber“, mit diesen Worten eröffnete Markus Furtner, Leiter des Presseteams im Bezirks-Feuerwehrkommando Schärding das Basisseminar für Öffentlichkeitsarbeit am Samstag, 3. November 2018 im Feuerwehrhaus Stadl.

34 Feuerwehrmitglieder wurden bei diesem Halbtagesseminar über die Grundausstattung mit Computer und Digitalkamera bis zum Inhalt eines perfekten Presseberichtes mit spannenden Fotos aufgeklärt und anhand von Beispielen anschaulich gemacht. Neben den Vorträgen der Teammitglieder über attraktiven Schaukasten, die Gestaltung einer Homepage bis zur Medienarbeit mit Presse, Funk und Fernsehen rundete der Praxisbericht von Lokalreporterin Judith Kunde der Bezirks-Rundschau Schärding das Seminar ab und spiegelte die bereits hervorragende Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Presse wieder.

„Bereits mehr als 200 Kameraden der 65 Feuerwehren des Bezirkes Schärding wurden in Form dieser Seminare das Thema Öffentlichkeitsarbeit in der Feuerwehr näher gebracht“, freut sich Abschnitts-Feuerwehrkommandant Günter Unterholzer, der in Vertretung von Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger bei der Veranstaltung anwesend war.

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