Neuigkeiten: Einsätze

Verkehrsunfall in Andorf: LKW liegt auf dem Dach

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Im morgendlichen Frühverkehr des 28. Oktober 2020 kam es auf der Andorfer Landstraße 514 zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Ein LKW kam in Richtung Ried im Innkreis fahrend auf der Höhe Englfried ins Schleudern woraufhin sich das Zugfahrzeug samt Auflieger auf dem Dach liegend im Straßengraben wiederfand. Die daraufhin von der oberösterreichischen Landeswarnzentrale alarmierten Feuerwehren Pimpfing und Andorf eilten umgehend zum Einsatzort wo der leicht verletzte Fahrer bereits vom Roten Kreuz erstversorgt wurde. Der Fahrer konnte sich nach dem Unfall selbstständig durch aus dem völlig demolierten Fahrerhaus befreien indem er die Windschutzscheibe eintrat und so aus dem Fahrzeug kroch. Die ersten Aufgaben der beiden Feuerwehren bestanden darin, den Verkehr auf der vielbefahrenen Straße zu regeln und parallel dazu den LKW für den späteren Abtransport vorzubereiten. Da das Fahrzeug nur ca. 5 Meter neben einem Bach zum Liegen kam, lag ein Hauptaugenmerk während des gesamten Einsatzes auf dem Binden und auffangen austretender Betriebsflüssigkeiten. In Abstimmung mit dem Besitzer wurde der LKW nach ca. 2,5 Stunden von einer Spezialfirma für LKW-Bergungen aus dem Straßengraben gehoben und schließlich abtransportiert. Während der gesamten Dauer der LKW-Bergung musste die AL 514 in diesem Bereich vollständig gesperrt werden, eine großräumige Umleitung wurde dazu durch beide Feuerwehren eingerichtet.

Nach ca. 6,5 Stunden konnten schließlich beide Feuerwehren wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

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Saunabrand in einem Gasthof in St.Willibald

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Alarmierungsgrund war ein Brand mit Menschenansammlung in St.Willibald. Bei Ankunft am Einsatzort um ca.12:40 wurde durch Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter Ing. Dominik Huber ein durch den Besitzer bereits abgelöschter Saunabrand festgestellt. 

Mittels schweren Atemschutzes und einer Wärmebildkamera wurde der Brandherd abgesucht und Nachlöscharbeiten durchgeführt. Abschließend wurde noch mittels Hochleistungslüfter das Gebäude rauchfrei gemacht. Um 14:15 konnte wieder eingerückt und der Einsatz beendet werden.

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Insgesamt waren 31 Feuerwehrkameraden im Einsatz.

 

Enzenkirchen: Kleine Ölspur – Große Wirkung

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Am Donnerstag den 15. Oktober 2020 wurde die Feuerwehr Enzenkirchen gemeinsam mit der Feuerwehr Matzing um 08:13 Uhr zu einem Ölspureinsatz ins Ortsgebiet von Jagern gerufen. Dass dieser Einsatz jedoch einen halben Tag andauern wird, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner.

Die Feuerwehr Enzenkirchen rückte mit dem Kommandofahrzeug und dem Tanklöschfahrzeug zum Einsatzort zur Kreuzung nach Jagern aus. Es stellte sich folgende Lage: ein Firmenbus fuhr von einer Nachbargemeinde in Richtung Enzenkirchen und verlor aufgrund eines technischen Defektes während der Fahrt Diesel. Als der Fahrer den Verlust bemerkte stellte dieser das Fahrzeug bei der Tankstelle in Jagern ab. Blöderweise lief dabei das ausfließende Öl in den Schacht eines Kanals.

Die Feuerwehr Enzenkirchen setzte Erstmaßnahmen, um das Weiterfließen im Kanal und somit das Ausbreiten in fließendes Gewässer zu verhindern. Weiters wurde das Öl mit Bindemittel gebunden. Nach Nachschau von Pflichtbereichskommandant HBI Markus Essl wurden auch in Bereichen auf der Fahrbahn der Eferdinger Bundesstraße Ölspuren festgestellt. Die Feuerwehr Matzing übernahm diese Aufgabe. Sie banden das Öl auf der B129 von der Ortschaft Weeg in Richtung Jagern. Nach Begutachtung der Behörde für Wasserrecht und Katastrophenschutz entschied man sich für ein Reinigen und Absaugen des Kanals. Dabei wurde eine Fremdfirma vom Verursacher hinzugezogen. Die Feuerwehr Enzenkirchen unterstützte dabei das Unternehmen und sorgte für ein sicheres Arbeiten auf der stark befahrenen Bundesstraße. Weiters im Einsatz standen die Polizei, die Bezirkshauptmannschaft Schärding, die Straßenmeisterei Raab sowie Bürgermeister Johann Starzengruber.

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Nach ca. sechs Stunden konnten auch die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr Enzenkichen den Einsatz beenden und wieder zur Arbeit zurückkehren.

 

Schärding/Wernstein: Ölaustritt auf Pram und Inn

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Um 13:40 Uhr wurde die FF Schärding am 4. Oktober zu einem Ölgeruch im Prambereich Allerheiligen von der Polizei und Passanten alarmiert.

Die Lageerkundung ergab einen Ölfilm unbekannter Ursache auf der Pram. Unverzüglich wurden drei Maßnahmen gesetzt: Sofortige Lageerkundung, wie weit sich der Film bereits auf dem Inn ausgebreitet hat, Setzen einer ersten Ölsperre in der Pram und weitere Erkundungsmaßnahmen, um die Ursache zu finden. 18 Mann mit 5 Fahrzeugen, einem Motorboot und einer Einsatzzille standen dabei von der FF Schärding im Einsatz.

Gemeinsam mit der Polizei konnte nach kurzer Zeit ein Kanalauslauf aus einem ehemaligen Betriebsareal als vermutliche Ursache ausgeforscht werden, welcher direkt in die Pram mündet.

Sofort wurde auch am Kanalauslauf eine Ölsperre errichtet, um eine weitere Gewässerverunreinigung hinanzustellen. Mittlerweile ergab die Lageerkundung mit dem Motorboot, dass sich der leichte Ölfilm am Inn bereits mehr als 7 Kilometer ausgebreitet hatte und dort weiter in Richtung Passau trieb. Aus diesem Grund wurde auch die zuständige Feuerwehr Wernstein alarmiert, welche mit dem Arbeitsboot ebenfalls im Ufer- und Buchtbereich Wernstein eine Ölsperre setzte, weil sich dort auch Öl angesammelt hatte. Auch die Feuerwehr Passau, sowie die Grenzkraftwerke wurden informiert. Somit war die weitere Ausbreitung in allen Bereichen gestoppt – der Einsatz aber noch lange nicht beendet. Bereits ab Einsatzbeginn wurden alle Maßnahmen mit der Polizei und der Wasserrechtsbehörde der BH abgestimmt. Die Wasserrechtsbehörde zog in weiterer Folge auch einen Hydrologen des Landes Oö. bei, welcher die Einsatzstelle besichtigte und weitere Maßnahmen anordnete. Im Bereich der Austrittsstelle musste der Oberflächenbereich durch ein Baggerunternehmen abgetragen und gesichert entsorgt werden. Eine weitere Spezialfirma zur Kanalspülung wurde ebenfalls verständigt, welche den Kanal von der Austrittsstelle bis zum Einlauf in die Pram reinigte. Diese Firma wurde auch durch Einsatzkräfte der FF Schärding mit dem Tanklöschfahrzeug unterstützt. Die weiteren Ermittlungen zur genauen Ursache führt die Polizeiinspektion Schärding durch.

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Andorf: Türöffnung in der Bahnhofstraße

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Am späten Nachmittag des 21. September 2020 wurde die Feuerwehr Andorf zu einem Türöffnungseinsatz in die Bahnhofstraße alarmiert.  Während eine junge Mutter kurz auf den Gang im zweiten Stock eines Mehrparteienhauses ging, verriegelten zwei kleine Mädchen im Alter von zwei und drei Jahren hinter ihr die Tür von innen und konnten diese nicht mehr öffnen. Weil sich keine weiteren Personen in der Wohnung befanden, die die Tür hätten öffnen können, alarmierte die Mutter die Feuerwehr Andorf. Da ein Fenster zur Straßenseite geöffnet war, konnten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf mit Hilfe der Teleskopmastbühne schnell einen Zugang zur Wohnung verschaffen, ohne am Türschloss Hand anlegen zu müssen. Die Tür war dann schnell geöffnet und die beiden Mädchen konnten mit schon verweinten Gesichtern wieder von ihren Eltern in die Arme genommen werden.

Schärding: Brand ATSV Clubheim

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Am 16. September – die FF Schärding war gerade bei einem kleinen technischen Einsatz im ÖBB Bahnhofsbereich im Einsatz – kam der Alarm „Brandverdacht Clubheim Sportplatzweg“ in Schärding. Unverzüglich wurde Vollalarm ausgelöst und die Mannschaft vom Bahnhof brach den nicht dringenden Einsatz ab und rückte zum Brandverdacht aus. Weitere Kräfte kamen vom Feuerwehrhaus, sodass binnen weniger Minuten 22 Einsatzkräfte mit 5 Einsatzfahrzeugen vor Ort waren.

In einem auf Stelzen gebauten Clubheim drang Rauch aus dem Obergeschoß. Da das Objekt versperrt war, konnte davon ausgegangen werden, dass keine Personen in Gefahr waren. Über eine Schiebeleiter wurde unter Atemschutz ein Erstangriff gestartet, bis der Schlüssel des Objekts verfügbar war. Im Küchenbereich konnte der Brand rasch lokalisiert und gelöscht werden. Das Gebäude wurde strom- und gaslos gemacht und Belüftungsmaßnahem wurden gesetzt. Mit der Drehleiter und zwei Wärmebildkameras wurden alle Bereiche auf mögliche Glutnester kontrolliert und die Polizei wurde bei der Brandursachenermittlung unterstützt.

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Die Küche wurde komplett zerstört, andere Bereiche im Clubheim wurden durch den Rauch schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nach zwei Stunden wurde mittels Wärmebildkamera nochmals eine Nachkontrolle durchgeführt.

Verkehrsunfall auf der AL 514 in Andorf

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Am Samstag, den 12. September 2020, ereignete sich in den Vormittagsstunden im Kreuzungsbereich von Laab ein Auffahrunfall, zu dem die Feuerwehr Pimpfing durch die oberösterreichische Landeswarnzentrale alarmiert wurde. Aufgrund eines Vorrangfehlers kam es im Baustellenbereich der Auffahrt zur B137 schließlich zu dem Verkehrsunfall. Während die Lenkerinnen von einem Unfallfahrzeut unverletzt aussteigen konnten, musste der zweite Beteiligte wegen leichter Verletzungen vom Roten Kreuz behandelt werden. Die Aufgabe der Feuerwehr Pimpfing lag darin, den Verkehr zu regeln, die ausgeflossenen Betriebsmittel zu binden und die beiden Unfallfahrzeuge von der Fahrbahn zu entfernen. Nach einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr Pimpfing erledigt und man konnte wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

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Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen in Wallensham

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Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden die Feuerwehren Wallensham, Brunnenthal und Rainbach am Sonntag, 06. September 2020 um 16:52 Uhr alarmiert.

Aus noch unbekannter Ursache sind auf der Sauwald Bundesstraße B136 auf Höhe Wallensham zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Ankommende Ersthelfer konnten eine eingeschlossene Person bereits vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem verunfallten Pkw befreien und Erste-Hilfe Maßnahmen vornehmen.

Bei der Lageerkundung durch den Einsatzleiter Kommandant Martin Hager wurde festgestellt, dass zwei Personen noch im zweiten beteiligten Auto eingeklemmt sind. Die alarmierten Feuerwehren Wallensham, Brunnenthal und Rainbach sicherten die Unfallstelle ab und sorgten für den nötigen Brandschutz. Parallel wurde mit der Personenrettung begonnen und konnten kurze Zeit später nach einem intensiven Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten gerettet werden.

Alle Personen wurden während der Personenrettung und auch im Anschluss von einem Notarzt und Sanitätern des Roten Kreuzes betreut. Eine schwer verletzte Person wurde mit dem Rettungshubschrauber Christophorus Europa 3 in das Klinikum Linz geflogen.

Im Anschluss wurde die Fahrbahn gereinigt und die Fahrzeuge dem Abschleppdienst übergeben. Die Bundesstraße 136 war während des Einsatzes zur Gänze gesperrt – eine lokale Umleitung durch Feuerwehrlotsen wurde eingerichtet. Die letzte Feuerwehr konnte gegen 20:00 Uhr wieder einrücken.

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Kilometerlange Ölspur auf der Andorfer Landesstraße

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Eine Probefahrt mit einem PKW löste am Abend des 27. August 2020 auf der um diese Zeit vielbefahrenen Andorfer Landesstraße einen Feuerwehreinsatz mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften aus.

Vermutlich durch einen technischen Defekt verlor das Fahrzeug stetig Treibstoff auf seiner etwa 10 km langen Fahrt von Andorf bis zur Gemeindegrenze Richtung Lambrechten und wieder zurück, also auf beiden Fahrspuren. Die von der Polizei alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren Andorf und Pimpfing rückten mit 7 Fahrzeugen und zahlreichen Einsatzkräften aus, denn für diese Art von Einsatz braucht es viele helfende Hände. Der ausgelaufene Treibstoff wurde dabei mit aufgestreutem Ölbindemittel gebunden und anschließend die Fahrbahn gereinigt.

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Die Andorfer Landesstraße war dadurch für längere Zeit abschnittsweise nur einspurig befahrbar. Lotsen der Feuerwehr sorgten für einen möglichst wenig beeinträchtigten Verkehrsfluss. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren waren von der Alarmierung bis zur Wiederherstellung der vollen Einsatzbereitschaft rund zweieinhalb Stunden im Einsatz.

Pegelstand sinkt in Schärding

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Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schärding kann Entwarnung geben. Der Pegelhöchststand in der Stadt Schärding war am Mittwoch um 00:45 Uhr mit einem Wert von 729 Zentimetern erreicht. Aktuell ist der Pegelstand bei 717 Zentimeter – Tendenz weiter langsam fallend.

Bereits den ganzen Dienstag über haben sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr Schärding, sowie der umliegenden Wehren auf das Hochwasserereignis vorbereitet. Schon am Montag wurde der erste Teil des Hochwasserschutzes durch den Bauhof aufgebaut, sodass dieser unterstützt von Einsatzkräften der Feuerwehren Höcking und Schärding den zweiten Teil im Lauf des Tages installieren konnte. Insgesamt mussten mehr als 50 Einsätze während des Tages getätigt werden. Von der Unterstützung bei Ausräumarbeiten bis hin zur Sicherung von Heizöltanks in Kellerräumlichkeiten reichten die Anforderungen. Auch erste Pumparbeiten waren bereits nötig.

Zentrale Drehscheibe des Hochwassereinsatzes ist immer die Einsatzzentrale im Feuerwehrhaus. Dort arbeiten Einsatzassistenten/innen der Stadtgemeinde Hand in Hand mit Zentralisten der Feuerwehr. Mehr als 240 Verständigungsanrufe wurden hier getätigt und alle Anfragen der Bevölkerung wurden bearbeitet. Ebenso wurde von dieser Stelle aus die Befüllung der Internetseite und des Zivilschutz SMS durchgeführt. Der Einsatzstab mit Vertretern aller Blaulichtorganisationen und der Behörden hat zwei Mal getagt und wurden dort alle wesentlichen weiteren Schritte abgestimmt. Auch die Bezirkshauptmannschaft war bei einer Stabsbesprechung involviert. Erstmals wurde einsatzmäßig auch das grenzüberschreitende Katastrophenschutzlager in Betrieb genommen. Knapp 2.500 Sandsäcke wurden in die vier Kooperationsgemeinden geliefert und von den Feuerwehren wurde der Fehlbestand dann sofort wieder befüllt.

Besonders gefordert waren die Einsatzkräfte auch durch die angespannte Verkehrssituation in der Innenstadt. Leider kamen viele Schaulustige mit dem Fahrzeug und diese blockierten leider manchmal die Einsatzkräfte.

Die Nacht hingegen verlief – im Gegensatz zum eher angespannten Tag – eher ruhig. Dazu beigetragen hat sicher die gute Vorbereitung, aber auch die Tatsache, dass der prognostizierte Pegelstand glücklicherweise nicht eingetreten ist. Trotzdem sind 21 Objekte in den unterschiedlichen Stadtteilen von den Wassermassen betroffen. Es konnte aber verhindert werden, dass Wasser in Wohnbereiche eingedrungen ist.

Ebenfalls die erste Bewährungsprobe bestanden hat der Hochwasserschutz in der Altstadt (2013 war nur ein Teil fertig gestellt). 15 Häuser konnten in diesem Fall durch den Schutz von einer Überflutung bewahrt werden. Die Mobilelemente und auch die installierten Pumpenanlagen haben bestens funktioniert, auch die Abläufe waren gut aufeinander abgestimmt.

Die Zusammenarbeit der Blauchlichtorganisationen funktioniert sehr gut. So wurden alle Einsatzkräfte in Schärding und auch dem benachbarten St. Florian mit Unterstützung des Roten Kreuzes gestern am Abend, in der Nacht und auch heute bei den beginnenden Aufräumarbeiten vom Roten Kreuz mit Verpflegung versorgt. Sowohl die Stadtpolizei, als auch die Polizeiinspektion unterstützte im Bereich der Verkehrsführung.

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Die Hochwassersituation wird sich in den nächsten Stunden weiter entspannen, was aber für die Hilfskräfte noch kein Einsatzende bedeutet, denn es kann bereits in den nächsten Stunden mit den intensiven Aufräumarbeiten begonnen werden. „Es freut mich, dass der Einsatz bis jetzigen Zeitpunkt ausgezeichnet abgelaufen ist und dass unsere Einsatzleitung, sowie die Einsatzkräfte des Bauhofs und der Feuerwehr für die Sicherheit der Stadt Schärding ihr Können unter Beweis gestellt haben,“ so Bürgermeister Franz Angerer, der gemeinsam mit Amtsleiterin Rosemarie Kaufmann die behördliche Einsatzleitung über hatte.

„Wir hoffen, dass sich die Lage weiter entspannt, sodass rasch mit den Aufräumarbeiten begonnen werden kann. Die Vorbereitungen dafür wurden im organisatorischen Bereich schon während der Nachtstunden nach Erreichen des Pegelscheitels durchgeführt" so Einsatzleiter Markus Furtner

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall in St. Marienkirchen bei Schärding

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„Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen“, lautete am Sonntag, 28. Juni 2020 um 11:12 Uhr die Einsatzalarmierung für die Feuerwehren St. Marienkirchen, Hackenbuch, Hof und  Suben. Unverzüglich rückten die Freiwilligen Feuerwehren mit 7 Fahrzeugen zum Einsatzort in die Ortschaft Unterfucking aus. Das Rote Kreuz war mit zwei Notarzteinsatzfahrzeugen aus Schärding und Ried im Innkreis und vier Sanitätseinsatzwagen vor Ort, sowie der Notarzthubschrauber Christophorus Europa 3.

Im Zuge eines Überholmanövers kam es zu einem frontalen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden PKW. Nach Lageerkundung von Kommandant Manfred Labmayer wurde eine Totalsperre der St. Marienkirchner Straße durch die eingesetzten Feuerwehren eingerichtet, währenddessen wurde sofort mit der Menschenrettung begonnen.

Bei einem beteiligten Fahrzeug konnte sich der Lenker selbstständig befreien. Auch bei dem zweiten Unfallfahrzeug konnte sich der Beifahrer befreien, jedoch der Lenker nicht aufgrund der Deformierung des Fahrzeuges. Die Feuerwehren öffneten mithilfe des hydraulischen Rettungsgerätes die Beifahrertür und das Dach und verschafften somit dem Notarzt einen Zugang zur verletzten Person. Die eingeklemmte Person wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus transportiert.

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In weiterer Folge wurden auslaufende Betriebsmittel gebunden und mit der Reinigung der Fahrbahn begonnen. Nachdem die Sicherungsarbeiten der Polizei abgeschlossen waren, führte ein verständigter  Abschleppdienst den Abtransport durch.

Nach den Aufräumarbeiten konnte der Verkehr nach ca. zwei Stunden wieder freigegeben werden.

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