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Nachrichten - Einsätze

Unterstützung COVID-Massentest durch die Feuerwehren

Die Feuerwehren des Bezirks Schärding unterstützen natürlich auch die Massentests. Seit Tagen läuft dafür im Hintergrund die Organisation, welche vom Einsatzstab des Bezirks-Feuerwehrkommandos koordiniert werden. „Laufende Besprechungen mit den Behörden und den Einsatzorganisationen stehen seit mehr als einer Woche auf der Tagesordnung. Die Feuerwehren des Bezirks sind gut gerüstet und unterstützen die Massentests nach ihren Möglichkeiten,“ so Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger. Die Feuerwehren unterstützen im Bereich der Verkehrsregelung und der Logistik, so wurden heute bereits Schutzartikel mittels mehrere Lastfahrzeuge im zentralen Auslieferungslager in der Bezirk Schärding gefahren.

Auch bei den Testungen des Bildungspersonals  am Wochenende des 5. und 6. Dezember in Andorf standen schon Feuerwehren im Einsatz.

Der Großteil des Einsatzgeschehens wird sich aber auf den Zeitraum von 11. bis 14. Dezember konzentrieren, wo die eigentlichen Massentests an 11 Standorten im Bezirk stattfinden. Die Feuerwehren werden aber nicht nur für Logistik- und Verkehrsleitaufgaben eingesetzt, sondern auch bei anderen Tätigkeiten kraftvoll mithelfen.

Verkehrsunfall in Andorf bei der Abfahrt B137

Zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden an zwei Personenkraftwagen wurde die Feuerwehr Andorf in den Mittagsstunden des 2. Dezember 2020 in die Teuflauer Landesstraße L1128 alarmiert. Ein Fahrzeuglenker missachtete mutmaßlich von der B137 abfahrend den Vorrang eines von Eggerding Richtung Andorf fahrenden PKW-Lenkers und stieß mit diesem zusammen. Während die Lenker unverletzt blieben, entstand an den beiden nicht mehr fahrtüchtigen Fahrzeugen erheblicher Sachschaden, sodass diese von Pannendiensten verbracht werden mussten.

Die Feuerwehr Andorf führte Aufräumarbeiten und die Regelung des Verkehrs durch. Nach etwa 1,5 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

St. Florian am Inn: Brand Wohnhaus

Am frühen Morgen wurde die FF St. Florian zu einem “ Brand Wohnhaus” in die Ortschaft Unterteufenbach alarmiert. Beim Eintreffen wurde ein Brand der Fassade im hinteren Teil des Wohnhauses vorgefunden. Glücklicherweise zeigten die vom Wohnungsbesitzer eingeleiteten ersten Löschmaßnahmen mittel Handfeuerlöscher bereits Wirkung, sodass sich unsere Arbeit auf das Öffnen der Fassade und die Nachlöscharbeiten beschränkten. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins KH Schärding eingeliefert. Nach rund 1,5 h konnte der Einsatz beendet werden.

 

Verkehrsunfall auf der Hackledter Bezirksstraße

Um kurz nach 13:00 Uhr wurde die FF Maasbach am 01.12.2020 zu einem Verkehrsunfall mit Fahrzeugbergung auf der Hackledter Bezirksstraße zwischen Eggerding und Antiesenhofen alarmiert.

Eine Fahrzeuglenkerin kam aufgrund von leichter Straßenglätte mit ihrem PKW von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich und kam im angrenzenden Feld auf dem Dach zum Stillstand, von wo es mit Hilfe einer Seilwinde erfolgreich geborgen werden konnte.

Die Lenkerin wurde unbestimmten Grades verletzt, konnte sich aber bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte aus dem Fahrzeug befreien. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.

Nach der Fahrzeugbergung, konnte um 14:30 Uhr die Einsatzbereitschaft der FF Maasbach wiederhergestellt werden.

 

Verkehrsunfall in Andorf: LKW liegt auf dem Dach

Im morgendlichen Frühverkehr des 28. Oktober 2020 kam es auf der Andorfer Landstraße 514 zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Ein LKW kam in Richtung Ried im Innkreis fahrend auf der Höhe Englfried ins Schleudern woraufhin sich das Zugfahrzeug samt Auflieger auf dem Dach liegend im Straßengraben wiederfand. Die daraufhin von der oberösterreichischen Landeswarnzentrale alarmierten Feuerwehren Pimpfing und Andorf eilten umgehend zum Einsatzort wo der leicht verletzte Fahrer bereits vom Roten Kreuz erstversorgt wurde. Der Fahrer konnte sich nach dem Unfall selbstständig durch aus dem völlig demolierten Fahrerhaus befreien indem er die Windschutzscheibe eintrat und so aus dem Fahrzeug kroch. Die ersten Aufgaben der beiden Feuerwehren bestanden darin, den Verkehr auf der vielbefahrenen Straße zu regeln und parallel dazu den LKW für den späteren Abtransport vorzubereiten. Da das Fahrzeug nur ca. 5 Meter neben einem Bach zum Liegen kam, lag ein Hauptaugenmerk während des gesamten Einsatzes auf dem Binden und auffangen austretender Betriebsflüssigkeiten. In Abstimmung mit dem Besitzer wurde der LKW nach ca. 2,5 Stunden von einer Spezialfirma für LKW-Bergungen aus dem Straßengraben gehoben und schließlich abtransportiert. Während der gesamten Dauer der LKW-Bergung musste die AL 514 in diesem Bereich vollständig gesperrt werden, eine großräumige Umleitung wurde dazu durch beide Feuerwehren eingerichtet.

Nach ca. 6,5 Stunden konnten schließlich beide Feuerwehren wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

 

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