Neuigkeiten: Einsätze

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall in St. Marienkirchen bei Schärding

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„Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen“, lautete am Sonntag, 28. Juni 2020 um 11:12 Uhr die Einsatzalarmierung für die Feuerwehren St. Marienkirchen, Hackenbuch, Hof und  Suben. Unverzüglich rückten die Freiwilligen Feuerwehren mit 7 Fahrzeugen zum Einsatzort in die Ortschaft Unterfucking aus. Das Rote Kreuz war mit zwei Notarzteinsatzfahrzeugen aus Schärding und Ried im Innkreis und vier Sanitätseinsatzwagen vor Ort, sowie der Notarzthubschrauber Christophorus Europa 3.

Im Zuge eines Überholmanövers kam es zu einem frontalen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden PKW. Nach Lageerkundung von Kommandant Manfred Labmayer wurde eine Totalsperre der St. Marienkirchner Straße durch die eingesetzten Feuerwehren eingerichtet, währenddessen wurde sofort mit der Menschenrettung begonnen.

Bei einem beteiligten Fahrzeug konnte sich der Lenker selbstständig befreien. Auch bei dem zweiten Unfallfahrzeug konnte sich der Beifahrer befreien, jedoch der Lenker nicht aufgrund der Deformierung des Fahrzeuges. Die Feuerwehren öffneten mithilfe des hydraulischen Rettungsgerätes die Beifahrertür und das Dach und verschafften somit dem Notarzt einen Zugang zur verletzten Person. Die eingeklemmte Person wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus transportiert.

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In weiterer Folge wurden auslaufende Betriebsmittel gebunden und mit der Reinigung der Fahrbahn begonnen. Nachdem die Sicherungsarbeiten der Polizei abgeschlossen waren, führte ein verständigter  Abschleppdienst den Abtransport durch.

Nach den Aufräumarbeiten konnte der Verkehr nach ca. zwei Stunden wieder freigegeben werden.

FF Enzenkirchen: Türöffnung mit Unfallverdacht

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Am Samstagnachmittag des 20. Juni 2020 wurde die Feuerwehr Enzenkirchen gemeinsam mit der Feuerwehr Matzing von der Landeswarnzentrale um 15:34 Uhr zu einem Einsatz alarmiert. "Person liegt im Vorhaus" war die Einsatzmeldung, bei einem Mehrparteienwohnhaus. Da sich einige Kameraden bereits im Feuerwehrhaus befanden, konnte innerhalb kürzester Zeit ausgefahren werden.

Die Feuerwehr Enzenkirchen war als erste Rettungsorganisation am Einsatzort. Da die Frau auf Rufe nicht reagierte, wurde vom Einsatzleiter HBI Markus Essl beschlossen, die Wohnungstüre gewaltsam zu öffnen. Bei Ansetzen von Brechwerkzeug konnte die Verletzte die Tür jedoch doch noch aus eigener Kraft öffnen.

Die Frau wurde anschließend vom Team des Rettungshubschraubers versorgt.

Der Einsatz der Feuerwehr Matzing war nicht mehr notwendig und nach einer guten halben Stunde konnte auch die Feuerwehr Enzenkirchen wieder Einrücken. Weiters standen die Kräfte des Roten Kreuzes und der Polizei im Einsatz.

Zimmerbrand in Dorf an der Pram

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Am 05. Juni wurden die Feuerwehren Dorf an der Pram und Hinterndobl um 20:42 alarmiert. Die FF-Hinterndobl war um 20:50 als erstes am Einsatzort, einem Bauernhof in Parting. Beim Eintreffen war noch nicht klar, wo sich der Brandherd genau befindet. Die Hausbewohner waren zu diesem Zeitpunkt bereits vor dem Gebäude und teilten dem Einsatzleiter Harald Gadermayr mit, dass sich keine weiteren Personen mehr im Gebäude befinden. Da die Löschwasserversorgung für eine größere Brandbekämpfung in der abgelegenen Ortschaft nicht gerade optimal ist, wurde die Alarmstufe 2 ausgelöst.

Ein Atemschutztrupp der FF-Hinterndobl erkundete mit Unterstützung der FF-Dorf die Räumlichkeiten und konnte den Brand im ersten Stock lokalisieren und löschen. Umfangreiche Belüftungsmaßnahmen waren notwendig.

Insgesamt waren neun Feuerwehren mit 119 Mann, das Rote Kreuz und die Polizei vor Ort im Einsatz.

Der Brand konnte glücklicherweise rasch unter Kontrolle gebracht, beziehungsweise ein Ausbreiten erfolgreich verhindert werden.

Mit Hilfe der Wärmebildkamera wurden auch laufend noch Kontrolltätigkeiten durchgeführt. Eine Person wurde leicht verletzt in das Krankenhaus gebracht.

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Fassadenbrand bei Gewerbebetrieb in St. Florian am Inn

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Zum Brand eines Gewerbebetriebes wurde die FF St. Florian am 16. Mai um 02:15 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort in der Ortschaft Badhöring konnte ein Brand im Geschäftsraum, sowie der Fassade und des Daches festgestellt werden. Mit drei Strahlrohren wurde ein erster Angriff unter Atemschutz durchgeführt, welcher auch durch einen Schaumangriff unterstützt wurde.

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In weiterer Folge wurde die Drehleiter der FF Schärding alarmiert, mit der es möglich war, das Dach und die angrenzenden Bereiche von einem Atemschutztrupp zu öffnen und letzte Glutnester zu lokalisieren und abzulöschen.

Die Wasserversorgung wurde durch das Hydrantennetz sichergestellt. Die direkt nebenbei verlaufende Bundesstraße musste während der Löscharbeiten zur Gänze gesperrt werden. Aktuell bleibt noch eine Brandwache vor Ort, um mittels Wärmebildkamera laufend Kontrolltätigkeiten durchzuführen.

Schärding: Brand eines Elektrogrillers auf einem Balkon

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Am 16. Mai wurde die FF Schärding zum Brand eines Elektrogrillers auf einem Balkon in der Schärdinger Vorstadt alarmiert. Unverzüglich rückten das Kommandofahrzeug, zwei Tanklöschfahrzeuge, sowie die Drehleiter aus. Im 1. Stock eines Zweifamilienhauses war am Balkon ein Brand ausgebrochen. Eine starke Rauchentwicklung war festzustellen, die gesamte dort wohnende Familie war bereits in Sicherheit.

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Erste Löschmaßnahmen der Bewohner dämmten den Brand soweit ein, dass seitens der Feuerwehr nur noch Nachlöscharbeiten unter Einsatz von zwei Atemschutztrupps durchgeführt werden mussten. In weiterer Folge wurde die Wohnung – wo auch Rauch eingedrungen war – belüftet.

Nach einer Abschlusskontrolle mittels Wärmebildkamera konnte die Einsatzstelle nach rund einer Stunde wieder verlassen werden.

Sturmschäden in Enzenkirchen

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Am Abend des 11. Mai 2020 fegte ein kurzes aber heftiges Unwetter über Enzenkirchen. Sturm und Regen sorgten dabei für Stromausfälle in weiten Teilen der Gemeinde.

Die Feuerwehr Enzenkirchen wurde dadurch um kurz nach 19:00 Uhr zu einem Einsatz gerufen. Auf der Kriegener Bezirksstraße hing ein Stromkabel gefährlich über die Straße. Die Einsatzkräfte sperrten unter der Leitung von Einsatzleiter HBM Jobst die Straße und richteten eine Umleitung ein. Nach Rücksprache mit dem Energieversorgungsunternehmen wurde die Stromabschaltung veranlasst. Anschließend konnte das Kabel Mithilfe des Gemeindeladers gesichert werden, sodass ein gefahrloses Durchfahren der Straße möglich war.

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Im Laufe des Abends zeigte sich, dass es sich hierbei nicht um den einzigen Einsatz handeln wird. Es kamen noch drei Sturmschäden in den Ortschaften Ruprechtsberg, Goldberg und Schwarzenberg hinzu. Dabei wurde ein herunterhängender Ast und mehrere Bäume von den Straßen entfernt. Nach gut zweieinhalb Stunden waren die Einsätze abgearbeitet und die Feuerwehr Enzenkirchen konnte die Einsatzbereitschaft wiederherstellen. 

Andorf: Verkehrsunfall auf der B137 mit anschließender Suchaktion

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Eine Suchaktion mit den Einsatzkräften von 6 Feuerwehren löste am Samstagabend des 2. Mai 2020 ein fahrerflüchtiger Lenker aus, nachdem dieser vermutlich aufgrund eines missglückten Überholmanövers auf der Innviertler Bundesstraße B137 von der Straße abkam, sich überschlug und erst nach ca. 200 Meter zum Stehen kann.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Andorf, die via Notruf 122 zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden zum Einsatzort alarmiert wurden, fanden am Unfallort keine Personen vor, weshalb befürchtet werden musste, dass der Lenker möglicherweise im Schockzustand und verletzt herumirrte. Es wurden daher sofort die Polizei und weitere Feuerwehren für eine Suchaktion alarmiert. Die Polizeihubschrauber aus Hörsching und Salzburg, die dazu angefordert worden wären, konnten jedoch aufgrund der schlechten Wetterlage nicht starten, sodass die Einsatzkräfte der Feuerwehr nur durch eine Suchhundestaffel der Polizei unterstützt werden konnten.

Die Suchkette der Feuerwehren Andorf, Linden, Pimpfing, Schulleredt, Pramau und Laufenbach war jedoch erst wenige Minuten unterwegs, als die erlösende Nachricht über das erfolgreiche Auffinden des vermissten Lenkers durchgegeben wurde. Dieser wurde mit seinem Beifahrer durch eine patrouillierende Polizeistreife im Ortszentrum von Andorf - glücklicherweise unverletzt - aufgegriffen.

Fotos abdruckfrei: FF AndorfFotos abdruckfrei: FF Andorf

Mittlerweile konnte auch das havarierte Fahrzeug geborgen werden und für den Abschleppdienst bereitgestellt werden. Nach etwa 3 Stunden konnte der Einsatz für die Feuerwehr Andorf beendet werden.

Verkehrsunfall mit Todesfolge in St.Aegidi

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Am Samstag, 25.04.2020 wurden die Feuerwehren Aichberg und St. Aegidi um 04:41 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in die Ortschaft Breitenau im Gemeindegebiet von St. Aegidi gerufen.

Nur wenige Minuten später am Unfallort angekommen stellte sich für Einsatzleiter Reinhard Stuhlberger folgende Situation dar. Der PKW-Lenker kam in einer Linkskurve rechts von der Fahrbahn ab, schlitterte rund 50 Meter über eine angrenzende Wiese und prallte gegen einen Baum. Ein weiterer Insasse des Fahrzeuges verstarb noch an der Unfallstelle. Seitens der Feuerwehr wurde eine lokale Verkehrsumleitung eingerichtet, sowie der Brandschutz sichergestellt. Nach Bergung der Person wurde das Unfallwrack für ein Abschleppunternehmen bereitgestellt sowie die Unfallstelle gesäubert.

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Nach rund 3 Stunden konnte der Einsatz beendet werden, welcher unter Berücksichtigung aller Hygiene – und Sicherheitsmaßnahmen hinsichtlich COVID-19 professionell abgearbeitet wurde.

Wohnhausbrand in Münzkirchen

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Die fünf Münzkirchner Feuerwehren wurden am 6. April um 19:15 Uhr zu einem Wohnhausbrand in die Ortschaft Ficht alarmiert. Im Dachbereich eines Einfamilienhauses war ein Brand ausgebrochen. Da bei der Anfahrt bereits eine starke Rauchentwicklung zu sehen war, ließ Einsatzleiter Thomas Strasser unverzüglich Alarmstufe 2 auslösen und die Feuerwehren Rainbach, St. Roman, Diersbach, Oberedt und Wallensham wurden zusätzlich zu den Münzkirchner Feuerwehren alarmiert.

Die Hausbewohnerin war beim Eintreffen der Feuerwehr bereits vor dem Gebäude und teilte dem Einsatzleiter Thomas Strasser mit, dass sich keine weiteren Personen mehr im Gebäude befanden, jedoch sich noch zwei Katzen im Wohnhaus befinden. Sofort wurde über das erste Tanklöschfahrzeug ein Außen- und Innenangriff unter Atemschutz gestartet. Die beiden Katzen konnten von den Atemschutzträgern gerettet werden. Für die Wasserversorgung waren ein Hydrant und zwei weitere Löschwasserentnahmestellen notwendig.

7 Atemschutztrupps mit 4 Rohren nahmen die Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff auf und konnten den Brand nach rund 30 Minuten unter Kontrolle bringen. Um den Brand zur Gänze ablöschen zu können wurden auch die Feuerwehr Andorf mit der Teleskopmastbühne und für das Befüllen der Atemluftflaschen die Feuerwehr Schärding mit dem Atemschutzfahrzeug alarmiert. Insgesamt standen 12 Feuerwehren mit 120 Einsatzkräften im Einsatz. Erschwerend bei der Brandbekämpfung kam hinzu, dass auf dem Dach eine Photovoltaikanlage und eine Solaranlage angebracht waren.

Die Brandursachenermittlung wurde von der Polizei übernommen, vorsorglich war auch ein Sanitätseinsatzwagen des Roten Kreuzes vor Ort.

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Brand einer Lagerhalle in St. Florian am Inn

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Mit dem Alarmstichwort „Brand Wohnhaus“ wurde am 04. April 2020 um 18:18 Uhr die Feuerwehr St. Florian am Inn alarmiert. Unverzüglich rückten alle 5 Fahrzeuge mit 36 Mann in die Ortschaft Gopperding aus.

Dem Einsatzleiter der FF St. Florian am Inn stellte sich beim Eintreffen folgende Lage dar: Eine Lagerhalle auf einem Firmenareal stand in Flammen. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz, 2 C-Rohren und einem Hochdruckrohr wurde der Brand rasch unter Kontrolle gebracht. Die ersten Löschmaßnahmen mussten mit größten Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden, da im Betriebsgelände mit Sprengstoff hantiert wird. Nach Auskunft der Mitarbeiter wird in der Lagerhalle kein Sprengstoff gelagert, somit konnte Entwarnung gegeben werden. Mittels Wärmebildkamera wurde das Brandobjekt auf weitere Glutnester überprüft.

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Verletzt wurde niemand, das Rote Kreuz war vorsorglich vor Ort, die Polizei begann mit der Brandursachenermittlung. Die Feuerwehr konnte nach ca. 1,5 Stunden wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Aufgrund der aktuellen Situation wurden im Anschluss im Feuerwehrhaus alle Fahrzeuge und verwendeten Gerätschaften desinfiziert und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Trotz aktueller Krisensituation rückten zahlreiche Freiwillige Mitglieder zum Schutz unserer Gesellschaft zu dem Einsatz aus. Wie auch auf den Fotos ersichtlich wurde natürlich auch von den KameradInnen nicht auf den notwendigen Mund-Nasen-Schutz verzichtet.

Feuerwehren im Bezirk Schärding & Corona

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Die „Corona-Pandemie“ beschäftigt natürlich auch die Feuerwehren im Bezirk. Viele Maßnahmen müssen gesetzt werden, um die Einsatzbereitschaft aufrecht zu halten und den Grundauftrag erfüllen zu können. Der Übungs- und Ausbildungsbetrieb wurde zur Gänze eingestellt und bis auf die Einsätze ist es ruhig in den Feuerwehrhäusern. „Aktuell sind alle 65 Feuerwehren voll einsatzbereit und diese Einsatzbereitschaft aufrecht zu halten, ist unser oberstes Ziel!“, so Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger. Die Reduktion der sozialen Kontakte wird auch in den Feuerwehren strikt eingehalten und nur so kann die Gesundheit möglichst vieler Einsatzkräfte gewährleistet werden. Die Feuerwehren des Bezirks unterstützen aber auch die Behörden und Einsatzorganisationen. Zahlreiche Einsätze mussten rund um „Corona“ schon geleistet werden, hauptsächlich Transport- und Logistikaufgaben.

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Der Einsatzstab des Bezirks-Feuerwehrkommandos ist schon seit 18. März aktiv und rund um die Uhr einsatzbereit. Auch da wurde darauf geachtet, möglichst wenig direkte Kontakte zu haben. Ein Onlinesystem macht es möglich, die Stabsarbeit von zuhause aus zu erledigen. „Täglich um 20 Uhr gibt es ein Lageupdate mit allen Stabsmitgliedern. Dabei eingebunden auch der Bezirks-Feuerwehrarzt und der feuerwehrmedizinische Dienst. Dort werden auch die erforderlichen Maßnahmen der nächsten Zeit besprochen“, so Deschberger weiter. Der Einsatzstab ist auch in ständigem Kontakt mit dem Roten Kreuz, der Polizei, der Bezirkshauptmannschaft und dem österreichischen Bundesheer. Dort, wo Unterstützung der Feuerwehr notwendig und möglich ist, legen wir Hand an.

Aber natürlich steht auch das Einsatzgeschehen im Bezirk nicht still. Seit 18. März mussten neben den Corona Einsätzen 51 weitere Alarme abgearbeitet werden. Immer unter Bedachtnahme auf die mögliche Ansteckungsgefahr unter den Kameraden, aber auch mit Personen. Besonders erwähnt müssen hier der Gefahrgutaustritt in Riedau, zwei Personenrettungen nach Forstunfällen und eine Türöffnung erwähnt werden. Aber auf zu Verkehrsunfällen mussten die Feuerwehren in den letzten Tagen ausrücken.

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