Neuigkeiten: Einsätze

Münzkirchen: Verkehrsunfall mit LKW

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Mit der Alarmierungsmeldung „Verkehrsunfall eingeklemmte Person, PKW gegen LKW“ wurden am Freitag, 7. September 2018 um 10:19 Uhr die Feuerwehren Münzkirchen und St. Roman in das Ortsgebiet der Marktgemeinde Münzkirchen alarmiert. Für den Einsatzleiter der Feuerwehr Münzkirchen Gruber Michael bot sich folgende Lage:

Aus bisher unbekannter Ursache krachten auf der Sauwald-Bundesstraße ein PKW und ein Lastkraftwagen gegeneinander. Entgegen der Alarmierungsmeldung konnte der Fahrer des PKW vor Eintreffen der Einsatzkräfte das Fahrzeug verlassen. Er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert. Die Aufgabe der Feuerwehr beschränkte sich auf die Absperrung des Unfallbereichs mit lokaler Umleitung sowie das Säubern der Fahrbahn nach dem Abtransport der verunfallten Fahrzeuge. Der Einsatz konnte nach ca. 3,5 Stunden beendet werden. Die B136 war während des Einsatzes gesperrt.

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Verkehrsunfall in Enzenkirchen

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Während die Kameraden der FF Enzenkirchen auf der Hochzeit von einem ihrer Kameraden war, heulte am 1. September um 18:54 Uhr die Sirene.

Grund für die Alarmierung der Feuerwehren Enzenkirchen und Matzing war ein Verkehrsunfall auf der Eferdinger Bundesstraße B129 im Ortsgebiet von Jagern. Als ersteintreffenden Einsatzkräfte stellte sich für Einsatzleiter HBI Markus Essl folgende Lage: ein Auto kam auf der regennassen Fahrbahn von der Straße ab und prallte frontal gegen einen auf einer Wiese abgestellten Siloballen, woraufhin das Auto auf die Gegenseite der Straße geschleudert wurde. 

Wie durch ein Wunder blieb der junge Lenker aus dem Bezirk Ried unverletzt. Sodass sich die Arbeiten der Feuerwehr auf das Absichern der Unfallstelle sowie dem Einrichten einer Umleitung und nach der Unfallaufnahme von der Polizei, auf das Binden ausgelaufener Flüssigkeiten sowie dem Säubern der Straße beschrank. Ein örtliches Abschleppunternehmen wurde verständigt. Die Feuerwehr unterstütze dieses beim Verladen des Unfallfahrzeuges und reinigte anschließend die Fahrbahn. Nach einer guten Stunde war der Einsatz wieder beendet und die Feuerwehr Enzenkirchen konnte die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

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Gefahrengutaustritt in Taufkirchen an der Pram

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Zu einem LKW-Brand wurden die Feuerwehren Taufkirchen und Laufenbach am 27. August um 11:53 Uhr alarmiert – dass sich daraus ein mehr als 5stündiger Gefahrguteinsatz entwickeln wird, ahnte dabei noch niemand. Am Einsatzort angekommen wurde vom Einsatzleiter der FF Taufkirchen – HBI Alois Steinmann – festgestellt, dass ein LKW-Zug aus unbekannter Ursache von der Straße abgekommen war und der Anhänger dabei beinahe umgestürzt ist. Der LKW-Lenker wurde bereits vom Notarzt und dem Rot-Kreuz-Team versorgt und in weiterer Folge ins LKH Schärding eingeliefert. Die Polizei war bereits vor Ort.

Die weitere Lageerkundung ergab, dass der aufsteigende Rauch nicht von einem Brand kam, sondern von verlorenem Ladegut – welches als Gefahrgut deklariert war. Drei Container mit je 1.000 Liter Flüssigkeit lagen verbeult neben dem LKW in einem Graben, offensichtlich trat dabei auch Gefahrgut aus. Sofort wurde der Absperrradius auf 50 Meter erhöht und eine weitere Lageerkundung unter schwerem Atemschutz vorgenommen. Die Straße war bereits für den Verkehr durch Lotsen gesperrt, weil sich jedoch ein längerer Einsatz abzeichnete wurde eine Umleitung eingerichtet. Um für die Einsatzkräfte ausreichend Sicherheit zu bieten, wurde auch ein Sanitätsdienst des Roten Kreuzes alarmiert.

Zusätzlich wurden die Feuerwehren Pramau, Höbmannsbach und Brauchsdorf mit Atemschutzträgern, die Feuerwehr St. Marienkirchen mit dem Gefährliche-Stoffe- Fahrzeug, die FF Schärding mit dem Atemschutzfahrzeug und dem Schweren Rüstfahrzeug sowie die Feuerwehr St. Florian am Inn mit einem weiteren Tanklöschfahrzeug alarmiert. Die Lageerkundung mit Hilfe der Fahrzeugpapiere ergab, dass außer den 3 Containern – welche mit 2.000 Liter Wasserstoffperoxid und 1.000 Liter Eisenchlorid gefüllt waren – kein Gefahrgut geladen war. Die Erstauskunft aus der Gefahrgutdatenbank war eindeutig, dass nur unter Atemschutz und mit einem speziellen Schutzanzug (für FF Kräfte: mindestens Schutzstufe II) ein Vorgehen zum Unfallort möglich war.

In weiterer Folge wurde auch die Wasserrechtsbehörde verständigt, welche anschließend auch den zuständigen Chemiker der Oö. Landesregierung alarmieren ließ – der Bürgermeister Paul Freund war auch bereits am Einsatzort und unterstützte die Einsatzleitung.

Die alarmierten Atemschutzträger wurden bei der Atemschutzsammelstelle registriert und eingeteilt, das Atemschutzfahrzeug baute einen Dekontaminationsplatz auf und die ersten Schutzanzugträger wurden zur genaueren Lageerkundung mit Messung auf eventuelle explosive Dämpfe vorgeschickt. Ein entsprechender Brandschutz war zu diesem Zeitpunkt bereits aufgebaut.

Da ein Abdichten der stark verformten Container nicht möglich war, musste eine rasche Bergung vorgenommen werden. Dazu rüstete sich auch die Mannschaft des Schweren Rüstfahrzeugs mit Atemschutz aus und mit dem Kran dieses Fahrzeugs gelang es die 3 Container zu bergen. Gerade das Anschlagen der Bergegurte und die Bedienung des Krans unter Atemschutz stellte sich für die Schutzanzugträger als sehr schwierig heraus.

Parallel dazu wurde der Abfluss aus dem Graben mit einem Kanaldichtkissen versperrt, um bei einem eventuellen raschen Austritt (z.B. Bruch eines Containers) keine weitere Gewässerverunreinigung zu verursachen. Die geborgenen Behälter wurden auf einer Spezialplane abgestellt und waren nur auf der Oberseite undicht, weshalb weiteres Gefahrgut nicht mehr austrat. Nach einer kurzen Beratschlagung mit den Experten vor Ort wurden Ersatzgebinde an die Einsatzstelle beordert, in welche die Flüssigkeiten umgepumpt wurden. Mehrere hundert Liter waren jedoch ausgetreten. Das offensichtlich kontaminierte Erdreich wurde händisch abgegraben und in Fässer gefüllt.

Während eine Fremdfirma die Bergung des Anhängers und des LKW vornahm, wurde begonnen die verunreinigten Einsatzkräfte (Schutzanzugträger) und Einsatzmittel zu dekontaminieren. Die gesperrte Straße konnte um 16:45 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Insgesamt waren 8 Feuerwehren (Brauchsdorf, Höbmannsbach, Laufenbach, Pramau, St. Florian am Inn, St. Marienkirchen bei Schärding, Schärding und Taufkirchen an der Pram) mit 17 Fahrzeugen und 96 Einsatzkräften eingesetzt. 22 Atemschutzträger – teilweise unter spezieller Schutzstufe – mussten bei den Bergearbeiten eingesetzt werden.

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Esternberg: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

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Mit dem Einsatzstichwort Kellerbrand wurde am Sonntag, 19. August 2018 um 23:57 Uhr die Feuerwehr Esternberg mit ihren Löschzügen Gersdorf, Vollmannsdorf und Wetzendorf sowie die Feuerwehr Pyrawang in die Ortschaft Riedlnach in Esternberg mittels Sirenenalarmierung gerufen.
In einem Kellerabteil in einem Einfamilienhaus war aus bisher unbekannter Ursache Feuer ausgebrochen. Bereits aus der Ferne konnte man starke Rauchentwicklung wahrnehmen. Unter schwerem Atemschutz konnten die Florianis den Brand rasch ablöschen und so schlimmeres verhindern. Mittels Hochleistungslüfter wurde das Gebäude rauchfrei gemacht. Nach ca. 1 Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

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Zell an der Pram: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

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Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden die Kameraden der  Feuerwehr Zell an der Pram, am Freitag den 10. August 2018 um ca. 16:30 mittels Sirene und Handyalarmierung alarmiert. Gemeinsam mit der ebenfalls alarmierten FF Linden rückten die Feuerwehren zum Einsatzort auf der B 137 Höhe Jebling aus.

Dort stellte sich folgende Lage heraus: Aus bislang unbekannter Ursache stießen zwei Fahrzeuge frontal zusammen. Bei dem Zusammenstoß wurde ein Insasse tödlich verletzt. Der Insasse des zweiten Fahrzeuges wurde unbestimmten Grades verletzt und mit dem Rettungshubschrauber Christopherus Europa 3 ins Krankenhaus abtransportiert.

Die Aufgaben der Feuerwehr bestand in der Erstphase in der Absicherung der Einsatzstelle. Der Streckenabschnitt auf der B 137 wurde zwischen Zell an der Pram und Andorf während der Dauer des Einsatzes komplett gesperrt. Des weiteren wurde die Bergung der tödlich verletzten Unfallperson vorgenommen.

Die Unfallfahrzeuge wurden mittels eines privaten Teleskopladers von der Fahrbahn verbracht und die ausgeflossenen Betriebsmittel mit Ölbindemittel gebunden. Ebenfalls wurden die weit verstreuten Wrackteile eingesammelt.

Nach Absicherung des Streckenabschnittes durch die Straßenmeisterei Raab wurde die B 137 nach ca. 2 Stunden wieder für den Verkehr freigegeben.

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Verkehrsunfall in Kalling

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Mit den Einsatzstichworten: "Verkehrsunfall eingeklemmte Person" wurde die FF Diersbach gemeinsam mit der FF Taufkirchen an der Pram am 08.08.2018 um 06:27 Uhr alarmiert. Am Einsatzort in Kalling zeigte sich, dass ein Auto, aus ungeklärter Ursache, auf dem Dach lag. Die Straße wurde daraufhin sofort gesperrt und ein 2facher Brandschutz aufgebaut.

Der Lenker konnte sich selbst befreien und wurde sofort vom Roten Kreuz erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus transportiert.

Nach Freigabe von der Polizei wurde das verunfallte Kfz entfernt, die auslaufenden Flüssigkeiten gebunden, die Straße gereinigt und freigegeben.

Nach ca. 1,5 Stunden konnten die eingesetzten Feuerwehren wieder die Einsatzbereitschaft herstellen.

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Andorf: Kollision mit Bus bei Abbiegemanöver

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Am Donnerstag den 2. August 2018 kam es gegen 13:30 im Kreuzungsbereich Laab zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein PKW und ein Bus beteiligt waren. Eine 36-jährige aus dem Bezirk Schärding übersah beim Abbiegemanöver auf die L514 einen aus Richtung Andorf kommenden Bus, der gerade einen vor ihm fahrenden Traktor überholte. Zum Glück befanden sich zu diesem Zeitpunkt nur der Busfahrer und ein Fahrgast in dem Fahrzeug, welche beide unverletzt blieben. Die Unfalllenkerin wurde zwar verletzt, konnte aber selbstständig ärztliche Hilfe aufsuchen.

Nach der Alarmierung der Feuerwehr Pimpfing durch die Landeswarnzentrale bestand deren Aufgabe am Anfang darin, die Unfallstelle abzusichern und den Verkehr auf der vielbefahrenen Straße zu regeln. Nachdem die Polizei den Unfallhergang dokumentiert hatte, begann man den Abtransport des PKW's mittels Abschlepproller vorzubereiten und die Fahrbahn von den Trümmern zu säubern. Nach ca. 1,5 Stunden konnten die Kameraden wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

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Brand in Metallbautechnikfirma in Sigharting

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Die Vorfreude auf ein paar freie Wochen wurde bei den etwa 55 Mitarbeitern einer Metallbautechnikfirma in Sigharting (Bez. Schärding) just eineinhalb Stunden vor dem Zusammenräumen am letzten Tag vor dem Betriebsurlaub durch einen Brand etwas getrübt. Mitarbeiter an den Schweißplätzen des Unternehmens, das Stalleinrichtungen produziert, bemerkten um etwa 8.30 Uhr Rauch bei der Absauganlage und verständigten sofort den Produktionsleiter sowie die Feuerwehr Sigharting. Da durch diese sofort erkannt wurde, dass wegen der starken Rauchentwicklung weitere Atemschutztrupps erforderlich sein würden, wurde Alarmstufe 2 ausgelöst. Innerhalb weniger Minuten waren so 9 Feuerwehren mit etwa 120 Einsatzkräften vor Ort. Die gesamt 11 Atemschutztrupps drangen mit schweren, also umluftunabhängigen Atemschutzgeräten zum Brandherd, der sich in der Filterkammer der Absauganlage befand, vor und konnten durch Einbringen von Schaum und Wasser das Feuer eindämmen und so eine weitere Rauchentwicklung verhindern. Gleichzeitig wurde mit mehreren Lüftungsgeräten das Betriebsgebäude rauchfrei gemacht. Personen wurden bei dem Brand nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt, die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.

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Personenrettung bei ÖBB Baustelle in Wernstein

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Am Donnerstag, 19. Juli um 08:33 Uhr wurden die Feuerwehren Wernstein und Schärding zu einer Personenrettung auf die ÖBB Baustelle bei der Ortseinfahrt Wernstein alarmiert. Ein Bauarbeiter hatte sich auf einem ca. 10 m hohen Brückenteil am Knie verletzt und musste liegend schonend von dort abtransportiert werden. Während der Lageerkundung sperrten Lotsen beider Feuerwehren den Einsatzbereich ab.

Nachdem mit dem Roten Kreuz und den ÖBB Mitarbeitern die weitere Vorgehensweise abgeklärt wurde – die Rettung wurde unter Aufrechterhaltung des Zugbetriebs mit eingeschalteter Oberleitung gefahrlos durchgeführt – konnte die patientengerechte Rettung beginnen. Mittels Krankentragenhalterung auf der Drehleiter der FF Schärding wurde die Person schonend und möglichst schmerzfrei von der frei stehenden Brücke gerettet und zur weiteren Versorgung ist Krankenhaus transportiert. Die beiden Feuerwehren konnten kurz vor 10 Uhr wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.

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Gasaustritt beim Passauertor iin Schärding

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Nachdem die FF Schärding am 13. Juli zu einer Türöffnung alarmiert wurde – die Person konnte glücklicherweise wohlauf vorgefunden werden – schrillten um 11:33 Uhr wieder die Alarmpager. „Gasaustritt Passauerstraße“ lautete die Einsatzmeldung. Bei Routinemessungen am Gasleistungsnetz wurde ein Austritt durch eine Fachfirma festgestellt, welche die Feuerwehr alarmierte. Es wurde auch im Bereich des nebenstehenden unbewohnten Hauses ein explosionsfähiges Gasgemisch festgestellt. Sofort wurde eine umfangreiche Sicherheitsabsperrung eingerichtet. Unter Atemschutz wurde gewaltsam die Haustüre geöffnet und es wurden gemeinsam mit der OÖ. Ferngas Messungen durchgeführt, welche den Gasaustritt definitiv bestätigten. Das Haus wurde belüftet. Nachdem die Leckage auf einen mehrere Quadratmeter großen Bereich direkt auf der Straße im Bereich Passauertor eingegrenzt werden konnte, konnte auch die eingerichtete Absperrung verkleinert werden. In weiterer Folge wurde die Explosionsgefahr gebannt und die Einsatzstelle an die OÖ. Ferngas übergeben. Der Einsatz für die Feuerwehr konnte um 13:00 Uhr beendet werden.

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Stromunfall mit LKW in Rainbach

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Mit dem Alarmstichwort „Fahrzeugbrand – LKW in Stromleitung“ wurden die Feuerwehren Rainbach und Höcking am 10. Juli um 14:55 Uhr alarmiert. In der Ortschaft Pfaffing war auf einer Baustelle ein Mitarbeiter mit dem Förderband eines Betonmischwagens in die 30 kva Starkstromleitung geraten.

Parallel zur Alarmierung der Feuerwehren wurde von der Oö. Landes-Warnzentrale auch die Energie-AG wegen der vermutlich benötigten Stromabschaltung alarmiert.

Bereits die Alarmierung der Feuerwehr war anders als gewohnt, denn der Strom war in Rainbach ausgefallen. Die Feuerwehr wurde über Pager alarmiert und nicht über Sirene, die elektrischen Tore mussten über die Notentriegelung geöffnet werden, was auf Grund der guten Ausbildung der Kameraden ohne Zeitverzug möglich war.

Am Einsatzort eingetroffen stellte der Einsatzleiter fest, dass das Betonförderband noch die Stromleitung berührte und der Verletzte noch neben dem LKW lag und diesen berührte.

Augenzeugen berichteten von Funkenflug, beim Eintreffen der Feuerwehr gab es jedoch weder einen Brand, noch einen Funkenflug. Unverzüglich wurde die Einsatzstelle abgesperrt und ein Brandschutz aufgebaut. Das Rote Kreuz, sowie der Notarzthubschrauber Christophorus Europa 3 trafen ebenfalls an der Einsatzstelle ein. Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass noch Strom floss musste noch auf die Freigabe durch die Energie AG gewartet werden, welche rasch eintraf. Sodann konnten die Einsatzkräfte zur Versorgung der schwer verletzten Person vordringen und diese notfallmedizinisch behandeln. In weiterer Folge wurde der Verletzte unter Reanimationsbedingungen in das Klinikum Passau geflogen.

Die beiden Feuerwehren – welche mit 29 Einsatzkräften vor Ort waren – konnten anschließend wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.

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