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Feuerwehren des Bezirks blicken zurück

Bei der Bezirkstagung am 6. April in Taufkirchen an der Pram konnte Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger den insgesamt ca. 600 anwesenden Besuchern aus Politik, Wirtschaft, befreundeten Einsatzorganisationen und den 65 Feuerwehren eine tolle Bilanz präsentieren: Alle 2,6 Stunden hieß es im Jahr 2017 „Einsatz für die Feuerwehr“ im Bezirk Schärding. Bei den Einsätzen, bei denen 29 Personen gerettet oder aus bedrohlichen Situationen befreit werden mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehren ihr ganzes Können auspacken, um der Bevölkerung die nötige Hilfe zukommen zu lassen. 400.734 Mannstunden wurden im abgelaufenen Jahr ehrenamtlich für Einsätze, Ausbildungen, Übungen, Administration, … geleistet.

Im Bericht des Bezirks-Feuerwehrkommandanten und in den Interviews wurde die gesamte Palette des Feuerwehrwesens präsentiert. Neben den Einsätzen waren natürlich die Schulungen und Vorbereitungen in den einzelnen Feuerwehren, aber natürlich auch gemeindeübergreifend Thema. Bei den unterschiedlichsten Bewerben im Bereich Löschangriff, Funk, Atemschutz, … konnten auch ausgezeichnete Leistungen erbracht werden. Im Bereich der Leistungsprüfungen bildeten sich hunderte Feuerwehrkameraden weiter. Erstmals abgenommen wurde die neue Branddienstleistungsprüfung, wo bereits großes Interesse bei den Feuerwehren besteht. Ein kurzer Blick wurde auch auf das in Schärding gemeinde- und grenzübergreifend errichtete Katastrophenschutzlager geworfen. Eine tolle Bilanz konnte Bezirks-Feuerwehrkommandant Deschberger auch über das Stützpunktsystem ziehen, welches sich in den letzten Jahrzehnten bestens bewährt hat und laufend weiterentwickelt wird.

2017 wurde auch das F-KAT System und die Stabsarbeit auf Bezirksebene weiterentwickelt. Viele Schulungen waren nötig, welche dann schlussendlich 2018 in einer Großübung im Bezirk Braunau gemündet sind. Nicht unerwähnt bleiben dürfen die aktuell stattfindenden Kommandowahlen, welche alle 5 Jahre anstehen. In vielen Gemeinden laufen auch gerade die Vorbereitung und Durchführung der Gefahrenabwehr- und –entwicklungsplanung (GEP) auf Gemeindeebene. Auch da sind die Feuerwehren auf der Verwaltungsebene extrem gefordert.

Auch die Sieger in Einzel- und Mannschaftsbewerben (FLA, FULA, WLA, …) wurden vor den Vorhang geholt – stellvertretend sei hier die FF Engelhartszell für ihre hervorragenden Leistungen bei den Wasserwehrbewerben erwähnt.

Besonderen Wert legt man im Bezirk auf die Jugendarbeit: 62 Feuerwehren im Bezirk bilden die gesamt 687 Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren aus und bereiten diese so spielerisch auf den Ernstfall vor.

Die Bezirkstagung bot natürlich auch wieder einen tollen Rahmen, um Auszeichnungen zu überreichen. So bedankten sich die Feuerwehren nicht nur bei den Bezirkssiegern in den einzelnen Leistungsbewerben, sondern auch bei verdienten Funktionären und Unterstützern. Hier besonders erwähnt seien zwei hohe Auszeichnungen für die Bürgermeister Bernhard Fischer (St. Marienkirchen) und Helmut Schopf (Münzkirchen). Neben weiteren Bezirks- und Landesauszeichnungen für Funktionäre auf Bezirks- und Abschnittsebene wurde Felix Biereder (FF Maasbach) mit dem Oö. Feuerwehrverdienstkreuz 3. Stufe ausgezeichnet.

Beim Ausblick auf das bereits laufende Jahr 2018 ist die größte Herausforderung das 6‑Bezirke-Jugendlager, welches von 12. bis 18. Juli in Taufkirchen an der Pram stattfindet. Es wird vom Bezirks-Feuerwehrkommando gemeinsam mit den 5 Taufkirchner Feuerwehren abgehalten.

Jahresrückblick als PDF

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weitere Bilder (bis Ende April 2018)