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Nachrichten - Übungen und Ausbildung

Abschnitt Raab: Atemschutzsektorübung in Diersbach

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Die Freiwillige Feuerwehr Diersbach veranstaltete am 06.04.2019 die Atemschutzsektorübung "Nord" des Abschnitts Raab. Dierser Einladung folgten 16 Atemschutztrupps zu je 3 Mann aus den Freiwilligen Feuerwehren: Mitterndorf, Oberedt, Sigharting, Andorf, Pimpfing, Schulleredt, Linden und natürlich von Diersbach.

Übungsobjekt war das ehemalige Lagerhaus von Diersbach, wo ein Brand im Heizraum angenommen wurde, wo sich der Besitzer befand. Dieser Zugang war natürlich nicht so einfach, da der Weg zum Brand im Lagerbereich war und dieser mit Paletten und Baumaterial und dichten Rauch versperrt war. Zeitgleich ist im Lager ein Staplerunfall passiert, wo ein Lagermitarbeiter mit schweren Hölzern und Schalungsmaterial eingeklemmt wurde. Die Kinder des Besitzers waren ebenfalls anwesend und versteckten sich aus Schock im oberen Lager und Bürobereich.

Die FF Diersbach richtete dazu eine Einsatzleitstelle ein, wo Einsatzleiter HBI Wolfgang Reitböck den Atemschutztrupps die Aufgaben zuteilte, die Punkt für Punkt dies abarbeiteten.

Ein Trupp kann ca. 20 - 25 Mintuten unter schweren Atemschutz die Tätigkeiten ausführen, dann ist die Atemluft zu Ende und der darauffolgende Trupp, arbeitet dann weiter. So wurde der Brand gelöscht, der Besitzer gerettet und der schwer verletzte eingeklemmte Lagerarbeiter befreit und ebenfalls gerettet. Die vermissten Kinder konnten mit einer Fluchthaube und mit dem Tragetuch gerettet werden.

Da in einem Lagerhaus auch einige gefährliche Stoffe sind, wurden diverse Gasflaschen und Kanister mit gefährlichen Stoffen geborgen.

Zum Füllen der Atemschutzflaschen war das Atemschutzfahrzeug der FF Schärding am Übungsobjekt vorort.

Zur abschließenden Übungsnachbesprechung konnte die FF Diersbach, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Alfred Deschberger begrüßen, der sich ebenfalls einen Lokalaugschein von der Übung in Diersbach machte.

Die FF Diersbach bedankt sich bei allen Freiwilligen Feuerwehren die mit ihren Trupps dabei waren, großer Dank an die Mitglieder der FF Diersbach für die Durchführung der Übung und Dank an die Fa. Kieslinger aus Sigharting zur Verfügungstellung des Übungsobjekts.

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Abschnitt Schärding: Übung Suchaktion

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24 Feuerwehren mit mehr als 80 Einsatzkräften nahmen an der Schulung des Feuerwehrabschnittes Schärding am Samstag, 06. April 2019 teil. Spezielles Übungsziel waren die immer mehr werdenden Suchaktionen nach abgängigen Personen. Immer wieder kommt es vor, dass die Feuerwehr von der Exekutive zur Unterstützung bei der Suche nach vermissten Personen angefordert wird. Solche Suchaktionen stellen eine große Herausforderung vor allem für die Führungskräfte dar, da viele Einsatzkräfte von meist unterschiedlichen Organisationen (Feuerwehr, Exekutive, Suchhundestaffel etc.) koordiniert werden müssen.

Im Rahmen eines Kurzvortrags wurde die Thematik „Suchaktion in der Einsatzleitung“ in der Neuen Mittelschule Taufkirchen an der Pram gemeinsam von den Einsatzorgansisationen Feuerwehr, Polizei und der Rettungshundestaffel erläutert. Wichtige Erfahrungswerte aus einer  kürzlich stattgefundenen Suchaktion im Pflichtbereich Rainbach konnten durch Kommandant Josef Gattermann den Einsatzkräften näher gebracht werden. Das Ziel auf der praktischen Station war eine als vermisst gemeldete Person zu finden. Gemeinsam mit der Polizei wurde eine Einsatzleitung aufgebaut. Nach einer genauen Protokollierung der vorhandenen Personenbeschreibung wurde auf einer vorhandenen Gemeindekarte das Suchgebiet eingegrenzt. Auch neue Medien wie z.B. UTM-Einsatzkarte (eine Onlineversion für Lageführung und Koordination für Feuerwehreinsätze und Suchaktionen) und DORIS (Digitale Oberösterreichische Raum Informationssystem) kamen als Hilfsmittel zum Einsatz. Nach einer gemeinsamen Lagebesprechung der Blaulichtorganisationen wurden die benötigten Feuerwehren für die eingeteilten Suchgebiete alarmiert. Eine erstellte Checkliste des AFKDO-Schärding für Suchaktionen, soll als Hilfe für den reibungslosen Ablauf und Koordinierung solcher Einsätze dienen.

Großer Dank gilt den zwei anwesenden Führungskräften der Polizei und der Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes aus Braunau für die großartige Vorführung und Unterstützung  bei dieser Übung. Der Einsatz von spezialisierten Suchhunden ist daher bei Suchaktionen sicher ein wesentlicher Vorteil.

„Wir hoffen, dass es uns gelungen ist, die Feuerwehren für das Thema „Suchaktion“ in der Einsatzleitung zu sensibilisieren und wichtige Tipps gegeben zu haben. Das Abschnitts-Feuerwehrkommando Schärding hat somit den Feuerwehren das Rüstzeug in die Hand gegeben um selbst Übungen zu gestalten und Suchaktionen professionell und erfolgreich durchführen zu können“, gibt Abschnitts-Feuerwehrkommandant Michael Hutterer an.

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Weiße Fahne bei Atemschutzleistungsprüfung

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Am Samstag, 23.02.2019 fand die Abnahme der Atemschutzleistungsprüfung in den Stufen I in Bronze, Stufe II in Silber und Stufe III in Gold, im Feuerwehrhaus Münzkirchen statt. Insgesamt nahmen 10 Trupps in Bronze, 8 Trupps in Silber und 5 Trupps in Gold diese Herausforderung um die begehrten Leistungsabzeichen an.

Ziel und Zweck der Atemschutzleistungsprüfung ist es, die bei den Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule und bei der laufenden Ausbildung in der eigenen Feuerwehr im Bereich des Atemschutzes erworbenen Kenntnisse zu perfektionieren. Die Atemschutzleistungsprüfung ist als zusätzliche Atemschutzausbildung anzusehen und soll mithelfen, die im Einsatz gestellten Aufgaben sicherer, besser und vor allem unfallfrei zu erfüllen. Bei der Atemschutzleistungsprüfung werden auf den vier Stationen sowohl praktische Kenntnisse als auch theoretisches Wissen der Teilnehmer überprüft.

Der Trupp hat die Atemschutzleistungsprüfung nur dann erfolgreich abgelegt, wenn jedes Truppmitglied bei jeder Station die Mindestpunkteanzahl erreicht hat.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger und Abschnitts-Feuerwehrkommandant Michael Hutterer bedankten sich bei allen Teilnehmern für die ausgezeichnet erbrachten Leistungen und wünschte den Atemschutzträgern für die Zukunft, dass ihre Einsätze unfallfrei sowie unverletzt bewältigt werden können. Ein weiterer Dank galt dem Bewerterstab unter der Führung von Hauptamtswalter Thomas Strasser für die reibungslose Durchführung der Leistungsprüfung und der Freiwilligen Feuerwehr Münzkirchen für die Bereitstellung des Feuerwehrhauses.

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weitere Bilder auf Dropbox (bis ca. Mitte März 2019)

 

Funkleistungsabzeichen in Gold

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Am Freitag, den 15. März 2019 wurde in der Landesfeuerwehrschule Linz der 35. Bewerb um das Funkleistungsabzeichen in Gold abgehalten. 11 Teilnehmer des Bezirkes Schärding konnten sich das goldene Funkleistungsabzeichen sichern. Den Bezirkssieg holte sich Gerald Kobler von der Feuerwehr Hof. Mit voller Punkteanzahl erreichte er auf Landesebene den 4. Platz.

Dieses Abzeichen ist die letzte Stufe bei den Bewerben dieser Art. Voraussetzung ist die positive Absolvierung der Stufen Bronze und Silber.

Die Teilnehmer werden hierbei auf ihr Können im Umgang mit dem Funkgerät und der Geländekarte, sowie um das theoretische Aufgabengebiet rund um die Einsatzplanung und Einsatzvorbereitung geprüft.

Bezirks-Feuerwehrkommandant OBR Alfred Deschberger gratulierte allen Teilnehmern und bedankte sich für die herausragende Arbeit des Ausbildungsteams.

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3. Atemschutzgeräteträger-Grundausbildung

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Sie sind - wenn’s brenzlig wird - ganz vorne, um Leben und Sachwerte zu retten: Die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr. Denn nur sie können sich in Bereiche vorwagen, in denen Brandrauch oder giftige Dämpfe einem - im wahrsten Sinne des Wortes - die Luft zum Atmen nehmen. Das Tragen des schweren, also umluftunabhängigen Atemschutzes ist damit eine der herausforderndsten und verantwortungsvollsten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst und erfordert eine umfassende Ausbildung. Das Bezirks-Feuerwehrkommando Schärding trug dem nun schon zum dritten Mal mit einer bezirksweiten Atemschutzträger-Grundausbildung Rechnung.

In dieser dreitägigen Schulung im Feuerwehrhaus Münzkirchen wurde den insgesamt 26 Teilnehmern das notwendige Grundwissen beigebracht. Dazu zählen unter anderem das Wissen über die verwendeten Geräte, die Atemgifte oder über das taktische Vorgehen im Einsatzfall. Auch ein Polizei-Vortrag von Gruppeninspektor Harald Hölzl über Brandursachenermittlung zählte zu den Lehrinhalten. In zahlreichen praktischen Stationen wurde dieses Wissen dann auch zur Anwendung gebracht, wobei auch Augenmerk auf künftige Ausbildungsherausforderungen gelegt wurde, wie z.B. in Übungen für den so genannten Finnen-Test oder in der Absolvierung der abgedunkelten Atemschutzstrecke für die Atemschutzleistungsprüfung.

Abschnitts-Feuerwehrkommandant Michael Hutterer dankte bei der Abschlussveranstaltung den insgesamt 8 Ausbildern unter der Federführung von Hauptamtswalter Thomas Strasser für ihren Einsatz in der Ausbildung der Teilnehmer, welche die abschließende Prüfung allesamt erfolgreich meisterten. Ein großes Dankeschön erging zudem an Ausbilder Matthias Strasser, der die Schulungsunterlagen in zahlreichen Stunden komplett überarbeitet hatte.

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weitere Bilder auf Dropbox (bis ca. Ende März 2019)

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