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Nachrichten - Einsatzberichte

St. Marienkirchen: Verkehrsunfall mit drei eingeklemmten Personen

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Zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen St. Marienkirchen und Eggerding wurden die Feuerwehren St. Marienkirchen, Hackenbuch und Suben am 11. Mai um 13:49 Uhr alarmiert. Aus noch ungeklärter Ursache prallten zwei Fahrzeuge ineinander.

Bei der Lageerkundung durch den Einsatzleiter Manfred Labmayer wurde festgestellt, dass drei Personen in den Wracks eingeklemmt waren, weshalb noch ein drittes hydraulisches Rettungsgerät der FF Hof nachalarmiert wurde. Parallel wurde mit der Personenrettung begonnen, wobei eine Person sehr rasch befreit werden konnte. Die anderen Personen waren schwerer eingeklemmt, konnten jedoch auch kurze Zeit später nach einem intensiven Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten gerettet werden.

Alle Personen wurden während der Personenrettung und auch im Anschluss von einem Notarzt und Sanitätern des Roten Kreuzes betreut. Aufgabe der Feuerwehr war auch die Unterstützung bei der Verkehrssperre, weil die Straße zur Gänze gesperrt werden musste. Im Anschluss wurde die Fahrbahn gereinigt und die Fahrzeuge dem Abschleppdienst übergeben.

Die letzte Feuerwehr konnte gegen 16:30 Uhr wieder einrücken.

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Starkregenereignis im Bezirk Schärding

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Am Montag, 8. Mai zog am späten Nachmittag eine Starkregenfront über den Bezirk Schärding.

In mehreren Gemeinden waren die Feuerwehren im Einsatz, um überflutete Keller auszupumpen und vermurte Straßen freizumachen. Extrem betroffen war die Gemeinde St. Ägidi und dort der Ortsteil Hackendorf. Auch Nachbarfeuerwehren mussten in St. Ägidi die Feuerwehren vor Ort unterstützen.

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Bauernhofbrand in Ficht (Münzkirchen)

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Am Dienstag, 18.04.2017 um 00:12 Uhr wurden die Feuerwehren Münzkirchen, Eisenbirn, Schiessdorf, Kaltenmarkt und Reikersham zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Objektes in die Ortschaft Ficht (Gemeinde Münzkirchen) alarmiert.

Da bei der Anfahrt bereits starke Rauchentwicklung zu sehen war, ließ die Einsatzleitung der FF Eisenbirn Alarmstufe 2 auslösen und die Feuerwehren Rainbach, St. Roman, Diersbach, Oberedt und Wallensham wurden nachalarmiert. Beim Eintreffen stellte sich für den Einsatzleiter HBI Thomas Strasser folgende Lage dar: Ein Stallgebäude, in welchem Stiere untergebracht waren, stand unter Vollbrand. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz wurde sofort mit den Löscharbeiten begonnen. Nachdem die mehrere hundert Meter lange Wasserzubringerleitung aufgebaut und damit die Löschwasserversorgung gesichert war, konnte mit umfassenden Löschangriffen begonnen werden. Von zwei Wasserstellen wurde mit Unterstützung von 5 Tragkraftspritzen Wasser über gesamt 1.200 Meter lange Schlauchleitungen zur Einsatzstelle gepumpt.

Weiteres Augenmerk musste auf die gesamt 56 Tiere gelegt werden, welche sich noch im Objekt befanden und durch eine massive Betondecke geschützt wurden. Mit Unterstützung von zwei Hochleistungslüftern wurde den Tieren Frischluft zugeblasen und deshalb konnten sie im brennenden Objekt verbleiben. Bereits frühzeitig wurde auch die Teleskopmastbühne der FF Andorf mit Atemschutzträgern eingesetzt, um den Brand auch von oben zu bekämpfen. So konnten wir auch die Brandausbreitung auf die noch nicht betroffenen Stallbereiche erfolgreich verhindern, so der Pflichtbereichskommandant und Einsatzleiter Thomas Strasser.

Ein Atemschutzschutzsammelplatz wurde eingerichtet und es wurden 15 Atemschutzflaschen durch das Atemschutzfahrzeug der FF Schärding noch an Ort und Stelle gefüllt.

Nach ca. 3 Stunden war der Brand soweit unter Kontrolle, so dass die ersten Feuerwehren wieder einrücken konnten. Das Rote Kreuz war für mögliche Ernstfälle vor Ort, die Brandursachenermittlung wurde durch die Polizei begonnen. Insgesamt standen 12 Feuerwehren mit 17 Fahrzeugen und 155 Mann im Einsatz.

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Kilometerlange Ölspur durch ganz Andorf

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Im Bereich der Volksbank Andorf überfuhr eine Lenkerin heute kurz vor Mitternacht eine Verkehrsinsel und beschädigte dabei die Ölwanne ihres Fahrzeuges. Der Schaden an ihrem Fahrzeug blieb aber vorerst unbemerkt und so zog sich eine massive Ölspur über das gesamte  Ortsgebiet von Andorf. Nachdem die Feuerwehr Andorf von der Polizei zum Einsatz alarmiert wurde und sich nach dem Eintreffen vor Ort das gesamte Ausmaß der  Verunreinigung zeigte, wurde zudem die Feuerwehr Schulleredt nachalarmiert. Gemeinsam konnte die knapp 2,5 Kilometer lange Ölspur relativ rasch gebunden werden und so eine weitere Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer gebannt werden. Dennoch nahm der Einsatz beinahe zwei Stunden in Anspruch bevor die eingesetzten Wehren schließlich ins Feuerwehrhaus einrücken konnten.

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FF Andorf: Tierrettung

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Zur Rettung einer Katze wurde die Feuerwehr Andorf am Samstagmittag in den Ortschaftsbereich Getzing gerufen. 

Die grauschwarze Tigerkatze war nach Angaben der Anwohner zumindest schon seit dem Vortag im obersten Geäst eines Baumes in über 15 Meter Höhe gefangen. Nachdem ein Krähenrudel die hilflose und festsitzende Mietze bereits mehrmals attackiert hatte, alarmierten besorgte Anrainer die Feuerwehr Andorf.

Mittels Teleskopmastbühne eilte die Feuerwehr der Katze zu Hilfe und konnte sie so letztlich aus ihrer misslichen Lage befreien. Nach der Rettung hatte der Stubentiger nur noch eines im Sinn, nämlich die rasche Flucht.

Wem die gerettete Samtpfote gehört, konnte bis dato leider nicht eruiert werden.

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