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Nachrichten - Einsatzberichte

Andorfer Wahrzeichen "Kaiserlinde" brannte

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre wurde ein Wahrzeichen der Marktgemeinde Andorf - die an einer beliebten Wanderstrecke gelegene "Kaiserlinde" - durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogen. Auch diesmal ist noch ungeklärt, ob das weithin sichtbare Naturdenkmal durch Unachtsamkeit oder in böswilliger Absicht in Brand geriet.

Andorfs Feuerwehrmänner hatten es jedenfalls eilig, den auf einer Anhöhe gelegenen Einsatzort zu erreichen und das Feuer zu löschen. Wurde der Baum doch vor mehr als hundert Jahren von den eigenen Kameraden - damals zu Ehren Kaiser Franz Josefs - gepflanzt. Einige tausend Liter Wasser aus mehreren Rohren waren nötig, um auch die letzten Glutnester in dem mittlerweile stark ausgehöhlten Stamm zu löschen.

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Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall auf B137

Zwei Verletzte forderte ein Verkehrsunfall auf der Innviertler Bundesstraße B137, als ein ortsunkundiger deutscher Staatsbürger auf diese auf der falschen Auffahrt auffuhr und dabei mit dem PKW einer in Richtung Schärding fahrenden Riederin kollidierte. Beide Lenker wurden dabei unbestimmten Grades verletzt und mussten vom Roten Kreuz in das Krankenhaus Schärding gebracht werden. Die zwei Mitfahrer im Wagen der Riederin blieben unverletzt.

Für die Einsatzkräfte der Feuerwehren Andorf und Pimpfing blieb neben der Ausleuchtung der Unfallstelle nur mehr das Verbringen der havarierten Fahrzeuge von der Fahrbahn sowie das Reinigen derselben, um die vielbefahrene Straße wieder schnellstmöglich für den Verkehr freigeben zu können.

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Wohnhausbrand in Schärding

Am 3. Oktober um 08:19 Uhr wurde die FF Schärding zu einem Brandverdacht in den Kainzbauernweg alarmiert. Da bereits während der Anfahrt eine starke Rauchentwicklung zu sehen war, wurde das Einsatzstichwort auf „Brand Wohnhaus“ erhöht.

Ca. 600 Meter vor dem Einsatzobjekt wurden die Einsatzkräfte von einem Mann mit Fahrrad, welcher die Straße blockierte, aufgehalten. Er warf das Fahrrad gegen das Tanklöschfahrzeug und attackierte die aussteigenden Einsatzkräfte. Nur mit Gewalt konnten zwei Einsatzkräfte die Person von der Straße abdrängen, sodass das Tanklöschfahrzeug die Stelle passieren konnte.

Am Einsatzort eingetroffen wurde ein massiver Brand in einer Wohnung im dritten Geschoß, des mit 16 Parteien ausgestatteten vierstöckigen Wohnhauses, welcher bereits auf das Stiegenhaus übergegriffen hatte, festgestellt. Zahlreiche Personen machten sich an den Fenstern bemerkbar, einige waren bereits geflüchtet. Erst jetzt wurde durch Aussagen von zahlreichen anwesende Bewohner klar, dass die Person von der Zufahrt vermutlich den Brand gelegt haben muss.

Es waren alle Voraussetzungen für eine rasche Brandentwicklung gegeben, eine Wohnraumtüre war so im Stiegenhaus verkeilt, dass die Wohnungstüre nicht geschlossen werden konnte und sich der Brand so rasch ins Stiegenhaus ausbreitete. Jene Personen von der Wohnung im 4. Stock konnten in der Erstphase nicht gerettet werden, weil über das Stiegenhaus die Flammen den Zugang versperrten und über die aufgestellte Drehleiter auf Grund der Flammen aus dem Fenster eine Rettung aus den Fenstern oberhalb auch nicht möglich gewesen wäre. 14 Atemschutzgeräteträger waren beschäftigt, um den Brand Herr zu werden.

35 Minuten nach der Alarmierung konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Zahlreiche Personen wurden in der Erstphase mittels Fluchthauben aus dem Gebäude gerettet. Auch das Rote Kreuz war rasch vor Ort, es mussten insgesamt 12 Personen ins LKH mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung eingeliefert werden, weitere 15 Personen wurden vor Ort betreut. Insgesamt waren seitens der FF Schärding 30 Mann mit 7 Fahrzeugen eingesetzt.

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Brand im Altstoffsammelzentrum Raab

Am 4. Oktober um 13.38 Uhr wurde die Feuerwehr Raab zu einem Brand eines Abfall- Container im Altstoffsammelzentrum Raab alarmiert. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht geklärt war, wo es genau brannte wurde vom Einsatzleiter HBI Lang die Alarmstufe 1 und somit die Nachalarmierung der FF St. Bründl in Auftrag gegeben.

Nach einigen Metern Anfahrtsweg war eine schwarze Rauchsäule von weiten schon zuerkennen. Zum Glück waren nur die Container betroffen und nicht das Hauptgebäude.

Beim Eintreffen am Einsatzort war der Container schon im Vollbrand. Ein Übergreifen konnte auf die nebenliegenden Container gerade noch verhindert werden.

Da man nicht ausschließen konnte, dass in den Containern eventuell explosionsgefährliche Gegenstände hineingeworfen wurden, war der Löschangriff nicht ungefährlich für die Einsatzkräfte. Der Brand konnte jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden. Insgesamt waren von der FF Raab und St Bründl 21 Mann ein TLF- LFB -KLF - KDO sowie 2 Atemschutztrupps im Einsatz.

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Leichenbergung in Suben

Die FF Schärding wurde am 28. September um 11:08 Uhr vom Landeskriminalamt zu einer Leichenbergung in die Gemeinde Suben alarmiert. Mit Hilfe eines speziellen Leichenspürhundes wurde bei einer Suchaktion nach einer abgängigen Person eine männliche Wasserleiche entdeckt und zur Bergung dieser wurde die FF Schärding mit einem Boot und einem Taucher angefordert. Unverzüglich rückten zwei Kommandofahrzeuge und ein Lastfahrzeug mit dem Arbeitsboot zur Einsatzstelle in Suben aus. Bereits während der Anfahrt wurde Kontakt mit dem Pflichtbereichskommandanten aufgenommen. Nach einer kurzen Lagebesprechung begab sich die Bootsbesatzung mit einem ausgerüsteten Taucher zur Fundstelle ca. 200 Meter flussabwärts der Subener Bucht. Das Feuerwehrboot wurde dabei von einem Polizeiboot gelotst. Die männliche Wasserleiche konnte von den Einsatzkräften der Feuerwehr über die Bugklappe des Bootes geborgen werden, sodass der Taucher nicht eingesetzt werden musste. Der Leichnam wurde im Anschluss an der Booteinsatzstelle an die Bestattung übergeben. Ob es sich um jene Person handelt, welche am 18. September Grund für eine groß angelegte Suchaktion von mehreren Feuerwehren aus Oberösterreich und Bayern war, ist derzeit noch nicht bekannt. Die FF Schärding konnte um 13.30 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.