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Verkehrsunfall in Enzenkirchen

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Während die Kameraden der FF Enzenkirchen auf der Hochzeit von einem ihrer Kameraden war, heulte am 1. September um 18:54 Uhr die Sirene.

Grund für die Alarmierung der Feuerwehren Enzenkirchen und Matzing war ein Verkehrsunfall auf der Eferdinger Bundesstraße B129 im Ortsgebiet von Jagern. Als ersteintreffenden Einsatzkräfte stellte sich für Einsatzleiter HBI Markus Essl folgende Lage: ein Auto kam auf der regennassen Fahrbahn von der Straße ab und prallte frontal gegen einen auf einer Wiese abgestellten Siloballen, woraufhin das Auto auf die Gegenseite der Straße geschleudert wurde. 

Wie durch ein Wunder blieb der junge Lenker aus dem Bezirk Ried unverletzt. Sodass sich die Arbeiten der Feuerwehr auf das Absichern der Unfallstelle sowie dem Einrichten einer Umleitung und nach der Unfallaufnahme von der Polizei, auf das Binden ausgelaufener Flüssigkeiten sowie dem Säubern der Straße beschrank. Ein örtliches Abschleppunternehmen wurde verständigt. Die Feuerwehr unterstütze dieses beim Verladen des Unfallfahrzeuges und reinigte anschließend die Fahrbahn. Nach einer guten Stunde war der Einsatz wieder beendet und die Feuerwehr Enzenkirchen konnte die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

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Gefahrengutaustritt in Taufkirchen an der Pram

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Zu einem LKW-Brand wurden die Feuerwehren Taufkirchen und Laufenbach am 27. August um 11:53 Uhr alarmiert – dass sich daraus ein mehr als 5stündiger Gefahrguteinsatz entwickeln wird, ahnte dabei noch niemand. Am Einsatzort angekommen wurde vom Einsatzleiter der FF Taufkirchen – HBI Alois Steinmann – festgestellt, dass ein LKW-Zug aus unbekannter Ursache von der Straße abgekommen war und der Anhänger dabei beinahe umgestürzt ist. Der LKW-Lenker wurde bereits vom Notarzt und dem Rot-Kreuz-Team versorgt und in weiterer Folge ins LKH Schärding eingeliefert. Die Polizei war bereits vor Ort.

Die weitere Lageerkundung ergab, dass der aufsteigende Rauch nicht von einem Brand kam, sondern von verlorenem Ladegut – welches als Gefahrgut deklariert war. Drei Container mit je 1.000 Liter Flüssigkeit lagen verbeult neben dem LKW in einem Graben, offensichtlich trat dabei auch Gefahrgut aus. Sofort wurde der Absperrradius auf 50 Meter erhöht und eine weitere Lageerkundung unter schwerem Atemschutz vorgenommen. Die Straße war bereits für den Verkehr durch Lotsen gesperrt, weil sich jedoch ein längerer Einsatz abzeichnete wurde eine Umleitung eingerichtet. Um für die Einsatzkräfte ausreichend Sicherheit zu bieten, wurde auch ein Sanitätsdienst des Roten Kreuzes alarmiert.

Zusätzlich wurden die Feuerwehren Pramau, Höbmannsbach und Brauchsdorf mit Atemschutzträgern, die Feuerwehr St. Marienkirchen mit dem Gefährliche-Stoffe- Fahrzeug, die FF Schärding mit dem Atemschutzfahrzeug und dem Schweren Rüstfahrzeug sowie die Feuerwehr St. Florian am Inn mit einem weiteren Tanklöschfahrzeug alarmiert. Die Lageerkundung mit Hilfe der Fahrzeugpapiere ergab, dass außer den 3 Containern – welche mit 2.000 Liter Wasserstoffperoxid und 1.000 Liter Eisenchlorid gefüllt waren – kein Gefahrgut geladen war. Die Erstauskunft aus der Gefahrgutdatenbank war eindeutig, dass nur unter Atemschutz und mit einem speziellen Schutzanzug (für FF Kräfte: mindestens Schutzstufe II) ein Vorgehen zum Unfallort möglich war.

In weiterer Folge wurde auch die Wasserrechtsbehörde verständigt, welche anschließend auch den zuständigen Chemiker der Oö. Landesregierung alarmieren ließ – der Bürgermeister Paul Freund war auch bereits am Einsatzort und unterstützte die Einsatzleitung.

Die alarmierten Atemschutzträger wurden bei der Atemschutzsammelstelle registriert und eingeteilt, das Atemschutzfahrzeug baute einen Dekontaminationsplatz auf und die ersten Schutzanzugträger wurden zur genaueren Lageerkundung mit Messung auf eventuelle explosive Dämpfe vorgeschickt. Ein entsprechender Brandschutz war zu diesem Zeitpunkt bereits aufgebaut.

Da ein Abdichten der stark verformten Container nicht möglich war, musste eine rasche Bergung vorgenommen werden. Dazu rüstete sich auch die Mannschaft des Schweren Rüstfahrzeugs mit Atemschutz aus und mit dem Kran dieses Fahrzeugs gelang es die 3 Container zu bergen. Gerade das Anschlagen der Bergegurte und die Bedienung des Krans unter Atemschutz stellte sich für die Schutzanzugträger als sehr schwierig heraus.

Parallel dazu wurde der Abfluss aus dem Graben mit einem Kanaldichtkissen versperrt, um bei einem eventuellen raschen Austritt (z.B. Bruch eines Containers) keine weitere Gewässerverunreinigung zu verursachen. Die geborgenen Behälter wurden auf einer Spezialplane abgestellt und waren nur auf der Oberseite undicht, weshalb weiteres Gefahrgut nicht mehr austrat. Nach einer kurzen Beratschlagung mit den Experten vor Ort wurden Ersatzgebinde an die Einsatzstelle beordert, in welche die Flüssigkeiten umgepumpt wurden. Mehrere hundert Liter waren jedoch ausgetreten. Das offensichtlich kontaminierte Erdreich wurde händisch abgegraben und in Fässer gefüllt.

Während eine Fremdfirma die Bergung des Anhängers und des LKW vornahm, wurde begonnen die verunreinigten Einsatzkräfte (Schutzanzugträger) und Einsatzmittel zu dekontaminieren. Die gesperrte Straße konnte um 16:45 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Insgesamt waren 8 Feuerwehren (Brauchsdorf, Höbmannsbach, Laufenbach, Pramau, St. Florian am Inn, St. Marienkirchen bei Schärding, Schärding und Taufkirchen an der Pram) mit 17 Fahrzeugen und 96 Einsatzkräften eingesetzt. 22 Atemschutzträger – teilweise unter spezieller Schutzstufe – mussten bei den Bergearbeiten eingesetzt werden.

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Zell an der Pram: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

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Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden die Kameraden der  Feuerwehr Zell an der Pram, am Freitag den 10. August 2018 um ca. 16:30 mittels Sirene und Handyalarmierung alarmiert. Gemeinsam mit der ebenfalls alarmierten FF Linden rückten die Feuerwehren zum Einsatzort auf der B 137 Höhe Jebling aus.

Dort stellte sich folgende Lage heraus: Aus bislang unbekannter Ursache stießen zwei Fahrzeuge frontal zusammen. Bei dem Zusammenstoß wurde ein Insasse tödlich verletzt. Der Insasse des zweiten Fahrzeuges wurde unbestimmten Grades verletzt und mit dem Rettungshubschrauber Christopherus Europa 3 ins Krankenhaus abtransportiert.

Die Aufgaben der Feuerwehr bestand in der Erstphase in der Absicherung der Einsatzstelle. Der Streckenabschnitt auf der B 137 wurde zwischen Zell an der Pram und Andorf während der Dauer des Einsatzes komplett gesperrt. Des weiteren wurde die Bergung der tödlich verletzten Unfallperson vorgenommen.

Die Unfallfahrzeuge wurden mittels eines privaten Teleskopladers von der Fahrbahn verbracht und die ausgeflossenen Betriebsmittel mit Ölbindemittel gebunden. Ebenfalls wurden die weit verstreuten Wrackteile eingesammelt.

Nach Absicherung des Streckenabschnittes durch die Straßenmeisterei Raab wurde die B 137 nach ca. 2 Stunden wieder für den Verkehr freigegeben.

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Esternberg: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

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Mit dem Einsatzstichwort Kellerbrand wurde am Sonntag, 19. August 2018 um 23:57 Uhr die Feuerwehr Esternberg mit ihren Löschzügen Gersdorf, Vollmannsdorf und Wetzendorf sowie die Feuerwehr Pyrawang in die Ortschaft Riedlnach in Esternberg mittels Sirenenalarmierung gerufen.
In einem Kellerabteil in einem Einfamilienhaus war aus bisher unbekannter Ursache Feuer ausgebrochen. Bereits aus der Ferne konnte man starke Rauchentwicklung wahrnehmen. Unter schwerem Atemschutz konnten die Florianis den Brand rasch ablöschen und so schlimmeres verhindern. Mittels Hochleistungslüfter wurde das Gebäude rauchfrei gemacht. Nach ca. 1 Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

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Verkehrsunfall in Kalling

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Mit den Einsatzstichworten: "Verkehrsunfall eingeklemmte Person" wurde die FF Diersbach gemeinsam mit der FF Taufkirchen an der Pram am 08.08.2018 um 06:27 Uhr alarmiert. Am Einsatzort in Kalling zeigte sich, dass ein Auto, aus ungeklärter Ursache, auf dem Dach lag. Die Straße wurde daraufhin sofort gesperrt und ein 2facher Brandschutz aufgebaut.

Der Lenker konnte sich selbst befreien und wurde sofort vom Roten Kreuz erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus transportiert.

Nach Freigabe von der Polizei wurde das verunfallte Kfz entfernt, die auslaufenden Flüssigkeiten gebunden, die Straße gereinigt und freigegeben.

Nach ca. 1,5 Stunden konnten die eingesetzten Feuerwehren wieder die Einsatzbereitschaft herstellen.

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